Steve Mosby im Podcast-Interview
Steve Mosby – waren Sie unglücklich verliebt, als Sie den „50 / 50-Killer“ schrieben? Oder gab es einen anderen Grund für Ihr Thema, den „Liebesverrat“?Well, ich glaube jeder ist mal ein bisschen unglücklich verliebt ... Aber die eigentliche Idee für das Buch hatte ich vor etwa zehn Jahren, als ich mit meiner damaligen Freundin im Urlaub war. Wir waren an der italienischen Westküste beim Schwimmen. Plötzlich wurde das Wasser war ziemlich kabbelig, und wir gerieten in eine heftige Strömung. Wir waren weit draußen und mussten irgendwie zurück zur Küste gelangen. Die See wurde immer rauer, und nach einer Minute des Schwimmens hatte ich nur noch Todesangst. Da zeichnete sich ab, dass wir getrennt, jeder für sich alleine, zum Strand zurück schwimmen mussten, wenn wir überleben wollten. Tja, und ich kam vor ihr an Land an. Ich habe mich so geschämt! Später habe ich darüber nachgedacht, was frisch Verliebte so alles sagen: Ich würde für dich sterben, ich könnte nicht ohne dich leben ... – haben diese Worte eigentlich irgendein Gewicht, wenn es darauf ankommt? Irgendwann hatte ich die Idee für den 50 / 50 Killer. (...)