Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Zwillingsspiel

9783426634462
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Taschenbuch, Knaur TB
01.06.2008, 432 S.

ISBN: 978-3-426-63446-2
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Kriminalroman

Berlin wird von einem Terroranschlag erschüttert: Eine Explosion auf dem S-Bahnhof Savignyplatz zerfetzt sieben Menschen, darunter die Tochter eines prominenten Regierungsberaters. Kommissar Paul Selig wird mit den Ermittlungen beauftragt - zu seinem großen Erstaunen, denn eigentlich ist er alles andere als ein Erfolgsmensch.
Daran ist seine karrierebesessene Zwillingsschwester Lisa nicht ganz unschuldig, die von Kindesbeinen an kaum eine Gelegenheit ausgelassen hat, ihren Bruder zum Verlierer zu stempeln. Bei seinen Ermittlungen stößt Selig auf zahlreiche Ungereimtheiten. Sollte er den Fall bekommen haben, weil man ihm die Aufklärung nicht zutraut? Doch wer könnte ein Interesse daran haben, die Wahrheit unter Verschluss zu halten?

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Leselounge

Der Autor

Markus Stromiedel

Portrait von Markus Stromiedel

Markus Stromiedel schrieb als Journalist für "Die Zeit" und die "Frankfurter Rundschau", bevor er in die Filmbranche wechselte. Er war Chefdramaturg...

zum Autor Bücher von Markus Stromiedel

Pressestimmen

"Das Krimidebüt von Autor Markus Stromiedel packt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite!"

Bunte.de, 21.05.2008

"Mit 'Zwillingsspiel' liefert er [Markus Stromiedel] beste Sonntagabendunterhaltung, auch wenn der Fernseher aus bleibt."

Südthüringer Zeitung, 07.06.2008

"Rasant und erschreckend aktuell."<br /> <br /> "Drehbuchschreiber haben gelernt, Spannung zu erzeugen und zu halten. Dies gilt besonders für den Bonner Markus Stromiedel, der darüber hinaus auch so journalistisch versiert ist, dass sich der Leser bei seinem Debüt 'Zwillingsspiel' auf einen in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Krimi einstellen kann."<br /> <br /> "[...] ist ihm doch die Darstellung der politischen Hintergründe beängstigend realistisch gelungen, die skrupellosen Machtspiele in den politischen Zirkeln ebenso wie die abstruse Zerstörungswut einzelner religiöser Eiferer."

dpa, 30.06.2008

"Rasant und erschreckend aktuell."<br /> <br /> "Drehbuchschreiber haben gelernt, Spannung zu erzeugen und zu halten. Dies gilt besonders für den Bonner Markus Stromiedel, der darüber hinaus auch so journalistisch versiert ist, dass sich der Leser bei seinem Debüt 'Zwillingsspiel' auf einen in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Krimi einstellen kann."

dpa, 30.06.2008

"Die Lektüre dessen, was die Mächtigen und Machthungrigen in diesem fiktiven Mikrokosmos bereit sind, zu tun, lässt den Leser atemlos und froh darüber zurück, selbst einem anderen Gewerbe nachzugehen. Vor allem aber macht sie Appetit auf 'mehr Stromiedel', mehr intelligente, spannende Unterhaltung aus deutschen Landen!"

Krimi-forum.net, 02.07.2008

"Es ist ein außergewöhlicher Roman und ein außergewöhnlich guter zudem. Ein deutscher Polit-Thriller, handwerklich exzellent gemacht und unerhört spannend. Ein Buch wie ein Dobermann: ohne ein Gramm Fett, nur Muskeln und Sehnen, kompakt und reißerisch. Stilistisch glänzt der Titel mit einer klaren Sprache und geradlinigem Aufbau. Die Handlungsführung ist präzise, jedes Element wirkt gut durchdacht."<br /> <br /> "Ein herausragendes Buch mit einem glasklaren, intelligenten Konzept - uneingeschränkt empfehlenswert!"

WDR 5 - "Service Buch", 02.06.2008

"Ein Albtraum wird wahr - mitten in Deutschland. Ein superspannender Thriller!"

Jolie, August 2008

"Markus Stromiedel erweist sich als Kenner der politischen Szene. Ihm gelingt ein intelligentes, rasant geschriebenes Debüt - ein Krimi inklusive Gesellschaftskritik. Stromiedel, auch Drehbuchautor, schreibt eindringlich und treibt die Beziehung der ungleichen Geschwister atemlos voran. So enthält sein explosiver Plot eine ordentliche Dosis zwischenmenschlichen Zündstoffs."

Neun7.de, Mai 2008

"Markus Stromiedel hat nicht nur einen spannenden und kurzweiligen Krimi geschrieben, der mit Cliffhängern nur so gespickt ist, sondern ganz nebenher auch noch einen tollen Berlin-Roman, der den Leser durch die ganze Stadt führt. Daumen ganz weit hoch!"

Märkische Allgemeine, 17.12.2008

"[...], der Autor baut geschickt ein spannungsreiches Feld auf, mit vielen Einelpersonen zwar, jedoch immer für den Leser verständlich. 'Zwillingsspiel' hebt sich ausgesprochen positiv aus der großen Menge an Krimiveröffentlichungen ab."

Main-Echo, 14.06.2008

"'Zwillingsspiel' ist ein packender Kriminalroman, ein familiäres Drama und ein hochaktueller Politthriller. Und in allen drei Genres bewegt sich Markus Stromiedel mit nahezu traumwandlerischer Sicherheit. [...] Stromiedel lässt seine Figuren handeln und gibt dem Roman somit Tempo und Action."<br /> <br /> "Mit 'Zwillingsspiel' hat Markus Stromiedel einen hervorragenden Thriller geschrieben und sich auf Anhieb in die erste Riege der deutschen Thrillerautoren katapultiert. Auf die nächsten Werke darf man sehr gespannt sein."

Buchtips.net, 16.05.2008

"Dieses Romandebüt überzeugt als Polit-Krimi wie als Psychodrama: ein großer Wurf."

Spiegel Special Bücher, Nr. 6 / 2008

"Endlich gibt es auch authentische Krimis über die schönste Stadt wie Markus Stromiedels 'Zwillingsspiel'."

Die Welt / Literarische Welt, 21.06.2008

"Markus Stromiedel ist zwar ein Newcomer unter den Krimiautoren, aber keineswegs neu im Schreibgewerbe. Er kommt aus dem Filmgeschäft und schreibt Drehbücher. So verwundert es nicht, dass sein erster Krimi über rasante Schnitte, ein hohes Tempo und jede Menge Action verfügt. Die Charaktere treten dem Leser dabei so bildhaft vor Augen, dass man meint, ihnen erst gestern auf der Straße begegnet zu sein."

Buch aktuell online, Juli 2008

"Ein Krimi, der sehr fein gesponnen ist, insbesondere was die Charaktere der Protagonisten angeht. Ein wunderbar spanndender Thriller!"

Ruhr Nachrichten, 10.07.2008

"Markus Stromiedel versteht es, in seinem Debütroman Spannung aufzubauen. Ein in jeder Hinsicht außergewöhnlicher Roman."

Frizz - Das Magazin, September 2008

"Ein packender Kriminalroman, ein familiäres Drama und ein hochaktueller Politthriller. Und in allen drei Genres bewegt sich Markus Stromiedel mit nahezu traumwandlerischer Sicherheit."

Radioleipzig.net, 04.07.2008

"Ein sehr ungewöhnlicher und lesenswerter Krimi, gut geeignet für alle Bestände."

Buchprofile, Ausgabe 1/2009

"Stilistisch glänzt der Titel mit einer klaren Sprache und geradlinigem Aufbau. Die Handlungsführung ist präszise, jedes Element wirkt gut durchdacht. Markus Stromiedel hat mit 'Zwillingsspiel' ein fulminantes Debüt abgeliefert. 'Zwillingsspiel' bietet Familiendrama, Politithriller und Krimi in einem. Geschickt gelingt es dem Autor alle Handlungsfäden zu verknüpfen und am Ende logisch, glaubwürdig und trotzdem spektakulär zu lösen."

seite4.ch, 04.07.2008

"Ein Krimi, der sehr fein gesponnen ist, besonders was die Charaktere der Protagonisten angeht. Ein wunderbar spannender Thriller!"

Münstersche Zeitung, 10.07.2008

"Wer 3 in 1 mag, sollte loslesen: Denn dieser Erstlingsroman ist männliche Initiationsgeschichte, fiktiver Terrorismus-Thriller und Psychogramm karriereorientierter Über-Leichen-Geher. Solider Krimi mit Lippenbeiß-Momenten."

Bild.de, 21.05.2008

"Eine irre, aber dennoch nicht realitätsferne Geschichte, gut geschilderte Protagonisen auf allen Seiten. Eine feine Mischung aus Gewalt, Intrige, Parteiengerangel, Rachegelüsten, Machterhaltung und Machtstreben, Erpressung aus Verlierern und Gewinnern."<br /> <br /> "Dieser Kriminalroman besticht durch seine Spannung, seinen Aufbau, seine Akteure, das Klima von Berlin. Man merkt, der Autor ist Drehbuchverfasser, kurze Kapitel, schnelle Wechsel, nie Langeweile und alles ist so zutiefst menschlich und nacherlebbar. Ich hoffe, der Mann schreibt weiter."

Antenne Brandenburg, Peter Salchow, 10.07.2008

"'Zwillingsspiel' ist ein außergewöhnliches und zudem ein ungewöhnlich gutes Buch. [...] Stromiedel vermag, was nicht viele deutsche Autoren [...] können: Dialoge u verfassen, die 'direkt ins Ohr gehen', die einen vergessen lassen, dass man liest. [...] 'Zwillingsspiel' ist wie ein guter Thriller sein sollte: schlank, packend, reißerisch,erschreckend. Und er ist, wie nur wenige, sehr gute Thriller sind: nur schwer zu vergessen. Eine der besten Neuerscheinungen in diesem Jahr."

Literaturzirkel.eu, Juli 2008

"Eine irre, aber dennoch nicht realitätsferne Geschichte, gut geschilderte Protagonisen auf allen Seiten. Eine feine Mischung aus Gewalt, Intrige, Parteiengerangel, Rachegelüsten, Machterhaltung und Machtstreben, Erpressung aus Verlierern und Gewinnern."<br /> <br /> "Dieser Kriminalroman besticht durch seine Spannung, seinen Aufbau, seine Akteure, das Klima von Berlin. Man merkt, der Autor ist Drehbuchverfasser, kurze Kapitel, schnelle Wechsel, nie Langeweile und alles ist so zutiefst menschlich und nacherlebbar. Ich hoffe, der Mann schreibt weiter."

Antenne Brandenburg, Peter Salchow, 10.07.2008

"Selig hat ein bisschen was von Monk, ein bisschen was von Tabor Süden - ein Gewinn, dieser neue Polizist, der so sympathisch und smart ist."

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 12.07.2008

"Krimi-Knaller."

IN - Das Starmagazin, 15.05.2008

"Aus diesem Stoff ließe sich ein prima TV-Krimi stricken."

kulturnews, Mai 2008

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Ein absolut spannendes Buch das seinesgleichen sucht ! Es hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ist durch die
zahlreichen Wendungen nie langweilig geworden. Könnte ich mir gut als Krimiverfilmumg vorstellen.
Ariane Widemann, 14.10.2014

Als es in Berlin zu einer Bombenexplosion am S-Bahnhof Savignyplatz kam, bei der 7 Menschen starben, hatte Kommissar
Paul Selig gerade Bereitschaftsdienst, während all seine Kollegen bei einer kurzfristig einberufenen Fortbildungsveranstaltung waren. Der introvertierte Ermittler mit der niedrigsten Aufklärungsquote seiner Abteilung genoss kein hohes Ansehen seine Ermittlungstätigkeiten betreffend und missmutig machte er sich auf den Weg zum Tatort. Der schockierende Anblick der zerfetzten Leichen traf ihn völlig unvermittelt und die Aufnahme seiner Ermittlungen gelang ihm nur zögerlich. Mit Hilfe von drei zuverlässigen Kollegen und einigen kleinen Erfolgserlebnissen wurde jedoch sein Kampfgeist geweckt und der zaghafte, in Stresssituationen stotternde Polizist wuchs über sich hinaus.

Markus Stromiedel wartet mit einem sehr komplexen, viele Themen umfassenden Plot auf. Dass das erste Opfer, Isabel Kaskan, die Tochter des berühmten Regierungsberaters Alexander Kaskan ist, bringt den ersten Stein ins Rollen … dem viele weitere folgen sollen. Alexander Kaskan beginnt, nachzuforschen und vieles zu hinterfragen, parallel dazu auch der polizeiliche Ermittler Paul Selig. Unabhängig voneinander durchkreuzen sie langsam die ausgeklügelten Pläne des geheimnisvollen Drahtziehers im Hintergrund, und viele weitere Bombenattentate lenken den Verdacht auf islamische Aktivisten, lassen eine terroristische Anschlagswelle vermuten. Schlimme Ausschreitungen in Kreuzberg scheinen diesen Verdacht zu bestätigen, doch Paul Selig stellt auch hier Untersuchungen an. Der Autor liefert mit dem Zwillingspärchen Paul Selig und Lisa Westphal zwei interessante Protagonisten, die verschiedener nicht sein könnten. Paul, zurückgezogen, ruhig und mit seinem bescheidenen Auskommen zufrieden bildet einen krassen Gegensatz zur eiskalten Karrierefrau Lisa, die als Beraterin des Innenministers buchstäblich über Leichen geht, um ihre eigenen Karrierepläne durchzusetzen. Lisas Aktionen, um die Sympathiewerte des Kanzlers vor den anstehenden Bundestagswahlen zu beeinflussen, sind brutal und berechnend. Der rasante Plot und sehr schnell wechselndes Szenario jagen den Hörer durch diesen Krimi, den ich persönlich beinahe schon als Thriller bezeichnen möchte. Die Zahl der Verdächtigen ist groß, viele Fährten werden verfolgt, und letztendlich wieder fallen gelassen. Und Paul kommt in seinen Ermittlungen näher an den eigentlichen Drahtzieher heran, als ihm lieb ist. Er wird verletzt, kämpft aber trotz schwerer Kopfverletzungen mit letzter Kraft weiter. Dieser eklatante Wandel von beruflichem Müßiggänger zum knallharten Polizeibeamten, der sich in seinen Fall verbeißt und niemals locker lässt, war mir persönlich zu unglaubwürdig, auch einige der Nebenfiguren dieser Geschichte zu blass. Gerne hätte ich mehr über einige von Pauls Kollegen bzw. über die politischen Machthaber Bachstein und Weyland erfahren. Markus Stromiedel konzentrierte sich mit
LEXI, 11.08.2013

Sehr spannendes Buch, gerade durch die unvohersehbaren Handlungsänderungen und die kurzen Handlungsabschnitte. Trotz
einiger unrealistischer Vorgänge ist das Buch gut zu lesen und der Autor findet viele schöne Metaphern. Außerdem macht die Vielschichtigkeit das Buch interessant und lässt darüber nachdenken.

Dafür gibt es die volle Punktzahl!!!
, 08.08.2008

Spannend bis zur letzten Sekunde, und für einen ehemaligen Berliner aufregend.
Unglaubwürdig im ersten Teil, dass Selig mit Gehirnblutung so lange durchgehalten hat.
Achtung, wen ein Flugzeug startet hebt sich Aluminium und kein Stahl in die Luft. Wenn man den Wahlhebel der Automatik eines Autos nach vorne drückt rast es nicht los, sondern bleibt stehen, weil das die Parkstellung ist.

Nichts für ungut, diesen Roman wird man nach einiger Zeit wieder hervorholen und wiederum beim Lesen gefesselt sein.
Klaus D., 23.07.2008

Markus Stromiedel hat ein interessantes und wichtiges Thema in seinem Romanerstling thematisiert: den islamischen
Terrorismus und seine Instrumentalisierung durch die herrschende Politikerklasse bzw. den Drahtziehern und spindoctors in Berlin und anderswo. Auch das menschliche Drama um den Polizisten Paul Selig und seine Zwillingsschwester Lisa fügen sich gut in diese Geschichte ein und machen die Figuren glaubwürdiger und nachvollziehbarer.
Das Buch beginnt auch (gerade für Berliner) sehr intensiv, als am S-Bahnhof Savignyplatz bei der Einfahrt einer Bahn eine Bpmbe explodiert und sieben Menschen in den Tod reist. Paul Selig, der als diensthabender Polizist am Tatort eintrifft und die Ermittlungen übernimmt, ist entsetzt.
Da Selig alles andere als der strahlende Held und toughe Ermittler ist, stellt sich ihm selbst die Frage, warum man ausgerechnet ihm auch die weiteren ermittlungen in dem fall überträgt, wo er doch eine der niedrigsten Aufklärungsquoten unter den Kollegen hat. Möchte jemand bewußt die Lösung des Falls verhindern?
Parallel erzählt Markus Stromiedel die Geschichte von Seligs Schwester Lisa, die als Beraterin des Innenministers die Strippen vor der anstehenden Bundestagswahl neu zieht und die auch vor Lüge und Erpressung nicht zurückschreckt, um ihre ergeizigen Ziele durchzusetzen. Wir erleben eine kühle Rechnerin, die schon immer auf den eigenen Vorteil bedacht schien. Und hier beginnt der Autor in meinen Augen mit dem Kardinalfehler diese bis dato spannenden Romans: er läßt viel zu früh durchscheinen, wer hinter diesem teuflischen Plan steckt! Dies ist in diesem Ausmaß eher untypisch für einen Kriminalroman, könnte in einem Politthriller gerade noch durchgehen, wenn nicht die spannung darunter leidet. Dies ist m.E. leider im "Zwillingsspiel" der Fall (es taucht für mich eh die Frage auf, warum "Kriminalroman" auf dem Cover steht, es ist allenfalls ein Polithriller!).
Psychologisch ist das Buch durchaus gelungen, die Entwicklung Paul Seligs vom ängstlichen Looser hin zum ehrgeizigen Ermittler im Kontext der schwindenden Abhängigkeit von seiner Schwester Lisa ist gut erzählt und macht den Helden sympathisch.
Auch die Eindrücke aus den Hinterzimmern der Macht, in welchen selbst der Bundeskanzler und sein Innenminister nur Marionetten im ewigen Spiel um Macht und Korruption zu sein scheinen - all das ist gut wiedergegeben. Auch die Darstellung der ploitischen Meinungsbildung bis hin zu der Lynchjustitaktion gegen Muslime in Kreuzberg klingt erschreckend glaubhaft und realistisch! Und doch fehlt dem Buch etwas, was einen ganz großen Wurf ausmacht. Durch das zu sehr vorhersehbare Ende gelingt es dem Autor Stromiedel nicht wirklich, den Leser komplett in den Bann der Geschichte zu ziehen. Etwas mehr Heimlichkeit, einen McGuffin und ein paar mehr red herrings dazu hätten vielleicht gereicht, das Ende offener zu halten als es der Fall ist. Sicher wollte der Autor einerseits eine
Thorsten, 06.07.2008

„Zwillingsspiel“ ist ein spannender Thriller, der authentisch wirkt im politischen Geschehen als auch in der
detailgetreuen Beschreibung der Berliner
Handlungsorte.
Das Buch lässt sich leicht lesen und fesselt .
Die Erzählung der Rahmengeschichte eines Zwillingspärchen ist gut aufgebaut ,lässt aber schon ziemlich rasch auf eine eventuelle Lösung oder Ausgang des Thrillers schließen.
alexandra, 24.06.2008

Zum dritten Mal innerhalb kürzester Zeit wird Berlin von einem Bombenanschlag erschüttert. Diesmal hat es die
S-Bahn-Station Savignyplatz getroffen, sieben Menschen riss die Bombe in den Tod.

Kommissar Paul Selig wird mit den Ermittlungen beauftragt und hegt bald zwei Vermutungen: dass der Attentäter nicht derselbe ist wie bei den ersten beiden Anschlägen und dass man ihn, den Versager mit der schlechten Aufklärungsquote, absichtlich mit der Untersuchung betraut hat. Der Ermittlungsauftrag führt ihn in den Dunstkreis seiner Zwillingsschwester, die ihm schon immer überlegen sein wollte und es meistens auch war und die heute ganz oben in der deutschen Politik mitspielt.

Diesmal will Paul den anderen, vor allem aber Lisa, beweisen, dass er etwas auf dem Kasten hat, zumal die Gefahr eines erneuten Anschlags groß ist und womöglich viele Menschenleben auf dem Spiel stehen. Fieberhaft stürzt er sich in die Arbeit und weiß bald nicht mehr, wem er überhaupt noch trauen kann ...

Ein hochspannender Politthriller mit einem beklemmenden, weil realitätsnahen Szenario von Terrorismus und politischen Machtspielchen mit einem erfreulich normalen "Antihelden" als Ermittler zwischen allen Fronten. Kein pistolenschwingender Supermann, sondern ein schüchterner Selbstzweifler, der allen Mut zusammennimmt, um es endlich einmal allen zu zeigen.

Geschickt legt der Autor falsche Fährten, führt den Leser zusammen mit Paul in die Irre und treibt die Handlung mit wohldosiertem Tempo auf den Showdown zu, wobei er dankenswerterweise auf überzogene Actionszenen verzichtet.

Ein Thema am Puls der Zeit und ein sehr gelungenes Thriller-Debüt.
, 23.06.2008

"Zwillingsspiel" ist ein netter Unterhaltungsthriller, den ich gerne gelesen habe. Ich habe mich so gut wie nie
gelangweilt, trotzdem gibt es auch Minuspunkte: Manchmal sind die Kapitel einfach zu kurz und manchmal ist die Handlung einfach zu simpel gestrickt. Dann erinnert mich die Geschichte an einen SAT.1 -20:15 Durchschnittsthriller, den man schauen kann, aber sicher nicht schauen muss. Die Kürze der Kapitel soll wahrscheinlich das Tempo beschleunigen, aber das Tempo hätte ja sowieso gepasst, die Kürze hat mich eher verärgert und eine Distanz zu den Figuren geschaffen. Leichte Kost für den Strand, wenn man mal ein bisschen abschalten will.
André, 18.06.2008

Zwillingsspiel ist ein spannender Thriller mit aktuellem politischem Hintergrund und gleichzeitig die emotionale
Geschichte des ungleichen Zwillingspaares Lisa und Paul. - Paul, von jeher der kleine und erfolglose Bruder im Kampf gegen vermeintliche Terroristen und gegen die Abhaengigkeit seiner Schwester und Lisa, die erfolgreiche und machthungrige Politikerin, die vor nichts zurueck zu schrecken scheint. Die Aufklaerung und Entwicklung des Falles ist nicht wirklich ueberraschend, aber die Handlung bleibt bis zuletzt spannend und mit Paul Selig gibt es einen weiteren Kommissar mit sympathischem Charakter.
Annette, 17.06.2008

Nach gewissen sprachlichen Startschwierigkeiten - die vielen Rechtschreibfehler müssten wirklich nicht sein und manche
sprachlichen Bilder „stimmen“ einfach nicht - wird man in diesen Roman regelrecht hineingezogen. Auch wenn von Anfang an klar ist, wer hinter der ganzen Sache steckt und die Fäden zieht, tut dies der Spannung keinen Abbruch: So bleibt beispielsweise die Figur Haussners bis fast zum Schluss herrlich undurchsichtig. Man merkt, dass Stromiedel Drehbuchschreiber ist: Tempo, Schnitte und Szenenwechsel lassen den Routinier erkennen, eine baldige Verfilmung ist mehr als wahrscheinlich. Der wortkarge, langsame Kommissar Selig erinnert an Brunetti und Wallander, die Sympathie der Leserschaft ist ihm vermutlich ebenso gewiss wie seinen „Amtskollegen“. Mag manches am Roman überzeichnet, wenn nicht sogar übertrieben sein (Selig ist schon ein Superheld, der sogar halbtot noch Fälle löst ...), so werden die politischen Hintergründe beängstigend realistisch dargestellt. Spannende Lektüre für ein verregnetes Wochenende oder einen Badeurlaub!
Yvonne, 11.06.2008

aber eben nur fast...
Sprachlich und in der Schilderung des Geschehens gesehen ist es sehr gut, da kann ich nichts aussetzen. Mein großer Kritikpunkt ist folgender: Als ich die Überschrift lass wusste ich wer der Böse im Spiel war. Und spätestens nach der Einleitung war auch der letzte Zweifel verflogen. Der Spannung hat das wieder Erwarten kaum einen Abbruch getan, wohl auch weil immer wieder der Gedanke aufkam "so eindeutig KANN es doch in einem Krimi nicht sein, da MUSS am Ende noch eine unglaublich gewitzte Wendung kommen"...aber sie kam nicht.
Das Buch ist definitiv gut, aber mit dem richtigen Ende hätte es sehr gut werden können...
Aniela, 11.06.2008

Das Buch war spannend und flüssig zu Lesen: schnelle Szenenwechsel, keine unnötigen Beschreibungen wie sich nun ein
Blatt im Wind biegt, gut umschriebene Charaktere. Ein wahrer Lesegenuss!

Das Buch zeichnet sich für mich dadurch aus, dass es viele Handlungsstränge gibt, die eng miteinander verknüpft sind und dem Leser nicht von Anfang an mitgeteilt wird, in welche Richtung er nachdenken soll. Man rätselt und fiebert bis zur letzten Seite mit, man ist einfach gezwungen nach- und mitzudenken. Alles wird nur langsam entschlüsselt. Das macht den Roman für mich zu etwas Besonderem. In dieser Form habe ich schon länger nichts mehr gelesen.
Man merkt schon, dass Markus Drehbücher schreibt.

Nicole, 09.06.2008

Der Anfang war vielversprechend,es las sich gut. Allerdings hatte man auch Schwierigkeiten mit den Namen.Dann war ich
drin in dem Roman , allerdings nur bis zur Hälfte ab dem zweiten Abschnitt wurde es mir zu auffällig und zu sehr aufgesetzt. Es war ein netter Roman ich werde mir sicher auch den zweiten Teil kaufen aber für mehr als 4 Sterne reicht es leider nicht. Genervt haben mich zum Teil auch die Rechtschreibfehler.
Iris, 08.06.2008

Kommissar Paul Selig - kein strahlender Held, der mit beiden Beinen im Leben steht und mal eben einen Fall nach dem
anderen löst. Eher eine Fehlbesetzung in diesem Beruf und daher auch ausgesucht, einen brisanten Fall zu lösen - da man hofft, er findet den Täter sowieso nicht! Paul Selig zweifelt an sich selber, leidet noch immer unter seiner Kindheit und unter seiner Schwester, für die er der größte Versager ist.
Doch dann "erwacht" Paul Selig und löst den Fall und sich aus seinen Fesseln!
Spannend geschrieben mit vielen interessanten Charakteren und Einblicken in die Politik, die den Leser zum Nachdenken bringen.
Christa, 07.06.2008

Bei der Vielfalt der Kommissare, die jährlich auf den Buchmarkt geworfen werden, ist die Charakterstudie mittlerweile
ein Muss. Autor Markus Stromiedel präsentiert mit Paul Selig einen Berliner Polizisten, der alles andere ist als ein strahlender Held. Ihn plagen Selbstzweifel, er ist schüchtern - ist Mittelmaß. Stromiedel paart diesen Looser mit einer Situation, die eine, wenn nicht gar ein paar Nummern zu groß ist. Unverhofft ermittelt er bei einem Terroranschlag, der zahlreiche Ungereimtheiten aufweist. Selig kniet sich rein, hinterfragt, stößt in die Ebenen der hohen Politik vor und wird in diesem Rahmen scheinbar nebenbei mit seiner karrierebesessenen Zwillingsschwester konfrontiert. Alte Familienbande brechen auf, Ängste, Hoffnungen und Zweifel. Über allem jedoch das Schreckensszenario des Bombenanschlages. Und es soll nicht der Einzige bleiben.

Der Autor taucht in die Gefühle seiner Figuren ein, macht sie transparent und griffig. Dennoch bleibt manches an der Oberfläche. Auch das Geschwisterdrama hätte mehr Tiefgang benötigt, um glaubwürdig rüber zu kommen. Manche Fragen bleiben unbeantwortet, manches erstickt in Klischees.

Trotz allem: Markus Stromiedel ist ein klarer, dichter und schnörkelloser Thriller gelungen. Er hält den Leser dramaturgisch bei der Stange. Er weiß genau, wie man Spannung erzeugt und falsche Spuren legt. Das Ende kommt schnell. Es ist offen, genau richtig für eine Fortsetzung mit dem „mittelmäßigen“ Kommissar Paul Selig.
Eva-Maria, 07.06.2008

Der Roman "Zwillingsspiel" ist von der ersten Seite an fesselnd und spannend. Die Sprache ist sehr bildhaft und
bemerkenswert spannend gehalten, obwohl die Personen nie genau beschrieben werden.
Es wird zunächst von der Vorgeschichte der beiden Geschwister Paul und Lisa berichtet. Ihre Kindheit ist geprägt von gegenseitigem Geschwisterkampf - diese Rivalität zieht sich auch 30 Jahre später noch durch das Leben von Paul Selig, dem ermittelnden Kommissar, der bis dato wenig Erfolge in seiner Karriere verbuchen konnte und Lisa Westphal, enge Mitarbeiterin des Innenministers, die Ihre Karriere als enge Vertraute des Innenministers schon gemacht hat.
Als dann mitten in Berlin sieben Menschen von einer Bombe zerfetzt werden, bekommt ausgerechnet Paul Selig die Aufgabe den Fall zu lösen. Jedem ist klar, dass er den Fall nur bekommt, damit er nicht abschließend aufgeklärt wird - doch da erwacht Paul´s Ehrgeiz im Kampf gegen seine Schwester! Er setzt alles daran, den Fall aufzuklären und den Geschwisterkampf für sich zu entscheiden......!

Yvonne, 07.06.2008

Terror in Berlin vor dem Hintergrund von Macht, Korruption und Rivalität.
Was uns bisher aus Bagdad und anderswo bekannt ist ereignet sich nun in Berlin. Ein erschreckende Vorstellung, die der Autor uns sehr realistisch vermittelt.
Dazu der einfältige Polizist und die politgeile Zwillingsschwester. Ein interessantes Zwillingsduo, welches niemals Langeweile aufkommen lässt.
Ich habe den Roman nicht aus der Hand gelegt, bis ich die Auflösung wußte und das Buch ausgelesen hatte.
4 Sterne für diesen Neuling, freue mich auf einen weiteren Roman dieses neuen Autors.
Wolfgang, 07.06.2008

Bombenanschläge, Machtkämpfe und Intrigen und mittendrin Kommisar Paul Selig, der mit der Aufklärung der Anschläge
beauftragt wird. Schnell hat er den Verdacht, dass die Schuldigen in den eigenen Reihen zu suchen sind und dass man ihn nur ausgewählt hat, weil man ihm die Lösung des Falls nicht zutraut.
Aufgewachsen im Schatten seiner dominanten Zwillingsschwester, ist er nie über ein gewisses Mittelmaß hinausgewachsen. Seinem wachen Verstand stehen Selbstzweifel, Stottern und Schüchternheit entgegen. Obwohl er alles andere als der geborene Held ist, ergreift er seine Aufgabe, kämpft mit Leib und Seele und zwingt damit den Leser auf seine Seite. Wem kann er trauen, wer arbeitet gegen ihn, wird er beschattet oder beschützt und was hat seine Schwester mit all dem zu tun?
Mit ihm taucht man ein in diese Welt, in der Machtgier, Lügen und Intrigen, Wahrheit, Recht und dem Mut dafür zu kämpfen gegenüberstehen. Aber was ist wahr, was ist falsch, wer ist gut, wer böse?
Ein Krimi spannend bis zum Schluss, über deren Vielschichtigkeit man noch lange nachdenken kann.
Monika, 05.06.2008

Ein Schreckensszenario aus der Hauptstadt Berlin- wirklich noch utopisch oder doch schon sehr nah?
Politiker, dei ihr Volk hintergehen und missbrauchen, machtgierige Berater, korrupte Polizisten, brutale Kämpfe zwischen Migranten und deutschstämmigen Berlinern, Verrat und Verfall jeglicher Moral.
Und dazwischen die sehr persönliche Geschichte der Zwillinge Paul Selig (ist der Name Programm im Sinne der Bergpredigt oder Ironie?) und Lisa Westphal.
Der Autor zeichnet ein Portrait der beiden unterschiedlichen Geschwister, vielleicht ein wenig zu sehr in schwarz-weiss. Auf der einen Seite steht die dominante, kühl berechnende Schwester, machthungrig, egoistisch und gefährlich. Auf der anderen Seite steht der sympatischere Bruder, von der Schwester klein gehalten und gedemütigt, unsicher, aber auf der Seite des Gesetzes. An der scheinbar unlösbaren Aufgabe, einen Terroranschlag aufzuklären, erstarkt dieser Mann und wird schließlich zu einem ebenbürtigen Gegner seiner Schwester.
Der größte Reiz des Buches liegt für mich in der Entwicklung der beiden Geschwister, die durch traumatische Kindheitserlebnisse so unterschiedlich geprägt worden sind. Zudem gefällt mir die klar durchschaubare Linie der polizeilichen Ermittlungen, bei der man leicht mitdenken kann. Und am Ende bleibt bei allem Verrat und Verbrechen doch noch der Hoffnungsschimmer, dass es noch ein paar integre Menschen gibt, auf deren Freundschaft man vertrauen kann.
Dorothee, 04.06.2008

Das Buch "Zwillingsspiel" von Markus Stromiedel ist sehr zu empfehlen. Neben einer hochspannenden Handlung hat dieses
Buch interessante Charaktäre. Bis zuletzt bleibt offen, wer an dem schrecklichen Szenario, was sich in Berlin ereignet hat, beteiligt ist. Daneben zeigt sich eine schreckliche Familiengeschichte, die dieses Buch noch glaubwürdiger erscheinen lässt. Alles in allem: Tolles Buch von einem tollen Autor, von dem man mehr lesen möchte!
Bärbel, 02.06.2008

Der nicht sonderlich erfolgreiche Berliner Polizist Paul wird aus seinem beruflichen Dämmerschlaf gerissen, als ihm zu
seinm Erstaunen die Ermittlungen in Sachen extremistischer Bombenattentate zugeteilt werden. Pauls Ehrgeiz erwacht und er macht sich -fast allein und gegen alle Erwartungen- auf die Suche nach den wahren Mördern -Der Krimi unterhält mit einer sympathichen Hauptfigur, spannenden Wendungen und interessanten Einblicken in die Mechanismen auf höchster politischer Ebene. Schade, dass das Ende ein wenig gehetzt wirkt und noch Fragen zu den Motiven einiger Personen offen bleiben. Trotzdem: Lesenswerter Thriller auf angelsächsischem Niveau!
Denise, 02.06.2008

Nach zögerlichem, etwas verschlafenem Beginn, es wird der Eindruck erweckt, - das kenne ich doch schon, das hatten wir
doch schon mal- spurtet Markus Stromiedel auf
die Straße der Spannung, so dass das Buch kaum noch aus der Hand zu legen ist.
Hier geht es nicht nur um einen Terroranschlag, hier geht es um mehr, um Machtkämpfe der Politik , internationale Verwirrungen , in Zeiten von Al Quaida
wird dem Leser schnell bewußt, wie nah und real das ist, was Stromiedel schreibt.
Alles ist möglich, nichts und niemand ist sicher, erschreckend ist die Glaubwürdigkeit der Geschichte, in der korrupte Politiker auf Kosten der Bürger ihren Erfolg feiern.
Gekrönt mit einer ungewöhnlichen Geschwisterbeziehung in der Macht Mittel zum Zweck ist und einem Ermittler der sich nicht beirren lässt und alle überrascht.
Lesen und mehr Geschichten von Paul Selig unbedingt erforderlich............


Astrid, 30.05.2008

Ein rasanter Politthriller, temporeich geschrieben, der mit vielen verschlungenen Pfaden beginnt und doch immer wieder
neue Wege aus vermeintlichen Sackgassen aufzeigt.


Terroranschläge, die die Bundeshauptstadt lahmzulegen drohen, machtgierige Politprofis, abgehalfterte Berater und mittendrin ein Ermittler, der so gar nicht in dieses Buch zu passen scheint. Um dessen physische und psychische Gesundheit nicht nur seine Kollegen, sondern auch der Leser oftmals fürchtet.
Wird gerade dieser Kommissar, der von allem überfordert scheint, nicht zuletzt von seinem schwierigen Verhältnis zu seiner Zwillingsschwester, das Rätsel um ein drittes Attentat lösen können?

Man zweifelt - und kann sich doch der Hartnäckigkeit des sensiblen Kommissars Paul Selig nicht entziehen. Hier ist inmitten von ausschließlich auf Medien und Macht gepolte Einheitsmenschen, genannt Politiker, einer, der sich für den „menschlichen Faktor“ interessiert, das Individuummit all seinen Stärken und Schwächen.

Gerade der Gegensatz der Personen in diesem Erstling von Markus Stromiedel,
lässt neben viel Spannung und einem eher negativen Bild der Berliner „Politszene“,
auch Hoffnung aufkommen, das es immer auch Menschen gibt, die sich von der Politik nicht vereinnahmen lassen.

Mehr von Kommissar Paul Selig zu hören, ist eigentlich ein Muß.
Gabriele, 30.05.2008

"Zwllingsspiel" ist ein ausgesprochen spannender, wenn auch etwas vorhersehbarer, Thriller- angesiedelt in der deutschen
Politikszene - um ein nicht dem üblichen Klischee entsprechenden Zwilingspaar.
Das Buch ist flüssig und fesselnd geschrieben, die Charaktere (besonders der mit sich selbst unzufriedene Paul Selig) gut dargestellt, der Autor hat keine neuen "Superhelden" erfunden und verzichtet auf einseitige Schwarz-Weiß-Malerei.
Die Geschichte selbst gehört nicht zu den von mir so bevorzugten Handlungen (angesiedelt bei den Mächtigen des Landes), trotzdem hat der Autor es geschafft, mich bis zum passenden Ende bei der Stange zu halten.

Ich bin gespannt auf das nächste Buch des Autors - was es hoffentlich geben wird.

Und ein herzliches Danke schön an den Droemer-Knaur Verlag, dass ich das Buch testlesen durfte.


Bettina, 29.05.2008

Ich konnte ja leider bis jetzt nur die Leseprobe lesen ,aber diese war klasse.Wenn das ganze Buch so weiter geht ,dann
lohnt es sich das Buch gleich zu kaufen.
Sehr zu empfehlen !
Bianca, 29.05.2008

Gut gelungener Erstling. Spannend und erschreckend realitätsnah im Hinblick auf die scheinbar allgegenwärtige Gefahr
durch terroristische Anschläge und die damit einhergehende Paranoia. Interessanter Blick hiner die Kulissen von Politik- und Geldmacht. Die handelnden Personen sind gut angelegt - daraus kann durchaus in einer Fortsetzung mehr werden. Allerdings hätte Kommissar Paul Selig nicht ganz so arg "durch die Mangel gedreht" werden müssen...
Claudia, 27.05.2008

Der Debütroman "Zwillingsspiel" von Markus Stromriedel ist ein wirklich spannender Thriller, der in der deutschen
Hauptstadt Berlin spielt.
Der Roman bietet unheimlich viele Facetten. Mit Komissar Selig gelingt Stromriedel eine interessante Charakterstudie. Ebenso bietet er einen Einblick hinter die Kulissen des Politgeschäfts und demonstriert die Gefahren von Machtgier. Außerdem findet er verschiedene Sichtweisen zu Terrorverdächtigen und deren religiösen Hintergrund. Darüber hinaus ist "Zwillingsspiel" einfach ein gut erzählter Kriminalroman, den man erst aus der Hand legt, wenn man weiß, wer der Mörder ist.
Eva, 27.05.2008

Markus Stromiedels "Zwillingsspiel" ist ein spannungsgeladener und vielschichtiger Thriller. Die Wirklichkeitsnähe zu
möglichen Anschlägen auf die "westliche Dekadenz" ist erschreckend und sorgt für Nachdenklichkeit. Die sensibel herausgearbeiteten Charaktere lassen trotz vieler Details in ihrer Lebensgeschichte noch Platz für eigene Interpretationen. In diesem Zusammenhang ist es mutig und durchaus richtig, die persönlichen Happy-Ends offen zu lassen. Hier gibt es noch Entwicklungsmöglichkeiten für den nächsten Stromiedel mit einem innerlich gewachsenen Paul Selig.

Dieses Buch macht süchtig, man mag das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Wann kommt der nächste Stromiedel?
Christina, 27.05.2008

In Berlin geschehen schreckliche Bombenattentate - angeblich sind die Täter islamistische Terroristen. Aber das letzte
Attentat passt nicht ins Schema und irgendwie wurden Geschehnisse manipuliert, so dass ausgerechnet Paul Selig als verantwortlicher Kommissar die Sache aufklären soll. Dabei ist Selig ein Loser. Einer, der stottert, wenn der seinen Vorgesetzten Berichte abgeben soll oder einer Frau gegenüber steht; einer, der schon als Kind verspottet und gehänselt wurde und über den jetzt seine Kollegen lachen; einer, der es nie geschafft hat, sich gegen seine dominante, selbstbewußte Schwester Lisa zu behaupten. Lisa ist nun die rechte Hand des Innenministers, zieht skrupellos viele politische Fäden und Selig steht plötzlich vor der Frage, ob nicht sie in die Attentate verwickelt ist, genau so, wie sich der Verdacht erhärtet, dass seine Kollegen ein doppeltes Spiel spielen. Ist alles nur ein politisches Ränkespiel ? Und wird ihm, Selig, nur deshalb der Fall nicht entzogen, weil irgendwer hofft, dass er, der Kommissar mit der niedrigsten Aufklärungsquote Berlins, auch in diesem Fall versagen und den politischen Intrigen dadurch nicht im Wege stehen wird ? Selig wird misstrauisch und stur: er ist entschlossen, diesen Fall aufzuklären und sich nicht als Hampelmann der Politik abstempeln zu lassen. Doch das ist ein geflährlicher Entschluss...
Winnie, 26.05.2008

Ein absolut lesenswertes Buch. Die recht kurzen Kapitel und die damit verbundenen häufigen Szenenwechsel sorgen für
ein hohes, mitreißendes Tempo. Man will immer wissen, wie es denn nun weitergeht und legt das Buch kaum aus der Hand. Die Sprache ist klar, die Charaktere sind gut gezeichnet, die Beschreibungen sind so deutlich, dass man richtig mitlebt und – fühlt. Dabei werden sie nie zu langatmig oder langweilig. Das Szenario ist eigentlich erschreckend, aber leider durchaus realistisch vorstellbar; so sehen die Hintergründe der Macht wohl aus.

Das einzige, was mich etwas gestört hat, sind die doch sehr vielen verschiedenen Handlungsstränge, die aufgebaut werden - wer mit wem und gegen wen denn nun die Fäden spinnt. Man muss schon sehr aufpassen, dass man nicht den Überblick über die handelnden Personen und deren Aktionen verliert und sollte das Buch nicht allzu lange beiseite legen. Aber da es so spannend und fesselnd ist, liest man es sowieso an einem Stück durch. Alles in allem ist es ein wirklich rundum gelungenes Buch, ich hoffe, der Autor lässt uns nicht zu lange auf sein nächstes warten!
Angela, 26.05.2008

Keine Frage - Stromiedels Terrain ist der Film. Beängstigend realitätsnahe Szenen, eine Mischung aus korrupten
Machenschaften und Machtgier, gepaart mit verschiedensten Charakteren. Die Mischung stimmt und der einfache Stil lassen "Zwillingsspiel" in einem Rutsch durchlesen. In Zeiten der realen Terrorbedrohung ein heikles Thema, das der Autor souverän bearbeitet. "Zwillingsspiel" ist eine gute Alternative zu den unzähligen amerikanischen Politthrillers - einfach "Made in Germany"
Bianca, 25.05.2008

Ein aufrüttelnder Thriller über Machtgier, Manipulation und Menschlichkeit.
Die Sprache ist schnörkellos und wer Autoren wie E. George, Mankel und K. Reichs gerne liest, der wird sich im ersten Moment schwer tun.
Die Figur des Paul Selig wirkt integer und menschlich. Es wäre interessant, wie der Charakter sich in eventuellen Folgeromanen entwickeln würde.
Der politische Hintergrund ist spannend und durchaus vorstellbar. Man bekommt Gänsehaut angesichts des Szenarios, wie Politiker und andere Leute "gesteuert" werden (können).
Die Motive von Lisa Selig und Zinkowsky werden oberflächlich sichtbar, aber nicht in ihrer Tiefe deutlich.
Das Buch ist gut zum "Wegschmökern", aber es wird eher nicht in die Reihe eintreten, die ich mehr als 3 Mal lese.
Anja, 25.05.2008

Markus Stromiedel wirft den Leser von der ersten Seite an in ein Netz von Personen und Geschichten, deren Zusammenhänge
der Leser sich über 420 Seiten erarbeiten muss.
Bombenterror in Berlin, ein Kommissar, der an der Aufgabe, die Anschläge aufzuklären, zunächst zu scheitern droht und dann an der Aufgabe wächst und zu sich findet.
Der Roman wechselt ständig und schlagartig von Politintrige zu Thriller zu eingehendem Psychodrama. Die Tatsache, dass der Handlungsort Berlin ist, macht den Roman beklemmend, da man die Plätze und Straßen der Handlung kennt und nachverfolgen kann. Mit dieser Beklemmung spielt der Autor.
Das Lesen von Zwillingsspiel hat Spaß gemacht. Ein Kritikpunkt ist allerdings, dass die einzelnen Handlungsstränge und Akteuere in ihrem Ansatz nicht bis zur Gänze erörtert werden. Das Ende kommt aprupt, nicht überraschend sondern irgendwie enttäuschend. Viele Fragen bleiben unbeantwortet und man kann sich dem Eindruck nicht erwehren, dass ein schnelles Ende gefunden werden musste. Im Vergleich zu Krimis in der Tradition von Mankell fehlt der Tiefgang der Personen und die Beklemmung angesichts der Abgründe der menschlichen Seele.

Nichtsdestotrotz ein interessanter Erstlingsroman der Lust auf mehr macht und ein Autor, der sich in die Riege der Krimiautoren zu recht einreihen darf.
Angelika, 24.05.2008

Am Savignyplatz explodiert ein Sprengkörper, alles deutet auf einen weiteren terroristischen Anschlag in der Hauptstadt
hin. Kommissar Paul Selig stößt auf Ungereimtheiten und deckt Verstrickungen bis in die höchsten Kreise der Macht auf. Immer wieder begegnet ihm dabei seine ungleiche Zwillingsschwester, deren Karriere in der Politik unaufhaltsam zu sein scheint.

Der Autor Markus Stromiedel hat in seinem Krimi ein Schreckensszenario entworfen, das gar nicht so abwegig erscheint. Obwohl sehr schreckliche Dinge passieren, wird man nicht mit allzu vielen blutigen Details gequält. Spannend und flott zu lesen. Allerdings hätte ich als Berlinerin und mit der Lust am eigenen Schauder doch gerne ein paar Angaben zu den Taten am Alex und in der Friedrichstraße gehabt …
Andrea, 23.05.2008

Bei dem Buch hat mir der Prolog Lust auf sofortiges Weiterlesen gemacht.
Die Geschichte ist spannend,mit vielen am Anfang unbekannten Perrsonen etwas verwirrend, beim Weiterlesen aber fesselnd und vom Thema sehr interessant. ich hoffe aber daß es nicht wirklich solch skrupellose Menschen in der Poitik gibt.
Nicht so gut fand ich,daß die Personen etwas blaß blieben, es gibt z. B. keine Erklärung , warum der Vater von Lisa und Paul so schwierig war ( der Tod der Mutter bei Geburt der Kinder war für mich nicht ausreichend), warum Lisa und Paul sich so unterschiedlich entwickelt haben und warum Tobias dann doch wieder beim Vater leben möchte. Solche Ungereimheiten stören aber wahrscheinlich vor allem Frauen, die gerne etwas mehr über Menschen wissen möchten.
Nicht gefallen hat mir die Hetzrede der islamisitischen Ehefrau, für einen fremdenfeindlichen Leser nicht förderlich,um sich gegenüber Muslimen toleranter oder zumindest neutral beobachtend zu verhalten.
Trotz dieser kritischen Anmerkungen hat mich
das Buch gut unterhalten, es war in 2 Tagen gelesen und ich denke, man kann es durchaus nochmals lesen, eine gute Unterhaltung für Urlaub oder Feierabend.
Doris, 23.05.2008

Zwillingsspiel ist das spannende Erstlingswerk von Markus Stromiedel.Interessant geschrieben ohne sehr ausgeschmückt zu
sein. Es beginnt mit der Vergangenheit von den Zwillingen Lisa und Paul. Paul der seit deren Kindheit in Konkurenz mit seiner Schwester lebt und nie aus Ihrem Schatten tritt. Gegenwart: Ein Terroranschlag in Berlin den es gilt von Paul, der ein nicht sehr erfolgreicher Polizist wurde, aufgeklärt zu werden. Lisa arbeitet zwischenzeitlich erfolgreich für das Außenministerium. Paul findet zunehmend Indizien die ihn zu der Frage kommen läßt ob ihm dieser Fall absichtlich zugeschoben wurde. Soll er diesen Fall wirklich lösen? Und welche Zusammenhänge gibt es zu seiner Schwester? Zwillingsspiel ist für die heutige Zeit beängstigend realistisch und wie aus dem Leben geschrieben. Der Roman ist packend von der ersten bis zur letzten Seite. Sehr empfehlenswert.
Birgit, 23.05.2008

Kommissar Selig stand sein Leben lang im Schatten seiner Schwester. Doch als er mit der Aufklärung der terroristischen
Bombenattentate in Berlin betraut wird, wächst er an der Aufgabe und damit über sich hinaus. Doch welches Geheimnis verbirgt seine Schwester?
Ein brilliant eingefädeltes Verwirrspiel, denn wem kann Selig noch trauen?
Dem Autor ist ein sehr bildhaft und spannende erzählter Erstlingsroman gelungen.
Alexandra, 22.05.2008

Prolog in Berlin. Lisa Selig übt Machtspielchen mit ihrem Zwilingsbruder Paul. Immer ist er der Verlierer.
30 jahre später, islamistische Bombenanschläge in Berlin. Paul Selig bis dato ein nicht viel sagender Komissar wird mit den Ermittlungen beauftragt. Seine Schwester hat mittlerweile im Innenministerium Karriere gemacht und kann überall ihre Macht ausspielen. Auch bei ihrem Bruder?
Wer ist Kasan. Wie ein roter Faden zieht sich seine Gegenwart durch das Buch.Als ehemaliger Kanzlerberater wurde er entlassen und saß als Spion im Gefängnis. Zurecht? Wer zieht die Fäden der Marionetten? Hat alles einen islamistischen Hintergrund? Welche Machtspiele gehen da vor sich? Paul Selig geht eigenbrötlerisch vor und ermittelt oft auf eigene Faust, weil er keinen in seinem Umfeld traut. Das Ende des Romas überrascht den Leser dann aber doch.
Epilog - Alles wird gut.
Markus Stromiedel hat einen Politthriller geschrieben, den man schwer beiseite legen kann. Man schaut ein wenig hinter die Fassaden des Kanzleramtes und des Innenministeriums, aber sieht es dort wirklich so aus?
Das Buch ist flüssig geschrieben. Paul Selig könnte ich mir gut als "Serienkomissar" in Berlin vorstellen.
Brigitte, 21.05.2008

„Zwillingsspiel“ ist ein spannender Thriller, der authentisch wirkt im politischen Geschehen als auch in der
detailgetreuen Beschreibung der Berliner
Handlungsorte.
Das Buch lässt sich leicht lesen und fesselt .
Die Erzählung der Rahmengeschichte eines Zwillingspärchen ist gut aufgebaut ,lässt aber schon ziemlich rasch auf eine eventuelle Lösung oder Ausgang des Thrillers schließen.
alexandra, 20.05.2008

Die Leseprobe hat mich neugierig gemacht.Schon der Prolog ist fesselnd geschrieben und man möchte unbedingt
weiterlesen.Ich werde mir das Buch kaufen.
Angelika, 20.05.2008

Das dritte, scheinbar islamistische, Bombenattentat in Folge erschüttert die Hauptstadt. Der ruhige Kommissar Paul
Selig, bisher nur ein kleines Licht im Berliner Polizeibetrieb, übernimmt überraschenderweise den Fall und muss sich schon bald die Frage stellen, wem er noch trauen kann. Seiner ehrgeizigen Schwester, zu der er seit frühester Kindheit ein ambivalentes Verhältnis hat und die nun im Innenministerium arbeitet? Seiner jungen Kollegin, für die er mehr empfindet als ihm lieb ist, die aber ein heimliches Verhältnis mit einem möglichen Verdächtigen hat? Oder seinen eigenen Schlussfolgerungen, die selbst ihm zuweilen sehr sonderbar erscheinen?
Markus Stromiedels Debüt "Zwillingsspiel" entführt den Leser in ein Schreckensszenario der besonderen Art: Terroristische Anschläge mitten in Deutschland, prominent in Berlin angesiedelt, in einem rasanten Plot verankert, der mit Dutzenden Todesopfern, Intrigen, korrupten Beamten und machthungrigen Politikern aufwartet. Das liest sich einerseits flott und eindringlich, entwickelt andererseits aber nicht den erwarteten Sog, der den Leser gänzlich fesselt. Denn allenthalben schimmert zwischen den Zeilen der Drehbuchautor Stromiedel durch, was das Lesevergnügen leider etwas schmälert, da man doch zu sehr das Gefühl hat ein "action" hervorzuhören, und Zuschauer eines Tatortdrehs zu sein. So wirken manche Passagen doch zu plakativ und um Spannung bemüht. Ärgerlich und unnötig sind auch, die sich oft wiederholenden Hinweise darauf, dass beschattete Personen von ihrer Verfolgung nichts bemerken a la "Er sah nicht das Motorrad, das ihm in einiger Entfernung folgte." und "Er bemerkte nicht, dass er beobachtet wurde." So etwas kann man auch eleganter lösen. Auch dies erinnert eher an eine Drehbuchanweisung als an einen hochklassigen Krimi. Doch trotz dieser kleinen Schwächen kann man Stromiedels Erstling als durchaus gelungen bezeichnen. Der Krimi lebt vom einfachen, aber mitreißenden Sprachstil, den überwiegend überraschenden Wendungen (Vielleicht hätte man in diesem Zusammenhang doch einen anderen Titel wählen sollen?) und seiner liebenswerten Hauptfigur Paul Selig, von der man sich noch mehr zu lesen wünscht. "Zwillingsspiel" ist für Leser empfehlenswert, die einen gut konstruierten, rasanten und schnell lesbaren Krimi zu schätzen wissen.
Herr Stromiedel wir sind gespannt auf ihren nächsten Roman!
Christiane, 19.05.2008

Markus Stromiedel beschwört in „Zwillingsspiel“ ein realistisches Schreckensszenario herauf: Radikale Islamisten
deponieren Sprengsätze in Berliner S-Bahnhöfen. Die Nachricht von Toten und Verletzten führt zu ausländerfeindlichen Krawallen, Randalierer verwüsten Dönerstände, Teehäuser, Lebensmittelläden. Polizei und Politik stehen hilflos vor dem Chaos. Doch nichts ist, wie es scheint. „Angst ist die beste Basis von Macht……..schüre die Angst, und dann schicke den Menschen jemanden, der ihnen verspricht, sie von der Angst zu befreien.“ Kurz vor den Wahlen spinnt die in der Politik erfolgreiche Lisa Westphal skrupellos und berechnend ein Netz aus Intrigen rund um die Bombenanschläge. Ihr Zwillingsbruder, der eher mittelmäßige Kommissar Paul Seliger, wird überraschend zum leitenden Ermittler dieses Falles ernannt. Doch schnell drängt sich Paul Seliger der Verdacht auf, dass er nur benutzt wird. Weil man ihm die Aufklärung des Falles nicht zutraut und Interesse daran hat, die Wahrheit unter Verschluss zu halten. Doch um endlich die Anerkennung seine Zwillingsschwester zu bekommen, setzt Paul Seliger alles daran, die Schuldigen zu finden.
Rasant und packend beschreibt der Autor die mühevolle Suche nach dem Täter und den Gründen für die grauenvollen Attentate. Sprache und Stil sind schnörkellos und klar. Ein beängstigend realistischer Roman, den man wegen des hervorragend aufgebauten Spannungsbogens kaum aus der Hand legen mag. Für mich eines der besten Bücher der letzten Zeit. Sehr zu empfehlen!
Yvonne, 18.05.2008

Ich bin gegeisteret vom "Zwillingsspiel"! Ein wirklich rasanter kluger Krimmi. Die Mischung von waren Fakten und Fiktion
ist sehr gut gelungen. Markus Stromiedel schafft es eine wunderbare Spannung zu erzeugen. Dies gelingt ihm unter anderem durch die kurzen Kapitel bzw. Handlungsabsätze, die immer mit einem Kliffhanger enden. Auch wenn man zu ahnen beginnt, wie alles zusammen hängt, es kommt dann doch immer wieder anders und erst wirlich auf den Letzten Seiten löst sich das Rätsel vollständig.
Weiter hat mir sehr gut gefallen, dass es keine Nebenhandlung(en) gibt, sondern alls zum Fall gehört.
Das "Zwillingsspiel" kann ich allen Krimifans uneingeschränkt empfehlen. Wer sich dazu noch in Berlin auskennt, hat einen Extrabonus und kann in der Geschichte noch ein bisschen tiefer abtauchen.
Ein gelungenes Werk Herr Stromiedel!
Ich freue mich schon auf Ihr nächstes Buch!
Annett, 17.05.2008

Die Situation ist beklemmend, Bombenattentate sind nicht nur in unserer Hauptstadt beklemmend und beängstigend. Berlin
wird von Terroranschlägen erschüttert, unschuldige Menschen müssen sterben - aber wer hat ein Interesse daran, die Hintergründe dieser Taten zu verschleiern?
Beim Lesen dieses Erstlingswerks von Markus Stromiedel kann man sich von der ersten Seite an sehr gut in die Situation hineinversetzen, und das nicht nur, wenn man Berlin kennt.
Zwar spürt man recht schnell, dass Lisa noch hinter mehr üblen Machenschaften steckt, als man nur erahnen kann, aber trotzdem bleibt die Spannung bis zuletzt erhalten. Der RRoman ist sehr flüssig geschrieben und ich hoffe, bald mehr von diesem Autor zu lesen.
Barbara, 17.05.2008

Schon beim Lesen dieser kurzen Leseprobe kann man es schon gar nicht mehr erwarten, dass ganze Buch lesen zu können.
Spannend und realistisch geschrieben, so wie man es in einem Thriller erwartet. Da ich schon öffters in Berlin gewesen bin, kann man sich die Situationen der einzelnen Plätze umso besser, plastischer vorstellen. Ich freue mich scon auf die Lektüre des Buches.
Michael, 13.05.2008

Ein atemloser, mitreißender und beängstigend realistischer Roman, bei dem man augrund des fast zu zerreißen drohenden
Spannungsbogens das Buch nur schwer beiseite legen kann. Der Autor beginnt den Kriminalroman mit einem Rückblick in die Vergangenheit, der die zerstörte emotionale Bindung zwischen den Zwillingen Lisa und Paul zeigt.
Das gesamte Buch ist geprägt von der Verbindung und der gleichzeitigen Abgrenzung des Kommisars Paul und der in der Politik arbeitenden Lisa. Die skrupellose und berechnende Lisa ist tief in ein Netz der Intrigen um mehrere Bombenanschläge in Berlin verwickelt, während der ruhige und zurückhaltende Paul aus Ehrgeiz, endlich die Anerkenung seiner Schwester zu erhalten, alles daransetzt die Täter zu finden.
Ein sehr empfehlenswerter, fesselnder und kurzweiliger Roman.
Wiebke, 13.05.2008

Eine beänngstigende Situation, ein Anschlag in einerS-Bahn-station. Die Geschichte ist sehr gut recherchiert, die
Auflösung erstaunlich, sicher sehr empfehlenswert - wenn man Politthriller liebt, ist man bestimmt ganz begeistert. Ich lese politische Sachen eher weniger - mir erschliessen sich die Personen nicht gleich, anfangs zu viel Wirren zwischen den Machtverhältnissen der einzelnen Protagonisten, man weiß auch erst nicht, wer auf welcher Seite steht. Sicher dröselt sich alles auf, aber ich brauchte schon Geduld.
Wie gesagt, für Liehaber solcher Krimis ein echtes Schmankerl, ich war zum Schluß auch sehr erstaunt, in welcher zum Teil beängstigenden Welt wir tatsächlich leben, was alles sein kann und vor allem über die Recherchen des Autors.
Gut gemacht, Herr Stromiedel!
Anita, 12.05.2008

Im vorliegenden Buch "Zwillingsspiel" beschreibt de Autor Markus Stromiedel ein Schreckensszenario, wie es in jeder
größeren deutschen Stadt passieren könnte: Eine Explosion in einem S-Bahnhof, bei der mehrere Menschen getötet werden.

Kommissar Seliger wird mit den Ermittlungen betraut, ein sympathischer Protagonist mit vielen kleinen menschlichen Schwächen. Einen Teil der Spannung bezieht die Geschichte auch aus der Tatsache, dass auf der Gegenseite die Zwillingsschwester des Kommissars agiert, zu der dieser von jeher ein problematisches Verhältnis hat.

Stromiedel hat eine sehr spannende und realitätsnahe Geschichte geschrieben, wobei er allerdings seine Herkunft als Drehbuchschreiber für diverse Krimiserien nicht ganz verleugnen kann.

Die Sprache und der Stil sind einfach, schnörkellos und klar, ohne jedoch all zu sehr in die Trivialität abzugleiten. Für einen Erstling durchaus akzeptabel, für mich aber nicht unbedingt ein Pageturner.
Elke, 11.05.2008

Die Leseprobe hat mir gut gefallen, hat mir nach kurzer Zeit schon Lust auf mehr "Zwillingsspiel" gemacht. Finde ich
toll, dass der Ort der Handlung wohl in Berlin spielt. Kann ich von den Ortsangaben alles sehr gut nachvollziehen. Werde mir wohl das Buch besorgen.
Gisela, 10.05.2008

Was ich bis jetzt gelesen habe, scheint vielversprechend zu sein. Das Buchliest sich gut und kann einen fesseln. Ich
werde es mir bestimmt kaufen.
Yvonne, 09.05.2008

Nach den Leseproben macht dies auf jedenfall neugierig auf "den ganzen Rest". Flüssig geschrieben, ohne ewige
Verschnörkelungen, erstaunlich gut.
Christine, 09.05.2008

Die Leseprobe verspricht viel ! Das scheint ein spannender Polit-Thriller vor deutscher Kulisse zu werden. Und bestimmt
ein Bestseller...
Ariane, 09.05.2008

Hervorragender Stil, Kandidat für 1. Platz Bestsellerliste, die einzelnen Figuren so realisttisch, man meint sie
persönlich zu kennen.Sehr wirklichkeitsbezogen, so daß man eine Gänsehaut beim Einstieg in die S Bahn bekommt.Schade , ich hätte gerne noch mehr gelesen, bin doch traurig darüber.
susanne, 09.05.2008

Ich war ganz erstaunt,dieser Krimmi war ganz toll. Die Spannung wurde wie ein Faden durch das ganze Buch aufrecht
erhalten.Weiter so.
Beate, 09.05.2008

Eine durchaus spannende Leseprobe! Der Text ist klar gegliedert und ließt sich fließend. Macht viel Lust auf MEHR !!!

, 08.05.2008

Der Trailer und die Ausschnitte haben mich neugierig gemacht und das Buch steht nun auf meiner Wunschliste

Alex, 08.05.2008

Die Leseprobe fand ich sehr spannend. Krimis dieser Kategorie, die in Deutschland spielen findet man leider kaum. Ich
möchte das Buch unbedingt lesen.
Sylvia, 08.05.2008

Es muß nicht immer Skandinavien oder Amerika sein. Auch bei uns gibt es hervorragende Krimiautoren. Da dieser Thriller
in Berlin spielt und man Berlin kennt, fühlt man sich mittendrin.
Christiane, 08.05.2008

Zwillingsspiel fesselt durch den energie- und spannungsgeladenen Plot.
Interessant ist es Einblicke in die Polit-Szene zu erhalten und die alles entscheidende Frage "Was wäre, wenn...?" beantwortet zu bekommen.
Auf jeden Fall ein Buch, das ich weiterempfehlen kann.
Karina, 08.05.2008

Bereits die Leseprobe liest sich rasant, spannend und ich werde mir wohl das Buch besorgen. Sehr realistisch, mit der
ausführlichen Leichenbeschreibung bin ich nicht so einverstanden, m.E. muss es nicht so eindringlich sein.
Sätze kurz prägnant, ein fetziger Krimi.
Edith, 07.05.2008

Endlich wieder mal ein packender deutscher Polit-Thriller!. Voller Spannung liest man von Bombenattentaten, perfiden
Intriegen machtgieriger Politiker, korrupten und integren Polizisten ohne dass dabei die Realität ausser Acht gelassen würde.
Srtromiedel schreibt in bester deutscher Krimi-Tradition eines Hansjörg Martin oder eines -ky der 1970er und frühen 1980er Jahre. Warum sollen immer nur die Schweden als Spezialisten für politische kriminalromane herhalten? Hier gibt es auch Autoren die dieses Genre beherrschen. Stromiedel jedenfalls "hat´s drauf" !
Nochmals: Glückwunsch zu diesem Autor!
P.S.: Wann gibt es den nächsten Titel von ihm?
Florian, 26.03.2008
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