Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Herzblut

9783426511831
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Taschenbuch, Knaur TB
02.05.2014, 400 S.

ISBN: 978-3-426-51183-1
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Kluftingers siebter Fall

Kluftinger ist sich sicher: Bei einem anonymen Anruf wird er Zeuge eines Mordes. Als er jedoch mitten in der Nacht allein den Tatort ausfindig macht, stößt er dort nur auf eine riesige Blutlache. Bevor der Großteil der zugehörigen Leiche auftaucht, erschüttern weitere brutale Morde das Allgäu.
Leider behindern heftige Herzschmerzen Kluftingers Arbeit. Intimfeind Doktor Langhammer verordnet kässpatzenarme Schonkost, positive Lebenseinstellung, Bewegung – und sogar noch einen Yogakurs.

»Spannend, mit scharfem, humorvollem Blick auf die Wirklichkeit. Die beiden Allgäuer Autoren erzählen mit Witz, Intelligenz und emotionaler Kraft.« Der Spiegel

Leselounge

Der Autor

Volker Klüpfel

Portrait von Volker Klüpfel

Volker Klüpfel teilt mit Kluftinger den Heimatort Altusried. Doch den ehemaligen Journalisten hat es beruflich nach Augsburg verschlagen. Dort lebt er...

zum Autor Bücher von Volker Klüpfel

Der Autor

Michael Kobr

Portrait von Michael Kobr

Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten im Allgäu, studierte Germanistik und Romanistik in Erlangen. Er arbeitete nach dem Staatsexamen an verschiedenen...

zum Autor Bücher von Michael Kobr

Video

Pressestimmen

Mit Witz, ländlicher Behäbigkeit aber auch einer guten Portion kriminalistem Geschick kämpft sich Kluftinger seinen. Fans werden es dem Autorenduo Klüpfel & Kobr danken.

Südkurier, 22.02.2013

In einer rasanten Verfolgungsjagd, in der Kluftinger an seine Grenzen geht und in akute Lebensgefahr gerät, erreicht "Herzblut" eine Dramatik wie noch kein Kluftinger-Krimi zuvor. Aber auch hier zeigt sich wieder die besondere Kluftinger-Qualität. Wie er die Täter überführt und mit welchen Mitteln er sie letztlich dingfest macht, ist schon einzigartig. Mit "Herzblut" ist Volker Klüpfel und Michael Kobr ein Volltreffer gelungen!

dpa, 26.02.2013

Der Mann sorgt für gute Unterhaltung, und er hat es verdient, dass "Michi & Volki" folgende Widmung ihrem "Herzblut" voranstellen: "Für Klufti. Vergelt's Gott für alles und nix für ungut."

Augsburger Allgemeine, 27.02.2013

Was für eine Mordsgaudi. Ein spannendes bayerisches Kriminallustspiel im Stile einer amerikanischen Screwball-Komödie, mit Ansätzen eines Alfred Hitchcock, herrlich.

denglers-buchkritik.de, 04.03.2013

Kluftis grantige Allpräsenz sorgt für Witz, was keineswegs ausschließt, dass das Urvieh im Rummel des Jahrmarktes zu wichtigen Erkenntnissen gelangt. Die Geisterbahn wird Klufti für immer verabscheuen. Ein Spaß mit Hirn und Spannung!

Der Standard, 08.03.2013

Natürlich sind Klüpfel und Kobr keine Krimirevoluzzer, keine Detektivromantiker. Kluftinger 7 ist Regio-Krimikost auf Vollfettstufe. Darauf ein dreifach donnerndes: Vergelt's Gott, Klufti.

Die Welt, Krekeler killt, 08.03.2013

"Herzblut" ist der siebente Krimi des Allgäuer Erfolgsduos, das jeden anderen Provinzspannungsbogen so blass aussehen lässt wie die Kässpatzen, die Kluftinger bis eben noch genießerisch in sich hineinschaufelte. (...) So fädeln die Autoren ein Schläufchen nach dem anderen mit aberwitzigen Einfällen und einer bösen Lust an der Abschweifung in den Krimi. Es sind aber keine Abschweifungen. Der Revolver, der im ersten Akt an der Bühnenwand hängt, geht im vierten los, die alte Theaterregel beherrschen Klüpfel und Kobr perfekt.

Sächsische Zeitung, 23.03.2013

Rasant und überraschend, außerdem lesen sich bayerische Flüche nirgends schöner als bei Klüpfel Kobr.

myself, April 2013

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Mal wieder ein ganz tolles Buch des Autorenteams. Jedes Buch der Herren Klüpfel und Kobr hat seinen besonderen

Charme, und dieses hat mir mal wieder ausgesprochen gut gefallen. Hier handelt es sich ja permanent um Herzpatienten und Kluftinger glaubt sich totkrank. Fehlen darf natürlich auch nicht Dr. Martin Langhammer. Es hat mich sehr amüsiert und trotzdem musste ich auch meinen geliebten Krimi nicht verzichten. Tipp: KAUFEN. Ich selbst habe das Buch auch noch einmal gekauft und verschenkt. Jetzt freue ich mich auf Grimmbart.

ASPI, 06.04.2016

...liest sich flott weg, humorig und in der üblichen kluftigereigenen Ermittlungsweise.

frida, 16.09.2015

Sappradi, ein verflixt guter Krimi!
Der ermittelnde Kommissar, der über einen variantenreichen Wortschatz verfügt - vorallem im Hinblick auf seine Schimpfworte-, erweist sich als bodenständiger Typ, der als Hauptfigur schnell die Sympathie des Lesepublikums gewinnt und auch das siebte Buch der Serie lesenswert macht. Aber bitte jetzt keine Diskussion über die richtige Rechtschreibung
der Kraftausdrücke beginnen!
Barbara Lützelberger, 14.11.2014

Ein herzerfrischendes Buch .Der Leser kann sich alle Personen in dem Buch richtig vorstellen so gut sind die
beschrieben. Die Handlungen sind schlüssig erklärt und das Buch liest sich flüssig und ist durchgehend spannend.
Karola Schneider, 11.11.2014

Super gelungene Fortsetzung der Kluftinger-Reihe, ein spannender Fall und lustige Familiengeschichte dazu.

Tanja Carl, 02.07.2014

Ein tolles Buch durch und durch.
Lustig und auch noch spannend, richtig unterhaltsam.
Das sollte man auf alle Fälle lesen.
Ich kann es nur empfehlen.
Nicole Schlott, 02.07.2014

Großartige Spannung mit viel Humor .
Musste teilweise so lachen das ich das Buch für kurze Zeit weglegen musste ,um mich wider zu beruhigen . und es das sofort voller Spannung weiter zu lesen .
Wer einen spannenden Krimi sucht mit viel Bayrischen Humor ist hier goldrichtig .
Ursula Dupain, 29.06.2014

Großartig, wie Kommissar Kluftinger seine neuen Kriminalfälle meistert. Oft tritt er von einem Fettnäpfchen ins
andere und ist letztlich doch immer der große Gewinner. Sehr amüsant auch der Umgang mit seiner "schweren" Erkrankung und die humorvolle Auseinandersetzung mit seinem Hausarzt Dr.Langhammer.
Wer Freude an humorvoll gewürzten, heimatverbundenen Kriminalromanen hat, muss Herzblut lesen.
Helmut Graßmeier, 28.05.2014

Erstklassig!

Ich hoffe, die Autoren können diesen Band noch toppen.
Manfred Busse, 15.05.2014

Ich liebe Kluftignger ,.. Wer bei einem Krimi zwischendurch mal herzhaft lachen will, ist mit Herzblut gut beraten. Mir
hat stellenweise der Bauch vor Lachen weh getan. Kluftinger ist eben Kluftinger ... urbaierisch und originell. Er grantelt sich auf liebenswerte Art durchs Leben und hat doch einen unfehlbaren Riecher um die Täter dingfest zu machen.
Gabriele Vogel, 12.05.2014

man ist süchtig !!

Barbara sülzer, 06.05.2014

und deshalb habe ich auch diesen Band mit großem Vergnügen verschlungen - viel gesunder als Kässpatzen übrigens

Veronika Janssen, 05.04.2014

Um es gleich zu sagen: ich liebe die Kluftinger-Krimis und dieser ist wieder einmal genial.
Die balance zwischen Komik und Spannung haben Klüpfel und Kobr wieder einmal gut hinbekommen und so wird aus dem Buch ein echtes Lesevergnügen.
Mathildis schmitz, 23.11.2013

Das Buch ist wie immer spannend und witzig. Neu ist, dass der Klufti recht schnell, sehr gesundheitsbewußt daher kommt.
Yoga und dann auch noch den Langhammer als Yogalehrer. Hätte man eigentlich nicht erwartet, dass er damit was anfangen kann...
Angelika König, 02.10.2013

Ich liebe die Kluftinger Bücher und auch dieser Fall hat mich wieder vollkommen überzeugen können. Klufti ist
liebenswert und einzigartig und die "Duelle" mit Langhammer unsagbar komisch.
Manuela Gref, 01.09.2013

Wie immer. lesen sich diese Bücher einfach leicht und es kann zwischendurch geschmunzelt oder gar gelacht werden.

Claudia, 19.08.2013

Auch dieses Buch von dem Autorenduo Klüpfel und Kobr ist mal wieder toll zu lesen. Die Ermittlung um Kluftinger ist
sehr humorvoll geschrieben. Seine Fettmäpfchen amüsant und ich mag es beim Lesen gar nicht weglegen.
Marita, 14.08.2013

Von Herzen wünscht sich Klufti mehr Gesundheit, steht es mit derselben doch nicht zum Besten. Stiche in der Brust,
Beklemmungen, das kann nichts Gutes bedeuten. Und so geht Klufti fast schon freiwillig zu seinem ungeliebten Doktor Langhammer. Da ist der Fall, in dem es zu ermitteln gilt fasst schon nebensächlich. Wenn nur nicht der Fall zu einem zweiten würde oder dritten, wenn nur nicht auch da zu Herzen gehende Dinge geschehen würden, wodurch unser Klufti noch eindringlicher mit seiner Gesundheit (der fehlenden) konfrontiert sieht. Was tun? Hat sein letztes Stündlein bald geschlagen. Natürlich wäre Klufti nicht Klufti, wenn ihm nicht hin und wieder ein Geistesblitz treffen würde, der die Ermittlungen voranbringt und sein Adlerauge ist auch einfach unerreicht.
Einfach klasse zu lesen ist dieser Krimi, es ist alles da, was der Leser von Klufti zu bekommen gewöhnt ist. Der Fall - spannend, Klufti altmodisch, aber blitzgescheit - wie immer, die Familie freundlich grantelnd um sein Wohl besorgt. Nichts gibt es auszusetzen an diesem Buch, außer, dass man sich fragen kann, ob der Maier eine Meise hat. Von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd bereitet dieser Roman dem Leser ein besonderes Vergnügen. Stimmig wird die von Herzen zu Herzen gehende Geschichte beendet und schon Appetit auf den nächsten Fall geweckt, der nach dem schon im Keim erstickten Urlaub lauert.
Waltraud Scheunert, 11.08.2013

Lange habe ich bei einem Buch nicht mehr so gelacht.
Was alles passieren kann, wenn man nur mit halbem Ohr zuhört und die falschen Schlüsse zieht!
Kurzweilig und auf jeden Fall zu empfehlen!
A. F., 03.08.2013

Von Klufti kann man nicht genug bekommen ! War noch nie enttäuscht, und freue mich jedesmal wieder auf das nächste
Buch.
Gautschi Beat, 02.08.2013

Warte immer auf den neuen Band und bin noch nie enttäuscht worden. Klufti macht jedes Mal wieder sehr viel Spaß. Genau
die richtige Mischung Spannung und Humor. Klüpfel & Kobr weiter so.
Gabriele, 02.08.2013

viele versuchen es, einige kommen nah dran, aber der Kluftinger, der hats halt drauf. Gute Unterhaltung, Humor und a
wegen Spannung san des Rezept und des geht hier wieda auf - lesen, lachen, nochmal lesen, lauter lachen, ah, un den Mörda fanga
Ines Zimzinski, 02.08.2013

Als eingefleischter Kluftinger Fan musste ich auch dieses Buch lesen. Es war an vielen Stellen sehr amüsant zu lesen.
Die Ermittlungsarbeit kam in diesem Buch etwas zu kurz. Klufti wie er leibt und lebt.

Das Buch las sich wie gewohnt sehr flüssig und ich musste das Buch in einem Rutsch durchlesen. In diesem Band kommuniziert Kluftinger das erste Mal mit seinem Gegenschwiegervater und er schafft es von einem Fettnäpfchen ins nächste zu treten. Auch wenn dieser Band etwas schwächer war, freue mich bereits auf ein neues Buch um und mit Klufti!
fabulanta, 07.07.2013

Das bisher beste Buch von den Beiden.

Bücherwurm70, 15.06.2013

Meiner Meinung nach der beste Kluftinger bisher. Ein spannender Fall, ein lustiges Drumherum und Kluftinger pur, man
muss ihn einfach mögen, auch wenn immer ein Stückchen fremdschämen mit dabei ist.
Das Buch ist zwar nicht sehr tiefschürfend oder anspruchsvol, aber als leichte Lektüre und zum Runterkommen mehr als geeignet. Ich habe mich beim Lesen bestens amüsiert!
Anne D., 30.05.2013

Kluftinger ist sich sicher: bei einem anonymen Anruf wird er Zeuge eines Mordes. Als er jedoch mitten in der Nacht
allein den Tatort ausfindig macht, stößt er dort nur auf eine riesige Blutlache. Bevor der Großteil der zugehörigen Leiche auftaucht, erschüttern weitere brutale Morde das Allgäu. Leider behindern heftige Herzschmerzen Kluftingers Arbeit. Intimfeind Doktor Langhammer verordnet kässpatzarme Schonkost, positive Lebenseinstellung, Bewegung – und sogar noch einen Yogakurs.
Das Allgäu wird erschüttert von Morden, die in Ihrer Brutalität äußerst heftig sind. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um einen Serientäter handelt, da den Leichen das Herz herausgerissen wird. Doch Kluftinger und sein Team rätseln, inwiefern die Toten zusammenhängen und die Zeit drängt, als sich herausstellt, dass der oder die Täter es insgesamt auf fünf Personen abgesehen haben. Wer werden die nächsten Opfer sein?
Zu allem Überfluss kommt hinzu, dass Kluftinger seit Tagen an enormen Brustschmerzen leidet und er befürchtet, dass es mit ihm zu Ende geht. Er beschließt seinen Lebensstil zu ändern, indem er sich gesünder ernährt und seinen Mitmenschen freundlicher gegenübertritt.

Der Schreibstil der Autoren ist flüssig, der Text ist nicht sehr anspruchsvoll und es liest sich recht einfach. Was den Autoren gut gelungen ist, ist dass man auch als Leser, die Verzweiflung des Teams, inwiefern die Morde zusammenhängen, gut nachvollziehen kann, da man auch als Leser nicht die geringste Ahnung hat, wie alles zusammenhängt. Nur leider leidet die Spannung sehr unter den meines Erachtens zu vielen Sprüngen in das Privatleben des Kommissars. Es strotzt vor zu vielen privaten Situationen, in denen Kluftinger in ein Fettnäpfchen nach dem anderen tritt. Was in früheren Büchern zur Auflockerung führte ist in diesem Buch gnadenlos übertrieben. Auch der Showdown, der zur Überführung der Täter führt ist in meinen Augen übertrieben.
Pierre Reinemer, 29.03.2013

Das Autorenduo Klüpfel/ Kobr haben nun schon den siebten Fall um Kommissar Kluftinger geschrieben. Auf ihre ganz eigene
Art haben sie das berufliche und auch das Private von Kluftinger erzählt. Mit seiner Art ist der Kommissar einfach einzigartig und man ist sofort wieder in der Welt von Klufti im Allgäu gefangen.
Wie immer waren alle Figuren sehr genau beschrieben, so das man sie sich gut vorstellen konnte. Auch die Landschaft war wie immer recht anschaulich beschrieben. Durch die zwei Kluftinger filme hat man natürlich auch ein genaues Bild vor Augen wie die Ermittler aussehen und wie sie sprechen.
Das einzig Negative war, das man jetzt wieder sehr lange auf einen neuen Fall mit dem Kult Kommissar Klufte warten muss.
Ansonsten bleibt eigentlich nicht viel zu den Büchern zu sagen, man muss sie einfach selbst lesen und sich ein eigenes Bild machen, denn Geschmäcker sind verschieden.
Im Laufe der vielen Bücher hat sich auch das Privatleben von Kluftinger weiter entwickelt.
Inzwischen erfährt man auch einiges über seinen Sohn Markus und dessen japanischer Freundin. Ganz nett finde ich hier wie Kluftinger sich bemüht alles Richtig zu machen und doch in so ziemlich jedes Fettnäpfchen tritt das es nur gibt.
Auch das Verhältnis zu Dr. Langhammer verändert sich und gibt dadurch doch immer wieder Anlass zum schmunzeln.
Alles in allem habe ich das Buch wirklich gerne gelesen.
Rebecca Kiwitz, 29.03.2013

Der lang erwartete neue Kluftinger ist endlich da! Die Fan-Gemeinde des kässpatzenliebenden Allgäuer Kommissars kann
sich über das neue Buch freuen. Nachdem ich bereits alle Bücher dieser Serie gelesen habe, muss ich dieses natürlich unbedingt auch lesen. Ich habe das erste Kapitel hier gelesen und mir gleich das neue Buch bestellt, es ist sicher wieder mindestens so gut wie seine Vorgänger.
Uschi Seelmann, 27.03.2013

Als absoluter Fan habe ich natürlich schon sehnsüchtig auf den neuen Klufti gewartet. Bisher habe ich alle Bände
verschlungen und geliebt. Mein absoluter Lieblingsband ist und bleibt auch nach Herzblut der Schutzpatron. Ich musste beim Lesen oft so laut und herzlich lachen, dass es schon fast peinlich werden konnte, wenn man von Nichteingeweihten beobachtet wird. Auch bei dem neuen Werk des Autorenduos wurde ich nicht enttäuscht. Wie gewohnt schaffen es die Autoren den Leser sehr, sehr gut zu unterhalten. Im ersten Teil hatte ich allerdings etwas den Eindruck, dass die beiden etwas weit weg von Krimi geraten und eigentlich die witzigen sprich Kluftinger, Langhammer und Co etwas zu sehr in den Mittelpunkt des Romans stellen. Dies hat dem Lesevergnügen zwar nicht wirklich Abbruch getan, etwas negativ fiel es mir allerdings doch auf. Aber ich kann auch beruhigen, denn die Geschichte entwickelt sich schon noch zu einem guten Krimi, der keine Spannung vermissen lässt. Da ich das Buch als ebook gelesen habe, fand ich auch das Zusatzmaterial sehr gut. Ich weiß allerdings nicht, ob dies auch in der gedruckten Version vorhanden ist. Allein die Anleitung für Yoga war für viele Lacher verantwortlich. Alles in allem ein echtes Lesemuss für jeden Klufti Fan und alle die es werden möchten.
Elke Seifried, 24.03.2013

Mitten in einer verhassten Pressekonferenz platzt der anonyme Handyanruf, den Klufti auf den Plan ruft und ihm erst
einmal wieder den Spott seiner Kollegen sichert. Während ihn der Anruf keine Ruhe mehr lässt, der Taxifahrermord aufgeklärt scheint, hat der Allgäuer Kommissar immer häufiger ein seltsames Stechen in der Herzgegend. Doch zu viel Kasspatzen und zu wenig Bewegung, so ganz der Jüngste ist man halt auch nicht mehr.
Neben der eigentlichen Krimihandlung kommt natürlich auch das Privatleben von Kluftinger nicht zu kurz und das Autorenduo Klüpfel/Kobr schöpft hier mal wieder aus den Vollen. Die Szene, in der Kluftinger mit Yumikos Vater in Japan via Skype telefoniert ist einfach göttlich, wie auch Kluftingers Besuch eines Yogakurses, bei dem ausgerechnet Dr. Langhammer der Kursleiter ist oder die Reisepläne seiner Familie, welche Klufti die Schweißperlen auf die Stirn treiben.

Während die privaten Szenen für viele unterhaltsame Lesestunden sorgen, gestaltet sich die Krimihandlung rund um die rätselhaften Mordfälle wie auch um den Handyanruf äußerst spannend und undurchsichtig. Die Ermordeten stehen in keinerlei Verbindung zueinander, einzig der Modus Operandi gleicht sich. Kluftinger und seine Kollegen ermitteln in alle Richtungen und gerade wieder Kluftis Gespür für unscheinbare Dinge und seine Kombinationsgabe geben immer wieder neue Impulse für die Aufklärung der Fälle. Nach einigen wirklich überraschenden Wendungen in dem Fall schicken Klüpfel/Kobr ihren Allgäuer Kommissar ganz am Ende des Krimis sogar noch in einen Showdown, der es mit jedem guten Thriller aufnehmen kann.

Klar, man muss Kluftinger mögen, um die stellenweise etwas überspitzten Handlungen und die recht eigenwillige Vorgehensweise des Kommissars amüsant zu finden. Meiner Meinung nach schafft es das Autorenpaar aber immer wieder perfekt, die Kurve zu kriegen und diese Szenen nicht ins Triviale abrutschen zu lassen oder Kluftinger in seinen Handlungen lächerlich zu machen. Man merkt einfach, dass ihnen die Weiterentwicklung ihres Kluftinger Spaß macht und dies überträgt sich auf den Leser und der einnehmende, unterhaltsame und fesselnde Schreibstil des Autorenduos sorgt dafür, dass ich mich bis zu letzten Seite bestens unterhalten gefühlt habe.

Fazit: Wieder einmal ein gelungener Kluftinger, der mit einer komplexen Story, viel Lokalkolorit und seinem so herrlich schrägen und überaus sympathischen Protagonisten restlos überzeugt.
Isabel Roosen, 20.03.2013
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