Das Buch
AUTOR(EN) Paul Kirchhof VERLAG Droemer SEITENZAHL 432 AUSSTATTUNG HC + SU HC PREIS EUR (D) 19,95 ISBN3-426-27479-5 ISBN 978-3-426-27479-8 ERSCHEINUNGSTERMIN 21.08.2009 GENRE Aktuelle Debatten
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Das Maß der Gerechtigkeit
Bringt unser Land wieder ins Gleichgewicht!Wasser predigen und Wein trinken, das scheint das Grundprinzip zu sein, nach dem unsere Gesellschaft in allzu vielen Bereichen funktioniert. Das hat fatale Folgen: Einmal in Schieflage geraten, kommt das Land immer mehr aus dem Gleichgewicht. Die Gerechtigkeit bleibt auf der Strecke. Mit bestechender Klarheit schildert Paul Kirchhof, warum Staat, Wirtschaft und Politik die Orientierung verloren haben, und er fordert: Stellt das verlorene Gleichgewicht wieder her!
Jeder einzelne Bürger, jedes Unternehmen, jede Gruppierung handelt scheinbar vernünftig, doch im Ergebnis entsteht ein großer Missklang: Unter dem Einfluss organisierter Interessen produziert das Parlament Jahr für Jahr so viele Gesetze, dass niemand sie mehr verantworten oder befolgen kann; die Wirtschaft löst sich aus der Bindung an allgemeine Werte; das Recht verliert seine Autorität. Von hier aus ist es nur ein kleiner Schritt zum Steuerbetrug via Liechtenstein – Unrechtsbewusstsein Fehlanzeige.
Zwar haben sich Misstöne eingeschlichen, aber noch ist die Grundmelodie erkennbar: Paul Kirchhof setzt darauf, dass wir die Gerechtigkeit wieder zum Klingen bringen können. Sein Buch ist ein leidenschaftlicher Weckruf gegen Mutlosigkeit und Resignation.
Rezensionen
Praxisjournal Buch | Oktober 2010
" (...) ein leidenschaftlicher Weckruf gegen Mutlosigkeit und Resignation."
Westfälische Nachrichten | 17.09.2009
"Paul Kirchhof bleibt mit seinem Buch "Das Maß der Gerechtigkeit" genau bei dem, was er besonders gut versteht. Die Alltagskonflikte in Politik, Kultur und Gesellschaft führt er zurück auf ein aus den Fugen geratenes Regelwerk, in dem Tugenden wie das Maßhalten offenbar nicht mehr gelten." Johannes Loy
Dresdner Neueste Nachrichten | 21.08.2009
"Unser Land ist aus dem Gleichgewicht geraten, kritisiert Paul Kirchhof. ...Jetzt meldet sich der 66-Jährige mit einem leidenschaftlichen Weckruf zurück." Interview von Andeas Debski