Das Buch
AUTOR(EN) Thomas Kastura VERLAG Droemer ORIGINALTITELDas dunkle Erbe SEITENZAHL 384 AUSSTATTUNG HC + SU HC PREIS EUR (D) 18,00 ISBN3-426-19779-0 ISBN 978-3-426-19779-0 ERSCHEINUNGSTERMIN 05.11.2008
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
- LESEPROBE
- REZENSIONEN
- LESERSTIMMEN
Das dunkle Erbe
KriminalromanZwei Frauen werden heimtückisch ermordet, eine dritte verschwindet spurlos. Alle drei standen einem bestimmten Mann sehr nahe: Sie waren die Frau, die Geliebte und die Kollegin des Kölner Arztes Bernhard Schwan. Eine private Verzweiflungstat? Je länger Hauptkommissar Klemens Raupach den tatverdächtigen Arzt vernimmt, desto rätselhafter wird das Bild …
Klemens Raupach hat privat ganz andere Sorgen, als er in das Kölner Nobelviertel Marienburg gerufen wird, um einen grausamen Fall aufzuklären, dessen Lösung offenkundig scheint. Nach und nach kommen jedoch Indizien ans Licht, die darauf hinweisen, dass der Arzt gar nicht der Täter gewesen sein kann. Raupach und sein Team müssen erkennen, dass hinter den drei Morden viel mehr steckt, als sie zunächst annahmen.
In das Zentrum des Falles rückt dabei mehr und mehr die alte Villa, in der Schwan seine Praxis hat und die ein dunkles Geheimnis birgt. Ein Geheimnis von einer solchen Sprengkraft, dass nicht nur ein Mensch dafür töten würde …
Leseprobe
Das dunkle Erbe
Die Geschichte ist frei erfunden, wenngleich die Orte,
an denen sie spielt, zum größten Teil wirklich existieren.
Manche der Personen in diesem Buch haben reale
Menschen zum Vorbild.
Für Gerald
Praeeo et sequor
BERNHARD SCHWAN verharrte auf der Schwelle. Der Vernehmungsraum erwartete ihn. Ein ...
Rezensionen
Bayerische Staatszeitung | 17.11.2009
Der Bamberger Schssristfteller Thomas Kastura gilt als einer der besten Kriminalautoren Deutschlands
Westdeutsche Allgemeine Zeitung | 17.02.2009
"Kastura hat gründlich recherchiert und erzählt beklemmend realistisch von Gier, Neid, Eifersucht und falscher Heldenverehrung. Das geht weit über den üblichen literarischen Anspruch eines Krimis hinaus."
Frankfurter Rundschau | 21.11.2008
"Kastura hat einen Ermittler erfunden, der mit unzeitgemäßer Unaufgeregtheit recherchiert..."
Leserstimmen
Gisela | 04.02.2009
Ein gelungenes Werk„"Das dunkle Erbe"/ Thomas Kastura Der Kölner Arzt, Bernhard Schwan, hatte eine Gattin, eine Geliebte und eine Geschäftspartnerin. Da alle drei etwa zur gleichen Zeit ermordet wurden, ermittelt HK Klemens Raupach. Mit seinen Kolleginnen Photini und Heide steht er vor so manchem Rätsel. Eine geheimnisvolle Villa, skurile Nachbarn, religiöser Wahn und ein Nazi-Erbe sorgen für Spannung und Verwirrung. Dann taucht zudem eine US-amerikanische Journalistin an diversen Tatorten auf, auf der Suche nach einem "Schatz". Die Charaktere der einzelnen Romanfiguren werden schonungslos offenbart. Das lässt einen schmunzeln, sorgt aber auch für Betroffenheit. Sehr emotional wird das Privatleben des Ermittlers und seiner Kolleginnen dargestellt. Vom todkranken Freund bis zu Alkoholproblemen ..., der Schriftsteller lässt nichts aus. Sehr real, sehr menschlich, einfach klasse. Ein gelungenes Werk, welches die Spannung langsam aufbaut und bis zum überraschendem Ende halten kann. ”
Manuela | 14.01.2009
Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett„Thomas Kastura Das dunkle Erbe Kriminalroman Zwei Frauen werden heimtückisch ermordet, eine dritte verschwindet spurlos. Alle drei standen einem bestimmten Mann sehr nahe: Sie waren die Frau, die Geliebte und die Kollegin des Kölner Arztes Bernhard Schwan. Eine private Verzweiflungstat? Je länger Hauptkommissar Klemens Raupach den tatverdächtigen Arzt vernimmt, desto rätselhafter wird das Bild … Die ist nun der zweite Fall von Ermittler Klemens Raupachs und er geht in die Tiefe von Freundschaft, Liebe und Begierde. Auch,wenn man seinen ersten Fall noch nicht gelesen hat,vertauen Sie mir nach diesem werden Sie es sicherlich nachholen, lernt man die Romanfigur lieben-passen Sie nur auf,dass der Roman sie nicht scheidet. Beeindruckend ist auch der Hintergrund der deutschen Geschichte,mein Daumen zeigt nach oben und ich bin weiter gespannt auf einen dritten Fall. ”
Mark | 23.12.2008
atmosphärisch dichte Spannung!„Wäre da nicht die unangenehme Unterbrechung der Freizeit durch Arbeit und andere Verpflichtungen, so wäre "Das dunkle Erbe" das reinste Lesevergnügen gewesen - so kam noch die quälende Spannung hinzu: Wie wird es weitergehen, wenn ich das Buch wieder in die Hände nehmen darf? Hätte ich bei Beginn des Romans gewußt, wie sich dieser gestaltet,dann hätte ich die Konzeption meines Reisegepäcks nochmals deutlich überdacht - aber so mußte dieses Buch zu Hause warten. Oder war in Wahrheit nicht ich derjenige, welcher warten mußte? So quälte mich - nach durchaus schönen Urlaubstagen - abends doch immer wieder die Frage, wie es wohl weitergeht; weiter in dieser so fantastisch guten Verwebung mehrerer, schon für sich allein, interessanter Handlungsbausteine: Da sind diese doch sehr authentischen Charaktere, die nicht Superhelden, sondern nur allzu menschelnde Wesen sind, wie man sie auch, ob des Zufalls ausgewählt, auf den Straßen im Land zwischen Rhein und Ruhr antreffen könnte; dann ist da die Suche nach einem Schatz (durchaus im klassischen Sinne zu sehen!), ohne daß die Geschichte in einen "Indiana-Jones"-Plot versinkt; und da ist auch noch die Verbindung zum dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte, ohne daß es zur Einrichtung eines Mahnmals des permant erhobenen, mahnenden Zeigefingers kommt, mit einer möglichst objektiven Betrachtungsweise aus heutiger Zeit und Sicht, auf Menschen, wie sie sechzig Jahre zuvor ihr Leben bestritten. Und nicht zuletzt das städtische Leben in Köln, verflochten mit seiner ländlichen Umgebung. Nur allzu leicht wird im Thriller lediglich in städtischen Ballungsgebieten agiert, als gebe es jenseits der Stadtgrenzen nur Einöde ohne Leben; aber nicht hier. Und - last but not least - ein bis zur letzten Seite offenes Ende. Untersteht Euch und lest gleich das letzte Kapitel! Es gibt hin und wieder Verweise auf den ersten Roman von Thomas Kastura mit seinem Protagonisten, dem Kommissar Raupach. Sollte man diesen noch nicht gelesen haben, so stellt dies kein Problem dar - ich kann dies sagen, denn mir selbst erging es so. Es gab keine Verweise und Informationen, welche Bezug auf "Der vierte Mörder" nahmen, die ohne den ersten Roman im Hintergrund als störend empfunden worden wären - im Gegenteil: Mich hat nun auch die Neugierde auf diesen Roman von Thomas Kastura gepackt! Ein Hinweis sei noch erlaubt: Wer relativ kurze Kapitel bevorzugt, ist hier ebenfalls gut aufgehoben. Dieser Umstand läßt diese spannende Geschichte obendrein zu einem flüssigen Lesevergnügen werden. Ein idealer Begleiter für Sofa und Bett im herbstlich/winterlichen Schmuddelwetter!”