Das Buch
AUTOR(EN) Sebastian Fitzek VERLAG Droemer SEITENZAHL 432 AUSSTATTUNG HC + SU HC PREIS EUR (D) 19,99 ISBN3-426-19881-9 ISBN 978-3-426-19881-0 ERSCHEINUNGSTERMIN 27.09.2011 GENRE Krimi & Thriller
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
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Der Augenjäger
PsychothrillerDr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen.
Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen ...
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Rezensionen
Westdeutsche Allgemeine Zeitung | 26.10.2011
Schonungsloser, raffinierter, temporeicher: Sebastian Fitzek bringt mit "Der Augenjäger" die Fortsetzung seines großen Erfolgs "Der Augensammler" auf den Markt. Mit diesem Psycho-Thriller treibt er die menschliche Vorstellung von Schmerz ins schier Unermessliche.
Alex Dengler, denglers-buchkritik.de | 24.10.2011
Wer glaubt, Sebastian Fitzeks wahnsinnig machenden, wahnsinnig guten Psychothriller könnte nicht noch ein besserer folgen, der sollte "Der Augenjäger" lesen. Fitzek versteht es so weit in die menschliche Psyche vorzudringen, dass das, was er heraufbeschwört, der Büchse der Pandora gleichkommt.
Express | 24.10.2011
"Der Augenjäger" ist eine Achterbahnfahrt für die Nerven und ein richtig guter Thriller.
Leserstimmen
Olaf | 13.01.2012
Wirre Geschichte!„Zum Augenjäger wurde schon vieles geschrieben. In den meisten Punkten schließen sich meine Frau und ich an. Das Buch hat Tempo, ist spannend und lässt den Leser mitleiden. Leider verrennt sich der Autor in seiner Geschichte, die dadurch unschlüssig wirkt. Die Nachfrage beim Autor selbst ergab, dass z.B. Gespräche zwischen den handelnden Personen vorausgesetzt werden, die leider im Buch nicht vorkommen. So wird der Leser mit Tatsachen konfrontiert, die er im sonst guten Buch leider nirgends nachlesen kann. Das überraschende Ende des Buches veranlasste mich schließlich, den Augensammler noch einmal zu lesen. An keiner Stelle findet sich hier ein Hinweis, der das Ende des Augenjägers erklären würde. Somit vermute ich, dass der Autor unbedingt einen Schwenk brauchte, um eine Fortsetzung vorzubereiten. An dieser sind meine Frau und ich aber nicht mehr interessiert! Ein endgültiger Abschluss hätte die Kasse wohl mehr klingen lassen, als eine unschlüssig fortgesetzte Geschichte. Schade!”
Sandra | 17.10.2011
Geniale Idee der Fortsetzung - aber ...„Inhalt: Bestialische Verstümmelungen pflastern seinen Weg. Tagsüber ist er ein brillianter Augenchirurg, doch nachts öffnet er Frauen die Augen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn er entfernt ihnen die Augenlider, so daß sie ihre Augen nie mehr schließen können. Er hat einen, wie er meint, triftigen Grund dafür, denn er sucht seine Opfer nicht wahllos aus. Doch da alle Frauen nach kurzer Zeit Selbstmord begehen, gibt es für diese Taten keine Zeugen. Und so wendet sich die Polizei an Alina Gregoriev, in der Hoffnung auch hier als Medium einen Weg zu finden, Dr. Suker zu überführen. Und damit betritt sie ebenfalls den Pfad der Angst und Gewalt und es dauert nicht lang, bis sie ihre Zusammenarbeit bereut. Meine Meinung: Also vorab möchte ich noch einmal erwähnen, daß ich Anfang des Jahres den Augensammler nahezu verschlungen habe. Völlig gebannt von der Spannung des Buches. Ich mochte mir gar nicht vorstellen, wie man davon überhaupt eine Fortsetzung zustande bringen kann. Den Weg, den der Autor gewählt habe, finde ich absolut geschickt und gekonnt. Typisch Fitzek halt. Er bringt uns auf Wege, wo es selbstverständlich ist, daß es genau so weiter geht, wie es zwangsläufig kommen mußte. Tolle Verwicklungen, neue Details überraschen einen schon sehr bald. Aber ehrlich gesagt, mich konnte diese Fortsetzung trotz all dieser super Ideen überhaupt nicht fesseln. Zwar finde ich die Idee dahinter immer noch genial, doch für mich war dieses Buch absolut zähflüssig, wenig spannend, weil so vorhersehbar, nachdem einmal die Richtung erkannt war. Und da es mich nicht wirklich gefesselt hat, brauchte ich jetzt auch gut 1,5 Wochen, um dieses Buch zu beenden. Wer mich kennt, weiß, daß ich in der Lage gewesen wäre, das Buch in 3-4 Stunden zu lesen. Aber ich konnte einfach ganz oft vor Langeweile nicht weiterlesen. Ich bin sehr überrascht von diesem Buch, denn bislang fand ich alle Bücher des Autors einfach nur wahnsinnig spannend. Ich habe mich nie gelangweilt. Ich habe bislang auch vermieden, andere Rezensionen zu dem Buch zu lesen und so weiß ich nicht so genau, ob ich mit meiner Meinung alleine da stehe. Ich hoffe es ja. Vielleicht war es für mich einfach der falsche Zeitpunkt es zu lesen? Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb möchte ich noch einmal betonen, daß ich die Idee der Geschichte nach wie vor faszinierend finde. Und ich werde auch jederzeit wieder zu einem Buch des Autors greifen, Der Augenjäger wird mich davon nicht abhalten können. Wäre das Buch nicht ein Rezensionsexemplar gewesen, ich glaube, ich hätte bereits nach 150 Seiten kapituliert. Aber andersherum .. warum muß einem auch jedes Buch eines Autors gefallen. Und ich bin sicher, es gibt genügend Menschen, die gerade dies Buch besser finden werden als andere :-) .. gut, daß Geschmäcker verschieden sind. Fazit: Ich habe mir viel von diesem Buch versprochen und bin persönlich eher enttäuscht von ihm. Es konnte mich einfach nicht fesseln. Ich möchte aber weder eine Kaufempfehlung noch eine Kaufablehnung aussprechen.”
Michaela | 07.10.2011
Wie auf einem Fussballfeld„Achtung - da dieser Band an den Vorgänger „Der Augensammler“ anknüpft, ist die Möglichkeit der Spoiler in dieser Rezension gegeben. Sebastian Fitzek hetzt auch mit diesem Band den Leser durch die Welt der Wahnsinnigen. Er knüpft an den „Augensammler“ an und nimmt diesen Fall wieder mit auf. Alexander Zorbach und Alina Gregoriev , beide Protagonisten, sind vielen bekannt aus dem vorherigen Thriller „Der Augensammler“, spielen auch hier wieder die Hauptrolle. Dabei geht der Autor alles andere als zimperlich mit seinen Figuren um, sei es nun Opfer oder Held. Er versteht es wieder einmal, auch in dieser Geschichte, die Handlung voller kleiner aber wichtiger Details zu schmücken, und die Spannung Stück für Stück zu erhöhen, um den Leser fast atemlos seinen Roman durchlesen zu lassen. Auch hier geht es wieder um Augen, die Angst vor der ewigen Dunkelheit und den Wunsch wieder sehen zu können oder aber auch den Wahnsinn, viel zu viel zu sehen. Es gibt viele versteckte Hinweise, falsche Fährten, brutale Sequenzen so das man sich fast, wie in einem guten Action-Film vorkommt und das Gefühl bekommt diesen Thriller hautnah mitzuerleben. Er schmeißt mit losen Handlungssträngen nur so um sich, damit sie sich dennoch wieder alle zusammenfügen und den Leser ahhs und ohhhs ausrufen lassen. Oftmals dachte ich, okay das ist jetzt völlig absurd um einige Seiten weiter zustimmend zu nicken, als hätte ich es schon immer geahnt. Genau das reißt mich bei seinen Romanen immer so mit. Es ist die Art und Weise, wie er mit seinen Lesern spielt oder aber auch mit den mitspielenden Figuren. Diese sind sehr detailliert beschrieben, sodass man schnell glaubt, sie zu kennen, um dann später wieder völlig fassungslos dazustehen und den Kopf zu schütteln, weil man sich so getäuscht hatte. Mit einigen leidet man während des Lesens mit, bei anderen wiederum wünscht man sich, Sebastian Fitzek würden ihnen ein grausameres Ende bescheren. So ist dieses Buch absolut spannend und steigert sich von Kapitel zu Kapitel. Die Perspektive wechselt oft und schnell und scheint jedes Mal aufs Neue zu überraschen. Die Handlung baut absolut auf die Psyche auf und lässt den Leser mit angespannten Nerven zurück. Natürlich geht es auch hier wieder ein wenig mystisch zu, allein schon weil Alina Visionen hat, wie es auch schon im Vorgänger der Fall war. Übrigens hat sich der Autor auch beim „Augenjäger“ wieder ein kleines Gimmick für seine Leserschaft einfallen lassen. Allein das finde ich ja schon immer sehr interessant. Es fällt mir recht selten derart schwer ein Buch aus der Hand zu legen so, wie es hier der Fall war. Aber sein spannender Schreibstil und seine teilweise echt abgedrehten Ideen bescheren mir immer einen besonderen Lesegenuss und eine Vorfreude auf ein neues Buch von ihm. Das Cover finde ich recht gut gestaltet, da es meiner Meinung nach optisch auch zum „Augensammler“ passt. Auch die Länge des Romans mit 427 Seiten fand ich sehr angenehm und in keiner Weise lang gezogen. Am Anfang und auch am Ende befindet sich wieder einige Anmerkung des Autors. Fazit: Sebastian Fitzek verdient meiner Meinung nach zurecht den Hype um sich und seine Romane. Auch beim „Augenjäger“ beweist er wieder, dass auch deutsche Autoren durchaus gute Thriller schreiben können. Ich selbst kam mir als Leser vor wie auf einem Fußballfeld. Lauter Querpässe flogen mir um die Ohren, um voller Erwartung dem ersten Treffer entgegen zu fiebern. Für mich war dieser Thriller ein absoluter Pageturner, den ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Mich hat der Autor wieder einmal überzeugt und ich freue mich auf weitere Bücher von ihm, mit oder auch ohne diese beiden Protagonisten. © Michaela Gutowsky”
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