Das Buch
AUTOR(EN) Johannes Mario Simmel VERLAG Droemer ORIGINALTITELDer Mann, der die Mandelbäumchen malte SEITENZAHL 128 AUSSTATTUNG HC + SU HC PREIS EUR (D) 10,00 ISBN3-426-19845-2 ISBN 978-3-426-19845-2 ERSCHEINUNGSTERMIN 02.02.2009 GENRE Gehobene Unterhaltung
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
- REZENSIONEN
- LESERSTIMMEN
Der Mann, der die Mandelbäumchen malte
„Eine Novelle, schlank und gerade, mit viel augenzwinkernder Ironie und einem Schuss schwarzen Humor. Wir fressen unserem Simmel diese kleine, böse, schöne Geschichte dankbar aus der Hand.“ Elke Heidenreich
Seit ihrer ersten und letzten Begegnung haben sich Roberta Collins und Pierre Mondragon nicht mehr gesehen. Ihre einzige Verbindung waren postkartengroße Bilder von Mandelbäumchen. Nach elf Jahren macht sie sich nun auf den Weg zu ihm...
Eine bewegende Erzählung über die verschiedenen Arten der Liebe – Ein impressionistisches Bild der menschlichen Seele.
„Man soll ihn hochjubeln! Er war ein fröhlicher Apokalyptiker, ein großer Liebender und der populärste Autor der Bundesrepublik.“ Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung zum Tod von Johannes Mario Simmel
Leseprobe
Der Mann, der die Mandelbäumchen malte
Johannes Mario Simmel
Der Mann, der die Mandelbäumchen Malte
Ich war so glücklich wie noch nie. In meinem Traum. So über alle Maßen glücklich.
Dann hörte ich das Klopfen. Tack. Tack, tack, tack. Wieder. Und wieder. Immer lauter. Immer härter. Dann war ich wach. Ich öffnete die Augen. Durch den Spalt neben der ...
Rezensionen
WDR - Zwischen den Zeilen | 23.10.1998
»In knappen, klaren Sätzen mit
viel augenzwinkernder Ironie und einem Schuss schwarzem Humor berichtet Simmel
davon, wie Liebe Betrug, Schwärmerei, Hingabe und Geschäft Hand in Hand gehen
und ein Stück Geschichte schreiben, das nicht zu begreifen ist. Und wir ahnen
wieder, was wir immer schon wussten: dass wirklich gute Liebhaber in der Regel
ein bisschen dumm sind, dass Frauen zu allem fähig sind und dass Leidenschaft
blind macht.
Das besondere daran: der Schurke
bleibt sympathisch, die Betrogene ist nicht bitter und der Erzähler wertet
nicht, irgendwann hört er auf mit dem Zensieren und streckt die Waffen vor
soviel Absurdität. Die Geliebte ist eh tot und muss die triviale Wahrheit nicht
mehr erfahren, und der Leser staunt. Wir, die wir das Elend der Welt auf allen
Kanälen und in Simmels dicken Büchern oft so leid sind und in jeden noch so
haarsträubend konstruierten amerikanischen Liebesfilm rennen, wir fressen
unserem Simmel diese kleine, böse, schöne Geschichte dankbar aus der Hand.«
Elke Heidenreich
