Das Buch
AUTOR(EN) Lena Johannson VERLAG Knaur TB SEITENZAHL 512 AUSSTATTUNG Taschenbuch TB PREIS EUR (D) 8,99 ISBN3-426-50520-7 ISBN 978-3-426-50520-5 ERSCHEINUNGSTERMIN 07.03.2011 GENRE Historische Romane
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
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- LESERSTIMMEN
Die Braut des Pelzhändlers
Roman1430. Der Lübecker Kaufmann von Ranteln handelt mit allerlei Waren, die er nach Riga bringt und dort gegen Pelze eintauscht. Da er nun seine Tochter Bilke gut und vor allem gewinnbringend verheiraten will, schickt er sie mit einem Handelsschiff nach Riga, wo der junge Pelzhändler Hartwych bereits auf sie wartet. Dessen Herz gehört der armen Sängerin Ria, die er jedoch niemals zu seiner Frau nehmen kann …
Rezensionen
RZ Kultur | 19.09.2011
"Eine wunderbare Erzählung mit viel Ostseeatmosphäre zwischen Abenteuer- und Liebesgeschichte im ausgehenden Mittelalter!"
Happy-End-Buecher.de | 05.09.2011
"Von der ersten bis zur letzten Seite bietet DIE BRAUT DES PELZHÄNDLERS spanndende Unterhaltung für Freunde von historischen Romanen."
Karfunkel | Oktober/November 2011
"Der Plot des Romans hat alles, was das Herz der Fans historischer Romane begehrt."
Leserstimmen
Anja | 20.07.2011
Abenteuer einer Kaufmannstochter„Lena Johannsons neuer Roman beginnt 1430: Bilke von Ranteln soll mit dem Pelzhändler Hartwych verheiratet werden und muss deshalb eine lange Schiffsreise über die Ostsee von Lübeck nach Riga antreten, um ihren zukünftigen Ehemann kennen zu lernen. Allerdings ist Hartwych von den Heiratsplänen nicht unbedingt begeistert, denn er liebt die arme Sängerin Ria. Bilkes Schiff wird auf der Ostsee von Seeräubern entführt und Bilke gerät in die Gewalt der Seeräuberbande und ihres auf den ersten Schein brutalen, aber charismatischen Anführers Svendssons. Dieser scheint mit Bilke einen guten Fang gemacht zu haben, aber an Bord des Handelsschiffes befand sich auch noch eine geheimnisvolle Kiste, die von großem Wert zu sein scheint. Bilke lernt auf ihrer Gefangenschaft bei den Piraten deren Lebensweise kennen und muss vor allem durch ihre Bekanntschaft mit Svendsson einige Vorturteile revidieren. Über viele Umwege gerät sie letztlich doch noch nach Riga und wird von Hartwych aufgenommen. Aber die Klärung der Vorfälle um die Kaperung von Bilkes Schiff ist nicht so einfach und so hält der Roman einige überraschende Wendungen bereit. Lena Johannson erzählt spannend und sehr anschaulich von Bilkes Weg in eine Welt, die ihr so gar nicht vertraut ist, und zeigt eine mutige und konsequente Heldin. Allerdings ist die Anlage der Figuren von vorneherein sehr durchschaubar, was das Buch einen Stern kostet. Ansonsten eine unterhaltsame und interessante Lektüre!”
Ute | 03.03.2011
eher unterhaltsam„Ist es nicht schon immer so gewesen, dass in vergangenen Zeiten die Väter bestimmten, wen die Töchter beziehungsweise Söhne zu heiraten hatten? So ergeht es auch im Jahre 1430 Bilke von Ranteln, der Tochter eines Fischhändlers aus Lübeck. Eines Tages wird sie mit einer Ladung Ware per Schiff von ihrer Heimatstadt aus nach Riga geschickt, wo sie den ihr noch unbekannten Sohn eines angesehenen Pelzhändlers heiraten soll, der mit ihrem Vater Handel treibt. Unterwegs werden sie jedoch von dem dänischen Piraten Svendsson überfallen, der schon längere Zeit sein Unwesen auf der Ostsee treibt. Bilke, einige Männer der Lübecker Mannschaft sowie eine geheimnisvolle Kiste werden an Bord seiner Schwarzen Rose genommen. Während des Überfalls ist der Pelzhändler Hartwych van Broke unterwegs zu seinem Bruder nach Nowgorod, um Pelze in Augenschein zu nehmen. Er hat es auch keineswegs eilig, seiner Braut zu begegnen, da seine Liebe der einfachen Bauerntochter Ria gilt, die er aber niemals werde heiraten dürfen. Als Hartwych nach Riga zurückkehrt, wird bekannt, dass das Schiff des Fischhändlers überfallen und dessen Tochter Bilke entführt wurde. Sofort stellt die Compagnie der Schwarzen Häupter von Riga aus eine Flotte zusammen, die dem Piraten den Garaus machen soll. Keiner weiß zu diesem Zeitpunkt, ob Bilke von Ranteln überhaupt noch am Leben ist. In ihrem neuen Roman „Die Braut des Pelzhändlers“ entführt Lena Johannson ihre Leser in die Welt der Seefahrt im späten Mittelalter. Der Handel zwischen den Ländern rund um die Ostsee blüht, wird aber durch die Untaten eines dänischen Seeräubers bedroht. Im Vordergrund des Buches steht die Liebesgeschichte der Bilke von Ranteln, die hin- und hergerissen wird zwischen zwei Menschen, die ihr beide ans Herz gewachsen sind. Die historischen Ereignisse bleiben leider im Dunkeln. Sie sind nur spärlich und zum Teil in abgewandelter Form erkennbar. Zum Beispiel hätte die nur kurz erzählte Geschichte um Margarethe I. von Dänemark und ihr Tod ausführlicher sein können, wogegen etwa der Beschreibung der Reise Hartwychs zu seinem Bruder und sein Erlebnis mit dem Hundeschlitten zu viele Seiten eingeräumt wird. Sie ist eher unwichtig und bringt die Handlung nicht voran. Gut beschrieben ist allerdings die Situation der Besatzung auf den Schiffen, die mit den Wetterbedingungen und den unhygienischen Zuständen an Bord zu kämpfen haben. Der Roman ist in einzelne Kapitel gegliedert, die abwechselnd Bilkes und Hartwycks Geschichte erzählen, jeweils aus der Sicht des Einzelnen. Als beide Erzählstränge zusammentreffen, behält die Autorin dieses Konzept weiter bei. Allein an den Überschriften der Kapitel ist zu erkennen, aus welcher Perspektive berichtet wird. Lena Johannson verwendet in ihrem Buch die moderne Anrede „Sie“, worauf sie ausdrücklich im Anhang aufmerksam macht. Leider könnte das für einen Leser, der historische Romane mag, störend wirken, denn für eine Geschichte aus dem Mittelalter erwartet man durchaus die der Epoche entsprechenden Anreden. Eine Landkarte über das Gebiet um die Ostsee gibt einen Einblick über den Handlungsort und ein Glossar am Ende erklärt manchen Fachbegriff. Der Roman ist eher unterhaltsam als historisch informativ.”
Karin | 18.02.2011
Einfach gestrickt„Ein nettes, unterhaltsames Buch mit interessanten Detail zur damaligen Zeit. Bilke´s Unternehmungen sind sehr bunt und abenteuerlich geschildert, wenn jemand keine anspruchsvolle Lektüre wünscht, ist das Buch gerade recht. Leider endet das Buch klischeehaft, der Böse, der sich zwischendurch als Guter darstellte, ist letztendlich doch der Böse. So reicht es leider nur für drei Sterne.”
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