Das Buch
AUTOR(EN) Susan Hill VERLAG Knaur TB ORIGINALTITELDie Frau in Schwarz SEITENZAHL 216 AUSSTATTUNG Taschenbuch TB PREIS EUR (D) 9,99 ISBN3-426-50220-8 ISBN 978-3-426-50220-4 ERSCHEINUNGSTERMIN 01.03.2012 GENRE Krimi & Thriller
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
- REZENSIONEN
- LESERSTIMMEN
Die Frau in Schwarz
RomanDer junge Anwalt Arthur Kipps reist in eine gottverlassene Gegend, um den Nachlass einer verstorbenen Klientin zu ordnen. In dem Haus mitten im Moor stößt er auf lang gehütete Geheimnisse und begegnet immer wieder einer mysteriösen Frau in Schwarz. Als er dann auch noch geheimnisvolle Stimmen hört, ahnt er, dass er einem grauenvollen Geschehen auf der Spur ist...
Rezensionen
Berliner Kurier | 26.03.2012
"Feinster Grusel und ein echter Klassiker der 80er Jahre"
Frankfurter Allgemeine Zeitung | 30.01.2012
"Die Haltbarkeit ihrer Romane, von denen die meisten in Großbritannien niemals vergriffen waren, hat mit Hills geradliniger Sprache und ihrer raffinierten Belebung bekannter Genres zu tun, aber auch mit der zeitlosen Gültigkeit ihrer Themen - Ängste, Verlust und Trauer, Machtstrukturen in Beziehungen."
Frankfurter Allgemeine Zeitung | 30.01.2012
"Eine Geistergeschichte, die alle Gesetze des Genres glänzend bedient."
Leserstimmen
Michaela | 18.04.2012
Leichte Gruselliteratur„Ganz aktuell läuft gerade im Kino die Verfilmung dieses Klassikers. Das und auch die Inhaltsangabe waren für mich Grund genug das Buch lesen zu wollen. Erzählt wird die Geschichte von Arthur Kipps, der für seine Kanzlei in eine verlassene Gegend in den Marschen reist, um den Nachlass der verstorbenen Klientin Mrs. Drablow zu regeln. Schon während der Reise bemerkt er, dass es um diese Dame und ihrem Haus Geheimnisse gibt, jedoch schrecken ihn diese nicht ab. Voller Mut und Zuversicht begibt er sich allein in dieses Haus und wird schnell mysteriösen Ereignissen ausgesetzt. Die Charaktere werden von Susan Hill sehr gut dargestellt, einige Personen wirken geheimnisvoll, andere wiederum so offen wie ein Buch. Der Protagonist Arthur wird unbesonnen und mutig aber auch recht naiv dargestellt. Er war mir eigentlich auch sehr sympathisch und stellte die Rolle als junger Anwalt sehr glaubhaft dar. Auch die Ortsbeschreibung ist sehr gelungen, vor allem wenn die Autorin von dem dichten Nebel berichtet. Diese detaillierten Szenen verleihen dem Buch einen leicht gruseligen Zug und sorgen für ein wenig Spannung. Dabei passiert nicht wirklich viel Schlimmes in diesem Buch, sodass ich es in die Kategorie „unblutige Grusellektüre“ einordnen würde. Der Protagonist Arthur Kipp, erzählt zunächst in der Gegenwartsform, um dann seine Geschichte während der Weihnachtstage niederzuschreiben und aus der Vergangenheit zu berichten. An sich ist der Schreibstil sehr leicht, in der Ichform geschrieben und ermöglicht einen raschen Lesefluss. Allerdings trotzt dieses Buch nicht vor Spannung oder gruseligen Szenen, sondern überzeugte mich persönlich eher, mit seinen glaubhaft dargestellten Personen und Handlungszügen, die für mich sehr interessant erschienen und von denen ich wissen wollte, wie sie sich weiter entwickeln würden. Es fehlte mir nur die erhoffte gruselige Atmosphäre, die für mein Empfinden leider nur rechts selten präsent wurde. Hier hätte ich mir einfach etwas mehr Spuk gewünscht, auch wenn einige Stellen recht mysteriös erschienen. Dennoch hatte die Geschichte genug Potenzial um mich in ihren Bann zu ziehen und das Buch in einem Rutsch zu lesen. Mit 216 Seiten ist dies allerdings auch nicht sehr schwer und auch das enthaltende Fotomaterial mit gewissen Filmszenen waren sehr interessant anzuschauen. Fazit: Ich würde diesen Klassiker in als leichte Grusellektüre bezeichnen, da er recht unblutig ist und nur selten wirklich spannend. Ich weiß nicht, wie die neue Verfilmung umgesetzt wurde, ich für meinen Teil, werde diesen nicht im Kino schauen, da mir schon der Roman die gruselige Atmosphäre nicht so vermitteln konnte wie erhofft. Dennoch ist „die Frau in Schwarz“ eine interessante und geheimnisvolle Geschichte, die zumindest am Ende bei mir einen leichten Schauer hinterlassen konnte. Susan Hill, geboren 1942 in Yorkshire, ist eine der bekanntesten Autorinnen Englands. Nach zahlreichen literarischen Romanen, Novellen und Jugendbüchern begeistert sie mit der Kriminalserie um Simon Serrailler derzeit eine riesige Fangemeinde. Susan Hill lebt mit ihrer Familie in einem Landhaus in Gloucestershire. (Quelle: Knaur Verlag) Gesamtwertung: 4/5 Sterne © Michaela Gutowsky”
Sandra | 09.03.2012
Gänsehaut garantiert„Huch ... also ernsthaft. Ich wußte ja, daß es sich um eine Schauergeschichte handelt. Und ich bin bei solchen Sachen doch recht hart im nehmen. Ich gucke die härtesten Horror-Filme ohne mit der Wimper zu zucken .. Gewohnheit denke ich mal. Aber dieses Buch hat mir tatsächlich eine Gänsehaut gebracht. Gelesen habe ich es allein, morgens um halb fünf, weil ich nicht schlafen konnte. Und während des Lesens habe ich mich mehr als einmal umgedreht und hatte wirklich mehrmals eine Gänsehaut, die mir über die Arme bis in den Nacken lief. Der Schreibstil der Autorin wirkt ein wenig angestaubt. Eigentlich genau so, wie man sich eine alte englische Geschichte vorstellt. Und so finde ich, paßt er zu der vorliegenden Geschichte auch sehr gut. Die Schilderungen über die Landschaft und die Menschen, aber auch über die Erscheinungen lassen das Kopfkino recht schnell angehen. Noch besser ist es natürlich, man schaut sich vorher kurz den Kino-Trailer an, denn was ich dort sehen konnte bezüglich der Lage des Hauses und wie das Haus aussieht, war es natürlich noch viel einfacher, sich alles vorzustellen. Arthur Kipps, der Anwalt um den es hier geht, ist in meinen Augen ein typisch naiver Darsteller in einer Schauergeschichte. Er macht alles das, was ein Leser oder Zuschauer nur mit Kopfschütteln betrachtet. Falle vorprogrammiert sozusagen. Aber gut, würde er nicht so handeln, würde es wohl nicht zu einer schönen gruseligen Geschichte kommen. Diese Geschichte ist kein Horror oder ähnliches ... mit diesen Erwartungen darf man nicht an das Buch herangehen. Vielmehr nähert es sich langsam und still den Gruselnerven und hält sich dann irgendwann konstanz daran fest. Man hat keine Angst beim lesen ... aber es löst doch den Impuls des Umschauens aus. Ich finde es wirklich gelungen. Der Ausgang der Geschichte hat mich sehr überrascht, obwohl es eigentlich so kommen mußte, wie es kam. Denn auch dies ist eigentlich sehr typisch für so eine Geschichte. Trotzdem .. ich hatte nicht damit gerechnet und das gefiel mir noch einmal gut. Fazit: Eine nette kleine Gruselgeschichte, die einem Spannung und Gänsehaut bereitet und für ein paar Stunden schöne Unterhaltung bietet.”
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