Das Buch
AUTOR(EN) Toril Brekke VERLAG Droemer ORIGINALTITELGullrush SEITENZAHL 464 AUSSTATTUNG HC + SU HC PREIS EUR (D) 19,95 ISBN3-426-19873-8 ISBN 978-3-426-19873-5 ERSCHEINUNGSTERMIN 11.03.2010 GENRE Historische Romane
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
- REZENSIONEN
- LESERSTIMMEN
Die Reise nach Westen
RomanAmerika 1843: Tapfer und unbeirrt kämpft die junge Brenda ums Überleben. Nach dem Tod ihrer Mutter und ihres Onkels hält sie nichts mehr in Chicago. Das 16-jährige Mädchen macht sich auf den Weg zu ihrem Vater, dem sie erst ein einziges Mal begegnet ist. Doch das Wiedersehen mit ihm wird zu einer herben Enttäuschung: Håkan will nichts von seiner Tochter wissen. Desillusioniert kehrt Brenda in die Stadt zurück, wo sie sich von nun an als Hure verdingt. Dann steht eines Tages ein junger Mann vor ihrer Tür: Hølje, Håkans Stiefsohn, der sich damals heimlich in Brenda verliebt hatte. Soll Brenda das Abenteuer wagen und mit Hølje nach Kalifornien gehen, wo Goldfunde Reichtum und Glück verheißen?
Nach Elises Traum der neue große Auswandererroman von Norwegens Bestsellerautorin Toril Brekke
Rezensionen
Main-Echo | 24.07.2010
"Der Auswanderer-Roman der norwegischen Bestseller-Autorin Toril Brekke ist sorgfältig recherchiert, einfühlsam, prägnant und ohne Wildwest-Romantik."(Yvonne Pollnick)
Leserstimmen
Daniela | 10.11.2010
ungewöhnlich, melancholisch, aber wunderschön„Der zweite Band von „Elises Traum“ geht weiter mit dem Leben von Brenda, Elises Tochter. Dieses Buch kann aber unabhängig vom ersten Band gelesen werden, da die Autorin zum leichteren Verständnis geschickt manche Rückblende mit eingebaut hat. Als Brends nach Elises Tod beschließt zu ihrem Vater Havard zu reisen, um bei ihm Zuflucht zu finden, reagiert dieser aber gänzlich anders als erhofft. Er liebt seine Tochter, hat aber durch sie stets seine verlorene Liebe Elise vor Augen und distanziert sich deshalb von Brenda. Der einzige Lichtblick bei Havards neuer Familie ist Holje, Havards Stiefsohn. Holje liebt Brenda seit er denken kann und Brenda hegt dieselben Gefühle für Holje, wenngleich sie stets versucht niemanden zu nahe an sich heranzulassen, damit ihr mühsam aufgebauter Schutzwall nicht zusammenbricht. Als Brenda nach einiger Zeit wieder weiterzieht, um ihr eigenes Leben zu leben, verspricht Holje ihr nachzukommen. Aber so einfach wie er sich das vorgestellt hat ist es nicht, denn Gunhild, seine Mutter, bittet ihn noch für eine gewisse Zeit um Unterstützung… Gleich beim Lesen der ersten Seiten fällt einem der sehr ungewöhnliche, etwas nüchtern anmutende, aber äußerst feine, leichte und sehr intelligente Sprachstil der Autorin auf. Die direkten Reden sind nicht wie gewohnt mit Anführungszeichen gekennzeichnet, sondern direkt in die Erzählung mit eingebunden. Toril Brekke erreicht durch die – zugegeben, am Anfang vielleicht etwas irritierende – Sprache eine anders nur schwer zu erreichende Tiefe und Intensität. Der Leser wird nicht einfach Betrachter der Szenen, sondern weiß stets was die Figuren denken, empfinden und sie zu Handlungen veranlasst, die anders nicht so empathisch nachvollziehbar wären. Brenda und Holje sind die tragenden Figuren in dieser Geschichte und auch wenn viele Nebenszenen beleuchtet werden, so bleibt dieses Paar stets im Focus der Erzählung. Brenda ist alles andere als eine einfache Frau und den Grund und Sinnhaftigkeit so manche ihre Aktionen mögen sich einem nicht sofort erschließen. Durch Toril Brekkes Gabe, den Leser quasi in die Köpfe der Darsteller zu setzen, werden die Handlungen aber glaubhaft und nachvollziehbar, wenngleich man sich nicht immer mit ihnen identifizieren kann. Durch die dichte, schier greifbare Atmosphäre, bekommt der Leser das Gefühl einen Zeit- und Ortssprung hinter sich zu haben, um alles hautnah mitterleben, ja „mitfühlen“ zu können. Ein außergewöhnlicher Roman, der sich wohltuend aus der Flut historischer Romane heraushebt, die dieses Genre beherrschen. Leser die hochwertige und niveauvolle Bücher zu schätzen wissen, werden mit diesem leise erzählten, aber bildgewaltigen und anspruchsvollen Roman voll auf ihre Kosten kommen. Eine glänzend schöne Perle, die aus einem Strand voll Kieselsteinen heraus leuchtet.”