Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Digitale Demenz

Digitale Demenz
Erhältlich bei Ihrem Buchhändler und in diesen Formaten:
E-Book, Knaur eBook
03.08.2012, 320 S.

ISBN: 978-3-426-41706-5
Diese Ausgabe ist lieferbar

Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen

Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend: Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.

Der Autor

Manfred Spitzer

Portrait von Manfred Spitzer

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, geboren 1958, studierte Medizin, Psychologie und Philosophie und habilitierte sich anschließend für das Fach...

zum Autor Bücher von Manfred Spitzer

Pressestimmen

"Der renommierte Ulmer Hirnforscher Manfred Spitzer tritt seit jahren mit Blick auf den Computer als Mahner und Warner auf."

SWR 2, 03.08.2012

"Zu viel Fernsehen, Surfen im Internet und Spielen am Computer oder an der Playstation macht unsere Kinder fett, aggressiv und blöd - so lautet die steile These des renommierten Hirnforschers und Neurobiologen Manfred Spitzer."

WDR Westart, 31.07.2012

"Der Kampf um die Köpfe der Jungen - das sollten insbesondere die Eltern wissen - muss man aufnehmen. An Manfred Spitzers Buch kann man sich dabei stärken - in Maßen."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.09.2012

" Wenn es um neue Medien geht, kennt Manfred Spitzer kein Für, nur Wider. Weshalb man "Digitale Demenz - wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen" mit dem ruhigen Abwägen lesen sollte, das Lobo und Passing empfehlen. Denn zu Recht wettert der Hirnexperte dagegen, dass man gegen Bildungsmiseren nun Computer als Allheilmittel preist. Und sicher leisten Turnen und Toben mehr für die Gesundheit als nur Mausklicks."

Neue Presse, 24.11.2012

"Klar, der Mann ist vom Fach! Für Eltern, die ihre Kinder ohnehin vernünftig erziehen - also unter weitestgehenden Umschiffung digitaler Ablenkmedien -, bietet das Buch vor allem eine Bestätigung und eine fundierte Argumentationsgrundlage. Die konkreten Tips zum adäquaten Hirntraining, die Spitzer bietet, mögen banal erscheinen, sind aber goldrichtig."

Sezession, 01.12.2012

"Professor Manfred Spitzer ist als Krawall-Psychiater verschrieen. Einige bezeichnen ihn in Anlehnung an dessen umstrittenen Hartz-IV-Thesen sogar als "Sarrazin der Computerkritik". Dabei will Hirnfoscher und Neurbiologe Spitzer nur darüber aufklären, wie schädlich sich Computer, Smartphones und Spielekonsolen auf die Entwicklung des Gehirns wirken."

Isar-Lisach-Bote, 10.10.2012

"Surfen macht demnach dumm. All jene Menschen, die sich im Netz zu Hause fühlen, muss eine solche Diagnose empören. In der Tat ließ der Sturm der Entrüstung nicht lange auf dich warten. Zu Unrecht, denn Spitzer hat eine Fülle von wissenschaftlichen Hinweisen zusammengetragen, um seine These von der digitalen Demenz zu untermauern: Studien und Datenmaterial, die nachdenklich stimmen sollten."

Die literarische Welt, 08.09.2012

"Ein weltweit anerkannter Gehirnforscher schlägt Alarm: Weil die Menschen das Denken immer mehr den Maschinen überließen, nähmen ihre geistigen Fähigkeiten ab. Durch Internet würden wir verdummen, behauptet Prof. Manfred Spitzer in seinem jüngst erschienenen Buch "Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen"."

idea Spektrum, 29.08.2012

"Manfred Spitzer (54) ist ein deutscher Hirnforscher und Psychiater. Bekannt wurde er durch die Fernsehserie "Geist und Gehirn" und populärwissenschaftliche Bücher. Sein Versuch, aus der Hirnforschung Schlüsse für das richtige Lernen zu ziehen, ist umstritten. Mit seinem neuen Buch "Digitale Demenz", zog er sich den Zorn vieler Medienforscher zu."

Die Presse, 31.08.2012

"Das Buch - über das gerade lebhaft diskutiert wird - trifft offenbar einen Nerv. Die Frage, wie eine Gesellschaft sachgemäß mit neuen Technologien umgehen soll, ist virulent."

Deutschlandradio Kultur, 11.09.2012

"Eltern, die bezüglich des Digital-Konsums ihrer Kinder besonders gefragt sind, haben Spitzers Buch schon begeistert begrüßt."

Hellweger Anzeiger , 18.08.2012

Lesetipps

Sie haben dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Digitale Demenz von Manfred Spitzer

Manfred Spitzer
Digitale Demenz

Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend: Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.
Ein wichtiges Buch! Ein Buch, das man gelesen haben sollte!
Johannes Preßl, 01.04.2013

Lernen am Pc

Für mich nutze ich die digitalen Netzwerke, erstelle mit dem Pc Arrangements für Schüler, Videoclips etc. Über eine
Facebookseite konnte ich einen Kontakt zur Schule im Süden der Philippinen herstellen und habe eine Zusammenarbeit in Musik gestartet. Für mich lerne ich jeden Tag dazu, neue Menschen, eine Sprache. Vor allem lerne ich durch Kommunikation. Mit einem Klick habe ich alle Dinge die ich zum Lernen gebrauche PDF Dokumente Audio und Videofiles... Als Bürgerredakteur ( Bürgerforum 2011) mußte ich mich in Foren bewegen und Beiträge kommentieren. Ohne Computerkenntnisse wäre ich heute sehr wahrscheinlich ein Sozialfall. Ob man ohne Computer besser lernt stelle ich in Frage. schöne Grüße aus dem Emsland.
Alois, 05.09.2012

DRM ein Ärgernis

sehr geehrter Herr Spitzer,
Sie sollten den Unsinn des DRM ihres Verlages nicht mitmachen. Es ärgert mich, dass ich das Buch nicht wie ein gedrucktes z. B. an meine Tochter ausleihen und es nicht auf meinem iMac (nur auf iPad und iPhone) lesen kann. Ganz zu schweigen, dass man die digitalen Vorteile leichteren Zitierens durch kopieren vornehmen kann. Ich werde keine DRM geschützen Bücher mehr kaufen. Die Musikindustrie hat bewiesen, dass es auch ohne DRM geht und es trotzdem profitabel ist!
Mit freundlichem Gruss
Dr. Wagner
Hardy-Bernd, 24.08.2012

Deutsche Ausgabe

Nichts, was nicht schon Baroness Susan Greenfield (CBE) im Jahre 2011 veröffentlicht hätte.

Stefan, 17.08.2012

Danke Manfred Spitzer!

Wir wissen das längst alle. Unsere Kids sehen keine Umwelt mehr, weil sie nur den Blick auf ihre Handys, Smartphones
und PCs haben. Lernen braucht man nicht mehr. Man googlet und schon hat man alles, was man sucht.Schuld daran sind sicherlich Schulen, Politik und Industrie, aber vor allem wir Eltern selbst. Wir unterstützen diese Volksverdummung, bieten den Jugendlichen zu wenig Kommunikationsräumlichkeiten, Sportplätze etc. Schlimmer noch: durch diese Verursacher der Verdummung bekommen Unschuldige den Elektrosmog mit, der dann zur völligen Verdummung aller, zu Demenz, Tumoren, Herzifarkten, Herzflimmern etc.führt. 24 Stunden pro Tag wird uns die Mikrowelle nicht nur erhitzen, sondern auch uns die athermische Wirkung spüren lassen, die heute noch Industrie und Politik verschweigen. Deutsche Richter machen dieses Spiel mit, weil sie oft politisch eingesetzt worden sind. Die Mediziner freut das ganze. Immer mehr Jugendliche mit Alterserkrankungen: Gehirntumor, Schlaganfall, ADHS, HES, MCS. Ganz zu schweigen von den Älteren, die diesen ESmog aushalten sollen. Warum kein WLAN in Bayern an Schulen? In NRW, siehe PISA-Studie, WLAN 24 Stunden am Tag erlaubt....
Ich habe Angst, wir machen uns alle selbst kaputt. Und die Verursacher und Ärzte reiben sich die Hände!
Horst, 04.08.2012

Der Mann spricht mir aus der Seele!!!

Als Mutter von vier Kindern (17, 16, 12 und 8 Jahre) habe ich jeden Tag den Kampf gegen die Medien zu bestehen. Es
entstehen Streits über die Nutzung der beiden vorhandenen Computer in unserem Hause, die ich schlichten muss. Bei den beiden Älteren hat die Mediennutzung erst spät angefangen - nur Sandmännchen als sie sechs Jahre alt waren, für fünf Minuten. Dieses bei den beiden Jüngeren ebenso durchzuhalten, war schlichtweg unmöglich! Ich kam gegen das WEB nicht mehr an. Ich denke, dass das vielen Eltern so ergeht. Das, was ich als Hausfrau und Mutter als Folge des Medienkonsums meiner Kinder intuitiv gespürt habe, wird nun - endlich - von einem Neurowissenschaftler bestätigt! Der Author spricht mir aus der Seele! Ich werde nicht mit dem Verständnis meiner Kids bezüglich der drohenden Demenz ihrer Intelligenz als Folge der exessiven Mediennutzung rechen können, werde sie jedoch versuchen darüber aufzuklären und an ihren "Verstand" appellieren, ihren Medienkonsum einzuschränken. Dies ist besonders bei den beiden Kleinen wichtig!!! Vielen Dank Herr Spitzer!!!
Petra, 02.08.2012
↑ nach oben