Das Buch
AUTOR(EN) Kerstin Tomiak VERLAG Knaur TB SEITENZAHL 288 AUSSTATTUNG Taschenbuch TB PREIS EUR (D) 9,95 ISBN3-426-78261-8 ISBN 978-3-426-78261-3 ERSCHEINUNGSTERMIN 01.09.2009 GENRE Biographien & Memoirs
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
- REZENSIONEN
- LESERSTIMMEN
Drachenwind
Mein Jahr in AfghanistanLiebeserklärung an ein Land zwischen Krieg und Frieden
Kerstin Tomiak ist ein leidenschaftlicher Mensch – und sie steht für ihre Überzeugungen ein. Als sie für ein Projekt der ISAF nach Kunduz geht, erwartet sie, auf eine vom Krieg beherrschte Männergesellschaft zu treffen.
Doch es kommt ganz anders. Zwischen Militär und Stammesgesellschaft trifft sie auf mutige Polizistinnen, erlebt afghanische Gastfreundschaft und entdeckt ein atemberaubend schönes Land. Schließlich erfährt sie, dass im Füreinander die große Chance des afghanischen Volkes liegt – eines Volkes, das im jahrhundertealten Spiel mit den bunten Drachen seine Hoffnung auf eine friedliche Zukunft in alle Winde schickt.
Leseprobe
Drachenwind
Vergleich
„Unwissenheit. Arbeitslosigkeit. Und die Abhängigkeit von den Männern“, sagt Jamilla. „Das sind die größten Probleme, die wir haben.“
Jamilla ist Redakteurin bei Radio Zohra, und Radio Zohra ist der Frauensender von Kunduz. Wir sitzen in großen, wuchtigen, grünen Sesseln, für die der Begriff „Fauteuil“ ...
Rezensionen
morgenpost.de | 17.10.2009
"Die Hitze, der Staub und das Licht. Diese drei Dinge stehen für Afghanistan. Natürlich noch viel mehr, aber diesen Eindruck nennt Kerstin Tomiak zuallererst, wenn sie von dem Land spricht, das ein Kindheitstraum von ihr war, und nun zu einer zweiten Heimat für sie wurde."
Die Tageszeitung (Literataz) | 14.10.2009
"Die Berliner Journalistin Kerstin Tomiak ging nach Kundus ins deutsche Lager, um dort Öffentlichkeitsarbeit für die Bundeswehr bei den AfghanInnen zu machen. In "Drachenwind. Mein Jahr in Afghanistan" berichtet sie davon, wie sie in ihren ganz persönlichen Afghanistan-Einsatz hineinstolpert und sich ihre linksliberalen, westlich-städtischen Vorstellungen durcheinanderbringen lässt. Unter den Burkas stecken viele verblüffend durchsetzungsstarke Frauen, hinter manch hoher Mauer werden Mädchen nicht nur weggesperrt, sondern spielen ungestört Volleyball."
