Das Buch
AUTOR(EN) P. D. James VERLAG Knaur TB ORIGINALTITELEin makelloser Tod SEITENZAHL 560 AUSSTATTUNG Taschenbuch TB PREIS EUR (D) 9,99 ISBN3-426-50377-8 ISBN 978-3-426-50377-5 ERSCHEINUNGSTERMIN 10.09.2010 GENRE Krimi & Thriller
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Ein makelloser Tod
RomanDie Journalistin Rhoda Gradwyn, berühmt-berüchtigt wegen ihrer spitzen Feder, beschließt mit 47 Jahren, sich endlich die unschöne Narbe aus dem Gesicht entfernen zu lassen. Doch sie wird die idyllisch gelegene Privatklinik nicht mehr lebend verlassen – am Tag nach der Operation liegt Rhoda erwürgt im Bett. Kurz darauf wird ein Freund des feinen Hauses ebenfalls ermordet aufgefunden. Commander Adam Dalgliesh und sein Team müssen sich bald mit viel Komplizierterem herumschlagen als der Frage nach dem Schuldigen ...
Rezensionen
Neue Zürcher Zeitung, Thomas David | 22.10.2009
«Ein makelloser Tod» ist ein vielschichtiger und vor allem dank einer mit ungetrübtem Blick und grossem Scharfsinn ausgestellten Menschenkenntnis äusserst spannender Roman, in dem P. D. James abermals weit über das Niveau eines konventionellen Detektivromans hinausgeht, ohne dabei die Konventionen des Genres zu verletzen. Dass James ihren Detektiv am Ende des Romans in die Ehe mit seiner Lebensgefährtin Emma Lavenham entlässt, einer Literaturwissenschafterin, die Adam Dalgliesh bereits durch die Nebenhandlungen mehrerer Romane begleitet hat, unterlegt den Abschied von dieser liebgewonnenen, aus den Annalen der Kriminalliteratur nicht mehr wegzudenkenden Figur mit Freude und einer freilich ganz und gar unbegründeten Zuversicht."
Tages-Anzeiger | 18.07.2009
"Über allem thront das souveräne detektivische Talent von P.D. James` charismatischen Ermittler Adam Dalgliesh. Stilsicher schreibt seine Schöpferin sich und ihn nun langsam dem verdienten Ruhestand entgegen."
Der Spiegel Online, Ulrich Baron | 10.06.2009
"Mit ihrem Einstieg aber ist es P. D. James gelungen, das klassische Motiv der Vanitas, der eitlen Endlichkeit menschlichen Daseins in eine zeitgemäße Krimi-Handlung zu fassen. Die Operation sollte eine entstellende Narbe beseitigen, eine Verletzung aus Rhodas katastrophaler Kindheit. Ein neues, ein zweites Leben hätte beginnen sollen, und die Szene, wie ausgerechnet da dann der bleiche Tod an ihr Bett tritt, hätte jeden Totentanzmaler vor Neid erbleichen lassen. "