Das Buch
AUTOR(EN) Kristiyana Valcheva VERLAG Knaur TB ORIGINALTITELJ'ai gardé la tête haute SEITENZAHL 272 AUSSTATTUNG Taschenbuch TB PREIS EUR (D) 8,95 ISBN3-426-78156-5 ISBN 978-3-426-78156-2 ERSCHEINUNGSTERMIN 01.12.2007 GENRE Biographien & Memoirs
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
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- LESERSTIMMEN
Ich bin in der Hölle gewesen
Acht Jahre in libyscher Gefangenschaft - Eine Krankenschwester berichtetLibyen, 1999: Ohne Vorwarnung wird die bulgarische Krankenschwester Kristiyana Valcheva zusammen mit vier Kolleginnen von der libyschen Polizei verhaftet. Damit beginnt ein entsetzlicher Alptraum, der acht Jahre lang dauern soll. Den Frauen wird zu Unrecht vorgeworfen, 400 Kinder vorsätzlich mit dem HI-Virus infiziert zu haben. Obwohl sie trotz unvorstellbarer Qualen und Folter immer wieder ihre Unschuld beteuert, wird Kristiyana Valcheva zum Tode verurteilt. Der Fall geht weltweit durch die Medien, und in letzter Minute können die fünf Frauen gerettet werden.
Jetzt hat Kristiyana Valcheva ihre Geschichte aufgeschrieben, damit die ganze Welt die Wahrheit über ihre Jahre in libyscher Gefangenschaft erfährt.
Leseprobe
Ich bin in der Hölle gewesen
1
Ein schlechter Tag
Es wird dunkel, Zeit, nach Hause zu fahren. Wo habe ich bloß mein Auto abgestellt? Ich bin mit meiner Freundin Denka unterwegs. Wir haben einen Ausflug nach Bengasi gemacht. Da hebt Denka den Kopf und schaut starr und mit abwesendem Blick den Mond an, der bereits am Himmel steht. Sie wirkt wie in Trance.
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Rezensionen
Augsburger Allgemeine Zeitung | 04.01.2008
"Eine Reise durch alle Stadien der Hölle. Justizskandal, Erniedrigung, Folter, Todesdrohung - die bulgarische Krankenschwester Kristiyana Valcheva hat ein Buch über den Albtraum ihrer Haft in Libyen geschrieben."
SonntagsZeitung | 30.12.2007
"Valchevas Schilderung ihrer Gefangenschaft, von Verhören, Demütigungen und Folter, liest sich wie ein Roman."
Nürnberger Nachrichten | 27.12.2007
"Sehr reflektiert, stellenweise erschreckend nüchtern schildert die Bulgarin ihr Martyrium, das erst am 24. Juli 2007 enden sollte. 'Sie haben mir alles genommen, aber nicht meinen Stolz', schreibt sie. Man fragt sich, wo die Frau diese Kraft hergenommen hat."
Leserstimmen
Mario | 22.06.2008
Grauenhaft realistisch ...„beschriebenes Leben von Menschen, welche in Prinzip von einer Hölle in die nächste gewandert sind, denn auch die eigentliche Vorgeschichte ist äußerst gut, interessant aber leider eben auch, am westlichen Standard gemessen, sehr tragisch. Man neigt dazu in diesem Buch, diesen Menschen, allen voran, Frau Kristiyana Valcheva, immer wieder die rettende Hand reichen zu wollen. Schlichtweg ein ergreifendes, trauriges und trotzdem sehr wichtiges Buch, welches sich eigentlich weit mehr öffentliche Präsenz verdient hätte.”
