Das Buch
AUTOR(EN) Susanne Schmidt VERLAG Droemer SEITENZAHL 208 AUSSTATTUNG HC + SU HC PREIS EUR (D) 19,95 ISBN3-426-27541-4 ISBN 978-3-426-27541-2 ERSCHEINUNGSTERMIN 01.04.2010 GENRE Aktuelle Debatten
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
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- LESERSTIMMEN
Markt ohne Moral
Das Versagen der internationalen FinanzeliteKein Risikobewusstsein, keine Kontrolle, keine Moral
Die Finanzkrise hat die Welt an den Rand des Abgrunds geführt. Nur ein international koordiniertes Vorgehen konnte den völligen Kollaps der Weltwirtschaft verhindern. Doch es scheint, als wollten Banker und Spekulanten einfach zur Tagesordnung zurückkehren, die Folgen können verheerend sein: Die Bankerin und Börsenkommentatorin Susanne Schmidt warnt vor dem nächsten großen Crash.
»Ich bin mit unserer Tochter nicht immer einer Meinung. Aber wenn wir uns beim Abendbrot über die Bankenwelt unterhalten, lerne ich jedes Mal dazu.« Helmut Schmidt
"Markt ohne Moral" wurde mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2010 ausgezeichnet.
Rezensionen
Handelsblatt | 08.10.2010
"Drei Fragen stellt Susanne Schmidt: Wie konnte es zur Finanz- und Wirtschaftskrise kommen, wo lagen die menschlichen und systemischen Schwachstellen, und was ist zu tun, um ähnliche Katastrophen in Zukunft zu verhindern? Das Ergebnis ihres Nachdenkens ist "eines der spannendsten Wirtschaftsbücher des vergangenen Jahres", befand die Jury des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises. "Wir waren uns einig, dass ,Markt ohne Moral' den Wirtschaftsbuchpreis 2010 klar verdient hat", sagte Hermann-Josef Knipper, stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts und Vorsitzender der Jury (...)."
Neue Zürcher Zeitung am Sonntag | 29.08.2010
"[Susanne Schmidt] liefert einen profunden Einblick in die Finanzelite. (...) Niemand braucht sich bei der Lektüre des Buches vor unverständlichen Fachausdrücken zu fürchten. Sie werden in einem Glossar sachkundig erläutert. Fast ist der Autorin ein Nachschlagewerk gelungen."
Schweizer Fernsehen online, „ECO“ / in Zusammenarbeit mit Get abstract | 31.05.2010
„Susanne Schmidt bringt Ordnung in das Durcheinander: Auch für Laien verständlich, locker und dennoch durchdacht erklärt die erfahrene Finanzjournalistin, was alles schiefgelaufen ist und mit welchen Massnahmen eine neue Krise verhindert werden kann.“
Leserstimmen
Hannelore | 21.06.2010
Englische Ausgabe„Sehr geehrte Frau Schmidt, mit größtem Interesse habe ich Ihr Buch gelesen. Es öffnet uns die Augen für die Geschehnisse im Finanzmarkt und ist auch für den Laien gut verständlich. Sehr schön fand ich, dass es auch viel Persönliches von Ihnen zeigt. Ist eine Übersetzung ins Englische geplant oder gibt es Ihr Buch bereits in England. Ich würde es gern meinen englischen Freunden empfehlen. Meine allerherzlichsten Glückwünsche und Dank für diese mutige Buch. Hannelore Stellisch”
Hinrich | 27.05.2010
Moralische Aspekte ohne Zeigefinger„Gratulation zu der gut verdaulichen Lektüre, die den äußerst komplexen Sachverhalt exellent darstellt, insbesondere auch aus britischer Sicht. In einem Punkt allerdings möchte ich Frau Dr. Schmidt widersprechen: Man muss die US-Subprime-Hypotheken durchaus als Ursache und nicht nur als Auslöser der Krise sehen. Die 1995 von Clinton initiierte Novelle des Community Reinvestment Act (CRA), welcher ursprünglich von Roosevelt 1977 eingeführt wurde, erlaubte es erst eigentlich mittellosen Menschen, Hypotheken aufzunehmen. Daraus enstanden die NINJA-Kredite (No Income, No Jobs or Assets), deren mehrstufige Verbriefung am Ende nichts als heiße Luft überließ (vgl. Hans-Werner Sinn, Kasion-Kapitalismus, S. 116ff, Berlin 2009). Aber ungeachtet dessen ist dieses für die Schmidt-Familie typische Buch absolut empfehlenswert.”
Winfried | 02.04.2010
Eine mutige Frau öffnet uns die Augen!„Herzlichen Dank für Ihre verständliche Beschreibung der Bankenszene. Es ist eine schonungslose Abrechnung und Offenlegung der weltweiten Machenschaften mit diversen Bankgeschäften. Was mich am Meisten berührt ist die Ohnmacht des Einzelnen (Steuerzahler) und die Hilflosigkeit unserer Politiker. Eine echtes "Schmidt-Produkt". Gradlinig, ehrlich und kompetent. Mit besten Grüßen, Ihr Winfried Blösser”