Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Nibelungenmord

9783426508633
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Taschenbuch, Knaur TB
02.05.2011, 384 S.

ISBN: 978-3-426-50863-3
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Kriminalroman

In einer der sagenumwobenen Höhlen des Siebengebirges, wo Siegfried einst den Drachen tötete, wird eine Frauenleiche gefunden. Noch am selben Tag wird in Königswinter die Ehefrau des Notars vermisst. Hat die Geliebte des Notars, die exzentrische Künstlerin Romina, ihre Widersacherin kaltblütig aus dem Weg geräumt? Als sich Kriminalhauptkommissar Jan Seidel die Bilder der Künst-lerin anschaut, sieht er das Mordmotiv förmlich vor sich: Verzerrte Frauenfratzen kämpfen um einen strahlenden Helden. Aber nicht nur Jan Seidel, sondern auch seine eigenwillige Großmutter Edith erkennt, dass die Lösung des Falles weitaus komplizierter ist ...

Leselounge

Die Autorin

Judith Merchant

Portrait von Judith Merchant

Judith Merchant studierte Literaturwissenschaft und unterrichtet heute an der Bonner Universität Creative Writing. Für ihre Kurzgeschichten wurde sie...

zur Autorin Bücher von Judith Merchant

Pressestimmen

"Ein logisch aufgebauter, nahezu unblutiger Krimi vor einer sagenumwobenen Kulisse. Für ein Erstlingswerk wirklich eine gute Leistung - im Fernsehen würde man nun wohl sagen, das `Gesamtpaket hat gestimmt´."

Blog Nie ohne Buch, 21.05.2011

"Kein Durchschnitt, sondern ein Roman-Debüt mit Star-Qualität. Und diesmal schrieb den Knaller keiner der bekannten Autoren-Größen aus England oder USA. Er stammt aus der Feder der noch völlig unbekannten Schriftstellerin Judith Merchant. Aber das wird sich jetzt sicher schnell ändern..."

Berliner Kurier, 30.05.2011

"Judith Merchant erhielt für ihre Kurzgeschichte 'Monopoly' den Friedrich-Glauser-Preis und beweist auch mit ihrem Langstreckendebüt erzählerisches Talent. Ein halbes Dutzend Handlungsstränge sorgen für Kurzweil und ein angemessenes Maß an Desorientierung beim Leser, der sich oft mit den Ermittelnden auf Augenhöhe befindet. Merchant legt falsche Spuren, und das gelingt ihr zuverlässig, ohne dass sich der Leser auf den Arm genommen fühlen muss. Ihr Figurenkanon ist vielfältig, greifbar, aber nicht abgegriffen. Der Text liest sich von Anfang an spannend, die Figuren handeln schlüssig und nachvollziehbar."

Bücher, Juni 2011

"Um den 'Nibelungenmord' aufzuklären, schickt Judith Merchant in ihrem Debütroman ein liebeswertes und originelles Ermittlerteam ins Rennen: Kommissar Jan Seidel und seine ebenso scharfsinnige wie schlagkräftige Oma Edith."

FREUNDIN, 29.06.2011

"Ein clever ausgetüftelter Königswinter-Krimi mit vielen Wendungen und wunderbar lebensnah gezeichneten Personen.[...] Ein bemerkenswertes Debüt."

WDR 5 - Die telefonische Mord(s)beratung, 25.06.2011

"Judith Merchant legt geschickt verschiedene Souren aus, um ihre LeserInnen bei der Stange zu halten."

Buchkultur, Sommer 2011

"Ein solider, leicht erzählter Krimi für sommerliche Nachmittage."

Hallo-Buch.de, 09.05.2011

"NIBELUNGENMORD ist eine Mischung aus klassischem Rätselkrimi à la Agatha Christie, gepaart mit modernem pschologischem Kriminalroman. Die 34-jährige Autorin lenkt die Aufmerksamkeit des Lesers virtuos in die Irre, schafft ein Dickicht aus offenen Detailfragen und vor allem ein undurchsichtiges Beziehungsgeflecht."

WDR 2 - Tatort NRW, 27.06.2011

"Eine fesselnde Entdeckung!"

Büchermenschen, 03/2011

"Dieses Debüt ist eine Mischung aus Spannungsroman und Geschichtsstunde, fesselnd und informativ."

Main-Echo, 02.07.2011

"Der Krimi NIBELUNGENMORD ist wirklich gut aufgemacht und spannend erzählt, so dass man ihn unbedingt lesen sollte."

Krimis.com, 19.07.2011

"Krimi-Autorin Judith Merchant hat ihrem Heimatort am Rhein sein ganz persönliches Nibelungenlied auf den Leib geschrieben. Es singt von Hass und Verrat und ist durchtränkt von Blut und Tränen. Erstaunlich unverkrampft und doch zartfühlend schildert sie in ihrem Debütroman menschliche Tragödien auf verschiedenen Ebenen, erzählt uns, warum Menschen das tun, was sie zu tun glauben müssen. Die Sagenwelt und ihre Einbettung in das märchenhafte Siebengebirge nutzt die Autorin gekonnt als Kulisse, vor der sich die Tragödie entfaltet."

Focus Online, 24.07.2011

"Man sollte diesen Roman lesen. Schon allein des Prologs wegen lohnt es sich. Hier beginnt eine Kriminalgeschichte auf ganz ungewöhnliche Art."

Alliteratus.com, Juli 2011

"Charmantes Debüt"

Express, 14.08.2011

"Unterhaltsam"

Oberösterreichische Nachrichten, 10.03.2012

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

n einer Höhle in Königswinter, wo Sigfried den Drachen getötet hat, findet die Polizei eine Leiche. Am selben Tag
verschwindet die Frau des Notars Michael Sippmeyer. Die Beschreibung passt. Hat Michaels Geliebte, die Künsterin Romina Schleheck, ihre Rivalin umgebracht? Jan Seidel, der seit der Trennung von seiner Freundin, bei seiner Großmutter Edith Herzberger, untergekrochen ist, beginnt zu ermitteln. Und Oma Herzberger mischt mit. Und nichts ist so wie es scheint.

Niebelungenmord ist einer der fantastischen Krimis, bei denen das Privatleben der Ermittler im Vordergrund steht. Trotzdem gibt es hier auch einen spannenden Kriminalfall. Vor allen Dingen Oma Herzberger hat es mir angetan, die in Miss Marple-Manier zu ermitteln beginnt und da rumschnüffelt, wo ihr Enkel keine Chance hat. Ein tolles Buch, das Lust auf mehr macht. Ich freue mich schon auf den 2. Fall mit Jan Seidel und Edith Herzberger.
Beate Senft, 13.06.2013

Es gibt Bücher, bei denen es schwer fällt, sie aus der Hand zu legen. Dieses gehört für mich nicht dazu, obwohl die
Autorin dieses Regionalkrimis einen flüssigen Schreibstil hat. Dabei war der Anfang vielversprechend. Da wohnt der Leser dem Tod einer Frau in der Drachenhöhle bei Königswinter bei und erfährt, dass eine Notarsgattin, deren 40. Geburtstag gefeiert werden sollte, verschwunden ist. Nach und nach lernt man die Ermittler und ihre menschlichen Schwächen kennen, begegnet der Oma und den Problemen von Jan Seidel und ärgert sich über seine abgedrehte Kollegin Elena. Auch die Familie Sippmeyer mit all den Schwächen der Familienmitglieder kommt nicht zu kurz.

Was mich im Lesefluss bremste, waren die vielen Sprünge von einem Protagonisten zum nächsten; manchmal war mir nicht mehr klar, wo ich mich gerade befand. Viele Nebenstränge (diverse Liebesgeschichten und die Überlegung, ob die Oma im Heim nicht besser aufgehoben wäre) füllen das Buch und irritierten mich als Leserin. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Nach etwa 2/3 des Buches ahnte ich, wer der Täter war – allerdings fehlte mir bis fast zum Schluss die Erklärung, warum er es getan hatte.
gst - Leserin, 16.04.2013

In Königswinter wird eine Frauenleiche in einer Höhle gefunden. Zeitgleich wird die Frau des ortsansässigen,
bekannten Notars Michael Sippmeyer, an ihrem 40. Geburtstag vermisst gemeldet. Es wird natürlich angenommen, dass die Tote und die Vermisste, ein- und dieselbe Person sind. Doch als Kommissar Jan Seidel und seine Kollegin Elena die Ermittlungen aufnehmen, stellt sich schnell heraus, dass die Tote eine andere Person ist, die zunächst keiner vermisst. Im weiteren Verlauf geraten Michael Sippmeyer sowie seine (un-) heimliche Geliebte, die exzentrische Künstlerin Romina Schleheck ins Visier der Ermittlungen.

Ebenfalls mit von der Partie sind Sven Sippmeyer, seineszeichens Sohn der meisst bekifft in der Ecke liegt und seine Mitschülerin Lara, in der verliebt ist.

Leider bleibt die Spannung im Roman auf der Strecke. Kommissar Jan Seidel, der mehr mit seinem Privatleben (er hat gerade eine geplatze Hochzeit zu verkraften) beschäftigt ist, als mit der Ermittlung selbst. Diese zieht sich seitenweise dahin, ohne dass die Ermittlung vonstatten geht. Ausserdem scheint er noch andere psychische Probleme zu haben, da er a. Angst vor Leichen hat und b. ständig seine Dienstwaffe verlegt. Beides in meinen Augen völlig inakzeptabel für einen Kommissar und auch nicht wirklich lustig.

Einzig Edith Herzberger, Jans Oma, bei der er vorübergehend wohnt, bringt etwas Schwung in die Geschichte und übernimmt kurzerhand selbst die Ermittlingen. Schon zu Beginn des Buches hat sie mich überrascht und überzeugt, als sie sich gegen eine böse Frau zur Wehr setzen muss, die sie im Auftrag ihrer Tochter in ein Altenheim stecken will. Herrlich diese Szene! Aber leider geht es kurz danach mit der ganzen Handlung bergab.

Am Ende wird zwar doch noch alles aufgeklärt und auch hier spielt Edith eine wichtige Rolle, denn sie hat schon früh den Knackpunkt gefunden und Miss-Marple-like ihre graue Zellen angestrengt. Sympathisch war sie mir auch, weil sie im früheren Leben eine Buchhandlung führte und aufgrund der vielen Kriminalromande, die sie gelesen hat, auf die Lösung kam.

Die übrigen Charaktere haben wenig Tiefgang und muten nicht nur an manchen Stellen merkwürdig an. Etwas mehr Ermittlungsarbeit hätte dem Kriminalroman mit Sicherheit gutgetan, obwohl die Autorin sich von der Recherche ernüchtert fühlte und sich dann für eine literarische Reduktion entschieden hat, wie sie in einem Interview mit der Autorin Aveleen Avide berichtete.

Mich hat der ganze Roman leider nicht überzeugt.

Da die beiden “Ermittler” Jan Seidel und Oma Herzberger aber in der Zukunft noch weitere Fälle zu klären haben, momentan schreibt die Autorin an einer Fortsetzung, werde ich mir aus reiner Neugier den nächsten Teil besorgen. Ich hoffe inständig, dass die Autorin dann etwas dazugelernt hat.
Alexandra Middelveld, 15.04.2013

Der Anfang war gut es las sich so, das ich dachte das Buch möchte ich lesen.
Jan der erste Ermittler ist kein Polizist er ist unfähig für den Beruf.
Oma Edith soll die Deutsche Miss Marple werden, kommt aber selten zum Zug. Auf dem Klappentext steht Jan und seine Oma ermitteln. Weder der eine noch die andere ermitteln hier.
Die anderen Figuren haben alle andere Probleme die auch angesprochen werden aber irgendwie fehlte mir hier der rote Faden.
Eine Vermisste die nicht gesucht wird, eine Tote die gefunden aber um die nicht getrauert wird, Teenager die ihre eigenen Probleme haben und denen keiner zuhört, ein Ermittler der mehr mit seinen privaten Problemen zu tun hat.

Es waren zuviele Menschen mit zuvielen Problemen für die es alle keine Lösung gab und wohl auch nicht geben sollte.

Ne das war kein Buch für mich, schade es hatte so gut anfgefangen.
Tut nicht zur sache, 20.10.2011

Das ist doch mal wieder etwas für jeden Krimi-Liebhaber!
Schon die Leseprobe lässt auf eine spannende Geschichte hoffen.
Ich freue mich auf das Erscheinen des Buches.
Petra, 15.09.2011

Ein Krimi, der eigentlich gar keiner ist. Nachdem ersten Abschnitt hat mir das Buch noch gut gefallen. Die Autorin hat
einen lockeren Schreibstil, gepaart mit einer Prise Humor. Der Schreibstil bleibt zwar so - der Humor verflüchtigt sich aber schnell. Auch die Geschichte selbst bietet keinerlei Unterhaltung. Die ganze eigentliche Handlung rückt irgendwie in den Hintergrund und alles andere ist eher weniger spannend – wir erfahren einiges von Jan Seidel und seinen privaten Problemen, das macht das Buch aber fast durchgehend ziemlich zäh.. Ich finde es zwar gut, wenn man auch einige Hintergrundinfos über die Personen erhält, hier wird das aber alles zuviel. Auch konnte ich mit den Personen nichts anfangen, die wirkten mir teilweise viel zu konstruiert. Oma Edith hat mir anfangs recht gut gefallen, aber sie hat dann doch keine so große Rolle gespielt wie erwartet, außerdem wirkte auch sie sehr unrealistisch.. Am Schluss hatte ich einen kleinen Lichtblick gehabt, da dort die Spannung etwas ansteigt - die Auflösung hat mir dann aber nicht sonderlich zugesagt. Mir war das alles zu abstrus und zu unglaubwürdig. Auch wurde die ganze Handlung nicht schlüssig und logisch aufgelöst - es bleiben einige offene Fragen. Auch die ganze Polizeiarbeit – wenn sie dann mal eine Rolle spielt – ist sehr unrealistisch und zu wenig recherchiert. Fazit: Fehlende Spannung, abstruse Handlungen, unsympathische Protagonisten - es gibt deutlich bessere Krimis. Einzig der leichte Schreibstil der Autorin ist in Ordnung.
Verena, 05.07.2011

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es liest sich flüssig, viel interessantes Lokalkolorit, die Protagonisten sind
sympathisch, wobei mir vor allem die Oma des Inspektors sehr gut gefallen hat, erinnert sie doch an Miss Marple. Ich fand das Buch spannend, angenehm wenig reißerisch und unblutig, es gab einige falsche Fährten und die Auflösung war überraschend. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Im Interview am Ende des Buches verrät die Autorin, dass es mehr von dem Ermittlerpaar zu lesen geben wird, worauf ich mich sehr freue.
Susanne, 17.06.2011

Den Anfang des Buches fand ich sehr gelungen und hatte mich sehr auf das Weiterlesen gefreut. Meine Begeisterung ebbte
jedoch nach und nach ab. Die Autorin hat einen unterhaltsamen Schreibstil der das Lesen angenehm macht. Die Handlung konnte mich allerdings nicht überzeugen. Vieles wirkt schlecht recherchiert, unglaubwürdig, zu konstruiert. Die Aufklärung des Falles rückt phasenweise viel zu sehr in den Hintergrund um den privaten Problemen des Ermittlers Platz zu machen die jedoch nicht im Entferntesten etwas mit dem Fall zu tun haben. Männer kommen
allgemein in diesem Buch nicht gut weg. Das scheint mir etwas übertrieben und klischeebehaftet.

Mein Fazit: Die Autorin hat sicherlich Potential. Mit einem anderen Genre würde ich mich vielleicht noch mal an künftiges Buch wagen da ich ihre Art zu schreiben mag. Mögliche Folgebände von Nibelungenmord oder andere Krimis von ihr werde ich aber nicht lesen.
Sabrina, 01.06.2011

Nach der Leseprobe hatte ich mir so viel mehr erwartet, sowohl an Spannung als auch an Humor!

Der größte Schwachpunkt waren für mich die polizeilichen Ermittlungen, gefolgt von den Protagonisten, allesamt entweder unglaubwürdig, blass oder seltsam. Oder alles zusammen. Auch Oma Edith Herzberger, die mich zu Anfang so sehr für sich eingenommen hatte, behielt im weiteren Verlauf der Geschichte nicht ihre Pfiffigkeit und Originalität, sie blitzten nur noch sehr vereinzelt auf.

Sprachlich fand ich das Buch richtig gut, Vergleiche und Beschreibungen zeitweise originell und auf jeden Fall gut vorstellbar. Deshalb habe ich es trotz der vielen Schwächen relativ gerne gelesen. Auch der Plot war eigentlich nicht übel, nur die Ausgestaltung unbefriedigend. Es gab einfach zu viele Widersprüchlichkeiten und vor allem viel zu viele lose Fäden, die mich irritiert und unbefriedigt zurückließen.

Ich bin sehr dankbar, dass ich das Buch im Rahmen einer Testleserunde lesen durfte. Dafür Geld ausgegeben zu haben, hätte mich wahrscheinlich etwas frustriert. Vielleicht wird der Folgeband besser, wenn die geäußerte Kritik zur Weiterentwicklung beitragen kann. Denn gut ausdrücken kann sich die Autorin!
Ulrike, 30.05.2011

Nibelungenmord

Eine blonde Frau wird in einer Drachenhöhle ermordet. Gleichzeitig verschwindet eine andere blonde Frau. Jan Seidel nimmt die Ermittlungen auf.

Das klingt nach einem Krimi, aber leider ermittelt Jan Seidel nur sehr wenig und denkt stattdessen über seine Fastfrau, seine Oma oder sich selbst nach. Über andere Bewohner des Dorfes erfährt man auch sehr viel, soviel dass der Krimiteil des Buches nur noch eine untergeordnete Rolle spielt.

Zwischendurch übernimmt Jans Grossmutter Edith die Ermittlungsarbeit, was am Anfang noch witzig ist, später aber zu gewollt nach Miss Marple aussieht und dadurch auch eher nervig ist.

Die Auflösung hat mich enttäuscht, vieles war nicht glaubhaft und an den Haaren herbeigezogen.

Das Buch ist gut geschrieben, angenehm zu lesen, aber nicht genug durchdacht, mit viel zu viel Nebensachen, so dass das Wichtigste zu kurz kommt.
Vicky, 29.05.2011

In Judith Merchants Krimi-Debüt „Nibelungenmord“ geht es um den Mord an einer Frau, deren Leiche in einer der
Drachenhöhlen im Siebengebirge entdeckt wird. Parallel dazu wird die Notarsgattin Margit Sippmeyer am Tage ihres vierzigsten Geburtstags vermisst. Die Hauptverdächtige ist die ältere Künstlerin Romina Schleheck, heimliche Geliebte des Notars, die sich ein künstlerisches Comeback wünscht. Erreichen möchte sie dies durch ein Gesamtkunstwerk, einen Zyklus von Werken über Hauptprotagonisten des Nibelungenlieds, nämlich Kriemhild, mit der sie die vermisste Notarsgattin darstellt, Brunhilde, die sie selbst darstellen soll und der göttergleiche Siegfried, ihr Sinnbild für den Geliebten. In Anlehnung an die Nibelungen wird der Haß der beiden Frauen aufeinander und das Buhlen um Siegfried im Roman widergespiegelt. Doch so leicht lässt sich das Verschwinden der Frau Sippmeyer und der Mord an der mittlerweile identifizierten Frau nicht erklären.
Die mit den Ermittlungen beauftragten Kriminalbeamten werden ausführlich beschrieben, ebenso ihre privaten Verwicklungen. Der Hauptermittler Jan Seidel hat zudem mit seiner Vergangenheit, seinem Verhältnis zu seiner Mutter, seiner kurzfristig abgesagten Hochzeit sowie mit der Verantwortung für seine Großmutter zu kämpfen, bei der er zunächst übergangsweise untergekommen ist. Diese Großmutter nun entpuppt sich als gutmütige aber auch neugierige alte Dame, die in unkonventioneller Art zu Ergebnissen kommt, die ihrem Enkel und somit den Ermittlungen äußerst dienlich sind. Letztendlich trägt sie sogar zur Aufklärung bei. Ein wenig erinnert die alte Dame an Agatha Christies Miss Marple.
Der Krimi ist in Tage unterteilt, die jeweils eingeleitet werden mit einem Stück aus den Nibelungen sowie der modernen Übersetzung. Innerhalb der Tage wechseln o.g. Erzählstrang mit den Erlebnissen und Kümmernissen von zwei Teenagern ab, dem Sohn des Notarehepaars sowie einem jungen Mädchen. Mehr sei hier inhaltlich nicht verraten! Der Schreibstil ist m.E. sehr gut, das Buch lässt sich leicht lesen, ohne dabei anspruchslos zu wirken.
Im Buch selbst sind noch ein Interview mit der Autorin beigefügt sowie ihre mit dem Kurzkrimi-Preis ausgezeichnete Geschichte „Monopoly“ beigefügt. Im Interview kündigt die Autorin eine Fortsetzung mit dem Ermittler Weiler und seiner Großmutter an.
Ich hoffe, daß der Stil beibehalten wird, unblutig, gut erzählt, angenehm zu lesen.
Alessandra, 11.05.2011

Viele zusammenlaufende Handlungsstränge, die am Anfang etwas verwirren. Nach kurzer Einlesezeit ist dies aber kein
Hindernis´mehr!
Macht Spaß zu Lesen!
Leichte Kost aber absolut lesenswert!
Nicole, 10.05.2011

Mit Nibelungenmord hat die Autorin Judith Merchant einen großartigen und überzeugenden Debütroman geschrieben. Dieser
Kriminalroman hat es meiner Meinung nach in sich.
Die Handlung hat mich schon aufgrund des Klappentextes direkt angesprochen, da ich es mag, wenn Krimis in meiner Nähe spielen und diese auch familiär sind.
Diese Erwartungen konnte Nibelungenmord ohne Schwierigkeiten erfüllen und überraschte mich auch noch obendrauf.
Der Krimi spielt in Königswinter, ein berühmter Touristenort am Fuße des Siebengebirges.
Hier ermittelt der Kommissar Jan Seidel im Fall einer ermordeten Frau, die in der Drachenfelshöhle gefunden wurde. Doch nicht nur die Leiche sorgt für Wirbel.
Jan Seidel lebt bei seiner Großmutter Edith, die ebenfalls ganz gerne mal ermittelt und somit versucht ihrem Enkel zu helfen.
Dies ließ diesen Kriminalroman auf mich besonders familiär wirken. Denn hier geht es nicht nur um Mord allein.
Judith Merchant hat auf gekonnt, mehrere Handlungsstränge verbunden und viele verschiedene Figuren eingebaut ohne das der Leser völlig verwirrt wäre.
So ist der Mord allein hier nicht das Hauptthema. Natürlich spielt auch die Nibelungensage hier eine große Rolle und der Leser erhält zusätzliche Informationen zu Siegfried, Brunhilde und Kriemhild.
Auch die Figuren sind so detailliert und feinfühlig beschrieben, dass sie sofort „lebendig“ fühlen.
Jeder dieser Figuren scheint seine eigenen Probleme zu haben die sich in diesem Krimi irgendwie miteinander verweben ohne das es fehl am Platz wirken würde.
Durch die vielen Nebenhandlungen erschien mir der Kriminalroman auch nicht langatmig.
Im Gegenteil, er überzeugte mich obendrauf auch noch Tiefgang.
Judith Merchant fesselt mit ihrem Schreibstil. Sie lässt den Kriminalroman lebendig erscheinen und lockt den Leser zum mit rätseln an. Immer wieder legt sie falsche Fährten um den Leser mit einem überraschenden Ende, dass zumindest ich persönlich nicht vorhersehen konnte, zu begeistern.
Ich hatte großen Spaß die 383 Seiten zu lesen und mit zu ermitteln.
Der Krimi ist mit einem Prolog aufgebaut, am Ende befindet sich noch zusätzliches Bonusmaterial: ein Interview mit Judith Merchant, dass wie die Handlung selbst schon vermuten lässt, darauf hinweist, dass es höchstwahrscheinlich noch weitere Bände mit Jan Seidel und seiner Großmutter gibt. Auch findet der Leser eine Leseprobe zu Judiths Merchant preisgekrönter Kurzgeschichte „Monopoly“.

Fazit:
Ich habe für mich wieder einmal einen tollen Kriminalroman entdeckt. Ich würde mich nicht wundern, wenn dieser auch verfilmt werden würde und hoffe auf weitere Bände mit Jan Seidel und seiner Großmutter in Miss Marple – Manier.
Judith Merchant wurde 1976 geboren. 2008 erhielt sie für Ihre Kurzgeschichte „Monopoly“ den Friedrich- Glauser- Preis. Nibelungenmord ist ihr Romandebüt.
Michaela, 06.05.2011

.... zu lesen war das buch. wer sich für kriminalgeschichten interessiert und auch es mag, das in einer geschichte hin
und her gesprungen wird, dann ist das genau das richtige buch.

ich finde es leicht zu lesen, tolle geschichte, toll geschrieben. mehr davon :-)

mein fazit: ein MUSS für jeden der kriminalgeschichten gerne liest und spannung in einem buch erwartet.
eileen, 05.05.2011

nun ich durfte dieses buch lesen.die autorin war mir bis dato unbekannt.voller neugier stürtzte ich mich hinein...ins
lesevergnügen.

die story des buches dürfte wohl bekannt sein, weshalb ich nun eher auf schreibstil etc. eingehen möchte.
nibelungenmord ist wunderbar flüssig geschrieben.das habe ich gerne beim lesen.
erwartet habe ich eine...naja...etwas aufregendere story, stattdessen bekam ich viel über einzelne personen und deren privatleben zu lesen.aber hier hat jeder seine eigenen vorlieben.
svenja, 04.05.2011

Ich hatte das große Glück, vorab das Buch "Nibelungenmord" lesen zu dürfen und im Folgenden möchte ich ihnen
erläutern, warum es absolut empfehlenswert ist, dieses Buch zu lesen.

Dieses Buch erhällt von mir volle 5 Sterne, denn der Roman "Nibelungenmord" von Judith Merchant ist ein sehr interessantes und spannendes Debüt einer talentierten Schriftstellerin, der es gelang, einen Roman zu schreiben, in dem greifbare und realistische Charaktere in einem detailierten Setting agieren und die Geschichte sehr authentisch wirken lassen. Der Leser ist auf jeder Seite gut unterhalten und die Cliffhanger, die die Autorin am Ende eines jeden Zwischenabschnitts eingebaut hat, zwingen den Konsumenten geradezu, dass Buch an einem Stück durchzulesen.
Die Elemente der Nibelungensage, die die Autorin in ihre Geschichte eingearbeitet hat und die ein zentrales Motiv für Königswinter, den Handlungsort des Romans, sind, geben der Geschichte des Weiteren ein wenig Frische und verleihen ihr eine zusätzliche interessante Komponente, die ihn von der Masse abheben lassen.

Alles in Allem ist dies also ein Kriminalroman, den ich jedem nur aufs Wärmste empfehlen kann.
Marcel Alexander, 01.05.2011

Ein stimmungsvoller Krimi, geschrieben in einer schönen, flüssigen Sprache.
Es beginnt mit einem geheimnisvollen, beinahe poetischen Prolog, der mich gleich in die passende Lesestimmung versetzt hat. Dazu tragen auch die Auszüge aus dem Nibelungenlied bei, die den einzelnen Abschnitten voranstehen und zum Glück auch ins Hochdeutsche übersetzt sind.

Eine Frau wird getötet, eine andere verschwindet und das Team um Kriminalhauptkommissar Jan Seidel ermittelt im Umfeld der Toten.
Der Buchtitel wurde sehr passend gewählt, denn ein Thema aus dem Nibelungenlied zieht sich als roter Faden durch die Geschichte und zwar der Kampf um Siegfried zwischen Brunhild und Kriemhild. Überhaupt geht es in der Geschichte vor allem um zwischenmenschliche Beziehungen, genauer gesagt gibt es Beziehungsstress an allen Fronten. Der Kreis der Verdächtigen ist klein und so kann man im Verlauf der Handlung auf den Täter kommen. Das stört das Lesevergnügen aber keineswegs, denn es gibt mehrere Handlungsfäden, die äußerst unterhaltsam und stellenweise sehr amüsant zu lesen sind.

Die Charaktere sind keine Neuschöpfungen, aber im Zusammenspiel funktionieren sie gut.
Besonders gelungen ist die Figur der Edith, Jans Großmutter, der spürbar Miss Marple als Vorbild diente.

Das Ende ist nachvollziehbar und schlüssig, alles wird sauber aufgeklärt. Als offene Frage bleibt höchstens, wie es wohl mit den Protagonisten weitergeht. Ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Jan Seidel und seiner Großmutter Edith.

Eine schöne Überraschung war es, im Anhang die mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnete Kurzgeschichte „Monopoly“ zu finden.

Fazit: Ein leiser, stimmungsvoller, nahezu gewaltfreier Krimi mit einer schlüssigen Auflösung, geschrieben in einer schönen Sprache.
Ulrike, 29.04.2011

Männer, ihr müsst stark sein! Das erste Drittel des Roman-Debuts von Judith Merchant erinnert mehr an einen netten
typischen Frauenroman als an einen ausgebufften Handlungsplot eines Krimis. Lediglich der Prolog weist auf ein erzählwürdiges Verbrechen hin: Eine Leiche berichtet auf drei Seiten von ihren letzten Erlebnissen im Diesseits. Dann aber erfährt man ausgiebig was Judith Merchant in ihrer Heimatregion Königswinter von den Sorgen und Nöten ihrer Mitmenschen erlebt(einschließlich eigener pubertärer Erfahrungen, die Dank der Kolumne von Dr Sommer in der Jugendzeitschrift Bravo gelöst werden). Was einen verführt weiter zu lesen, sind die den Kapiteln vorangestellten Zitate (im Original! Plus Übersetzung der Germanistin J.M.!): Da muss doch irgendetwas in diesem Kontext geschehen! Und richtig: Es gibt eine Frauenleiche, die Ehefrau eines stadtbekannten Notars und der hatte eine Geliebte…Nun gibt es allerhand Spuren und Tatverdächtige und alles spielt sich hier auf diesem regionalen Raum mit den auf den ersten 1oo Seiten eingeführten Personen ab. Immer -wie sich dies für einen spannenden Krimi gehört- mit vielen wechselnden Perspektiven, immer neuen Tatverdächtigen und Handlungssträngen, zusammengehalten durch den Kommissar und seine Großmutter. Dies wird in einem modernen, flüssigen Schreibstil auf sehr kurzweilige Weise von Judith Merchant gemeistert.
Manfred, 29.04.2011

Es spielt im schönen Siebengebirge, genauer gesagt in Königswinter. Ein Ort berühmt durch den Drachenfels und der
Nibelungensage.

Kriminalhauptkommissars Jan Seidel zieht nach der Trennung kurz vor seiner Ehe zur Großmutter Edith nach Königswinter. Doch schon bald muss er in einem Mordfall an einer Frau ermitteln, die erschlagen im Drachenfelsen gefunden wurde.

Plötzlich verschwindet die Frau eines erfolgreichen Notar spurlos. Die Ermittlungsarbeiten der beiden Fälle sind sehr mühsam, da es keinerlei Anhaltspunkte gibt.

Doch bald stellt sich raus, das der Notar Michael Sippmeyer eine Geliebte hat. Möchte diese Ihre Konkurrentin, die Ehefrau ausschalten? Oder gibt es noch eine Person, die etwas mit dem Verschwinden zutun hat....

Die Ermittlungen werden immer schwieriger und wenn man glaubt, man wüsste wer der Mörder ist, kommt ein neues Detail dazu und schon beginnt die Rätseljagt von vorne.

Schaffen es Jan und seine Kollegen die Frau rechtzeitig finden, bevor der nächste Mord passiert?

Das Ende war überraschend und durchaus gelungen, dank auch seiner Großmutter, die Ihrer Finger mit im Spiel der Ermittlungen hat.

Ich finde die Handlung sehr gut, aber leider zwischendurch etwas langatmig, aber durch gelungene und spannende Passagen ist das Buch zu empfehlen.

Als kleinen Bonus, findet man am Ende des Buches ein Interview mit der Autorin Judith Merchant und eine kleine Kurzgeschichte Monopoly.

Eins steht fest, Jan und seine Großmutter Edith werden noch so manchen Fall zusammen lösen.
Wenke, 29.04.2011

"Nibelungenmord" von Judith Merchant ist ein ausgesprochen gelungener Kriminalroman.

Eine Frauenleiche wird in der sagenumwobenen Drachenhöhle des Siebengebirges, wo einst Siegfried einen Drachen besiegte, gefunden; kurz danach verschwindet eine weitere Frau. Hängen die beiden Geschehnisse zusammen? Hat die Geliebte des Ehemannes der verschwundenen Frau etwas damit zu tun? Wer ist überhaupt die tote Frau?

Diese und viele anderen Fragen muss Kommissar Jan Seidel klären. Seine motorisch nicht mehr ganz so gewandte, aber sehr pfiffige und eigenwillige Großmutter Edith hilft im Hintergrund eifrig mit. Die Autorin dieses Romanes hat die Figur der Edith im Miss Marple-Stil gezeichnet, was immer wieder sehr amüsant ist.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Anfangs hatte ich einige Probleme mit den vielen Namen und Charakteren, was sich aber schnell gelegt hat. Die Geschichte ist spannend geschrieben, bald war ich in ihrem Sog gefangen.

Gut hat mir gefallen, dass immer mal wieder Szenen aus dem Privatleben Jan Seidels und auch von seiner Großmutter beschrieben wurden.

Das Ende war für mich lange Zeit nicht absehbar, was die Spannung noch anhob.

Immer wieder werden Passagen aus dem Nibelungenlied eingestreut, und die ganze Handlung scheint irgendwie damit verwoben zu sein.

Fazit: Ein absolut spannender Lesegenuss! Ich hoffe auf weitere Bände mit Kommissar Seidel und seiner Großmutter Edith.
Tina, 27.04.2011

Der erste Roman von Judith Merchant ist sehr vielschichtig und interessant gestaltet. Die Geschichte ist flüssig
geschrieben und greift neben dem Mord Probleme und Beziehungsdramen unserer heutigen Gesellschaft ausgesprochen realitätsnah auf. So wird in erster Linie nicht nur ein Mordfall beschrieben, sondern auch die verschiedenen Lebenssituationen bzw. die Rolle in der Gesellschaft der Charaktere beleuchtet, die die Romanfiguren zu Ihren Handlungen zwingen. Teilweise hätte ich gern zum Besseren Verstänsnis mehr über Jan Seidel und die Künstlerin erfahren und paar beschriebene Wendungen der Geschichte sind vielleicht zu extrem, als dass sie wirklich vorkommen könnten.
Jedoch ist die Auflösung des Mordfalles nicht vorhersehbar, was den Roman spannend bis zum Schluss macht und dieser somit eine gelungene Lektüre für die Freizeit darstellt.
Diana, 25.04.2011

Wirklich interessantes und spannendes Buch, mit sehr unterschiedlichen, aber interessanten und sympathischen Charakteren
in die man sich alle gut hineinversetzten kann. Der Hintergrund, das Nieblungenlied und die Gegend in der das Buch spielt passen wunderbar zusammen.
Bis zum Schluss rätselt man selbst, wer der Mörder war. Alles in allem lässt es sich leicht und gut lesen. Asolut empfehlenswert =)
Sarah, 24.04.2011

Vor diesem Roman war mir die Autorin Judith Merchant nicht bekannt, obwohl sie vorher schon für ihre Kurzgeschischte
"Monopoly" einen Preis gewonnen hat.

Aber nun zu dem Buch "Nibelungenmord". Aufhänger der Geschichte ist der Fund einer weiblichen Leiche in der sogenannten Drachenhöhle, um die sich viele Mythen und Sagen ranken. Ist der Einstieg noch vielversprechend und verspricht ein spannenden Krimi, machte sich bald die Ernüchterung bei mir breit. Für meinen Geschmack werden die einzelnen Personen und ihr Alltag zu stark in den Vordergrund gerückt. Der Fall an Sich wird eher "nebensächlich".

Positiv möchte ich aber anmerken, dass Frau Merchant auf explizite Gewaltdarstellung verzichtet hat. Ebenso hat mir das Interview als nette Dreingabe am Ende des Krimis gut gefallen.

Summa Summarum: Für mich war das Buch leider nichts.
Marc, 24.04.2011

Lesenswert!
Die Ahnung des Nibelungendrachens und der gesamten Nibelungengeschichte immer im Hintergrund, gibt der Geschichte um die ermordete Frau und die andere, vermisste Frau etwas Mysteröses. Als wenn das Böse allgegenwärtig ist und nur darauf lauert, erneut nach oben zu kommen. Gespickt mit einer modernen Miss Marpel, die liebend gerne Krimis liest und auch auf eigene Faust ermittelt, erhält der Roman eine liebenswerte alte Dame, die man nicht mehr vermissen will. Das Ermittlungsteam um Jan Seidel nimmt die Ermittlungen im Fall des Mordes auf und tappt lange Zeit im Dunkeln. Und die Frage bleibt, haben die Fälle um die beiden Frauen etwas miteinander zu tun? Die Kapitel sind nach Tagen aufgeteilt, denen jeweils zitierte Strophen des Nibelungenliedes vorangestellt werden. Sie erhöhen die Spannung, da sie indirekt auf die Kapitel verweisen, der Leser sich aber noch kein klares Bild machen.
Die Autorin baut mehrere Handlungsstränge auf und führt sie am Ende gekonnt und nachvollziehbar zusammen. Sehr überraschend war für mich dabei der Täter. Der Roman ist durchaus empfehlenswert und ich bin schon gespannt auf weitere Fälle, die Jan Seidel und die moderne Miss Marpel in Königswinter zu klären haben.
Melanie, 24.04.2011

"Der Nibelungenmord" ist ein durchgehend spannendes Buch! Auch die Art und Weise, wie Judith Merchant schreibt, gefällt
mir sehr gut, natürlich, Sprüche, wie aus dem Leben gegriffen, nicht abgehoben oder überheblich! Aber am allerbesten gefällt mir, das man nicht gleich bei den ersten 30 Seiten weiß, wer der Mörder ist, und das bleibt auch fast bis zum Schluß so. Man hat also genügend Stoff zum spekulieren!
Ein wirklich gelungenes Buch!
Ramona, 24.04.2011

Insgesamt ein guter Krimi-leider mit zu vielen Brennpunkten. Er ist auch etwas weit hergeholt. Der bezug zu den
Nibelungen ist sehr gering,aber er ist spannend und unterhatsam.
Jürgen, 17.04.2011

Bücher müssen mich fesseln und dürfen mich auch nicht langweilen und dieses Buch hat mich nicht enttäuscht. Es hat
mich gefesselt, von der ersten bis zur letzten Seite.
Die Autorin hat die Geschichte verständlich, gut aufgebaut und spannend geschrieben.
Man überlegt von Anfang an mit, wer der Täter sein könnte und man wird immer wieder eines besseren belehrt.
Selbst diejenigen, die sonst keine Kriminalromane lesen, werden begeistert sein.
Sie erzählt von verschiedenen Personen und deren Problemen, die diese Personen entweder gut oder schlecht meistern. Man hat am Anfang das Gefühl, dass diesen Personen nichts mit einander zu tun haben, aber am Ende kommt doch die Verbindung zu allen Personen zu Stande.
Gerade das das Ende so ausgeht, hätte ich nicht gedacht und war doch sehr erstaunt.
„Man sieht den Wald, vor lauter Bäume nicht.“

Als Bonus gibt es noch ein 7 Seiten Interview mit der Autorin Judith Merchant
und als Super Bonus, eine 14 Seiten lange Kurzgeschichte „Monopoly“ für den sie 2009 mit dem renommierten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet wurde.
Anita, 13.04.2011

Mein besonderes Interesse galt schon immer deutschen Krimis, spiegeln sie doch Lokalkolorit auf besondere Weise
wider.
Judith Merchant gelingt dies vortrefflich. Kein geringeres Epos als das „Nibelungenlied“ spielt nicht nur im Hintergrund eine entscheidende Rolle.
Eine Frau wurde in den Drachenhöhlen, die der Sage zufolge den Drachen beherbergten in dessen Blut Siegfried einst badete, ermordet. Kriminalhauptkommissar Jan Seidel und sein Team ermittelt mit tatkräftiger aber ungewollter Unterstützung von Jans Oma Edith.
Mit der toughen Edith, die nicht nur von ungefähr Ähnlichkeit mit Miss Marpel hat, gelingt der Autorin eine sehr sympathische Protagonistin. Komplizierter ist da schon, Verständnis für ihren Neffen Jan aufzubringen. Durchaus glaubwürdig gestalten sich auch die Charaktere der übrigen Beteiligten und ihre Beziehung untereinander.
Der Krimi nimmt leider etwas spät Fahrt auf, endet dafür, wie um den Leser zu entschädigen, unvorhersehbar und macht so kleinere Schwächen wieder wett. Das fünfte Sternchen vergebe ich für das sehr interessante Autoreninterview.
Andrea, 06.04.2011

Etwas wirr fängt Merchant an und begibt sich dann auf zwei Pfade, die nur anfänglich aussehen, als ob sie nichts
miteinander zu tun hätten. Die Altenheim-Headhunterin begibt sich in gefährliche Gewässer und wird für ihre Lügerei mit einer Waffe in den Rippen bestraft und der coole Junge aus der zehnten Klasse erwartet sehnsüchtig seine Nachhilfelehrerin Lara...

Doch es kommt wie so oft, ganz anders als man denkt! Spannend und nicht vorhersehbar!
Tina, 02.04.2011

Sowohl Titel als auch Leseprobe lassen alles offen. Mehrere Handlungsstränge werden aufgezeigt und bei jedem möchte
man wissen wie es weitergeht.

Ein Buch, das ich in jedem Fall lesen will, weil die Leseprobe schon genügend Spannung zeigt.
Brunhilde, 28.03.2011

Der Anfang ist recht originell und unterhaltsam, aber dann wird auf die jüngere Generation umgeschwenkt und sehr
bemüht deren Jargon nachgemacht. Um mitzuteilen was im Kopf des Jungen vorgeht muß man nicht von Rotzinseln reden und Dinge geil finden, das ist etwas überholt.......
Elke, 26.03.2011

Sehr vielversprechender Inhalt, der Spannung verheißt - gespickt mit klassischen Elementen der Weltliteratur.

Nicole, 26.03.2011

Die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen. Es liest sich sehr gut und ist spannend geschrieben. Ich war total begeistert
und werde mir das Buch auf jeden Fall bestellen, da ich Krimis sehr gern lesen. Mich würde interessieren, wie die Geschichte mit Sven und der alten Dame weitergeht.
Sylke, 25.03.2011

Die Leseprobe hat mich neugierig gemacht. Von der Autorin habe ich bisher noch nichts gehört. Die ersten Seiten lesen
sich flüssig weg, ohne einen langweiligen Einstieg. Da ich Krimis liebe, hoffe ich, das dieses Buch meinen Erwartungen entspricht. Ich werde es kaufen.
Angelika, 25.03.2011

Das Buch beginnt mit verschiedenen Ereignissen, die zunächst nicht gemeinsam haben. Man ahn aber, dass eine
Verknüpfung da ist und ist gespannt in welchen Beziehungen die genannten Personen zu einander stehen.
Der flüssige Schreibstil läd ein weiterzulesen...
Jeanette, 24.03.2011

Schon derr Einstieg in den "Nibelungenmord" zwingt zum Weiterlesen: Eine Frau liegt tödlich verletzt in einer
Drachenhöhle - und als Nächstes erhält eine alte Dame Besuch von einer Werberin für ein Seniorenheim. Dass das nicht wirklich einen Abschwung in der Handlung bedeutet, erfährt der Leser ziemlich bald. Dann nämlich, als die alte Dame sich sehr resolut gegen die Manipulationen der Werberin zur Wehr setzt. Doch bevor dieser Teil der Geschichte zu Ende geführt wird, wechselt die Szenerie zu dem Schüler Sven. Ein kompliziert gesponnenes Geflecht, das ich gerne weiter aufdruseln würde ...
M., 24.03.2011

Sehr sehr spannend!!!

Carolin, 24.03.2011

Spannung pur vom ersten Satz an. Ein Mord und viele undurchsichtige Gestalten, spannend beschrieben und fesselnd in
Szene gesetzt. Dieses Buch macht den Eindruck, dass man nicht mehr aufhören kann mit lesen. Nicht bevor man weiß, wie die Sache ausgeht. Ich sehe dem Erscheinungstermin mit Spannung entgegen!
Claudia, 23.03.2011

Diese Debut hört sich vielversprechend an. Leider konnte ich nur die Leseprobe tesen, aber schon der Anfang läßt
darauf schließen, daß Judith Merchant Talent hat.
Die Personen werden interessant beschrieben. Und Situationen entwickeln sich anders als erwartet.
Der Schreibstil ist sehr kurzweilig und man hat sofort Bilder vor Augen und kan sich alles gut vorstellen.
Ich bin sehr gespannt auf das ganze Buch!!!
Tanja, 23.03.2011

Der Prolog von diesem Buch ist sehr spannend und vielversprechend.

Das Buch verspricht sehr interessant zu werden.

Diese kluge alte Frau die sich nicht für dumm verkaufen lässt... Der junge Mann der es nicht fassen kann das so eine schöne Frau ihn mögen kann.
Ich freue mich wahnsinnig auf das Buch.
Maria, 23.03.2011

Da ich mich für Krimis nicht so interessiere, finde
ich diesen Kriminalroman sehr ansprechend. Der Ort
ist schon sehr mytisch von der Schriftstellerin gewählt. Das wäre zu offensichtlich, wenn die Geliebte des Notars die Ehefrau entführt hätte. Wiederum finde ich die Großmutter Edit schräg und
eigensinnig, was für diesen Krimi sehr amüsant ist.
Jeder Krimifan wäre von diesem Buch doch sehr
begeistert
Natascha, 23.03.2011

Dei Geschichte ist spannend erzählt und den Aspekt der Nibelungensage finde ich gut. Endlich mal eine gute deutsche
Autorin.
Daniela, 23.03.2011

...hab ich gleich nach dem lesen des Prologes gedacht. Ein Drache in der heutigen Zeit ist mal etwas anderes als andere
Kriminalromane.

Dann fand ich die Leseprobe leider fast etwas zu kurz, um einen genaueren Eindruck zu bekommen, um was es in dem Buch geht.
Aber das was ich gelesen habe, hat mir vom Schreibstil her sehr gefallen und war flüssig zu lesen.
Die LP hat mich auf jeden Fall neugierig gemacht, wie es mit der alten Frau Herzberger, Janina und Sven weitergeht.
Nicole, 23.03.2011

Im Prolog erlebt man die letzten Minuten einer Person, bevor diese endgültig erschlagen wird. Sie halluziniert und
denkt, ein Drache würde ihr erscheinen.
Die nun folgenden 2 Kapitel der Leseprobe handeln von unterschiedlichen Menschen und Begebenheiten. Zunächst begegnen wir einer rüstigen Rentnerin, deren Tochter ihr ein Seniorenheim auf den Hals gehetzt hat. Die Seniorin hat jedoch keinerlei Interesse ihr Haus zu verlassen und ist einem gleich sympatisch.
Das 2. Kapitel handelt von einem pubertierenden Jungen, der auf seine Eltern nicht gut zu sprechen ist und auf seine Freundin wartet.
Zu viele Charaktere machen Geschichten schnell unübersichtlich und man kann nur hoffen, dass die Autorin schnell zu den Zusammenhängen der 3 unterschiedlichen Situationen kommt.
Es ist leicht geschrieben, das Cover ist ansprechend, auch wenn hier noch keine Verbindung zur Leseprobe gezogen werden kann.
Regine, 23.03.2011

In den letzten Monaten scheint es auf Deutschlands Büchermarkt Mode geworden zu sein, Krimis die in den verschiedensten
Landstrichen Deutschlands spielen, auf den Markt zu schmeißen. Dieser spielt also im Nibelungenland und gleich zu beginn trifft man auf eine Tote die aber offensichtlich noch denken kann. Und dann wird es sehr witzig weil eine offensichtlich junge Dame versucht, eine ältere Dame mit tollen Sprüchen und einem Hochglanzprospekt in ein Altersheim zu schaffen, weil deren Tochter das will. Diese Leseprobe macht definitiv Lust auf mehr. Schön das es in Deutschland noch Krimiautoren gibt, die offenbar wissen, wie man den Leser fesseln kann. Bitte mehr davon
Carolin, 23.03.2011
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