Das Buch
AUTOR(EN) Judith Merchant VERLAG Knaur TB SEITENZAHL 384 AUSSTATTUNG Taschenbuch TB PREIS EUR (D) 9,99 ISBN3-426-50863-X ISBN 978-3-426-50863-3 ERSCHEINUNGSTERMIN 02.05.2011 GENRE Krimi & Thriller
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
- REZENSIONEN
- LESERSTIMMEN
Nibelungenmord
KriminalromanIn einer der sagenumwobenen Höhlen des Siebengebirges, wo Siegfried einst den Drachen tötete, wird eine Frauenleiche gefunden. Noch am selben Tag wird in Königswinter die Ehefrau des Notars vermisst. Hat die Geliebte des Notars, die exzentrische Künstlerin Romina, ihre Widersacherin kaltblütig aus dem Weg geräumt? Als sich Kriminalhauptkommissar Jan Seidel die Bilder der Künst-lerin anschaut, sieht er das Mordmotiv förmlich vor sich: Verzerrte Frauenfratzen kämpfen um einen strahlenden Helden. Aber nicht nur Jan Seidel, sondern auch seine eigenwillige Großmutter Edith erkennt, dass die Lösung des Falles weitaus komplizierter ist ...
Rezensionen
Focus Online | 24.07.2011
"Krimi-Autorin Judith Merchant hat ihrem Heimatort am Rhein sein ganz persönliches Nibelungenlied auf den Leib geschrieben. Es singt von Hass und Verrat und ist durchtränkt von Blut und Tränen. Erstaunlich unverkrampft und doch zartfühlend schildert sie in ihrem Debütroman menschliche Tragödien auf verschiedenen Ebenen, erzählt uns, warum Menschen das tun, was sie zu tun glauben müssen. Die Sagenwelt und ihre Einbettung in das märchenhafte Siebengebirge nutzt die Autorin gekonnt als Kulisse, vor der sich die Tragödie entfaltet."
FREUNDIN | 29.06.2011
"Um den 'Nibelungenmord' aufzuklären, schickt Judith Merchant in ihrem Debütroman ein liebeswertes und originelles Ermittlerteam ins Rennen: Kommissar Jan Seidel und seine ebenso scharfsinnige wie schlagkräftige Oma Edith."
WDR 5 - Die telefonische Mord(s)beratung | 25.06.2011
"Ein clever ausgetüftelter Königswinter-Krimi mit vielen Wendungen und wunderbar lebensnah gezeichneten Personen.[...] Ein bemerkenswertes Debüt."
Leserstimmen
Tut nicht zur sache | 20.10.2011
Furchtbar„Der Anfang war gut es las sich so, das ich dachte das Buch möchte ich lesen. Jan der erste Ermittler ist kein Polizist er ist unfähig für den Beruf. Oma Edith soll die Deutsche Miss Marple werden, kommt aber selten zum Zug. Auf dem Klappentext steht Jan und seine Oma ermitteln. Weder der eine noch die andere ermitteln hier. Die anderen Figuren haben alle andere Probleme die auch angesprochen werden aber irgendwie fehlte mir hier der rote Faden. Eine Vermisste die nicht gesucht wird, eine Tote die gefunden aber um die nicht getrauert wird, Teenager die ihre eigenen Probleme haben und denen keiner zuhört, ein Ermittler der mehr mit seinen privaten Problemen zu tun hat. Es waren zuviele Menschen mit zuvielen Problemen für die es alle keine Lösung gab und wohl auch nicht geben sollte. Ne das war kein Buch für mich, schade es hatte so gut anfgefangen.”
Verena | 05.07.2011
Furchtbar!!„Ein Krimi, der eigentlich gar keiner ist. Nachdem ersten Abschnitt hat mir das Buch noch gut gefallen. Die Autorin hat einen lockeren Schreibstil, gepaart mit einer Prise Humor. Der Schreibstil bleibt zwar so - der Humor verflüchtigt sich aber schnell. Auch die Geschichte selbst bietet keinerlei Unterhaltung. Die ganze eigentliche Handlung rückt irgendwie in den Hintergrund und alles andere ist eher weniger spannend – wir erfahren einiges von Jan Seidel und seinen privaten Problemen, das macht das Buch aber fast durchgehend ziemlich zäh.. Ich finde es zwar gut, wenn man auch einige Hintergrundinfos über die Personen erhält, hier wird das aber alles zuviel. Auch konnte ich mit den Personen nichts anfangen, die wirkten mir teilweise viel zu konstruiert. Oma Edith hat mir anfangs recht gut gefallen, aber sie hat dann doch keine so große Rolle gespielt wie erwartet, außerdem wirkte auch sie sehr unrealistisch.. Am Schluss hatte ich einen kleinen Lichtblick gehabt, da dort die Spannung etwas ansteigt - die Auflösung hat mir dann aber nicht sonderlich zugesagt. Mir war das alles zu abstrus und zu unglaubwürdig. Auch wurde die ganze Handlung nicht schlüssig und logisch aufgelöst - es bleiben einige offene Fragen. Auch die ganze Polizeiarbeit – wenn sie dann mal eine Rolle spielt – ist sehr unrealistisch und zu wenig recherchiert. Fazit: Fehlende Spannung, abstruse Handlungen, unsympathische Protagonisten - es gibt deutlich bessere Krimis. Einzig der leichte Schreibstil der Autorin ist in Ordnung.”
Susanne | 17.06.2011
ein neues Ermittlerteam„Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es liest sich flüssig, viel interessantes Lokalkolorit, die Protagonisten sind sympathisch, wobei mir vor allem die Oma des Inspektors sehr gut gefallen hat, erinnert sie doch an Miss Marple. Ich fand das Buch spannend, angenehm wenig reißerisch und unblutig, es gab einige falsche Fährten und die Auflösung war überraschend. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Im Interview am Ende des Buches verrät die Autorin, dass es mehr von dem Ermittlerpaar zu lesen geben wird, worauf ich mich sehr freue.”