Das Buch
AUTOR(EN) Eva Goris VERLAG Knaur TB ORIGINALTITELUnser kläglich Brot SEITENZAHL 304 AUSSTATTUNG Taschenbuch TB PREIS EUR (D) 9,95 ISBN3-426-77984-6 ISBN 978-3-426-77984-2 ERSCHEINUNGSTERMIN 01.07.2010 GENRE Verbraucher
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
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Schmeckt's noch?
Die Wahrheit über die Praktiken der LebensmittelindustrieHauptsache billig! – Nach diesem Motto packen immer mehr Kunden industriell gefertigte und verarbeitete Nahrungsmittel in ihren Einkaufswagen. Mit alarmierenden Folgen für die Gesundheit. Wie bringt man wieder Qualität auf den Tisch? Eine Anleitung zum nachhaltigen Umdenken.
Rezensionen
dpa, Annett Klimpel | 26.03.2007
"Unsere Großmütter wurden nie müde zu sagen: Essen ist wichtig, Essen hält Leib und Seele zusammen. Eine heilsame Sache aber ist Ernährung Eva Goris zufolge aber längst nicht mehr. In "Unser kläglich Brot" beschreibt sie, wie schlimm es um Lebensmittel und Landwirtschaft im Zeitalter industrieller Billig- und Massenproduktion steht. [...] Ihr Buch ist ein Plädoyer, mehr darauf Acht zu geben, womit man Kühlschrank und Vorratskammer füllt. Ergänzt wird das Buch von Rezepten, die dem Leser nach dem ersten Schreck und Ekel vielleicht Lust darauf macht, wieder mal selbst den Kochlöffel in die Hand zu nehmen und im nächsten Bioladen einkaufen zu gehen."
Nürnberger Zeitung | 17.03.2007
"Sie will auch nicht Angst und Schrecken verbreiten, sondern aufklären. Das geht auch mit Worten, sachlich, informativ - und sogar freundlich; da braucht's keine Bilder von den grauenvollen Zuständen in den staatlich sanktionierten Tierfabriken. Goris will die Verbraucher nicht verunglimpfen, weil sie bei Aldi und Co. kaufen, sie will sie ermutigen zum ersten Schritt der Besserung. Denn die Frage des Preises ist immer auch eine Frage der Ethik. "Gute Ernährung kommt nicht aus der Tüte" heißt es im Untertitel. Woher sie kommen sollte, dazu gibt es viele Anregungen und praktische Tipps."
Die Zeit | 22.02.2007
Die ausführliche Beschreibung einer Schweinemastanstalt kann einem schon den Appetit nehmen. Doch das Buch ist um Aufklärung bemüht, und die wird immer bei den skandalösen Zuständen landen, die in unserer Landwirtschaft herrschen.
Wolfram Siebeck
Leserstimmen
Fabienne | 29.08.2011
grässlich aber ehrlich„ich habe mir nie gedanken gemacht woher mein essen kam. es wurde mir aber auch nie erklärt. um 12 stand der teller vor mir und ich haute mit viel begeisterung rein. egal was es war, ich habs gegessen. doch dann begann ich mich vor kurzem dafür zu interessieren und kaufte mir erst jonathan safran foers buch "tiere essen". leider ist das ganze sehr auf den amerikanischen kontinent zugeschnitten und ich konnte mich als schweizerin nicht wirklich verbunden fühlen. hier ist einfach alles noch einen tick anders. doch dann fand ich dieses buch in der buchhandlung und hab es einfach spontan mal gekauft. ICH BIN BEGEISTERT UND ANGEEKELT! joghurt - bäh! fleisch - bäh! tierzucht - bäh! ich bin aufgerüttelt und schaue, dass ich so wenig convenience food wie nur möglich kaufe. ich achte auf labels und auf die saisonalität. schön dass mir eva goris die augen und das herz öffnen konnte mit ihrer unaufgeregten, intelligenten art.”