Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Schwarze Blumen

9783426199275
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Klappenbroschur, Droemer HC
03.02.2012, 400 S.

ISBN: 978-3-426-19927-5
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Thriller

Wie aus dem Nichts erscheint eines Tages auf der Promenade eines englischen Seebades ein kleines Mädchen, das eine schwarze Blume in der Hand hält und eine grauenerregende Geschichte erzählt. Ihr Vater entführt Frauen und quält sie auf einer abgelegenen Farm zu Tode. Die Polizei kann die Farm jedoch nicht finden. Doch dann taucht genau diese Geschichte plötzlich in einem Kriminalroman mit dem Titel "Die schwarze Blume" auf. Der Verfasser ist ermordet worden. Und er ist nicht der Einzige, der mit dem Leben bezahlen muss …

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Leselounge

Der Autor

Steve Mosby

Portrait von Steve Mosby

Steve Mosby, geboren 1976 in Horsforth/Yorkshire, studierte Philosophie und lebt als freier Schriftsteller in Leeds. Mit "Der 50/50-Killer" gelang ihm...

zum Autor Bücher von Steve Mosby

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Pressestimmen

Der Mann versteht es, Spannung zu schüren: In seinem dritten Thriller strickt der britische Autor Steve Mosby aus den Geschichten um rätselhaft verschwundene Menschen und ein noch ratselhafter aufgetauchtes junges Mädchen ein Geflecht bedrohlicher, irritierender Begebenheiten und Motive.

Nordkurier, 31.01.2012

In "Schwarze Blumen" verwebt Steve Mosby diese Geschichten sehr geschickt miteinander und verwischt dabei die Grenze zwischen Fiktion und Realität. Schaurig!

Freundin, 08.02.2012

Steve Mosby gelingt ein spanndend-verzwickter Psychothriller, der gekonnt mit Fiction und fiktionalen Fakten spielt.

Hallo-Buch.de, 03.02.2012

Vor allem aber geht es um Täuschung und Tatsachen - darum, ws gefühlte Wahrheit ist und was Wirklichkeit. Die Grenzen verwischen immer mehr, wie auch die Erzählebenen ineinander übergehen und eins werden. .. Überraschend, fesselnd, das Ende sinister und tröstlich zugleich.

Krimi-Forum.net, 07.02.2012

Steve Mosby betreibt eine atemberaubende Gratwanderung zwischen literarischer Erfindung und Realität.

Buchjournal, 1 / 2012

Wahrlich albtraumhaft gruselig geht es zu in Steve Mosbys atmosphärisch dichtem und glänzend geschriebenen Thriller "Schwarze Blumen".

Freundin DONNA, März 2012

Steve Mosby spielt hier brillant mit Geschichten, die das Leben schreibt, und solchen, die seine Gestalten bislang für ihr Leben gehalten hatten. Im Spannungsfeld zwischen Wirklichkeit und Fiktion erlebt man hautnah mit, wie schwer es ist, sich von solchen lieb gewordenen Illusionen zu lösen.

Bücher, Mai / Juni 2012

Auch dieses Werk hat alles, was man sich von einem guten Thriller wünscht: spannende Parallelhandlungen, rasante Wendungen, einen ordentlichen Psychopathen und fantasievolle Details.

Main-Echo, 11.02.2012

"Eine spannende und überaus unterhaltsame Jagd beginnt, die etliche gute Lesestunden mit einem unerwarteten Ende bietet."

RAN Magazin, Februar 2014

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

...eine Story, die zunächst einem etwas verwirrt verflochtenem Zopf gleicht, bevor sie sich am Ende überraschend
auflöst. Nicht wirklich spannend lohnt es sich das Buch trotzdem fertig zu lesen.
frida, 04.09.2015

wow ein spannende LP von anfang bis ende und ist bei dem lesen sofort gefesselt genau wie es bei einem guten thriller
sein muss!
auch der buchtrailer zur Leseprobe ist super und macht gleich lust auf mehr
es handelt sich von ein Mädchen das plötzlich au taucht dann ein rätselhafter Tod ees kommt eins auf das andere spannedes Lesevergnügen nun heißt es bis zum erscheinungs Termin noch etwas warten...
Buchwurm, 18.08.2015

genial schon der Trailer über den Autor und das buch sind toll...jetzt heißt es nur noch bis November warten ... :-)

Buchwurm, 21.07.2015

In diesem Roman laufen mehrere Ebenen parallel und sind doch miteinander verbunden – durch ein Buch, das vor langer
Zeit geschrieben wurde. Dieses Buch handelt von einem Mädchen, das wie aus dem Nichts auftaucht und von einem Polizisten, der diesem Mädchen glaubt, obwohl es eine grauenvolle Geschichte erzählt.

Neil Dawson versucht den rätselhaften Tod seines Vaters zu verstehen und gerät dabei in den gefährlichen Sog einer Geschichte, die düster und gefährlich ist. Gleichzeitig stößt die Polizistin Hannah Price zwischen den Hinterlassenschaften ihres Vaters auf eine seltsame alte Karte mit Kreuzen. Ihre Recherchen führen sie zurück in die eigene Vergangenheit. Und dann taucht da immer wieder dieser Roman „Die schwarze Blume“ auf, der die Geschehnisse der realen Ebene zum Teil erklärt, zum Teil vorwegnimmt, sie aber immer rätselhafter werden lässt.

„Aber Sie wissen ja, dass Geschichten gefährlich sein können, nicht wahr? Oft bleibt es nicht ohne Folgen, wenn man sie erzählt.“

Das ist keine Durchschnittskost, die sich nebenbei lesen lässt. Fiktion und Realität sind geschickt miteinander verwoben. Immer neue Perspektiven und Rätsel tun sich auf. Ist „Die schwarze Blume“ ein Roman, der von der Realität inspiriert ist, oder wird die Realität von der fiktiven Geschichte beeinflusst? Darum dreht sich hier alles. Und es dreht sich so schnell, dass einem manchmal schwindelig wird.

„Geschichten sterben nicht. Sie schlagen in den Köpfen der Menschen Wurzeln, wachsen und gedeihen. Wie Samen warten sie nur darauf, erzählt zu werden und sich zu verzweigen.“

Es ist unmöglich, diesen vielschichtigen Roman einem einzigen Genre zuzuordnen. Auf jeden Fall ist er ungewöhnlich und ich habe etwas in der Art noch nicht gelesen. Der Spannungsbogen ist auf allen Ebenen hoch, wie ich es bei einem guten Thriller erwarte und gleichzeitig fröstelt man, wie bei einem Horrorroman. Statt detailgetreuer Schilderungen wird Vieles nur angedeutet, so dass die Phantasie des Lesers die Details füllen kann. Für mich macht gerade das die besondere Qualität dieses Buches aus.

Ein großartiger Roman, für mich der beste, den Steve Mosby bis jetzt geschrieben hat … und die Vorgänger waren schon brillant!
Monika Albert, 08.09.2013

Ich muss ehrlich sagen, dass das wirklich mal ein Thriller nach meinem Geschmack war. Man erfährt nicht gleich am
Anfang oder nach ein paar Seiten, wer für die ganzen Handlungen verantwortlich ist, sondern erst am Ende. Man muss dieses Buch förmlich durchlesen.

Hauptcharakter ist Neil Dawson, welcher nach dem "Selbstmord" seines Vater eigene Ermittlungen anstellt, um herauszufinden, ob dem wirklich so war. Bereits kurze Zeit später passiert etwas, womit er nicht gerechnet hätte: Seine schwangere Freundin Ally wird entführt! Die Geschichte, die das kleine Mädchen damals erzählt, taucht in einem Buch wieder auf, welches sich in dem Besitz von Neils Vater befindet und von einem gewissen Robert Wiseman geschrieben worden ist.
Leider kann auch dieser ihm keine Antwort mehr auf all seine Fragen geben, denn Robert wurde inzwischen - vor Jahren - gewaltsam getötet.
Zudem wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt, zum einen von Neil, welcher der Hauptprotagonist ist und in der Ich - Form schreibt und zum anderen von Hannah, der ermittelnden Polizistin in der Gegendwart, welche selbst aber auch eine entscheidene Rolle in all den Handlungen spielt.
Aber auch in die Gedankenstränge des Mörders bekommt man einen Einblick, in seine Handlungen und sein Denken.

Steve Mosby versteht es durchaus, die Spannung aufrecht zu erhalten und gerade, wenn man denkt "Oh, jetzt hab ichs", geht er doch wieder in eine völlig andere Richtung, klärt erst am Ende wirklich auf, was es mit all den vorher beschriebenen Dingen auf sich hat. Erst am Ende fühlen alle vorher gezogenen Fäden zu einem einzigen großen Wollknäul und mir persönlich wird sicher noch das eine oder andere Buch mehr von Steve Mosby in die Hände fallen.
Hoffe ich jedenfalls.

In dem Sinne gibt es auch die volle Punktzahl,

Melanie Drümper, 14.06.2013

Ein kleines Mädchen steht verloren und verwirrt auf der Strandpromenade. Sie umklammert eine Damenhandtasche, in der
sich eine schwarze Blume befindet. Der Polizei verrät sie weder ihren Namen, noch ihre Herkunft oder wie sie zu dieser Tasche kam. Das Einzige, was sie erzählt sind bizzare Geschichten, die sie erlebt hat, auf der Farm ihrer Eltern.
Die gleiche Geschichte findet sich in einem Kriminalroman des Autors Robert Wisemann wieder. Die schwarze Blume. Doch der Autor ist tot, wurde ermordet.
Neil schreibt selbst Romane, möchte seinem Vater Christopher Dawson nacheifern. Die Mitteilung über den Tod des geliebten Vaters schockiert ihn sehr. Bei den Sachen des Verstorbenen findet er das Buch Wisemanns mitsamt einigen Notizen, einer Landkarte, diversen Fotos, Telefonnummern und einer schwarzen Blume. Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Tod des Vaters und dem des Autors? Nachdem auch noch seine geliebte Ally verschleppt wird, ahnt Neil nichts Gutes und begibt sich auf die Suche und in die Gefahr.

Schwarze Blumen, der Titel machte mich neugierig. Wie entstehen sie, wo kommen sie her? Fragen, deren Antworten sich wohl beim Lesen ergeben würden. Doch schnell machte sich Enttäuschung bei mir breit. Nach den ersten spannenden Seiten, welche die Entdeckung und die Erlebnisse des Mädchens beschreiben, kam die Ernüchterung. Auf einmal erzählt ein alter Mann über sein Krebsleiden und seine Schmerzen. Er beobachtet Frauen und Kinder. Man hat eine Vermutung, wie er mit der ganzen Geschichte zusammenhängt, doch tappt man ein wenig im Dunkeln. Dann gibt es noch die Polizistin Hannah, die den Tod von Mr. Dawson aufklären soll. Sie entdeckt Material in den Unterlagen ihres Vaters, ebenfalls Polizist, das sie verwirrt und schockiert. Sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Welche Verbindung hat ihr Vater zu dem aufgefundenen Mädchen? Die Geschichte, die Neil erzählt, ist in der Ich-Form geschrieben. Sein Leiden, dass der Vater tot ist und die Geliebte anscheinend in den Händen eines Wahnsinnigen ist, kann man sehr gut mitfühlen, seine Gedankengänge und seine Angst werden ausführlich dargestellt und umschrieben. Die einzelnen Geschichten werden immer wieder unterbrochen durch Passagen aus dem Buch von Robert Wisemann, welche dann die Hintergründe ein bisschen näher bringen und dem Leser dabei helfen, die einzelnen Schicksale zu kombinieren.
Man muss sich sehr konzentrieren während des Lesens, damit man keinen Hinweis übersieht, denn sonst sitzt man mit einem großen Fragezeichen im Gesicht auf der Couch. Auch die Umstellung von Ich-Form auf dritte Person Singular verwirrt teilweise ein wenig. Legt man das Buch auch nur mal zwei Tage zur Seite, fällt es einem auch schon wieder schwer in die Geschichte reinzukommen. Leicht zu lesen ist es definitiv nicht. Ich fühlte mich, als würde mich jemand die ganze Zeit zwischen den Schicksalen hin- und herwerfen. Doch wenn man dranbleibt, wird man belohnt. Na
Stefanie, 20.06.2012

Steve Mosby war mir schon durch seinen 50/50 Killer ein Begriff und nun war ich schon recht gespannt auf seinen neuen
Thriller „Schwarze Blumen“.
Die Grundidee der Handlung fand ich recht interessant: eine Geschichte in einem Kriminalroman, die veröffentlicht wurde, sich real anscheinend ereignet hat und deren Wahrheit noch über Jahre hin weg die Konsequenzen zieht.
Schriftsteller sterben, Menschen verschwinden, Wahrheit und Lüge müssen auseinander gefummelt werden.
Für Neil Dawson und auch Ermittlerin Hannah Price beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
Schon hier merkt man schnell, das dieser Thriller über mehrere Handlungsstränge verfügt, und leider dauerte es bei mir eine Weile, bis ich einigermaßen in die Handlung hinein gefunden habe.
Die ersten 100 Seiten zogen sich für mich unnötig in die Länge, die Spannung fehlte mir gänzlich, und ich hätte es schon fast abgebrochen.
Dann jedoch kam er in Fahrt und der Handlungsverlauf festigte sich.
Die Personen sind zwar sehr gut dargestellt wirken aber oft konfus und naiv. Es erscheinen recht viele Personen und man muss sie erst einmal auseinanderhalten und den verschiedenen Szenen zuordnen.
Der permanente Szenenwechsel erschwerte meinen Lesefluss erheblich.
Das Buch ist in drei Teilen aufgebaut mit mehreren Kapiteln und wechselt die Perspektiven zwischen Hannah, Neil und der Kriminalgeschichte.
Diese Kriminalgeschichte dient allerdings zum Aufbau der Handlung und macht diesen Thriller etwas spannender und interessanter.
Der Schreibstil an sich ist recht fließend und würde einen schnellen Lesefluss ermöglichen, wäre der Handlungsverlauf nicht so schrecklich verwirrend.
Positiv aufgefallen ist mir definitiv die Covergestaltung. Selbst wenn man das Buch aufschlägt, erscheint in den Klappenseiten eine Blume. Dies lässt die Geschichte noch düsterer erscheinen.
Mit 394 Seiten fand ich ihn schon ziemlich langatmig allerdings sollte man diesem Thriller zugestehen, dass er am Ende einen wirklich spannenden Showdown hinlegt.

Fazit:
Schwarze Blumen ist ein Thriller, dessen Handlung ich zwar sehr interessant fand, aber der leider durch seinen lang gezogenen und verwirrenden Aufbau nicht vollends überzeugen konnte.
Ich denke er hätte definitiv mehr Spannung und weniger drum herum verdient.
Steve Mosby, geboren 1976 in Horsforth/Yorkshire, studierte Philosophie und lebt als freier Schriftsteller in Leeds. Seit seiner Kindheit war Schreiben seine Leidenschaft. Mit "Der 50/50-Killer" gelang ihm der Durchbruch als hochklassiger Thrillerautor.(Quelle: Knaur Verlag)
Gesamtwertung: 3/5 Sterne
© Michaela Gutowsky
Michaela, 12.03.2012
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