Das Buch
AUTOR(EN) Jonathan Tropper VERLAG Knaur HC ORIGINALTITELThis is Where I Leave You SEITENZAHL 448 AUSSTATTUNG HC + SU HC PREIS EUR (D) 16,95 ISBN3-426-66273-6 ISBN 978-3-426-66273-1 ERSCHEINUNGSTERMIN 20.08.2010 GENRE Schicksal & Familiengeheimnisse, Humor & Charme
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
- REZENSIONEN
- LESERSTIMMEN
Sieben verdammt lange Tage
Roman"Ich bin deine Mutter und ich liebe dich." Das sagt Mom immer. Das nächste Wort lautet stets: "Aber ..."
Die Familientreffen der Foxmans enden stets mit Türenschlagen und quietschenden Reifen, wenn Judd und seine Geschwister so schnell wie möglich einen Sicherheitsabstand zwischen sich und das Elternhaus bringen. Doch nun ist ihr Vater gestorben. Sein letzter Wunsch treibt allen den Angstschweiß auf die Stirn: Die Foxmans sollen Schiwa sitzen, sieben Tage die traditionelle Totenwache halten. Das bedeutet, dass sie auf unbequemen Stühlen in einem kleinen Raum gefangen sind und nicht davonlaufen können. Nicht vor dem, was zwischen ihnen passiert ist – und nicht vor dem, was die Zukunft für sie bereithält …
Rezensionen
Neue Welt für die Frau | 23.02.2011
"Jonathan Tropper wirft einen liebevollen Blick auf die kleinen und großen Macken der Beteiligten und erzähtl Trauriges auf eine so humorvolle Weise, dass man beim Lesen oft schmunzeln muss."
Siegener Zeitung | 22.12.2010
"Sieben Tage können verdammt lang sein. Sieben Tage können aber auch recht kurzweilig sein. Es kommt darauf an, wie man sie betrachtet. Für die Familie Foxman sind es sieben Tage voller Auseinandersetzungen, Fluchtversuche und Familienchaos, aber auch voller wunderbarer Überraschungen und Humor. Schließlich stammt der Roman SIEBEN VERDAMMT LANGE TAGE von dem amerikanischen Autor Jonathan Tropper. Und der schafft es, wie schon in seinem Debütroman EIN FAST PERFEKTES LEBEN, eine todtraurige Geschichte - Schiwa sitzen für den verstorbenen Vater - so urkomisch zu erzählen, dass man sich die jüdische Totenwache in Elmsbrook noch ein paar Tage länger gewünscht hätte. (...) Eine pralle Familiengeschichte, bei der man mal schmunzeln, mal laut lachen kann."
InStyle | Dezember 2010
"Sieben Tage Trauer bringen alte Konflikte und unterdrückte Emotionen zutage - und das auf komisch-zärtliche Weise."
Leserstimmen
Daniela-Luisa | 01.08.2011
Ein Lesevergnügen„-"Dad ist tot"- aber es ist nicht diese Tatsache allein, die die Foxmann-Kinder so verstört, viel beunruhigender erscheint ihnen der letzte Wunsch des Vaters an die Familie -"7 Tage Schiwa sitzen"- (7 Tage sitzen auf niedrigen Stühlen, im gleichen Raum mit den Geschwistern und einer großen Anzahl an Trauergästen). Streit, Mißverständnis und Zerwürfnis prägten das Familienleben der Foxmanns in den letzten Jahren. Werden diese 7 Tage für die Familie unerträglich oder bedeuten sie für jeden die Chance zu einem Neuanfang? Humorvoll, witzig, sensibel, aufwühlend und beeindruckend ehrlich läßt der Autor seine Romanfiguren aufgestaute Emotionen und Lebenskrisen auf- und verarbeiten. Jonathan Tropper erweist sich mit diesem Roman als Meister der Figurenpsychologie. Ein wunderbarer positiver Roman zum Schmunzeln, trotz traurigem Anlaß.”
sevda | 14.09.2010
verdammt kurzes Lesevergnügen„An dieser Geschichte ist nicht nur jede Seite lustig und amüsant. Es ist vielmehr als das. Fast jeder Satz zaubert einem mindestens ein Lächeln aufs Gesicht. Nie hätte ich gedacht, dass eine derart traurige Angelegenheit wie der Tod eines Angehörigen oder der Verrat durch den eigenen Partner so humorvoll und erheiternd erzählt werden kann. Jonathan Tropper zeigt dem Leser, wie man die Welt betrachten kann und weist auf, dass jede dunkle Seite eine erheiternde besitzt. Ganz nach dem Motto, „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“ erzählt er die Geschichte eines Mannes, der über sich selbst lachen kann ohne dabei lächerlich zu wirken. Der Sprachstil ist prägnant und erfrischend und in keiner Minute langweilig. Der Leser bekommt Einblicke in die Macken einer Familie, erkennt sich an einigen Stellen wieder und ertappt sich öfter dabei laut zu lachen! Ein zusätzlicher Verdienst dieses Buches für mich war der Einblick in die jüdischen Bräuche, die mir noch nicht bekannt waren. Fazit: Sieben verdammt lange Tage liest sich in verdammt kurzer amüsierender Zeit durch. Unbedingt empfehlenswert!”
sevda | 15.08.2010
Humorvolles Lesevergnügen!„Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Und so ist es auch mit diesem Buch. Die eigentlich so traurige Geschichte von Judd und seiner Familie, wird in einer humorvollen ironischen Weise erzählt. Der Autor schafft es von der ersten Seite an den Leser zu fesseln und treibt einem Freudestränen in die Augen. Man kann nicht lustiger und ironischer über den Tod und die Enttäuschung schreiben. Der Schreibstil ist flüssig und in keinster Weise langweilig. "Sieben verdammt lange Tage" hätten meinetwegen noch länger sein können. Ich habe mich köstlich amüsiert und empfehle dieses Buch jedem weiter.”
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