Das Buch
AUTOR(EN) Jörg Kastner VERLAG Knaur TB SEITENZAHL 448 AUSSTATTUNG Taschenbuch TB PREIS EUR (D) 7,95 ISBN3-426-63637-9 ISBN 978-3-426-63637-4 ERSCHEINUNGSTERMIN 01.04.2008 GENRE Krimi & Thriller
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
- REZENSIONEN
- LESERSTIMMEN
Teufelszahl
Thriller»… denn das Zeichen des Tieres ist 666«
Hals über Kopf begibt sich der junge Jesuitenbruder Paul Kadrell nach Rom. Ein Alptraum hat sich bewahrheitet: Sein alter Lehrer, Pater Sorelli, wurde ermordet und grausam zugerichtet. Auf seiner Stirn prangt die blutig eingeritzte Zahl des Teufels – 666. Als noch weitere Opfer mit dem Zeichen des Bösen gefunden werden, nimmt Kadrell zusammen mit der römischen Kommissarin Claudia Bianchi die Ermittlungen auf. Die beiden stoßen auf ein Manuskript, das den Tod nach sich zieht. Auf ein uraltes, von den Jesuiten gehütetes Geheimnis. Und auf Pauls wahre Identität …
Der fulminante neue Vatikanthriller von Jörg Kastner!
Rezensionen
Der Nordschleswiger | 24.01.2009
"Ein Buch, das unter die Haut geht."
PRINZ Hannover | 26.06.2008
"Der Autor entwickelt einen spannenden Mystery-Thriller."
Literature.de | 17.06.2008
"Ein ausgezeichneter Thriller, der hervorragend unterhält."
Leserstimmen
Michael | 11.01.2009
Bekannt„Wer oder was die Teufelszahl ist, ist hinreichend bekannt. Wie sie entstand, weniger. J.K. schreibt auch dieses Geheimnis. Die Abenteuer in Rom sind sehr realistsich geschildert. Bereits nach den ersten Worten baut sich dem geneigten Leser ein plastisches Bild der geschilderten Umgebung auf, das man meinen könnte, man befindet sich wirklich dort. Alles stimmt. Es ist schade, das solche Bücher auch eine letzte Seite haben.”
Daniela | 01.06.2008
Absoluter Lesegenuss„Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde bei den Büchereulen gelesen und mein Leseexemplar vom Verlag erhalten - hierfür herzlichen Dank. Teufelszahl ist einmal mehr ein großartiges Buch von Jörg Kastner. Spannend, nervenaufreibend und da wo nötig emotional. Jörg Kastner schafft es immer wieder dem Leser 1a Kopfkino und größten Lesegenuß zu bereiten – so auch hier. Wer bei „Teufelszahl“ mystische Elemente wie bei der Engels-Trilogie erwartet, wird in dieser Hinsicht enttäuscht, sollte sich aber nicht davon abhalten lassen, es zu lesen, denn sie fehlen nicht. Mit „Teufelszahl“ bleibt Jörg Kastner dem Thema der Engels-Trilogie treu und hat es tatsächlich geschafft, ein völlig neues Szenario zu schaffen und nicht einen billigen Abklatsch abzuliefern. Sein Stil ist unverkennbar – Gott sei Dank – aber es warten neue Einblicke in den Vatikan und neue Impressionen Roms. Die Handelnden sind wie immer authentisch und Jörg hat dem Leser ermöglicht, sie zu lieben bzw. zu hassen und jedwede Schattierung zwischen diesen Empfindungen möglich zu machen. Viel Lob geht oft einher mit leichter Kritik: einige Handelnde waren leider viel zu schnell durchschaut, auch wenn Jörg sich viel Mühe gegeben hat, dies zu verschleiern. Hauptkritikpunkt ist aber die lange Wartezeit auf den Nachfolger. Fazit: Grandiose Story mit perfektem Kopfkino. Volle Punktzahl und Dank an Jörg für höchsten Lesegenuss.”
Ulrike | 11.05.2008
Gute Unterhaltung„Ein schrecklicher Vorfall beordert den jungen Jesuitenbruder Paul Kadrell nach Rom: sein Freund und ehemaliger Ziehvater, Pater Renato Sorelli, wurde ermordet, seine Stirn gebrandmarkt mit der Zahl des Teufels, der 666. Es bleibt nicht bei diesem einen Opfer und die Zentrale der Gesellschaft Jesu, die Jesuiten, beauftragen Paul, zusammen mit der Polizistin Claudia Bianchi an der Aufklärung der Mordfälle zu arbeiten. Die Spur führt sie zu einem unveröffentlichten Manuskript und in die Katakomben von Rom, in denen wohl auch heute noch so manches Geheimnis verborgen ist. 666 ist die Zahl des Tieres oder die Teufelszahl. 66 Kapitel hat das Buch und spielt an 6 Tagen. Das Buch ist leicht und zügig zu lesen bei angenehmer Schriftgröße. Kurze Kapitel, häufige Orts- und Szenenwechsel schaffen zudem ein flottes Tempo. Kastner wartet mit vielen Informationen über Rom und die Geschichte des Jesuitenordens auf. Er verwendet keine komplizierte Sprache, ermuntert den Leser zum Mitraten und bringt ihn schnell dazu, seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Einige Figuren waren mir gleich sympathisch, andere erscheinen suspekt und somit verdächtig. Paul Kadrell, der junge Jesuit, verlor früh seine Eltern und wuchs in einem Waisenhaus auf. Das gleiche Schicksal traf die Kommissarin Claudia Bianchi, die beiden fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Ihr Kollege Aldo Rossi ist ein guter Ermittler, das Verhältnis zu seiner Chefin ist zur Zeit allerdings etwas angespannt und sein Blick wird getrübt durch seine Eifersucht auf Paul. Die Mitglieder der Gesellschaft Jesu spielen ihre unterschiedlichen Rollen recht überzeugend, auch wenn ich einigen von ihnen nicht über den Weg traute. Gleich auf den ersten Seiten geschieht ein Mord und schon ist man mitten im Geschehen. Erst im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, wie eng die Handlungsstränge miteinander verwoben sind. Es kommen immer mehr Mysteryelemente hinzu, geschickt eingefügt, um der Story einen Gänsehauteffekt zu verpassen und hilfreich, wenn die Geschichte sich allein durch Erzählkunst nicht voranbringen ließ. Aber in einem Roman, der in diesem religiösen Umfeld spielt, hat das Mysteriöse und Phantastische ja durchaus seinen Platz. Wenn man bereit ist, manche Handlungsabfolge nicht genauer zu hinterfragen, ist einem ein großes Lesevergnügen gewiss. Manch offener Handlungsstrang und vor allem das Ende lassen eine Fortsetzung erwarten. Ach ja: Der Stellvertretende Kommissar heißt Aldo Rossi. Die Namensgleichheit mit dem bekannten, italienischen Architekten des letzen Jahrhunderts ist sicher ein Zufall. ”