Das Buch
AUTOR(EN) P. D. James VERLAG Knaur TB ORIGINALTITELTod an heiliger Stätte SEITENZAHL 544 AUSSTATTUNG Taschenbuch TB PREIS EUR (D) 9,95 ISBN3-426-62402-8 ISBN 978-3-426-62402-9 ERSCHEINUNGSTERMIN 01.05.2003 GENRE Krimi & Thriller
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
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- LESERSTIMMEN
Tod an heiliger Stätte
In St. Anselm, einem elitären Priesterseminar an der sturmzerfressenen Küste East Anglias, säen rätselhafte Todesfälle Misstrauen und Angst. Das bisher so wohl geordenete Leben in der der einsamen viktorianischen Klosteranlage gerät aus dem Gleichgewicht. Commander Dalgliesh von Scotland Yard, zur diskreten Ermittlung angereist, wird schon in der ersten Nacht mit einem grässlichen Mord konfrontiert. Jetzt ist klar: Die frommen Zielen gewidmete Gemeinschaft beherbergt einen Menschen, der Böses will - und tut.
»Auch in der Lösung des Rätsels beweist P. D. James ihre Meisterschaft in einer Krimikunst, wie sie heute selten geworden ist: altmodisch, intelligent und blendend geschrieben.«
Der Spiegel, 07. Januar 2002
Leseprobe
Tod an heiliger Stätte
Und jetzt erhob sich der Wind aufs Neue, anfangs nur wie ein rhythmisches Klagen, das anschwoll und lauter wurde, bis es mit seinem Jaulen und Kreischen eher einer entfesselten Schar böser Geister glich als rauen Naturgewalten. Mühsam quälte er sich aus dem Bett, schob die Füße in seine Pantoffeln und taperte steifbeinig hinüber zu dem Fenster, ...
Rezensionen
Münchner Merkur vom 17.01.2002 | 01.03.2002
Im Reich des englischen Krimis regieren die Damen Aghata Christie und Dorothy Sayers, ihre Königin aber ist P. D. James, schrieb die englische Presse. Seitdem trägt sie den Titel Queen of Crime. Aber auch im richtigen Leben ist sie geadelt worden und darf sich jetzt Baroness James of Holland Park nennen. Als Phyllis Dorothy James den restlos ausverkauften Saal im Literaturhaus betrat, wurde sie mit einem langen und warmen Applaus bedacht. Kaum zu glauben, das die Baroness schon über achtzig ist, zeigt weder ihr neuester Krimiroman Tod an heiliger Stätte noch sie selbst irgendwelche Ermüdungserscheinungen.
Kulisse ist diesmal die raue Küstenlandschaft im Osten Englands, wo eine kleine und abgeschieden lebende Gemeinschaft von Pristern und Studenten lebt. Als an diesem geweihten Ort Morde an hohen Geistlichen verübt werden, ist dem ermittlenden Insprektor Adam Dalgliesh klar: Hier ist ein Mörder am Werk, dem nichts heilig ist. Dalgliesch, der bisher alle kniffeligen Fälle für P. D. James gelöst hat, taucht in ein Labyrinth der Verdächtigungen und Motive ein. Raffiniert und humorvoll schreibt P. D. James, wie Leidenschaften wüten und bis zu unbezwinbarer Mordlust führen können.
In Plauderlaune gekommen, ist P. D. James doch noch bereit, das Geheimnis zu lüften, das ihre Fans in der ganzen Welt umtreibt: Ja, verspricht sie, Dalgliesh wird im nächsten Band wieder ein erfülltes Liebesleben haben. Eigentlich missbillige die Baroness das aber: Schließlich kann sich ein verliebter Inspektor nicht mehr richtig auf seine Arbeit konzentrieren.
Tanja Borberg
tz, München vom 15.01.2002 | 01.03.2002
Im Kloster ist gut morden
Wo gibt es das heute noch: einen purpurnen Horizont? Ein Meer, das sich beschaulich in blau schillernden Wellen kräuselt. Wo finden noch Himmel und Meer und die lenzende Erde in einem besinnlichen Schauspiel von stiller Schönheit zusammen? Richtig, in englischen Kriminalromanen, den letzten Refugien wahrhaft tiefer Poesie, die ja schon von Natur aus aufs Beschauliche und Besinnliche abonniert sind. So wie der neueste, fünfzehnte Thriller von P. D. James (Was gut und böse ist). Die vor zehn Jahren geadelte Agatha-Christie-Nachfolgerin legt uns diesmal einen Tod an heiliger Stätte auf Lesepult.
Spätestens seit Umberto Eco dem Verbrechen im Kloster nachspürte, weiß die Krimi-Gemeinde, dass sich auch im klerikalen Milieu gut morden lässt. Zum Beispiel in einem altanglikanischen Priesterseminar an der Küste von Suffolk. Als Priesterkandidat Ronald dort von einstürzenden Sandklippen begraben wird, sieht zunächst alles nach einem Unfall aus. Aber Sir Alred (nicht: Alfred) Treeves, der mächtige Industrieboss und Adoptivvater des Toten, glaubt nicht an diese Version. Also macht sich Adam Dalgliesh, der dichtende Scotland-Yard-Kommissar, in seinem Jaguar nach Suffolk auf, um in einer Welt voller Weihrauch, Glockengeläut und Archidiakonen zu ermitteln. Denn viele sind berufen, aber nur wenige sind auserwählt. Und als Pfarrersohn ist der schöngeistige Sherlock-Holmes-Nachfahre schließlich prädestiniert für diesen Job...
Ergiebiges Lesefutter, das very British daherkommt und vor allem eines ist: sündhaft spannend.
Alexander Altmann
Münchner Merkur vom 17.01.2002 | 01.03.2002
Im Reich des englischen Krimis regieren die Damen Aghata Christie und Dorothy Sayers, ihre Königin aber ist P. D. James, schrieb die englische Presse. Seitdem trägt sie den Titel Queen of Crime. Aber auch im richtigen Leben ist sie geadelt worden und darf sich jetzt Baroness James of Holland Park nennen. Als Phyllis Dorothy James den restlos ausverkauften Saal im Literaturhaus betrat, wurde sie mit einem langen und warmen Applaus bedacht. Kaum zu glauben, das die Baroness schon über achtzig ist, zeigt weder ihr neuester Krimiroman Tod an heiliger Stätte noch sie selbst irgendwelche Ermüdungserscheinungen.
Kulisse ist diesmal die raue Küstenlandschaft im Osten Englands, wo eine kleine und abgeschieden lebende Gemeinschaft von Pristern und Studenten lebt. Als an diesem geweihten Ort Morde an hohen Geistlichen verübt werden, ist dem ermittlenden Insprektor Adam Dalgliesh klar: Hier ist ein Mörder am Werk, dem nichts heilig ist. Dalgliesch, der bisher alle kniffeligen Fälle für P. D. James gelöst hat, taucht in ein Labyrinth der Verdächtigungen und Motive ein. Raffiniert und humorvoll schreibt P. D. James, wie Leidenschaften wüten und bis zu unbezwinbarer Mordlust führen können.
In Plauderlaune gekommen, ist P. D. James doch noch bereit, das Geheimnis zu lüften, das ihre Fans in der ganzen Welt umtreibt: Ja, verspricht sie, Dalgliesh wird im nächsten Band wieder ein erfülltes Liebesleben haben. Eigentlich missbillige die Baroness das aber: Schließlich kann sich ein verliebter Inspektor nicht mehr richtig auf seine Arbeit konzentrieren.
Tanja Borberg
Leserstimmen
Olivia Kelsch | 20.09.2004
Sehr gut„Wie fast alle Bücher von P.D. jamers hat mir auch dieser Titel wieder sehr gut gefallen.”
