Das Buch
AUTOR(EN) Marie Cristen VERLAG Knaur TB SEITENZAHL 496 AUSSTATTUNG Taschenbuch TB PREIS EUR (D) 8,95 ISBN3-426-63992-0 ISBN 978-3-426-63992-4 ERSCHEINUNGSTERMIN 01.12.2009 GENRE Historische Romane
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
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Turm der Lügen
RomanFrankreich im Jahre 1313. Die junge Séverine wächst auf einer Burg fernab vom Königshof auf und weiß nicht, dass sie blutsverwandt ist mit den drei Schwiegertöchtern Philipps des Schönen. Als zwei der jungen Frauen schließlich des Ehebruchs überführt werden – ein beispielloser politischer Skandal –, gerät Séverine unversehens in das Ränkespiel der höchsten Kreise, das auch sie den Kopf kosten könnte …
Ein packender historischer Roman um einen authentischen Skandal des Mittelalters.
Rezensionen
Geisterspiegel.de | 16.05.2010
Die Spannung des Buches erwächst u.a. aus dem Intrigenspiel bei Hof. Er ist, wie ein Mittelalterroman sein soll: Er zeichnet die damaligen Verhältnisse anschaulich nach, so dass man sich das Leben zu der Zeit gut vorstellen kann, ist verständlich geschrieben und hat einen hohen Unterhaltungswert. Jede einzelne der Figuren hat ihre eigene Persönlichkeit- außer Sévérine, die den für diese Romane typischen energischen Charakter hat und damit eher schablonehaft wirkt.
www.roterdorn.de | 11.04.2010
"Marie Cristen erschuf mit "Turm der Lügen" einen opulenten historischen Roman für kurzweilige Lesestunden. Denn die Geschehnisse um Séverine und Adrien behandeln einen authentischen Skandal, den "Tour de Nesle", und verbinden so Realität und Fiktion auf äußerst interessante Weise."
www.literatopia.de | 07.04.2010
"Marie Cristen hat mit Turm der Lügen einen lesenswerten, historischen Roman geschrieben, der den hochinteressanten Skandal um den Tour de Nesle anspruchsvoll verpackt. [...] Wer sich für politische Ränke interessiert und darüber hinaus einen leichten Touch von Frauenliteratur und Liebesroman zu schätzen weiß, ist hier richtig und wird sich über durchaus unterhaltsame Stunden freuen."
Leserstimmen
Daniela | 04.11.2010
authentische Historie in Romanform„Im frühen 14. Jahrhundert wächst die junge Séverine auf Gut „Faucheville“ auf. Ihre Mutter ist bei ihrer Geburt gestorben und ihr Vater, ehemaliger Waffenknecht, ist ein versoffenes Wrack – das zumindest ist Séverines Wissenstand. Dass sie in Wirklichkeit blutsverwandt mit den Schwiegertöchtern des Königs, Philipp des Schönen, ist, erfährt sie erst nach und nach. Adrien, der Sohn des Lehnsherrn von Faucheville, weiß um das Geheimnis und möchte Séverine helfen, das Leben und die Stellung einzunehmen, die ihr von Geburt an zustehen. Adrien nimmt sie mit an den Hof und übergibt sie der Obhut Jeannes, einer Schwiegertochter des Königs. Als es am Hof zu einem großen Skandal kommt, droht Séverine in die Geschichte hineingezogen zu werden. Nicht nur wegen ihres Wissens, sondern auch aufgrund ihrer Herkunft droht ihr Gefahr… Marie Cristen, bei Liebhaber des historischen Genres mit der „Flandern-Saga“ (der vierte Teil „Der Damenfriede“ erscheint im Oktober) bekannt, hat mit dem „Turm der Lügen“ einen so authentischen Roman geschaffen, der die Bezeichnung historisch alle mal verdient. Die Protagonisten sind zwar fiktiv, aber so ausgesprochen geschickt in die historisch belegte Geschichte mit eingewoben, dass für Nichtkundige der französischen Vergangenheit, nicht den leiseste Zweifel an der Glaubwürdigkeit aufkommen lässt. Sprachlich schnörkellos und glatt, aber immer mitreißend und feinfühlig entführt die Autorin in den Königshof voller Intrigen, Neid, Missgunst und Hass. Langeweile kommt nie auf, da der Spannungsbogen von Beginn an bis zum Schluss straff gespannt bleibt. Die Figuren sind vielschichtig, glaubwürdig und mit viel Empathie gezeichnet, was einem das Identifizieren (nicht nur) mit den Protagonisten sehr leicht macht. Egal ob die fiktiven oder die historisch belegten Darsteller, alle sind mit derselben Liebe zum Detail gezeichnet. Man meint, alle der großen Königsfamilie persönlich zu kennen, so lebendig sind sie Marie Cristen gelungen. Vielleicht hätte die eine oder andere Liebesszene weniger „ausschweifend“ sein können, aber dies ist Geschmacksache. Ganz hinten im Buch findet man einen Stammbaum über das französische Königshaus aus dem Jahre 1314, was einem die Unterscheidung und Zuordnung der einzelnen Figuren wesentlich erleichtert. Ein leichter, hervorragend recherchierter und absolut kurzweiliger Roman, der für mich zu den besten Büchern der Autorin zählt und es allemal wert ist, gelesen zu werden.”