Das Buch
AUTOR(EN) Lama Ole Nydahl VERLAG Knaur MensSana HC SEITENZAHL 256 AUSSTATTUNG HC + SU HC PREIS EUR (D) 19,99 ISBN3-426-66598-0 ISBN 978-3-426-66598-5 ERSCHEINUNGSTERMIN 22.08.2011 GENRE Bewusst Leben
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
- LESERSTIMMEN
Von Tod und Wiedergeburt
»Obwohl uns der Tod früher oder später alle ereilt, ist er für die meisten Menschen ein ungewöhnliches Ereignis.«
Lama Ole Nydahl will den Leser mit den spirituellen Erlebnissen vertraut machen, denen man kurz vor dem Tod oder im Moment des Sterbens begegnet.
Das Buch enthält sehr konkrete Beschreibungen über den Verlauf des Sterbens und besonders auch über den Zustand zwischen dem Tod und der Wiedergeburt. Denn der Tod ist nicht das Letzte, was den Menschen erwartet, sondern nur ein Übergang in einen anderen Bewusstseinszustand.
Das Wissen um solche Geschehnisse vertieft nicht nur das Verständnis vom Ende des Lebens, sondern bereichert auch die Sicht auf das Dasein im Hier und Jetzt.
Nydahl stützt sich auf die Lehren großer buddhistischer Meditationsmeister und auf eine zeitgemäße Auslegung der buddhistischen Lehren des Tibetischen Totenbuches.
Leserstimmen
s. | 19.09.2011
Hilfe für sich und Andere„Durch eine sehr genaue und gut verständliche Beschreibung des Sterbeprozesses wird das Verständnis für den Sterbenden verstärkt. Die Tipps für eine sinnvolle Begleitung im Sterbeprozess sind gut umsetzbar und auch für Nichtbuddhisten gut geeignet. Ganzheitlich, praktisch und lebensnah - nützlich für Sterbende und deren Begleitung. Danke!”
Karma Gyurme | 08.09.2011
Noch buddhistisch?„Meines Wissens ist gemäß der Anatman- oder Anatta-Lehre des historischen Buddha, nach der es überhaupt nichts ewig Gleichbleibendes und damit auch von uns nichts gibt, was unseren Tod überdauern könnte, keine wie immer geartete persönliche Wiedergeburtslehre vereinbar. Schon auf den ersten Seiten seines Buches vertritt Ole Nydahl aber genau solch eine Lehre, wie sich jeder in der Leseprobe ab S. 14 überzeugen kann: dort nennt er diesen bleibenden Teil statt wie üblich "Seele" nun einfach "Erleber". (Überdies deutet er m.E. ziemlich gewaltsam einige moderne Wissenschaftsdisziplinen so um, dass sie scheinbar zur Begründung seiner Ansicht herhalten können.) Auch das übliche Verständnis von "geistig", das auf normalerweise unsere geistigen Fähigkeiten des Wahrnehmens, Vorstellens und Aufmerkens bezogen ist, deutet er zu einem "Geist" genannten Etwas um, dem er damit eine eigene Existenz wie die Spiritisten zuspricht, so dass der alte dualistische Gegensatz von - natürlich vergänglichem - Körper und Geist, der "unzerstörbar" sei, wie er auf S. 15 schreibt, fröhliche Urständ feiert und für buddhistisch ausgegeben wird. Aus eigener fachlich fundierten Sachkenntnis wage ich sogar zu bezweifeln, dass Ole Nydahl die moderne Bewusstseinsforschung wie sie zB. von Charles Tart vorangebracht wurde, kennt oder richtig aufgefasst hat. Aufgrund der Leseprobe würde ich von dem Buch jedenfalls keine verlässlichen Angaben erwarten - leider, weil ich die Arbeit von Ole Nydahl ansonsten hoch schätze, von dem ich auch meinen Meditationsnamen erhalten habe.”
Bernward | 22.08.2011
Lebenshilfe für jeden„Ein durchdachter, nüchterner und doch liebevoller Umgang mit dem Thema Tod und Sterben. Vor dem Hintergrund jahrhundertealter buddhistischer Erfahrung und westlicher Erforschung von Nahtod-Erfahrungen wird der Sterbeprozess allgemeinverständlich beschrieben. So wird das Buch zur praktischen Lebenshilfe für jeden. Klare, gute Sprache.”