Das Buch
AUTOR(EN) Bettina Landgrafe Beate Rygiert VERLAG Knaur HC SEITENZAHL 288 AUSSTATTUNG HC + SU HC PREIS EUR (D) 16,99 ISBN3-426-65509-8 ISBN 978-3-426-65509-2 ERSCHEINUNGSTERMIN 04.10.2011 GENRE Biographien & Memoirs
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
- REZENSIONEN
- LESERSTIMMEN
Weiße Nana
Mein Leben für Afrika»Immer wieder werde ich gefragt, warum ich mein Leben den Menschen in Afrika widme. Man muss ihnen nur einmal in die Augen sehen – das ist es, was ich darauf antworte.«
Kinder, die als Sklaven arbeiten müssen, hochschwangere Frauen, die von medizinischer Versorgung nur träumen können, und Leprakranke, die von ihren Familien verstoßen werden. Als die deutsche Kinderkrankenschwester Bettina Landgrafe zum ersten Mal nach Ghana kam, ließ sie das Schicksal der Menschen dort nicht mehr los. Sie beschloss, nach Afrika zurückzukehren und zu helfen. Und so wurde aus einmal für immer: Mittlerweile ist Ghana für Bettina Landgrafe zur zweiten Heimat geworden – und sie selbst zur Weißen Nana, einer Königin der Ashanti.
Rezensionen
In - Stars + Style Magazin | Nr. 42
"Ein fesselndes Buch über Afrika und seine Menschen."
Für Sie | Nr. 22
"Beim Lesen denkt man immer wieder: Was für eine sympathische Frau!"
Leserstimmen
Tina | 08.04.2012
beeindruckend faszinierend!„Eine wunderbare Frau mit einer Entschlossenheit, von der wir uns alle eine große Scheibe abschneiden sollten. Landgrafe hat mit ihrem Projekt in Ghana einiges aufgebaut und ist noch nicht damit fertig! Diese Frau hat einen großen Respekt verdient und ich hoffe, das sie weiterhin großzügig unterstützt wird und in Ghana das tun kann, was sie am Besten kann: helfen!”
Jürgen | 19.03.2012
Jürgen Harbalis„Einfach soooooo Super !!! Ein absolut Suuuuper fesselndes und emotional berührendes Buch über einen echten Engel die so warmherzig ist das man spürt mit wie viel Liebe Sie Ihre Projekte umsetzt. Dieses Buch ist sooo anschaulich, lebendig und manchmal auch lustig. Es ist wie eine Reise durch Afrika. Sie schildert sehr ehrlich und glaubwürdig, wie sie sich in das Land und die Bewohner verliebte und deren Probleme zu ihren eigenen machte. Das Buch ist so fesselnd, dass man es kaum aus der Hand legen kann und auf jeder einzelnen Seite kann man mitfühlen wie sie das Leid, die Freude, jede Träne und jedes Lächeln, Trauer, Ratlosigkeit, und die Gelähmtheit über Situationen begegnet und dann mit soooo viel Liebe und Herzblut erfolgreich hilft. Man muss Bettina, ihre Kraft und ihre Zielstrebigkeit einfach aus tiefstem Herzen bewundern. Für mich ist das ein soooo perfektes Beispiel, dass Alles was man aus dem Herzen macht früher oder später zum Erfolg führen wird. In diesem Sinne wünsche ich Bettina und Madamfo Ghana noch viele, viele Leser und dass sie so weitermachen und es schaffen noch viele Kinder zu retten und die Lebenssituation der ärmeren Bevölkerung zu verbessern, um ihnen ein selbstständiges Leben, ohne Abhängigkeit zu ermöglichen.”
Stefanie | 13.12.2011
Nana Enimkorkor, Queen Mother of Apewu„„Ja ne, is klar!“ - Ich hatte keine Ahnung, wie oft ich diesen Spruch allein schon an einem Tag benutze bis ich in Bettina Landgrafes Buch „Weisse Nana“ das Kapitel über Atze Schröders Besuch bei ihr in Ghana gelesen hatte. Jetzt habe ich jedes Mal, sobald ich diesen Satz ausgesprochen habe, das Bild vor Augen, wie in einem ghanaischen Dorf die Kinder diesen Spruch aufsagend umherziehen. Mein ghanaischer Name ist Akosua Serwah. Ich war vor über 25 Jahren während meines Geographie-Studiums als VOLU Voluntär in Ghana. VOLU (Voluntary Workcamps Association) ist eine nichtstaatliche Entwicklungshilfeorganisition mit Sitz in Accra. Wir haben damals eine Secondary School in einem Dorf namens Kofiase gebaut. Durch einen Zufall hatte ich Bettina Landgrafe bei „Stern TV“ gesehen und war völlig beeindruckt von ihrem Engagement, ihrem Mut, ihrer Entschlossenheit, Begeisterung und Unerschrockenheit und ihrer Sicherheit darüber, das Richtige zu tun. Sie war vor 10 Jahren als Kinderkrankenschwester wie ich als Voluntär in Ghana gewesen und das Land hatte sie nicht mehr losgelassen. Sie gründete den Verein „Madamfo Ghana“ (‚Madamfo’ heißt ‚Freund’), um Geld für Hilfsprojekte in Ghana sammeln zu können. Seither verbringt sie einen Teil des Jahres in Ghana, um Projekte zu betreuen und neue ins Leben zu rufen, den anderen Teil in Deutschland, um Spenden zu sammeln. Als ich hörte, dass sie ihre Erfahrungen in Ghana und Berichte über die Projekte von „Madamfo Ghana“ in einem Buch veröffentlicht hat, habe ich das Buch sofort besorgt und gelesen. Meine Erwartungen wurden beim Lesen voll erfüllt. An vielen Stellen kamen Erinnerungen an meinen eigenen Aufenthalt in Ghana auf. Das im Knaur Verlag erschienene Buch ist sowohl Reisebericht als auch Biographie und gleichzeitig auch Rechenschaftsbericht der Organisation „Madamfo Ghana“, der Hilfsorganisation, die Landgrafe vor 10 Jahren ins Leben gerufen hat und leitet. Man erfährt einiges über Landgrafes familäre Situation, über ihre Kindheit. Dies gibt Auskunft über ihre Motivation zu helfen und darüber wie sie die Dinge anpackt. Ihre Reisebeschreibung ist wunderbar anschaulich. Ich konnte sie beim Lesen in Ghana begleiten. Ich lernte ihre ghanaischen Mitarbeiter kennen, vor allem Emmanuel und Victor, die Menschen ihres Dorfes Apewu, und Mimie, ihre Freundin und Mitbewohnerin in Accra. Ich durfte die Entwicklung der verschiedenen Projekte miterleben - angefangen vom Bau einer Toilettenanlage in Apewu und dem abenteuerlichen Brunnenbau für das Dorf über die Entstehung von Krankenstationen und Kindergärten, Hilfen für Leprakranke bis hin zu dem sehr komplexen Projekt, Kindersklaven am Voltasee zu befreien. Jeder Leser begreift bei der Lektüre, warum das Dorf Apewu sie zu ihrer Nana Enimkorkor, ihrer Queen Mother, der Königin der Entwicklung machte. Das hat mich ganz ergriffen gemacht, weil ich weiß, welche Bedeutung eine Queen Mother hat. Durch ihre Erzählungen wird es aber auch Menschen deutlich, die nicht mit der ghanaischen Kultur vertraut sind. Ich konnte viele Parallelen zwischen Landgrafes Erlebnissen und Emotionen zu meinen eigenen entdecken und spürte, dass sie mindestens die gleiche Begeisterung für das Land hat wie ich. S. 54 „Ich mag das typische Leben in einem afrikanischen Buschdorf. Wenn ich morgens mit meiner Klopapierrolle unter dem Arm zur Toilette gehe und mich bereits ein halbes Dutzend Leute freudig begrüßt, wenn ich auf meinem Weg zurück hier und dort hängenbleibe, mich noch im Schlafanzug zu einem Schwatz vor ein Haus setze, egal, ob die Zähne schon geputzt sind und die Haare frisiert – dann bin ich einfach glücklich. Ich weiß, das können die wenigsten meiner Landsleute nachempfinden, aber in mir ist nach und nach die Überzeugung gewachsen, dass ich eigentlich in der Tiefe meines Herzens Afrikanerin bin.“ Das ist meine absolute Lieblingsstelle in dem Buch und hier spricht Landgrafe mir voll aus der Seele. Das unterstreiche ich ganz dick. Ich wünsche Bettina Landgrafe und „Madamfo Ghana“ alles erdenklich Gute, weiterhin einen so großen Erfolg bei der Umsetzung der Projekte, und dem Buch „Weisse Nana“ noch viele, viele Leser. Es macht mich absolut glücklich, dass Landgrafe es schafft, ihre tiefe Liebe zu dem Land Ghana auf diese Weise zum Ausdruck zu bringen und dadurch viele Menschen mit der Begeisterung anzustecken für ein exotisches Land, das nach finanziellen Aspekten zu den ärmsten der Welt gehört, dabei aber in Wirklichkeit ein ungeheuer reiches Land ist – und für uns Heimat bedeutet.”
Leseprobe
Mehr zum Buch
Bettina Landgrafe
Veranstaltungen
05.09.2012 | DIETZENBACH
Bettina Landgrafe spricht über ihr Buch: Weiße Nana