Das Buch
AUTOR(EN) Jutta Ditfurth VERLAG Droemer ORIGINALTITELZeit des Zorns SEITENZAHL 272 AUSSTATTUNG Klappenbroschur HC PREIS EUR (D) 16,95 ISBN3-426-27504-X ISBN 978-3-426-27504-7 ERSCHEINUNGSTERMIN 05.05.2009
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
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Zeit des Zorns
Streitschrift für eine gerechte GesellschaftEine große Wut durchzieht das Land. Denn wer tritt heute noch für Gerechtigkeit ein? Wer setzt dem außer Rand und Band geratenen Kapitalismus Grenzen? Wer tut etwas gegen Armut und Naturzerstörung? – Jutta Ditfurth rechnet ab: mit denen, die das Ideal einer humanen Gesellschaft verraten haben. Vor allem aber: Sie zeigt Wege aus der Resignation, sie macht den Mutlosen Mut.
Rezensionen
Peter Nowak im Der Freitag (Blog) | 03.08.2009
"Jutta Ditfurth hat sich nie von der Linken (nicht zu verwechseln mit der Linkspartei) verabschiedet. Sie gehört zu den Menschen, die sich nicht dumm machen lassen von den Verhältnissen und die die herrschende Unvernunft nicht mit postmodernen Worthülsen ummanteln. Schon deswegen verdient ihr Buch Aufmerksamkeit. (...) Es ist gerade der Charme von »Zeit des Zorns«, dass Ditfurth an den Zielen festhält, die Ende der 70er Jahre viele teilten, die mit ihr die Grünen gründeten. (...) Wenn es gelingt, auch beim oft bürgerlich-konservativen Publikum des Droemer Verlags Verständnis für linke Gesellschaftskritik zu wecken, dann hat die linke Flaschenpost ebenso ihr Ziel erreicht, wie wenn das Buch auch in Kreisen der linken Bewegung auf Resonanz stößt, die Ditfurth spätestens nach ihrem Austritt bei den Grünen ignoriert haben. Die Wirtschafts- und Finanzkrise, die so viele schon wieder weg reden wollen, könnte ja bei Manchen zum Neustart des eigenen Gehirns genutzt worden sein."
Deutschlandradio "Lesart" | 12.07.2009
"Seit Jahrzehnten kämpft Jutta Ditfurth für eine gerechtere Welt. In ihrem neuen Buch
"Zeit des Zorns" rechnet sie mit dem Kapitalismus, den etablierten Parteien und sozialen
Bewegungen ab und will einen neuen außerparlamentarischen Widerstand entfachen.
Bei vielen Spitzenkräften in der Wirtschaft und in der Politik liegen die Nerven blank. Natürlich
wissen auch sie, dass der Frust wächst, wenn jemand seinen Job oder sein Haus verliert. Diese Wut in die Lust zum sozialen Kampf zu verwandeln, ist das Anliegen der alten Kämpferin Jutta Ditfurth, die über Jahrzehnte hinweg selbst im wahrsten Sinne des Wortes auf unzähligen Demonstrationen ihre Knochen für eine gerechtere Welt hingehalten hat. Für sie ist klar, dass sich die Dinge nicht von selbst zum Besseren ändern. (...) Das Buch hat interessante Momente, und zornig macht es auch - vor allem, wenn die Autorin von dem berichtet, was sie hautnah kennt: die brutalen Polizeieinsätze gegen Weltgipfeldemonstranten
in Genua, Göteborg und Heiligendamm, die rabiate Repression gegen jene, die die Verhältnisse grundsätzlich in Frage stellen."
Sächsische Zeitung | 01.07.2009
"Ein gründlich recherchiertes Buch voller unbequemer Wahrheiten. Wut tut gut."