Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Wer wir sind, und was wir wollen

9783426419915
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E-Book, Knaur eBook
02.05.2013, 272 S.

ISBN: 978-3-426-41991-5
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Ein Digital Native erklärt seine Generation

„Wer wir sind und was wir wollen“ von Philipp Riederle ist ein enhanced eBook und kommt mit vielen attraktiven Zusatzinhalten. Neben schön gestalteten Kapiteleingangsbildern und Videoclips finden sich nach jedem Kapitel Fragen, die dazu anregen, das eigene Medienverhalten vor dem Hintergrund der Erfahrungen, Fertigkeiten und Erlebnisse zu reflektieren, oder eine konkrete Handlungsaufforderung geben, ein Gespräch zu suchen. Zudem ist ein interaktiver Multiple-Choice-Test enthalten, der über die eigene Verortung in der neuen Zeit Aufschluss gibt.

Philipp Riederle weiß am besten, worauf die Digital Natives ansprechen und mit welchen Erwartungen sie sich ihrer beruflichen Zukunft zuwenden, denn er ist einer von ihnen. Sie nutzen die modernen Kommunikationstechnologien. Sie wissen, wo man am schnellsten Fachwissen abruft. Sie haben gelernt, ganz selbstverständlich die Vorteile der Community zu nutzen. Riederle schildert das Selbstverständnis und die Aufbruchsstimmung einer Generation, die gut ausgebildet, sehr vernetzt und kreativ einen massiven Wandel des gesellschaftlichen Gefüges und der Arbeitskultur bewirken wird.

Der Autor

Philipp Riederle

Portrait von Philipp Riederle

Philipp Riederle ist mit 18 Jahren ein Star der Internetszene und Deutschlands jüngster Unternehmensberater. Sein erfolgreicher Podcast "Mein iPhone...

zum Autor Bücher von Philipp Riederle

Video

Pressestimmen

"Es ist nicht so, dass Riederle die große Vison hat, die die Unternehmen behutsam und sicher in die neue Zeit rettet (und wenn doch, dann verrät er sie nur ihnen). Dennoch ist sein Buch ein zeitdiagnostisches, es ist Protokoll seines Alltags und Beleg eines Lebensgefühls - flapsig, ungekünstelt und hochnäsig. (...) Riederle ist zum Internetstar der Anzugträger geworden, weil er es geschafft hat, ein Lebensgefühl mit Zahlen zu belegen, auch auf persönliche Fragen antwortet er mit Studien und Statistiken. Er ist zum Internetstar geworden, wei er die Sprache der Pinguine spricht. Es ist seltsam mit ihm: Er ist ziemlich spießig, er ist aber auch ziemlich rebellisch."

Kulturspiegel, Mai 2013

"Philipp Riederle erklärt pointenreich und flott, wie seine Generation tickt und was sie antreibt. Heilig ist ihm nichts, und er stellt so ziemlich alles in Frage, womit die Altvorderen noch gut und gemütlich aufgewachsen sind: Vom TV über das Büro bis zur Schule. Wer seinen Pensionsantritt nicht schon vor Augen hat, dem sei diese lehrreiche Bestandsaufnahme wärmstens empfohlen."

Format, 26.04.2013

"schnoddrig, etwas belehrend, ziemlich authentisch"

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 05.05.2013

"Der Frontmann der Generation Smartphone"

Reutlinger Generalanzeiger, 04.05.2013

"Auf jeden Fall ein interessantes Buch für all jene, welche sich über die heutige Generation und somit die Digital Natives schlau machen möchten."

nahaufnahmen.ch, Juli 2013

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Der aufgeweckte 19jährige Facebookfreund schreibt lebendig über seine digitale Welt und rechnet gleichzeitig mit
erwachsenen Ignoranten ab.

Wenn ich das Buch im Buchladen gesehen hätte, wäre ich daran vorbei gelaufen. Und das, obwohl ich als Fast-Großmutter zum angesprochenen Leserkreis gehöre. Das Cover animiert mich nicht zum Kauf, da mir APPs relativ egal sind. Ich kann auch ohne leben. Wahrscheinlich hat der Verlag das geahnt und mir deshalb das Buch geschenkt. Als Leseratte kann ich Bücher nicht nur ins Regal stellen – also habe ich es gelesen. Und fand es eigentlich ganz spannend.

„Ich fühlte mich ein bisschen wie der Eingeborene, den die skeptischen Entdecker aus der alten Welt zaghaft beschnuppern“, schreibt Philipp Riederle auf Seite 16. Ganz so exotisch, wie er tut, ist er allerdings nicht. Wir leben schon länger als er mit den modernen Medien. „Anzugträger“ sind nicht so hinterwäldlerisch, wie er sie darstellt. An manchen Stellen kommt mir der junge Mann etwas überheblich vor. Er glaubt, dass althergebrachte Dinge nicht mehr wichtig und nichts mehr wert sind. Doch sie waren der Ausschlag für die technische Entwicklung und sollten in meinen Augen nicht einfach so abgetan werden. Im Gegensatz zu ihm interessiere ich mich als Oma schließlich auch für seine Welt. Ich will wissen, was ihn umtreibt. Es verletzt mich, dass ihn das, was mein Leben ausmacht(e), nicht mal am Rande tangiert. Was unsere Generationen zu dem Fortschritt, in dem die Jugend heute lebt, beigetragen hat, scheint er zu übersehen. Zum Glück hat unsereiner schon gelernt, großzügig zu sein ...

Neben den störenden Faktoren der Lektüre (viele Abkürzungen, die ich erst im Internet nachschauen muss, obwohl ich den Computer beim Lesen normalerweise nicht an habe. Ja, ich weiß, Ihr habt heute Eure Smartphones und braucht für solch profanen Dinge keinen Blechkasten mehr), habe ich auch interessante Hinweise gefunden. Dass immer weniger Jugendliche ihren Führerschein machen, war mir zum Beispiel neu. Und wenn sie ihn dann doch haben, teilen sie sich Autos, weil sie nichts mehr von dem althergebrachten Statussymbol halten. Philipps Einstellung zu Automaten, die Menschen ersetzen und oft nicht funktionieren, hat mich zum Lachen gebracht. Ebenso, wie mir seine Meinung zur Werbung (die ist unnötig, weil heute nur noch „geliked“ wird) gefällt. Endlich habe auch ich verstanden, warum es die Generation Flashmob nicht mehr nötig hat, sich auf feste Zeiten festzulegen. Sie warten mit Zusagen zu Einladungen so lange, bis sie wissen, dass sich keine bessere Option mehr auftut.

Natürlich spricht der Autor auch den Generationenkonflikt an. Das sind übrigens die humorvollsten Seiten für mich, erinnern sie mich doch an unsere eigene Jugend. Auch wir schimpften schon auf die Schule und hätten uns einen interessanteren Unterricht gewünscht. Laut Philipp könnten Schüler heute im Internet
Gabriele Steininger, 07.06.2013
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