Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

1815 - Blutfrieden

9783426428252
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E-Book, Knaur eBook
12.03.2015, 1088 S.

ISBN: 978-3-426-42825-2
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Roman

Sabine Ebert begann aus Passion für sächsische und deutsche Geschichte historische Romane zu schreiben, die allesamt zu Bestsellern wurden. Eigens für die Arbeit an ihrem Roman über die Völkerschlacht und die Fortsetzung zog sie nach Leipzig und wurde in der Messestadt schnell heimisch. In Sabine Eberts neuem Roman befinden wir uns in Deutschland nach der Völkerschlacht bei Leipzig: Napoleon ist geschlagen, aber noch lange nicht besiegt. Niemand ahnt, dass es mehr als anderthalb Jahre bis zu seiner endgültigen Niederlage 1815 bei Waterloo dauern wird. Statt des erhofften Friedens kommt immer größeres Elend über viele deutsche Städte. Die fliehende Grande Armée zieht eine Spur aus Blut, Hunger, Verwüstung und Krankheit durch das Land. Auch die junge Henriette, die nach Leipzig ging, um Verwundeten zu helfen, muss die Stadt verlassen und Hals über Kopf heiraten, um zu überleben. Als in Wien nach zynischem Schacher endlich Frieden geschlossen wird, ist Europa neu geordnet – aber unter blutigen Opfern. In bewegenden Szenen beleuchtet Sabine Ebert die kaum bekannte Zeit zwischen Völkerschlacht und Waterloo, die für viele deutsche Städte von unglaublicher Dramatik war. Dafür hat die Bestsellerautorin über Jahre hinweg Tausende Seiten Originalquellen studiert und eng mit Historikern und Militärs zusammengearbeitet. Entstanden ist etwas Großartiges und Seltenes: Geschichte, die unter die Haut geht!

Die Autorin

Sabine Ebert

Portrait von Sabine Ebert

Sabine Ebert wurde in Aschersleben geboren, ist in Berlin aufgewachsen und studierte in Rostock Lateinamerika- und Sprachwissenschaften. In ihrer...

zur Autorin Bücher von Sabine Ebert

Pressestimmen

"Es ist ein opulent erzähltes, an Details gar überbordendes Werk, dem akribische Recherchen vorausgingen. Ein Historienroman aus einer Epoche, die die beliebte literarische Gattung beileibe nicht so intensiv beleuchtet wie das beliebte Mittelalter. Und ein spannendes Schlachtengemälde, das nichts Herrisches hat, sondern die Abscheulichkeit des Krieges deutlich vorführt."

Freie Presse, 13.03.2015

"Historische Romane haben, wenn sie ordentlich gemacht sind, durchaus etwas für sich: bringen Fleisch an das knöcherne Geschichtsdatengerüst. Erfüllen das trockene Kriegsgewinn/Kriegsverlust-Diagramm mit Leben. Sabine Ebert macht das routiniert und gut. [...] Sie wählt eine Geschichtsphase, die in der Schule immer ausfiel: Die Jahre zwischen 1813 (Völkerschlacht) und 1815 (Wiener Kongress) - Wer sich durch die mehr als 1000 Seiten durchschmökert, hat lesend verstanden, was er vorher nicht durchblicken konnte."

Stern, 26.03.2015

"Sabine Ebert wandelt auf den Spuren von Ken Follett! Ihr über 1.000 Seiten starkes Werk "1815 – Blutfrieden" platzt fast vor Spannung, Detailfülle und lebendigen Figuren. Sabine Ebert hat einen Roman geschrieben, den nur die ganz großen Autoren des Genres schaffen. Ein historischer Roman, der seinesgleichen sucht. Man erfährt so viel über die Napoleonzeit und deren Auswirkung auf unser Land. Lebendiger kann man Geschichte nicht erzählen. Wie der Krieg wütete, Krankheiten ausbrachen, das Überleben ein Glücksfall wurde, die Liebe in der wirren Zeit schwer zu leben war, und die Politik dann ein neues Europa erschuf. Das alles und noch viel mehr findet sich in dieser Geschichte. "1815 – Blutfrieden" – ein epochales Meisterstück!"

Denglers-buchkritik.de, Alex Dengler, 06.04.2015

"Immense Tiefe"

Kulturmagazine Lübeck, 30.04.2015

"Wieder erzählt Sabine Ebert in ihrem fast 1100 Seiten langen historischen Roman (...) große Geschichte am Beispiel des Schicksals einfacher Menschen."

Südwestpresse, 22.04.2015

"Ein neues Historiengemälde"

Hellweger Anzeiger, 25.04.2015

"Eine Geschichte, die Geschichte lebendig werden lässt."

Das Stadtgespräch, Ausgabe 5 / 2015

"Geschichte, die unter die Haut geht."

Passauer Neue Presse, 06.07.2015

"Die Handlung führt nicht nur auf die Schlachtfelder, sondern auch in die Welt der Berliner Salons und zu den Geheimgesprächen während des Wiener Kongresses. Geschichte, die unter die Haut geht."

Grafenauer Anzeiger , 08.09.2015

"Sabine Ebert beeindruckt durch ihr Talent, größtmögliche Nähe zu einer vergangenen Epoche zu schaffen. Gäbe es ein Gütesiegel für historische Romane, dieses Buch hätte es verdient."

Salve - Zeitschrift der benediktinischen Gemeinschaft Einsiedeln und Fahr, Juni/JUli 2015

"Sabine Ebert widmet sich einer Zeitspanne in der Geschichte der Deutschen, die bisher nur recht wenig beleuchtet wurde. Dabei ist ihr eine gute Mischung aus Roman gepaart mit spannender Historie gelungen."

Westdeutsche Zeitung, 04.07.2015

"Sabine Ebert hat schon mit dem ersten Tel ('1813. Kriegsfeuer') bewiesen, dass sie nicht nur spannende Unterhaltung bieten kann. Sie brilliert mit dem zweiten und wohl abschließenden Band '1815. Blutfrieden'. [...] Damit ist auch das vorliegende Buch '1815. Kriegsfeuer' für die Leser eine spannende und äußerst unterhaltsame Lektüre, eine mehrstündige Konfrontation mit einem blutig erkauften Frieden. [...] '1815. Kriegsfeuer' ist ein perfekter Antikriegsroman, eine Kriegsberichterstattung, die unter die Haut geht. Man spürt förmlich den Atem der Zeit."

Kulturmagazin Lübeck, 30.04.2015

"Mit '1815. Blutfrieden' ist Sabine Ebert ein großes Historienpanorame gelungen."

Neues Deutschland, 09.07.2015

"Wie auch im Vorgängerbuch '1813' ist ihr hiermit erneut ein berührendes und spannendes Gedenken einer fernen und doch so nahen Epoche gelungen."

Evangelisches Sonntagsblauu aus Bayern, 05.07.2015

"Eindrucksvoll erzählt Sabine Ebert von der Zeit zwischen Völkerschlacht und Waterloo, die für viele deutsche Städte von unglaublicher Dramatik war. Und genau diese Dramatik fängt die Autorin perfekt mit ihrem Roman ein. '1815 - Blutfrieden' ist bestens recherchiert, wirkt authentisch und lässt auf keiner der über 1000 Seiten Langeweile aufkommen. Ein umwerfendes Historienepos."

Buch-ticker.de, Juni 2015

"Mit großer Dramatik lässt [Sabine Ebert] den Leser teilhaben an Kämpfen in Städten wie Leipzig, Frankfurt oder Kaub am Rhein. Der Leser wird zeuge des Wiener Kongresses und wird in eine längst vergangene Epoche entführt. Dieses Epos ist ein Muss für Freunde historischer Bücher."

Braunschweiger Zeitung, 11.04.2015

"Sabine Ebert wird zum deutschen Ken Follet."

Die Welt, 11.04.2015

"Mehr als 1000 Seiten hat Eberts Roman. Doch es ist nicht der schiere Umfang, wegen dem man von einem Epos sprechen kann, ja: sprechen sollte. Es ist vor allem die Machart. Sabine Ebert schrieb nicht einfach nur einen Roman, sie schrieb ein Doku-Drama. Sie setzt jenseits aller Fiktion und erst recht jenseits aller dargestellten Amouren auf ein überraschend hohes Maß an Authentizität. Sie schreibt nicht, wie es 1813 in Thüringen zugegangen sein könnte. Sie beschreibt, wie es wirklich war."

Thüringer Allgemeine, 27.03.2015

"Auch der neue, trotz Umfang kurzweilige Roman ist regelrecht um die historischen Fakten herum gebaut. Das unterscheidet ihn von zahllosen historischen Wälzern, für die die Geschichte nicht mehr ist als eine saftige, exotische Kulisse. Und wie schon für ihre Mittelalter-Saga um die Hebamme Marthe hat Sabine Ebert auch diesmal den Kontakt gepflegt zu Historikern und zu historischen Vereinen, die Geschichte lebendig erhalten wollen. Das macht das Buch bis in die Details stimmig, beschreibt es doch genau, was man aß, wie man sich kleidete oder wie es auf den Straßen aussah in den Tagen nach einer Schlacht, wenn Tausende Soldaten und Pferde durch einen Ort gekommen waren.“

Sächsische Zeitung, 18.03.2015

"Das 1000-seitige, kurzweilige Epos schließt an [Sabine Eberts] Bestseller '1813' an und steht doch auch für sich. [...] Und so lässt Sabine Ebert den Leser eintauchen in die Welt, wie sie vor 200 Jahren war. Absolut empfehlenswert."

Ruhr Nachrichten, 16.03.2015

"So entfaltet sich mit ihr [Sabine Ebert]eine hochinteressante geschichtsstunde über eine Zeit, die unsere politische Landschaft bis heute geprägt hat - über deren Alltagsleben aber kaum etwas bekannt ist."

Braunschweiger Zeitung, 04.06.2015

"[Sabine Ebert] schont sich selbst und den Leser nicht, kniet sich tief in Blut, Leichenteile, Tierkadaver, Verwesungsgestank. Albträume beim Leser nimmt sie billigend in Kauf. Sie lässt die realen Akteure agieren - wie gewohnt historisch und militärisch gründlich recherchiert und nachprüfbar."

Leipziger Volkszeitung, 07.03.2015

"Sabine Ebert versucht aufzuklären. Mit all der Last, die solch ein anspruchsvoller Ansatz in sich trägt. Auf der einen Seite ist ihr Roman dem realen Ablauf der Dinge verpflichtet, auf der anderen Seite möchte sie unterhalten. Ein schwieriger Spagat [...]. Sabine Ebert kann das. Seit Jahren ist sie im Genre zu Hause. Fundierte Kenntnisse bilden die Basis für ihr Schreiben. Und, wichtiger vielleicht noch, erlauben ihr eine eigene, eine aus Wissen getragene Sicht auf das Geschehene."

Thüringische Landeszeitung, 17.04.2015

"Geschichte, die unter die Haut geht."

Passauer Neue Presse, 08.10.2015

Lesetipps

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Das Buch beginnt mit seiner Erzählung unmittelbar nach der Völkerschlacht bei Leipzig. Es beschreibt das Leid der
Menschen nach den Kampfhandlungen, die Orientierungslosigkeit der Bürger und Soldaten in den wechselnden Allianzen der Mächtigen, denn es war schwierig herauszufinden, wer gerade regiert. Dies galt nicht nur für die Länder, sondern auch für einzelne Städte wie Erfurt, Hamburg und Freiberg. Die Heldin des Romans flieht von Leipzig über Frankfurt am Main nach Berlin. Sie kann ihren Lebenstraum mit ihrem Mann nicht leben, der einer Kriegsverletzung erliegt. Die Verhandlungen in Wien werden aus der Sicht der Zeitungsverleger und Buchdrucker dargestellt, die die Ereignisse in ihren Presseberichten kritisch begleiten. Wesentliche Teile der Handlung werden häufig in Briefform verfasst, welche am stärksten zur Charakterisierung der Schreibenden beiträgt. Die Personen treten nur im Hinblick auf ihren Beruf, ihre gesellschaftliche oder politische Stellung in Erscheinung und wirken aber vor dem Hintergrund der Kriegsereignisse wenig ausdrucksstark. Schließlich endet der Roman in Berlin. Buchhändler Gerlach sieht die Hoffnungen auf ein geeintes Deutschland enttäuscht, aber nach Revolution und 20 Jahren Krieg kann der Aufbau beginnen. Ein umfangreiches Werk, das Geschichte in seiner Entwicklung beschreibt und damit im Kampf gegen das Vergessen einen wichtigen Beitrag leistet.. Absolut lesenswert!
Barbara Lützelberger, 01.06.2015

So überschreibt Sabine Ebert ihr Nachwort. Und genau das ist dieses Werk. Wer ein Heldenepos mit heroischen Schlachten
und strahlenden Siegern erwartet, der wird hier enttäuscht. Wer eine umfassende Schilderung des Gemetzels bei Waterloo erwartet, wird hier nicht fündig.Wer aber ein Buch über die Geschichte der Deutschen in der Zeit zwischen Völkerschlacht und endgültiger Abdankung Napoleons lesen möchte, wer wissen möchte, wie es in Sachsen und Preußen zuging, was die Menschen in jenen Monaten umtrieb und was sie erdulden mussten, und wer sich zudem nicht scheut von den wirklichen Gräueln des Krieges zu lesen, dem lege ich dieses Buch wärmstens ans Herz.

Ein erschütternder Roman über eine fast unbekannte Zeit zwischen zwei großen historischen Ereignissen. Lebendige Geschichte - einfach großartig!
roeschen09, 12.04.2015

Sehr interessantes Thema

hobble, 15.03.2015

Endlich! Ich habe mich sehr gefreut, als ich die Vorankündigung las, endlich gehr es weiter. Schon "1813" war wie
erlebte Geschichte und so warte voller Vorfreude auf das Erscheinen der Fortsetzung.
Postfrau, 12.02.2015
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