Auf dem roten Teppich: Christoph Scholder
Der Autor des Thrillers "Oktoberfest" liebt Single Malt, Kant und coole Sprüche
Beschreiben Sie sich in drei Worten!
Christoph Scholder: Präzise. Geduldig. Zweiflerisch.
Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?
Christoph Scholder: Heuchelei, Geltungssucht, Inkompetenz, Rechthaberei, Ungerechtigkeit, Lügen – Humor, Schönheit, gutes Essen.
Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen - wohin führt Sie diese Reise?
Christoph Scholder: Frühstück in einem Wiener Kaffeehaus, Mittagessen in einem schönen Fischrestaurant mit Blick auf die Nordsee, aber zum Abendessen wäre ich dann gerne wieder zuhause.
Kaffee oder Tee?
Christoph Scholder: Single Malt.
Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus?
Christoph Scholder: So ähnlich wie der heutige.
Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?
Christoph Scholder: Gespräche und Begegnungen können inspirierend sein, die Massenmedien liefern immer wieder Anstöße und natürlich – Bücher
Neben der Arbeit als Schriftsteller - was wären alternative Berufe für Sie? Und warum?
Christoph Scholder: Die Lehre an der Universität hat mir immer viel Freude gemacht. Ansonsten: Apotheker? Basketballer? Chirurg? Dermatologe? Elektriker? Feinmechaniker? Geheimagent? Handballer? Innenarchitekt? Jäger? Kaufhausdetektiv? Die Reihe wäre fortzusetzen. Als Autor habe ich das Privileg, dass ich alles sein darf.
Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?
Christoph Scholder: Ich denke, man hat in seinem Leben als Leser viele Lieblingsautoren. Manche begleiten einen durch ganze Lebensabschnitte, manche sind mit konkreten Erlebissen verbunden, manche verhelfen einem zu wichtigen Einsichten. Zu einer oder mehrerer dieser Gruppen gehören in meinem Fall unter anderem: Wolfgang Ecke, Ian Fleming, C.S. Forester, Frederick Forsyth, Edmund Husserl, Immanuel Kant, Bill Knox, Astrid Lindgren, Niklas Luhmann, Alistair MacLean, Karl May, A.A. Milne, Rex Stout, J.R.R. Tolkien und Otfried Preußler.
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