Auf dem roten Teppich: Sebastian Fitzek
Vor fünf Jahren noch unbekannt und heute bereits ein gefeierter Bestsellerautor: Sebastian Fitzek über seine Inspirationsquellen und wie sein Arbeitsplatz Radio RTL 104.6 zu seinen Ideen beiträgt.
Er wird als deutscher Meister des Psychothrills bezeichnet. Sein sechster Thriller Der Augensammler wurde allein über 120 000 Mal verkauft. Nun steht die langersehnte Fortsetzung Der Augenjäger in den Startlöchern. Wir sprachen mit Sebastian Fitzek über seine Inspirationsquellen. Und es stellt sich heraus, dass hinter der brutalen und grausamen Fassade seiner Bücher ein überaus humorvoller Autor steht...
Beschreiben Sie sich mit drei Worten!
Sebastian Fitzek: Kreativ, ungeduldig, humorvoll, launisch, neidfrei, nervös, tierlieb, faul, nie mit drei Worten auskommend.
Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?
Sebastian Fitzek: Schlechte Laune: Wenn jemand eine gute Idee aus Ignoranz, Egoismus oder Unwissenheit blockiert. Gute Laune: Eine gute Idee. Egal von wem, egal in welchem Bereich
Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen – wohin führt Sie diese Reise?
Sebastian Fitzek: Frühstück am Strand auf den Malediven, mittags im Asado Steakhaus in Berlin-Zehlendorf und abends mit Jetlag in der Corner Room Suite des Hotel Arts Barcelona.
Kaffee oder Tee?
Sebastian Fitzek: Kaffee, obwohl mir Tee besser schmeckt („faul“) - für Kaffee gibt es eine Maschine, beim Tee muss man ständig mit den Beuteln hantieren.
Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?
Sebastian Fitzek: Ich nehme sie aus dem Alltag. Ein Beispiel: Die Idee zur Therapie kam mir tatsächlich während ich in einem völlig überfüllten Wartezimmer eines Arztes darauf wartete, dass meine Freundin endlich wieder aus der Behandlung kommt. Als das nach einer halben Stunde immer noch nicht der Fall war, begann mein Thriller-Hirn zu grübeln: Was wäre, wenn dir jetzt alle sagen würden, sie wäre gar nicht hineingegangen? Wenn Sprechstundenhilfe und Arzt behaupteten, heute hätten sie meine Freundin noch nicht gesehen? Wenn auch die die anderen wartenden Patienten mit dem Kopf schütteln würden? Welchen logischen Grund könnte es dafür geben, dass sie fortan nie wieder auftaucht? Nachdem ich diese Kernfrage gefunden und für spannend befunden hatte, habe ich etwa ein Jahr lang nachgedacht. Danach hatte ich ein Expose` mit einer (wie ich finde) schlüssigen Story zusammen. Erst dann fing ich an, zu schreiben.
Weitere Lesetipps für Sie!
Sebastian Fitzek
Der Augenjäger
EUR (D)
19,99
Sebastian Fitzek
Der Augensammler
EUR (D)
9,99
Sebastian Fitzek
Splitter
EUR (D)
9,99
Sebastian Fitzek
Das Kind
EUR (D)
9,99