Das Wunder des Harems oder: Ein Blick durchs Schlüsselloch in den Serail
Der Bestsellerautor, staatlich geprüfter Erotologe und Harems- Experte Peter Prange bringt zusammen mit der Münchner Autorin Agnes Imhof eine orientalisch verzauberte Anthologie heraus: „Der Harem. Sinnliche Begegnungen im Serail“: Das Droemer- Lesebuch der anregenden Art birgt alte und neue Geschichten von unterschiedlichen Autoren wie Ibn Abd Rabbihi, al-Raud al Atir fi-Nuzhat al-Kathir und Djavidan Hanum.„Ein junger Mann verfällt einer schönen Zauberin.
In ihrem üppigen Garten verwöhnt sie ihn mit Wein,
gutem Essen und schönen Frauen. Nur das, was er leidenschaftlicher
begehrt als alles andere, die Königin selbst, kann er nicht haben.
Doch sie gibt ihm ein Versprechen. Er wird ans Ziel seiner Wünsche
gelangen, er braucht dazu nur eines: Geduld …“
Nicht nur Geduld, sondern vor allem die Liebe ist eine Kunst. Diese steht nach den Weisheiten des Orients für etwas Unergründliches und Geheimnisvolles und so werden die Leser von „Der Harem“ wie in einem Märchen aus Tausendundeiner Nacht in diese einzigartig, sinnliche Welt hineingezogen und erhaschen einen Blick auf die großen und kleinen Geheimnisse des Serail.
Begierde und Täuschung, Sehnsucht und Verlangen bestimmen die sinnlichen Begegnungen, die hinter schimmernden Gesichtern und dichten Schleiern verborgen liegen und in faszinierenden Geschichten ihren Ausdruck finden. Alte und neue Erzählungen handeln hier von der seelischen und körperlichen Liebe zwischen Mann und Frau vereint, die so viele Facetten hat …
Gerade die orientalischen Sprachen verfügen über mehr als hundert verschiedene Begriffe, um die Urmacht der Liebe in all ihren Erscheinungsformen zu bezeichnen.Und so wandelbar die Empfindungen, die die Liebe Mann und Frau eingibt, so unterschiedlich sind die Geschichten, die die orientalischen Dichter weitergeben. In ihren Erzählungen erscheint die Liebe wie ein großer, fantastischer Garten, in dem der Liebende immer wieder neue, fantastische Blumen und Blüten entdeckt. Und pflückt.
Dabei eröffnen gerade die zwei Symbole der Geschlechtertrennung, Schleier und Harem, reizvolle literarische Gestaltungsmöglichkeiten, um das ewig alte, ewig neue Thema in tausendundeiner Spielart zu variieren.Die Geschlechtertrennung erweist sich als ein Gewürz, das die Erotik im Spiel der Liebe nur verschärft.
Und so taucht man ein in den Harem, taucht ein in eine Welt, in dem kaum etwas so ist, wie es scheint. In der die Liebe Himmel und Hölle bedeutet … Leben und Tod … Lachen und Lust.
Peter Prange, geboren 1955, promovierte mit einer Arbeit zur Philosophie und Sittengeschichte der Aufklärung. Nach seinem Durchbruch als Romanautor mit „Das Bernstein-Amulett“ folgte die grandiose Weltenbauer-Triologie: „Die Principessa“, „Die Philosophin“ und „Die Rebellin“. Zuletzt erschien 2007 bei Droemer „Der letzte Harem“. Peter Prange lebt als freier Schriftsteller in Tübingen.
Agnes Imhof, geboren 1973, ist promovierte Orientalistin und spricht unter anderem Arabisch und Persisch. Sie hat bisher zwei Romane veröffentlicht („Das Buch des Smaragds“, „Die Königin der Seidenstraße“). Agnes Imhof lebt in der Nähe von München.
« Zurück | Seite 1 | Weiter »
Website des Autors
Bücher zum Thema
Peter Prange
Der letzte Harem
EUR (D)
9,95