Der Fluch des Diamanten
Mythen, Legenden und Fakten über einen der berühmtesten Diamanten der Weltvon Rolf Ackermann
Einst zierte er eine Götterstatue und faszinierte Maharadschas, Könige und Kaiser. Als Florentiner und wertvollster Diamant aller Zeiten wurde er unter den Mächtigsten der Welt weitergereicht. Doch allen hat er Unglück gebracht, als läge ein Fluch auf dem Stein. Bis er auf rätselhafte Weise verschwand ...
Der im Jahre 2005 an Originalschauplätzen in Wien, Florenz, London, Berlin sowie in der Schweiz und Marokko handelnde Roman basiert auf historisch dokumentierbaren Geschehnissen um einen der berühmtesten und wertvollsten Diamanten der Welt dem Florentiner. Ein gelbliche Diamant von 137,27 Karat, in der Form eines Brioletts geschliffen. Maharadschas, Kaiser, Könige und Fürsten waren seinem einzigartigen Feuer verfallen. Doch Steine wie dieser, so sagt der Volksmund, sind mit einem Fluch belegt und bringen ihrem Besitzer Unglück. Der Florentiner scheint dies auf dramatische Weise zu bestätigen.
Das Abenteuer Recherche
Die suche nach Informationen über den Verbleib des Florentiner-Diamanten war für mich als Autor unter verschiedensten Aspekten eine faszinierende, manchmal geradezu abenteuerliche Herausforderungen. Das filigrane Geflecht aus Legenden, Mythen, Halbwahrheiten und historischen Realitäten hat mich einerseits durch sechs der turbulentesten Jahrhunderte des Abendlandes und an die Höfe der berühmtesten Herrschergeschlechter Europas geführt, mich jedoch mehrfach auch mit Welten konfrontiert, über deren Existenz in der Gegenwart ich bis dato nichts wusste.
So stieß ich plötzlich in Wien, wo ich lebe, auf den elitären wie auch legendären Orden der Ritter von Goldenen Vlies, dem seit dem 15. Jahrhundert die mächtigsten Herrscher Europas angehörten und noch immer angehören! Ja, ich war schlichtweg sprachlos, als ich heraus bekam, dass sich dieser Ritterorden abgeschottet von der Öffentlichkeit - ein Mal im Jahr in einer Kirche in Wien zu einer mystischen Zeremonie trifft. Und sehr aufgewühlt war ich, als ich heraus bekam, welch honorige - königliche und fürstliche - Mitglieder diesem Orden jetzt angehören! Diese Erkenntnis und die Tatsache, dass der Florentiner Diamant einst Karl dem Kühnen Souverän der Ritter vom Goldenen Vlies gehörte, hat meinem Roman nachhaltig beeinflusst.
Turbulent wurde es, als ich mit Hilfe des Kunsthistorischen Museums Wien heraus fand, dass es von diesem berühmten Diamanten eine täuschend echte Kopie gab (sie lag in der Wiener Schatzkammer ist aber verschwunden!) und in Italien noch immer eine Kopie existiert. Wie meine Roman-Heldin, die junge Marie-Claire de Vries, wusste auch ich plötzlich nicht mehr, ob ich auf der Spur einer Kopie oder auf jener des echten Florentiner Diamanten bin. Es blieb spannend bis zum Ende. So wie in meinem Buch...
Meinungen zum Buch
"... Ihre Geschichte ist ein Lesevergnügen... Sie haben wirklich eine sehr spannende Geschichte aus den Mythen um den Florentiner gemacht, Kompliment!"
Dr. Franz Kirchweger
Kustos der Kunstkammer, Weltliche und Geistliche Schatzkammer, Wien
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