Machtlos oder auch: Ein unglücklicher Zufall genügt!
Alex Berg über die Arbeit an einem Thriller, in dem sich die Grenzen von Fiktion und Realität verstörend nah kommen
Es kann jeden von uns treffen.
Jeden Tag. Überall.
Ein unglücklicher Zufall genügt.
Und unser Leben ist nicht mehr das,
was es einmal war.
Ich war entsetzt, als ich feststellen musste, dass im Rahmen der Hysterie, die nach den Anschlägen des 11. September 2001 ausbrach, auch bei uns in Europa von Seiten einzelner Staaten rechtsstaatliche Prinzipien zugunsten vermeintlicher Sicherheit geopfert wurden. Politiker versuchen seither unsere Grundrechte und unsere Freiheit in einem Maß zu beschneiden, dass George Orwell einen traurigen Toast auf seine wahr gewordenen Visionen ausbringen würde.
Und was tun wir? Nichts.
Je intensiver ich mich mit der Terror- und Sicherheitsdebatte und ihren Auswüchsen beschäftigt habe, umso mehr wandelte sich Entsetzen in unbändige Wut. Und ein Gedanke formulierte sich – eine Frage: Was ist, wenn …?
In MACHTLOS habe ich diesen Gedanken zu Ende gedacht. Habe ich das Horrorszenario lebendig werden lassen, das entsteht, wenn wir mit staatlicher Willkür konfrontiert und unserer grundlegenden Bürgerrechte beraubt werden – und zwar hier vor unserer Haustür, in Europa, in Deutschland.
>>Zum Interview mit Alex Berg
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