Susanne Schmidt gewinnt den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2010
Susanne Schmidt hat sich mit ihrem investigativen Buch „Markt ohne Moral“ gegenüber neun weiteren nominierten Titeln bei der Vergabe um den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2010 durchgesetzt. Ausgelobt wurde der Preis von Handelsblatt, Booz & Company und der Frankfurter Buchmesse. Seit vier Jahren wird der Preis vergeben, Susanne Schmidt ist die erste Frau, die ihn erhält. Am 06.10.2010 wurde die Autorin bereits mit dem getAbstract international book award 2010 geehrt.In ihrem Buch „Markt ohne Moral“ prangert Susanne Schmidt nicht nur das Versagen der internationalen Finanzelite an. Sie warnt auch vor dem nächsten großen Crash.
Die promovierte Nationalökonomin und Tochter des Altbundeskanzlers Helmut Schmidt hat fast ein halbes Menschenleben in der Londoner City gearbeitet – dem neben der Wall Street weltweit wichtigsten Finanzplatz. Sie wurde 2009, wie so viele andere aus dem Sektor auch, von der Bankenkrise hart erwischt. Über dreißig Jahre hat die Autorin Erfahrungen in drei völlig unterschiedlichen Bereichen der Finanzwelt gesammelt. Und so Verständnis dafür entwickelt, wie die City „tickt“. Sie weiß, wovon sie spricht, wenn sie gierigen, jungen Bankern, ignoranten Aufsichtsbehörden und falsch beratenen Politikern beispielloses Versagen vorwirft. Susanne Schmidt schreibt als Insiderin und schafft es, mit persönlichen Eindrücken ihr Buch auch für Wirtschaftsunkundige interessant und verständlich zu machen. Und hat somit laut Jury den Wirtschaftsbuchpreis, der unter dem Motto: „Wirtschaft verstehen“ steht, bestens verdient.
»Das Ergebnis ihres Nachdenkens ist „eines der spannendsten Wirtschaftsbücher des vergangenen Jahres“, befand die Jury des Wirtschaftsbuchpreises.« (handelsblatt.com)
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Lesetipp
Susanne Schmidt
Markt ohne Moral
EUR (D)
19,95