Verlagsgruppe Droemer Knaur



Die Erfinder des Todes

9783426622476
jetzt bestellen Jetzt bestellen
Taschenbuch, Knaur TB
01.01.2003, 544 S.

ISBN: 978-3-426-62247-6
Diese Ausgabe ist lieferbar
10,99
inklusive 7%
Mehrwertsteuer

Eine selbstverliebte Queen of Crime und ein eitler Horrorspezialist sterben so, wie sie es in ihren Romanen für ihre Opfer minutiös ausgeklügelt haben. Und nicht nur diese bestialischen Morde rauben der Psychologin und Profilerin Fiona Cameron den Schlaf, denn auch Kit Martin, ihr Lebensgefährte, zählt zu den prominentesten Erfindern des Todes. Fiona wird bald klar, dass Kit ganz oben auf der Liste des Psychopathen steht.

Links


Die Autorin

Val McDermid

Portrait von Val McDermid

Val McDermid, geboren 1955, arbeitete lange als Dozentin für Englische Literatur und als Journalistin bei namhaften britischen Tageszeitungen. Heute...

zur Autorin Bücher von Val McDermid

Pressestimmen

... Ein Wettrennen gegen die Uhr, eine Verfolgungsjagd im Computer und auf den Straßen Schottlands führt zu einem grandiosen Finale.<br /> McDermids Hauptfiguren sind keine strahlenden Krimiheroen, die voller Selbstvertrauen den Kampf gegen das Böse gewinnen. Vielmehr hadern sie auch mit sich, mit ihrer Biografie, ihren Freunden. Außerdem stellt McDermid mit der durchscheinenden Kritik an der Vorliebe für bestialische Taten bei einigen Kriminalschriftstellern ihre eigene Branche in Frage. Sie selbst hat gezeigt, dass die Zeichnung glaubwürdiger Figuren und Motive entschieden spannender ist als die Aufzählung von Brutalitäten.

Westfälische Nachrichten vom 28.08.2001, 27.09.2001

... McDermid arbeitet sich mit der ihr eigenen Präzision und psychologischem Fingerspitzengefühl zum Klimax vor. Ab Mitte des Buches wünscht man sich, man könnte schneller lesen. Und am Schluss hofft man inbrünstig, dass nie ein Serienkiller auf die Idee kommt, McDermids Szenario in die Realität umzusetzen.

Zeitung im Espace Mittelland vom 28.08.2001

In ihrem neuen Buch „Die Erfinder des Todes“ macht ein unbekannter Mörder Jagd auf Kriminalautoren, deren Bücher sich durch die genaue Schilderung grausamer Morde weniger auszeichnen als vielmehr schockieren. Die Opfer werden von ihrem Mörder genauso getötet wie sei es selbst explizit in ihren Romanen geschildert haben. Die Polizei-Psychologin Fiona, spezialisiert auf Täterprofile, hat es diesmal doppelt schwer: Zum einen entzieht sich der Täter, der offenbar Dichtung und Wahrheit verwechselt, ihren üblichen Normen, zum anderen ist ihr eigener Freund Autor von schaurigen Thrillern und deshalb selbst in Gefahr. „Die Erfinder des Todes“ ist nicht nur ein sehr spannender Krimi, sondern er betrachtet mit einer gewissen Selbstironie das Metier des Kriminalromans und jene Autoren, die mit blutrünstigen Darstellungen dieses Genre manches Mal an den Rand des Erträglichen oder des Erlaubten bringen.

NDR "Bücherwelt" vom 28. August 2001, 27.09.2001

Wenn die Hauptperson eines Romans sich beruflich mit der Seele von Menschen beschäftigt, dann ist eines klar: Platte, knallharte Action steht nicht im Vordergrund. Was nicht bedeutet, dass in McDermids neuestem Werk kein Blut fließt - im Gegenteil. Denn die Psychologin Fiona Cameron arbeitet als Profilerin und beschäftigt sich nun mal mit den Abgründen von Serienkillern. In ihrem neuen Fall bekommt sie es mit einer ganz speziellen Sorte zu tun: Jemand hat es sich in den Kopf gesetzt, die erfolgreichsten noch lebenden Krimi-Autoren aus dem Weg zu räumen. Um die jeweilige Todesart muss sich der Killer keine Gedanken machen: Er meuchelt die „Erfinder des Todes“ so, wie sie es in ihren Büchern selbst beschrieben haben. An der Lösung dieses Falles hat Fiona ein persönliches Interesse: Ihr Freund, der prominente Thriller-Autor Kit Martin, steht ganz oben auf der Todesliste.<br /> Die Schottin Val McDermid ist eine der erfolgreichsten Autorinnen Großbritanniens. Und ihr will hoffentlich keiner an den Kragen. Denn von ihren literarischen Katz-und-Maus-Spielen kann man einfach nicht genug bekommen.

Brigitte vom 2.10.2001

Wenn der Mörder immer ein paar Seiten Vorsprung hat<br /> ... Die schottische Thrillerexpertin und Literaturdozentin Val McDermid war bei ihrem neuen Roman Die Erfinder des Todes in Topform! Atemberaubende Szenen wie im „Schweigen der Lämmer“, ein spannender Plot, der gnadenlos vorantreibt - und ein fulminantes Ende, das niemand erwartet.

Bild am Sonntag vom 16.09.01

Mit diesem raffiniert konstruierten Thriller erweist sich Autorin Val McDermid einmal mehr als Meisterin ihres Fachs: Drei Schriftsteller werden auf dieselbe grausame Art ermordet, wie ihre Romanfiguren. Profilerin Dr. Cameron glaubt nicht an Zufall, sondern an einen Serienkiller.

BWZ Bunte Wochenzeitung 01/39, 39/2001

Man stelle sich vor, Krimi-Autoren müssten damit rechnen, in der Realität auf dieselbe Weise ums Leben zu kommen wie die Opfer ihrer Storys. Sicher wären sie dann weniger fantasievoll bei der Erfindung mörderischer Rituale. Denn das Leben könnte zum Alptraum werden, wie die schottische Autorin Val McDermid in ihrem neuen Roman zeigt. Ein scheinbar völlig verrückter Killer hat es auf berühmte Thriller-Autoren abgesehen und befördert sie buchstabengetreu ins Jenseits. Fiona Cameron, Psychologin und Profilerin bei der Polizei, hat höchst privates Interesse an der Aufklärung dieser brutalen Morde, denn ihr Lebensgefährte Kit Martin ist ebenfalls erfolgreicher Thriller-Autor! Val McDermid hat einen raffiniert konstruierten Krimi geschrieben, in dem das verwirrend gewebte Netz aus Spuren und Hinweisen erst am furiosen Ende der Story ein logisches Muster ergibt. Bis dahin hält die toughe Lady den Leser auf Trab. Atemlos bangt er mit Fiona Cameron um das mutmaßlich nächste Opfer und schwitzt Blut, weil der Mörder immer näher an Kit heran kommt, während Polizei und Fiona noch im Dunkeln tappen. Und dann schnappt der Mörder zu, entführt Kit Martin. Den erwartet ein ungewisses Schicksal und den Leser eine lange Nacht ...

Münchner Merkur vom 25.08.2001, 27.09.2001

Vor einem Jahr legte sie (McDermid) mit Ein Ort für die Ewigkeit ein Buch vor, das in vieler Hinsicht die Grenzen des Genres sprengte. Mit der Entwicklung des Falls - ein junges Mädchen ist verschwunden - verknüpft sie die bedrückend eindringliche Schilderung eines Dorfes, das noch Mitte der sechziger Jahre in einer Art Leibeigenschaft existiert und sich entsprechend mit mittelalterlichen Methoden gegen die Obrigkeit zur Wehr setzt. Die einfühlsame Gestaltung des inneren Zwiespalts des ermittelnden Kommissars, der hin- und hergerissen ist zwischen Ehrgeiz und Wahrhaftigkeit, Vergeltungslust und Gerechtigkeitsbewusstseins, machte Ein Ort für die Ewigkeit zu einem der herausragenden psychologischen Kriminalromane des letzten Jahrzehnts.

Die Zeit vom 4. Oktober 2001

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

↑ nach oben