Verlagsgruppe Droemer Knaur



Das Buch in dem die Welt verschwand

9783426627754
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Taschenbuch, Knaur TB
01.11.2004, 496 S.

ISBN: 978-3-426-62775-4
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Roman

Man schreibt das Jahr 1780. Revolutionäre Ideen durchziehen das Land. Mystische Zirkel und Geheimbünde bekämpfen sich allerorten.In der fränkischen Grafschaft Alldorf ist es zu merkwürdigen Todesfällen gekommen, und der junge Arzt und Epidemieforscher Nicolai Röschlaub soll bei der Aufklärung helfen. Wenn es ein Gift war, so hinterlässt es keine Spuren. Eine Verschwörung ist denkbar, doch wen hat sie zum Ziel? Begleitet von einer rätselhaften jungen Frau, macht sich Nicolai auf den Weg an die äußersten Grenzen des Reiches - und gleichzeitig ins Innerste seiner Seele. Die Zeit drängt, denn das Geheimnis ist aus dem Stoff, der eine Welt zerstören kann.

Leselounge

Der Autor

Wolfram Fleischhauer

Portrait von Wolfram Fleischhauer

Wolfram Fleischhauer wurde 1961 in Karlsruhe geboren. Bei Droemer erschienen seine vier Romane über die Künste ("Die Purpurlinie", "Die Frau mit den...

zum Autor Bücher von Wolfram Fleischhauer

Pressestimmen

„Ein geheimnisvoller Roman, manchmal melancholisch, mit einem überzeugenden, intelligenten Schluss, der einen emotional tief berührt zurücklässt.“

WDR, Service Buch

„Fleischhauers mitreißenden Roman um Geheimbünde und Spione, um Medizin und Aufklärung habe ich in nur einer Nacht verschlungen.“

Brigitte

"Intelligente Unterhaltung für Kenner der Philosophie, Kunst und Literatur.“

Münchner Merkur

 „Spannung mit Hirn!“

NÖ Nachrichten

„Ein Super-Mix aus Historienkrimi und Liebesgeschichte – besser kann man Winterabende nicht verbringen.“

Für Sie

 Es ist eine Welt zwischen Aberglauben und Aufklärung. Es ist eine Welt der Geheimbünde und Verschwörungen. Illuminaten, Rosenkreuzer, und der Geheimdienst des Deutschen Reiches geben sich die Klinke in die Hand, wenn es darum geht, neue Ideen zu verbreiten und wieder zu vernichten. [...]<br /> Die Stärke des Romans liegt unzweifelhaft in seiner genauen Milieurecherche. Von der ersten Seite an fühlt sich der Leser in die fremde Welt der verbotenen Gedanke und brennenden Kutschen hineingezogen. Sowohl die Sprache, als auch die Charaktere umgibt ein Flair des Altertümlichen, ohne dabei komisch zu wirken.

www.literature.de, 17.11.2003

Fleischhauer ist ein routinierter Erzähler, die Geschichte ist spannend bis zum Ende.

Augsburger Allgemeine, 22.11.2003

»Intelligente Unterhaltung für Kenner der Philosophie, Kunst und Literatur.«

Münchner Merkur, 31.10.2003

Ein Super-Mix aus Historienkrimi und Liebesgeschichte – besser kann man Winterabende nicht verbringen.

Für Sie, 18.11.2003

Krankheit oder Gift? Diese Frage muss der junge Arzt Nicolai Röschlaub klären, als er 1780 eine Reihe von Todesfällen untersucht: Alle Opfer weisen ein seltsames Geschwür unter dem linken Lungenflügel auf. Als er weiterforscht, stößt er auf ein unsagbares Geheimnis – und auf „das Buch, in dem die Welt verschwand“. Wolfram Fleischhauers mitreißenden Roman um Geheimbünde und Spione, um Medizin und Aufklärung habe ich in nur einer Nacht verschlungen. Bernhard Lill

Brigitte, 01.10.2003

Lesetipps

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Auch wenn Titel und Klappentext vielversprechend waren, konnte ich mit dem Buch nicht wirklich etwas anfangen und obwohl
ich Zeit hatte, lange Passagen am Stück zu lesen, hat sich mir der Sinn nicht erschlossen.
Nein, ich habe keinen Krimi erwartet, aber alle medizinischen und philosophischen Erkenntnisse der Zeit der Aufklärung und ihre politischen Geschehnisse empfinde ich als überwiegend nur angedeutet, teilweise auch verwirrend und unlogisch.
Auch wenn es ein Roman, also Fiktion ist, mag ich es, wenn gut recherchiert ist. Reist man nördlich von Nürnberg nach Eschenau, kommt man niemals nach Schwabach, das im Süden liegt; der Justizrat von Wetzlar hätte keine Berechtigung gehabt, in Nürnberg und Umgebung zu ermitteln...
Saguna, 31.10.2014

Grausame Morde, auf den ersten Blick ohne jeden Zusammenhang - bis der junge Arzt Nicolai Röschlaub, die Hauptperson
des Romans, entdeckt, dass sie alle an einem seltenen Geschwür litten -, rätselhafte Überfälle auf Kutschen, Illuminaten und eine geheimnisvolle Frau führen den Leser in die Irre. Kaum scheint der eine Handlungsstrang entwirrt, da ist schon wieder alle anders als gedacht.
Dabei wird sowohl das Alltagsleben im Kleinstaatendeutschland am Ende des 18. Jahrhunderts in allen Fazetten glaubwürdig dargestellt, als auch die Gedankenwelt, in der die Aufklärung und nicht zuletzt deren überragender Vertreter Immanuel Kant die bisherigen Anschauungen und Weltordnungen bis in die Grundfesten erschüttern.
kurzum: eine gelungene Kombination zwischen Philopsophie und Thriller!
Veronika Janssen, 01.04.2013
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