Verlagsgruppe Droemer Knaur



Nacht unter Tag

9783426504468
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Taschenbuch, Knaur TB
01.06.2010, 544 S.

ISBN: 978-3-426-50446-8
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Roman

Das Verschwinden von Mick Prentice gibt Detective Inspector Karen Pirie Rätsel auf: Micks Tochter meldet ihn erst nach über zwanzig Jahren vermisst – doch aus der Familie des Bergarbeiters ist nicht viel herauszukriegen. Und auch bei dem steinreichen Sir Brodie, dessen Tochter damals zur selben Zeit zusammen mit ihrem Neugeborenen entführt wurde, stößt Karen auf eine Mauer des Schweigens. Allmählich kommt ihr der Verdacht, dass dies kein Zufall ist …

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Die Autorin

Val McDermid

Portrait von Val McDermid

Val McDermid, geboren 1955, arbeitete lange als Dozentin für Englische Literatur und als Journalistin bei namhaften britischen Tageszeitungen. Heute...

zur Autorin Bücher von Val McDermid

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Pressestimmen

"(..) ein weiterer fesselnder Krimi der erfolgreichen Autorin, der neben Spannung auch eine Menge schottische Geschichte zu bieten hat."

dpa, 14.04.2009

"Nacht unter Tag" ist McDermids zwölfter Thriller. Wie die ehemalige Reporterin die verschiedenen Handlungsstränge - darunter Entführung, Verrat und mindestens ein Mord - und mehrere Zeitebenen geschickt zu einem guten Plot verwebt, das ist ihre bewährte Krimikunst: Keine hohe Literatur, sonder eher schottische Hausmannskost, wenn auch sehr spannend, humorvoll und glaubwürdig."

Süddeutsche Zeitung, Nina Berendonk, 12.03.2009

"Das eigentlich Fasznierende an Val McDermids autobiographische Züge enthaltenen Buchs: die überzeugende Beschreibungen des schottischen Bergarbeiter-Milieus und damit einhergehend auch des Bergarbeiterstreiks der 80er. Der Krimiplot ist spannend konstruiert, nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Rückblenden: Der Leser wird immer wieder aus den Verhören im Jahr 2007 herausgerissen und erfährt aus erster Hand, was sich im verhängnisvollen Herbst und Winter 1983/84 tatsächlich ereignet hat."

Siegener Zeitung, 25.03.2009

"Val McDermid ist eine sichere Bank. Da weiß man, was man hat: nämlich versiert geschriebene psychologische Thriller."

Stern, Krimi Special, 08.04.2009

Dunkle Familiengeheimnisse und Mord, serviert in einem epochalen Roman. (..) Mit detektivischem Spürsinn schreibt McDermid einen Bestseller nach dem anderen.

Kurier (A), 02.04.2009

Mit Gespür für den Zeitgeist: "Die schottische Autorin Val McDermid gehört längst zu den großen Stars der Krimi-Szene. In ihrem neuen Roman "Nacht unter Tag" erinnert sie an den Bergarbeiterstreik von 1984, dessen Wunden bis in die Gegenwart schmerzen. Val McDermid begreift sich nicht nur als Vertreterin des psychologischen, sondern auch des politischen Krimis."

Westfalenpost, 26.03.2009

"Viele falsche Fährten, fragwürdige Loyalität, komplizierte Familienbande, persönliche Betroffenheiten und bohrende Fragen an die englische Gesellschaft. Ein sehr guter (man möchte sagen: auch) Kriminal-Roman."

Hellweger Anzeiger, 27.03.2009

"Nacht unter Tag" ist mit großem Geschick aufgebaut und höllisch spannend. Es ist ein Spannungsroman erster Güte! Val McDermid beweist erneut, dass sie zu den besten Krimi- und Thrillerqueens der Welt gehört."

Alex Dengler, denglers-buchkritik.de, 14.04.2009

Val McDermid würzt die britische Arbeitergeschichte mit einem Kriminalfall. (..) Bloß nicht zu schnell oder zu hastig erzählen - nach der Devise ist die gesamte Dramaturgie des Buches aufgebaut. Diese epische Breite bereitet großes Vergnügen, nicht zuletzt deswegen, weil die Autorin den Roman im Milieu der schottischen Bergarbeiter ansiedelt und den Leser somit in eine Welt führt, die außerhalb Großbritanniens eher weniger bekannt ist.

Abendzeitung, 14.03.2009

"Die Autorin hat, wie immer, stilsicher und spannend, einen absolut lesenswerten Kriminalroman geschrieben. Geschickt und flink wechselt sie zwischen den Zeitebenen und geradezu fröhlich wird ihre Sozialkritik an der Thatcher-Regierung während der Zeit der Bergarbeiterstreiks zwischen die Buchseiten gepackt."

Beriner Morgenpost, 17.04.2009

"Ihr persönliches Engagement macht diesen Thriller nebenbei zu einem bemerkenswerten Stück sozialgeschichtlicher Literatur. Dieses Buch ist ein gewitzter, kraftvoller Stand-alone-Thriller der schottischen Autorin, die mit Romanen wie „Ein Ort für die Ewigkeit“, „Das Lied der Sirenen“ und mit der Reihe um den Profiler Dr. Tony Hill zu Recht Weltruhm erlangt hat."

Focus Online, 25.03.2009

"Hochspannend und psychologisch dicht"

Buchmarkt, Juli 2010

"Ein Spannungsroman, der einen schnell in seinen Bann zieht - ruhig, ohne Effekthascherei und mit einer ordentlichen Prise Sozialkritik an der damaligen Thatcher-Regierung."

Aktuell für die Frau, 07/2010

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Ich habe schon viele Bücher gelesen, aber dann habe ich angefangen dieses Buch zu lesen und war überwältigt. Es ist
ganz anders als alle andere Bücher die ich je gelesen habe. Es ist auch einfach großartig!!! So ein gutes Buch hatte ich noch nie gelesen! Ich muss zugeben, ich hätte mir dieses Buch nie gekauft, der Titel hätte mich nicht gereitzt, doch das Cover fand ich so toll, da dachte ich mir das muss ich nehmen. Seit diesem Buch bin ich eine begeisterte Val McDermid Leserin. :) Euch allen auch noch viel Spaß beim lesen!! ;D
Stefanie, 17.08.2010

Val Mc Dermid muss zwar nicht erst beweisen, dass sie die Spannung beherrscht - aber mit diesem Krimi bestätigt sie es.
Wunderbar aufgebaut und stimmig spielt das Buch vom ersten Moment an mit dem Interesse des Lesers, zieht in den Bann und lässt nur scheinbar ein paar Erholungspausen zu, bevor es wieder ganz zur Sache geht. Ein Genuss für Krimi-Freunde.
Rita Kohn, 25.03.2009

Die gebürtige Schottin Val McDermid hat mit “Nacht unter Tag“ erneut einen Thriller außerhalb ihrer drei
Erfolgsserien (u.a. mit dem Profiler Tony Hill) geschrieben. Das ermittelnde Duo Pirie und Parhatka hatte schnell meine Sympathien, da die Autorin gerade so viele Informationen aus dem Privat- und Berufsleben der beiden liefert, dass ich eine gute Vorstellung ihres Charakters und ihrer Lebensweise erhielt, ohne mich durch zu ausführliche Beschreibungen gelangweilt zu fühlen. Vor allem Karen Pirie ist mir mit ihrer direkten, sehr eigenwilligen und leicht spöttischen Art ans Herz gewachsen.

Die Geschichte behandelt abwechselnd den Entführungsfall und die Vermisstensache und springt in sehr kurzen Abständen zwischen Vergangenheit und Gegenwart und zudem noch zwischen Schottland und Italien hin und her. Was sich im ersten Moment verwirrend anhört, erweist sich schnell als kluger Schachzug von Val McDermid. Jede Vernehmung und Spurensicherung in der heutigen Zeit wird durch Erinnerungen und Rückblenden ergänzt und erläutert. Genau zum richtigen Zeitpunkt wird die jeweilige Szene abgebrochen, um den nächsten losen Faden weiterzuspinnen. McDermid ist es gelungen, den Plot dadurch noch interessanter und spannender zu gestalten. Gleichzeitig machen die schnellen Wechsel von einem Ermittlungsort zum anderen die große Diskrepanz zwischen den verschiedenen Lebensumständen der Protagonisten umso deutlicher und lassen die ehemalige Bergarbeitersiedlung im Gegensatz zum sonnigen, südlichen Flair der Toskana und dem scharf bewachten, luxuriösen Anwesen von Sir Brodie überaus ärmlich und düster wirken.

Schon nach einiger Zeit hatte ich zwei bestimmte Personen als Hauptdrahtzieher der Entführung im Verdacht, war mir aber bezüglich der Komplizen, der Umstände und des Motivs nicht ganz im Klaren. Meine Vermutung zum ersten Punkt hat sich am Schluss zwar bestätigt, mit dem Rest lag ich jedoch ziemlich daneben, da die Autorin viele falsche Fährten legt und die Auflösung wirklich nur schrittweise vorankommt, mit etlichen Überraschungen und weiteren Morden bis zum Ende hin. Alle wichtigen Figuren werden bis
in die Tiefen ihrer Psyche ausgelotet, so dass sich ihre Beweggründe von selbst erklären.

Das Besondere an dem neuen Thriller ist jedoch der persönliche Bezug von Val McDermid zu dem hier verwendeten Stoff. Ihre beiden Großväter waren Bergarbeiter in East Wemyss und sie verbrachte in ihrer Kindheit viel Zeit dort, weshalb ihr wohl auch der verlorene Streik von 1984 noch sehr gegenwärtig ist. Wahrscheinlich ist es ihr aufgrund ihrer eigenen Herkunft so gut gelungen, die Nöte und Bedürfnisse der Bergarbeiterfamilien sehr plastisch und nachvollziehbar darzustellen. Die Autorin nimmt hierbei kein Blatt vor den Mund und auch die ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher wird heftig kritisiert.

Insgesamt gesehen handelt es sich bei “Nacht unter Tag“ um e
Silke, 13.03.2009
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