Verlagsgruppe Droemer Knaur



Die Frau im grünen Kleid

9783426505540
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Klappenbroschur, Knaur TB
02.07.2012, 416 S.

ISBN: 978-3-426-50554-0
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Roman

Vom ersten Augenblick verfällt er ihrer kühlen Schönheit und weiß, dass er sie malen muss – Camille, das Mädchen aus reichem Hause. Er, Claude Monet, ist jung und seine Malerei noch unbekannt. Doch Camille lässt sich von ihm ein­fangen, auf der Leinwand und in seinem Herzen. Sie wird seine Muse, seine Lebensliebe. Sie wird ihm Schatten, Licht und Seerose. Ihre unkonventionelle Liebe wird aber schon bald auf eine harte Probe gestellt.

Die Autorin

Stephanie Cowell

Portrait von  Stephanie Cowell

Stephanie Cowell, die Tochter zweier Künstler, ist ausgebildete Koloratursopranistin und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in New York. Nach...

zur Autorin Bücher von Stephanie Cowell

Pressestimmen

Feinfühlige Roman-Biografie.

Tina, 49/2010

Auf historischen Tatsachen basierend beschreibt Autorin Cowell den Weg des Künstlers. In kleinen Zwischenspielen lässt sie Monet Anfang des 20. Jahrhunderts auf sein Leben zurückblicken und fantasiert sich dann durch seinen Lebensweg bis zum Tod von der geliebten Camille. Ihre anschaulichen Beschreibungen erwecken die historischen Figuren zu neuem Leben, entführen den Leser in das Künstlermilieu von der Metropole Paris mit dem Maler und seiner geliebten Muse.

Münstersche Zeitung, 23.12.2010

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Eine berührende Liebesgeschichte/ Biografie.

Arven, 03.08.2013

Claude Monet geht als junger Mann gegen den Willen seiner Familie nach Paris, um das Leben eines Malers zu führen. Mit
anderen Malern dieser Epoche (Bazille, Manet, Renoir, Pissarro …) lebt er auf kleinsten Raum in einem Atelier. Doch sie sind glücklich, denn sie haben alle diesen einen Traum … erfolgreiche und anerkannte Maler zu werden. Eines Tages trifft Monet seine Camille. Erst sitzt sie ihm nur Modell für sein berühmtes Gemälde „Die Frau im grünen Kleid“, doch später verliebt er sich unsterblich in sie. Camille kommt aus einer wohlhabenden Familie, verlässt diese aber für Monet. Sie bleibt bei ihm, egal was kommt und wie bitter es auch wird. Sie haben Schulden, werden aus den Wohnungen geworfen und schlafen oft genug irgendwo, wo sie gerad ein Bett finden. Doch ihre Liebe zueinander und Monet Leidenschaft zur Malerei verbindet sie.

Laut Aussage der Autorin in der abschließenden Anmerkung „ … basiert der Roman auf historischen Tatsachen. Einige Ereignisse sind allerdings aus Gründen der Dramaturgie und Kontinuität leicht verändert oder fiktionalisiert worden …“ Das merkt man als Leser jedoch nicht. Was es im Einzelnen ist möchte ich hier nicht verraten.

Der Roman ist wunderschön geschrieben und hat mich mit einer tiefen Traurigkeit zurück gelassen. Dieses Leben, das Monet und Camille geführt haben war kein einfaches. Doch ihre Liebe zueinander und zur Malerei ist während des ganzen Buches zu spüren.

Nach dem Schluss des Buches habe ich mir einige Bilder von ihm im Internet angeschaut. Wer Bilder von Monet kennt, versteht nun einiges besser. Sieht Dinge in seinen Bildern, die er beim Malen gefühlt hat und spürt in den Bildern seine Liebe zu Camille.

Für mich steht fest, dass ich irgendwann einmal in meinem Leben nach Giverny, seinem letzten Wohnsitz, möchte. Ich bin davon überzeugt, dass man dort Camilles und Monets Gegenwart spüren kann, so wie in diesem Buch.




Jeden Morgen steht er auf, um zu malen. Und wenn er malt, denkt er an sie. Sie ist in jeder Blüte, in jedem Pinselstrich, sie ist in seinen Gedanken.
Angelika Abels, 03.08.2013

Dieses Buch ist ein "Muss" für alle Monetfans und für weibliche Leser historischer Romane. Ich persönlich finde , es
ist auch die Geschichte einer starken Frau"Camille Doncieux " , ohne die Monet sich vielleicht gar nicht hätte verwirklichen können. Absolut lesenswert für jung und alt.
Sandra Paulsen, 17.06.2013

Claude Monet, welchem Kunstinteressierte kennt diesen Namen nicht. Monet ist der Inbegriff der impressionistischen
Malerei. Seine Seerosen sind weltberühmt und seine Bilder erreichen bei Auktionen schier unglaublich hohe Preise.
Wer jedoch war Monet? Wie hat er gelebt, wie kam er zur Malerei und wie lebte er seinen Alltag? Die Künstler die in der Mitte des 19. Jahrhunderts versuchten einen neuen Weg zu beschreiten, hatten es alles andere als leicht. Sie wurden verspottet, ihr Bilder als „skizzenhaft“ oder „unfertig“ bezeichnet und andere Maler, die in der Kunstwelt schon Fuß gefasst hatten, nahmen sie nicht ernst und hatten nur Spott über. Ob Auguste Renoir, Camille Pissarro, Edgar Degas und eben auch Claude Monet – sie alle blieben sich jedoch treu und kämpften verbissen darum, dass ihr neuer Malstil anerkannt wurde. Nicht alle erlebten es, dass dies geschehen würde, aber Claude Monet war einer von ihnen, dem noch zu Lebzeiten Anerkennung gezollt wurde.

„Die Frau im grünen Kleid“ ist das Gemälde der jungen Camille Doncieux, die ihm Modell saß und die auch seine große Liebe war. Stephanie Cowell schildert in ihrem Buch das Leben von Claude und Camille.
Die Autorin zeichnet in feiner, leiser Sprache die große Liebe der beiden, ohne übertriebenes Pathos oder gar kitschig schwülstigen Szenen. Feinfühlig und detailliert gibt sie Einblick in das damals harte Künstlerleben, malt die Szenerien der heute wohl berühmtesten Maler in ebenso impressionistischer Weise wie diese ihre Bilder. War ein junger Künstler nicht aus begütertem Haus und wurden von ihren Eltern nicht unterstützt, wussten sie oft nicht, wie sie die Miete für ihre mehr als bescheidene Bleibe bezahlen und wie sie ihren Lebensunterhalt finanzieren sollten. Manche schlossen sich zusammen und mieteten ein kleines Atelier, dass sie sich teilten. Sie hielten sich mit Porträt- oder Schaufenstermalerei über Wasser und lebten so von einem Tag auf den anderen.
Claudes große Liebe, Camille, kam aus reichem Elternhaus und ihre Familie war alles andere als begeistert von Camilles Entschluss, mit Claude zusammenleben zu wollen. Camille jedoch gab für Claude alles auf und Claude hat seine junge Geliebte auf vielen seiner Bilder verewigt.
Cowell hat mit dieser Roman-Biografie ein wunderbares Buch geschaffen, das für Liebhaber des Impressionismus ein „muss“ ist. Auf hohem Niveau und eleganter Sprache bringt die Autorin einem die innige Beziehung zwischen Claude und Camille näher, gleitet nie ab ins Belehrende, Kitschige oder gar süßlich Schnulzige, sondern gewährt dem Interessierten lediglich Einblicke in das Entstehen des damals neuen Kunststils und die Charaktere die diese Bilder entstehen lassen.
Eine Perle für alle Kunstliebhaber und die, die es werden wollen. Ein absolut empfehlenswertes Buch!
Daniela, 04.11.2010
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