Verlagsgruppe Droemer Knaur



Wie Sonne und Mond

9783426511442
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Taschenbuch, Knaur TB
02.09.2013, 352 S.

ISBN: 978-3-426-51144-2
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Roman

Birgit lebt glücklich und zufrieden mit ihrem Mann Tom und den beiden Kindern in einem Haus am Starnberger See. Dort taucht plötzlich ihre Schwester Kira wieder auf – Kira, die Rebellin, die Weltenbummlerin, die auf Ibiza lebt und die sie seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen hat. Auf einmal beginnt Birgit ihr bisheriges Leben in Frage zu stellen: Hat sie wirklich die richtige Entscheidung getroffen, als sie eine bürgerliche Existenz mit Familie und Wohlstand wählte? Gibt es da nicht auch noch etwas anderes? Kira dagegen kann nicht vergessen, was in jener Nacht vor zwanzig Jahren geschah, als sie den Geliebten verlor und ihr Leben zerstört wurde – von ihrer Schwester …

Leselounge

Die Autorin

Nicole Walter

Portrait von Nicole Walter

Nicole Walter hat Sprachen in München studiert und dann als Werbetexterin und freie Journalistin gearbeitet. Seit 1994 schreibt sie überaus...

zur Autorin Bücher von Nicole Walter

Pressestimmen

"WIE SONNE UND MOND rührt den Leser zu Tränen und droht, ihm das Herz zu brechen. (...) Was man hier in die Hand bekommt, ist Literatur voller Poesie und Sinnlichkeit - eben eine zarte Versuchung, der man partout nicht widerstehen kann, und Kurzweil, die einfach zum Seufzen schön ist."

Literaturmarkt.info, 30.09.2013

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Ein toller Roman der zeigt, dass nicht alles im Leben vorhersehbar ist und einen selbst zum Nachdenken bringt.

Lana Rothenstein, 21.05.2014

"Wie Sonne und Mond" hat mich von der ersten Seite an gefangen genommen. Es ist aus zwei Perspektiven geschrieben - von
beiden Schwestern - und macht das Buch zusätzlich spannend. Mich hat fasziniert, wie diese beiden Schwestern nach und nach wieder zueinander finden, obwohl sie erstens so unterschiedlich sind und zweitens so gegensätzliche Lebenswege eingeschlagen haben. Und klasse fand ich auch, dass jeder Schwester, obwohl sie ja angeblich mit ihrem Leben zufrieden war, einen Teil der anderen - über ihren Schatten springend von beiden Seiten - angenommen hat.
Toll! Ein sehr spannendes, nachdenklich machendes Buch, wie es genau so im wahren Leben vorkommen kann.
Großes Kompliment an die Autorin für ihren flüssigen, spannenden und inhaltlich stimmigen Roman!
Nicola Heubach, 04.04.2014

Ein wahnsinnig toller und einfühlsamer Roman über zwei Schwestern. Auch hier war ich sehr gefesselt und konnte das
Buch nicht zur Seite legen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es endet! Auch das erste Buch der Autorin hat mir schon sehr gut gefallen.
Doris Oberauer, 01.03.2014

„Wie Sonne und Mond“, so der Titel, und so sind die beiden Schwestern. Oder auch wie Feuer und Wasser oder wie Tag
und Nacht. Sie versuchen, sich trotz aller Verletzungen der Vergangenheit anzunähern, müssen aber erkennen, dass sie wie Sonne und Mond nicht zu einander finden können. Immer läuft eine der anderen hinterher und sie begegnen sich nicht wirklich. Erst ganz am Ende des Buches wendet sich dieses Verhältnis, aber bis es soweit sein wird, erlebt der Leser noch viel Dramatik, aber auch Humor und manch witzige kleine Episode. Und ganz schnell, mit nur wenigen Worten, gelingt es der Autorin immer wieder, Situationen und Menschen mit soviel Tiefgang auszustatten, dass man kurz innehalten und die Worte und Sätze auf sich wirken lassen muss. In den Kapiteln stehen Kira und Birgit abwechselnd im Mittelpunkt der Handlung, erzählt wird aber immer von außen, immer in der dritten Person. Die Gedanken, die den Protagonisten durch den Kopf gehen, auch die häufig eingefügten Erinnerungen, sind im Gegensatz zum tatsächlichen Geschehen in einer kursiv abgesetzten Schrifttype gehalten, das verleiht dem Buch noch zusätzlichen Tiefgang.

Alles in allem ist der Roman intelligente und handwerklich sehr gut gemachte Unterhaltung. Ein Lesevergnügen, dem man sich gern hingibt und das Seite für Seite mehr Faszination erzeugt. Das Buch werde ich gern weiter empfehlen und in meinen Veranstaltungen vorstellen.
Ilona Rehme, 05.01.2014


Nicole Walter hat schon mit ihrem Roman "das Leben drehen" zu Tränen gerührt und ihr neuer Roman trifft wieder mitten ins Herz.
Da die vielen Lesetipps ausführlich über die Geschichte berichten, fasse ich mich kurz:
Eifersucht, Neid, Missgunst zwischen zwei Schwestern, unausgesprochene Wahrheiten, dies alles macht den beiden Protagonisten Birgit und Kira das Leben schwer. Der schöne Schein der alle blendet, die Lügen die sie strafen und der Schmerz der sie fast umbringt, nachdem die Fassade bröckelt und ins Wanken gerät, das alles macht für uns dieses Lesevergnügen aus.
Dieser Roman ist aufwühlend, mitreißend und sehr emotional.
Absolut LESENSWERT!
Sandra Paulsen, 29.09.2013

Neid und Missgunst sind ein böses Übel in unserer Gesellschaft und sicher keine neue Erfindung, sondern ebenso alt wie
die biblische Geschichte über Kain und Abel. Der Neid auf den Erfolg des eigenen Bruders und die damit einhergehende vermeintliche Herabsetzung des eigenen Wertes vor den Augen Gottes ließ Kain seine Liebe und Verbundenheit zu seinem leiblichen Bruder Abel für einen Augenblick vollkommen vergessen und seine niederen Triebe die Oberhand gewinnen: Er erschlug den Bruder.
Nicole Walter siedelt ihren Roman über die ungleichen Schwestern Birgit und Kira in der Nähe dieser christlichen Erzähltradition an. Kain und Abel liebten und fürchteten ihren Gott, die Schwestern buhlen um die Gunst der Eltern, vor allem der Mutter, und verschwören sich wenn nötig auch gemeinsam gegen ihre Erzeuger. Doch der Mensch ist ein egoistisches Wesen. Er vergleicht sich zu gern mit anderen und schielt neidisch auf die Vorzüge seiner Mitmenschen, die ihm selbst verwehrt wurden. Davor sind auch die Schwestern nicht gefeit, die in ihrer von emotionalen Extremen geprägten Jugendlichkeit diese Unterschiede nur schwer kompensieren können und weitreichende Entscheidungen treffen.
Die jüngere Schwester Kira reist ihrem großen Schwarm Tom nach Ibiza hinterher, die große Schwester Birgit als Anstandsdame im Schlepptau. Kira ist wild und abenteuerlustig, Birgit verantwortungsbewusst, zielstrebig und angepasst.
Während Kira die Welt auskosten will, schlägt bei Birgit und Tom der Blitz ein. Sie verlieben sich ineinander und verbringen noch auf Ibiza ihre erste gemeinsame Nacht. Kira ist auf einer Party auf hoher See und hinterlässt schließlich einen Zettel im Hotel, dass sie einer neuen Liebe hinterher reist.
Nun folgen 20 Jahre der Funkstille. Ab und zu erhalten die Eltern von ihrer Jüngsten eine Postkarte mit einem sich wiederholenden Einzeiler, der bezeugen soll, dass es ihr gut geht. Der Vater stirbt vor Gram, die Mutter verliert ihren Verstand an die Demenz, nur Birgits Familienleben mit Tom im umgebauten Elternhaus scheint perfekt – bis Kira plötzlich unvermittelt vor der Tür steht und alles ins Wanken gerät.
Nicole Walters Roman berührt, wühlt auf und versöhnt. Die Beziehung zur Schwester vermag eng, bereichernd und tiefgründig sein, aber sie ist nicht per se immun gegen Neid und Missgunst. Nur weil der gesellschaftliche Code die Liebe zwischen Geschwister als oberstes Gebot versteht, so ist die Beziehung zwischen ihnen als Liebende ebenso vielschichtig wie zwischen allen anderen Liebenden und bekanntlich liegen Hass und Liebe nah beieinander.
Die Einsicht in die eigenen Schwächen, Stärken und Wünsche und die Aussöhnung mit diesen, geben uns Kraft, um den anderen auf Augenhöhe zu begegnen. Diese Weisheit hat die Autorin in einen manchmal etwas sperrigen Plot gepackt und kräftig durchgeschüttelt. Als Ergebnis unterhält den Leser ein kurzweiliger Roman über zwei Schwestern, deren Mot
Astrid Böttcher, 06.09.2013

Routiniert, schnörkellos erzählter Roman um zwei ungleiche Schwestern, die sehr lebensnah und kontrastreich
geschildert werden, aber nicht vordergründig um Lesersympathie feilschen. Leider nimmt der dramatische Ballast stellenweise überhand und sorgt für Längen, die jedoch von einem nicht kategorisch schwarz-weißem Ausgang und scharfsinnig analysierten Figurenbindungen wieder wettgemacht werden.
Ein durchaus tiefgründiges Buch, für das man allerdings in Stimmung sein muss. Ich war es leider nicht.

Harzbiene, 06.09.2013

Die Schwestern Birgit und Kira machen zusammen mit Tom Urlaub auf Ibiza. Eines Tages kommt Kira nicht zurück und bleibt
verschwunden. Viele Jahre vergehen. Doch dann kehrt Kira eines Tages wieder nach Hause zurück. Zu Hause erfährt sie, wie sehr sich alles in der langen Zeit verändert hat.
Es brechen Konflikte auf, Lebensweisen werden in Frage gestellt und Wahrheiten kommen zu Tage, von denen die Protagonisten geglaubt haben, dass sie „gut vergraben“ wären.

Absolut passend für das Romanthema fand ich das Zitat auf dem Klappentext: „Jeder Mensch ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt“.
Sehr gut gefallen haben mir die sehr intensiven Beschreibungen von Gefühlen und Ängsten.
Es wird vorgeführt, dass viele Themen im Leben unausgesprochen bleiben und man glaubt, dass man in einer Heilen Welt leben würde, bis dann doch einmal die Fassade des „Schönen Schein“ bröckelt.

Die Autorin hat ein absolutes Talent das Seelenleben ihrer Protagonisten äußerst intensiv und tiefgründig zu beschreiben. Eine Seelenwelt, wie sie sich die Protagonisten selber nicht (vor sich) eingestehen.

An manchen Stellen dachte ich mir, dass der Roman thematisch etwas überfrachtet und zu klischeehaft ist. Beispielsweise die Beschreibung wie Kira um den Strafzettel wegen Falschparkens bei dem Polizisten rumgekommen ist; dass nämlich der Knopf ihrer Bluse aufspringt (S. 236). Oder wie schnell bzw. einfach Kira einen Job bekommen hat (S. 234). Dies erinnerte beim Lesen dann doch eher wieder an einen „durchschnittlichen Frauenroman“. Und dies war dann auch auschlaggebend leider doch nicht die vollen 5 Sterne zu vergeben.

Zu dem Cover kann ich leider keinerlei Bezug herstellen (auch nach dem Lesen erinnert es mich eher an Obstsalat): es ist nichtssagend und es spricht mich auch nicht wirklich an.

4 Sterne (von max. 5 Sternen)
kvel, 28.08.2013

Das Buch hat mir von der ersten Seite an gefallen. Es ist doch interessant, dass die Menschen immer das begehren, was
man selbst nicht besitzt. Das ist auch bei Schwestern so, die beide einen ganz unterschiedlichen Weg gegangen sind.
Sabine Illerhues, 28.08.2013

Dieses Buch hat in mir ein tosendes Meer aus Emotionen entstehen lassen. Man merkt, wie gern die Autorin Geschichten aus
dem prallen Leben erzählt. Dabei lässt sie keine Generation zu kurz kommen. Ich kann die Lektüre nur weiter empfehlen!
Gabriele, Leserin, 24.08.2013

Dieses Buch hat in mir ein tosendes Meer aus Emotionen entstehen lassen. Man merkt, wie gern die Autorin Geschichten aus
dem prallen Leben erzählt. Dabei lässt sie keine Generation zu kurz kommen. Ich kann die Lektüre nur weiter empfehlen!
Gabriele, Leserin, 24.08.2013

Mit „Wie Sonne und Mond“ ist der Autorin Nicole Walter ein gefühlvoller, zu Herzen gehender Roman gelungen. Die
Geschichte zweier Schwestern, die oberflächlich gesehen so gar keine Gemeinsamkeiten haben, sich aber doch viel ähnlicher sind als sie selbst es wahrhaben wollen.
Der Schreibstil zwischen sachlicher Kühle und poetischer Bildsprache gibt dem Buch trotz der teils bedrückenden Themen eine gewisse Leichtigkeit. Sehr schön die kursiv eingestreuten Zitate und Lebensweisheiten. Ein Roman den man ohne Bedenken empfehlen kann und der im Leser noch einige Zeit nachklingen wird.
Senta Konopke, 19.08.2013

Rückentext
Zwei Schwestern, so verschieden wie Tag und Nacht, wie Sonne und Mond: Birgit, glücklich verheiratet, zwei Kinder, ein großes Haus am See; Kira, Weltenbummlerin, unstet uns rebellisch aus Prinzip.
Nach Jahren treffen die beiden ungleichen Schwestern wieder aufeinander, und Birgit beginnt ihr ganzes bisheriges Leben in Frage zu stellen: Hat sie wirklich die richtigen Entscheidungen getroffen? Soll sie noch einmal von vorne anfangen?



Kira lebt auf Ibiza. Als ihr Freund stirbt, beschließt sie sich endlich ihrem Leben zu stellen und mit allem was unausgesprochen blieb aufzuräumen. Sie fliegt nach 20 Jahren wieder zurück in ihr Heimat München, um dort die Vergangenheit aufzuarbeiten.
Birgit lebt in München, mit dem Mann ihrer Träume. Sie lebt seit dem Tod des Vaters im Haus der Eltern. Ihre Mutter lebt in einem Pflegeheim. Birgit hat alles, wovon sie immer geträumt hat.
Doch dann traut sie ihren Augen nicht, ihre Schwester taucht aus dem Nichts nach 20 Jahren wieder auf. Sie ist sauer und glücklich zu gleich. Auch Birgits Mann Tom fällt aus allen Wolken als er Kira sieht und verlangt von Birgit, dass Kira auf der Stelle wieder verschwindet. Was hat bringt Tom so aus dem Gleichgewicht und was ist vor 20 Jahren auf Ibiza passiert, was das Leben der Drei so verändert hat?

Mir ist Kira in dieser Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Sie musste so viel Schlimmes erleiden und kämpft sich nach und nach wieder ins Leben zurück. Als sie dann die Liebe ihres Lebens findet, bleibt diese für sie unerreichbar … Für mich ist sie eine starke Frau, die erkennt, es wichtig ist sein Leben zu leben und nicht das der Anderen.

Wieder gelingt es Nicole Walter mit „Wie Sonne und Mond“ ein Roman zu schreiben, der voller Gefühle aber auch Tiefgang ist. Die Geschichte um Birgit und Kira ist so vielschichtig. Es geht um Geschwisterliebe, darum wie eine einzige falsche Entscheidung ein Leben bzw. das Leben vieler beeinflusst und dass es nie zu spät ist einen Neuanfang zu wagen, egal wie alt man es ist.

Mich hat dieses Buch sehr berührt. Mir gefallen die philosophischen Ansätze und die Gedanken, die Kira hat. Es wirft wieder Fragen über das Leben auf und lässt das eigene reflektieren. Was wäre wenn ... Ein Buch, das mich nachhaltig beschäftigt …

Wer schon das „Leben drehen“ von Nicole Walter toll fand, wird auch dieses Buch von ihr lieben. Für mich ein Muss!!!




„Schau in dich hinein, lausche, was in dir ist. Nicht das, wovon die andere sagen, dass es in dir sein soll. Nur, was wirklich in dir ist. Es sind deine Gedanken, deine Gefühle, deine Fragen … Und wenn du dann noch mit dir ein bisschen Geduld hast und dir ganz genau zuhörst, auch deine Antworten …“ (Seite 50)



Angelika Abels, 12.08.2013

Wer das Buch "Das Leben drehen" gelesen und so wie ich geweint hat, der kommt um das neue Buch "Wie Sonne und Mond"
nicht herum.
Das Thema wieder gut gewählt, klingt interssant, auch wenn Nora Roberts solche Bücher engros schreibt und man denkt, das alles darüber geschrieben wurde, bin ich mir sicher, das die Autorin auch diesmal ein tolles Buch vorlegt, welches einem ein paar schöne entspannende Stunden garantiert.
Fiona63, 22.07.2013
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