Verlagsgruppe Droemer Knaur



Kiellinie

9783426514016
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Taschenbuch, Knaur TB
01.04.2014, 384 S.

ISBN: 978-3-426-51401-6
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Ein Fall für Kommissarin Sanders

Kurz vor Beginn der Kieler Woche finden zwei Segler die Leiche einer jungen Frau an der Kieler Förde. Es handelt sich um die Tochter des ehemaligen Liebhabers von Kriminalhauptkommissarin Lisa Sanders. Erschwert werden Lisas Ermittlungen in diesem Mordfall durch die Zusammenarbeit mit dem arroganten Oberstaatsanwalt Dr. Thomas Freiherr von Fehrbach, den selbst ein dunkles Geheimnis zu umgeben scheint.

Leselounge

Die Autorin

Angelika Svensson

Portrait von Angelika Svensson

Angelika Svensson ist das Pseudonym der Krimiautorin Angelika Waitschies. Die Autorin wurde 1954 in Hamburg geboren und lebt heute in Schleswig...

zur Autorin Bücher von Angelika Svensson

Weitere Teile der Reihe "Ein Fall für Kommissarin Sanders"

Pressestimmen

"Ein abwechslungsreicher Krimi mit interessanten Charakteren."

lust-auf-buecher.de, 09.04.2014

"Spannend und solide."

Yacht, 09.07.2014

"Ein spannender Krimi, mit einem sympathischen Ermittlerteam, von dem man unbedingt noch mehr lesen möchte."

News - Magazin für Minen, Schaumburg, Bielefeld und Umgebung, August 2014

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Kiellinie des Verbrechens.
Grotesker konnte ein Auftakt zur berühmten Kieler Woche nicht sein als mit dieser Meldung über einen grausigen Leichenfund. Zwei Segler entdecken die junge Frau - brutal zusammengeschlagen und zu Tode getreten - zwischen Müllcontainern an der Kieler Förde.

Die Kriminalhauptkommissarin Lisa Sanders wird von einem Fall in Sylt abgezogen und mit den Ermittlungen betraut. Sie stellt beim Eintreffen in Kiel voll Entsetzen fest, dass es sich um Kerstin, die Tochter ihres ehemaligen Geliebten Horst Wiesner handelt. Aber wer kann das Mädchen so zugerichtet haben, was für ein Motiv kann einem so grausamen Mord vorangehen? Liegen die Ursprünge in der Vergangenheit, hängen sie vielleicht mit der Zeit zusammen, die Kerstin in den USA verbracht hat? Sie hatte als Zwölfjährige ihr Elternhaus verlassen und war erst vor kurzer Zeit zurückgekehrt.

Obwohl ihre Kollegen sie für befangen halten, nimmt Lisa Sanders die Ermittlungen auf und entdeckt im Laufe ihrer Recherchen unglaubliche Dinge, die sie nicht für möglich gehalten hatte. Der Oberstaatsanwalt Dr. Thomas von Ferbach, der selbst ein kompliziertes Privatleben führt und erst kürzlich seine Frau Eva verlor, begegnet ihr mit Arroganz und unkollegialer Schroffheit, sodass Lisa keinerlei Hilfe von ihm erwarten kann. Hat auch er ein Geheimnis, dass sich hinter seiner Unnahbarkeit versteckt? Je weiter die junge Ermittlerin kommt, desto mehr neue Fährten zeigen sich und führen wieder in die Irre, sodass sie letztendlich ein raffiniertes, kriminalistisches Puzzle vor sich hat, dessen Lösung Erschreckendes offenbart.

Angelika Svenssons Debüt ist ein turbulenter Kriminalroman. Er hat eigentlich von Vielem etwas, angefangen mit den interessanten Informationen zur Kieler Woche bis hin zur Fülle von ausgefallenen, originellen und besonderen Protagonisten mit "Komplikations-Hintergrund", die dem Roman Leben und Spannung verleihen. Recht viel Menschlichkeit ist dort eingebaut, wo sonst eigentlich nur berufliches Schema erwartet wird und markante Schwächen zeigen sich in Charakteren, deren Hauptmerkmale im Allgemeinen "coolness" und Stärke sind. Das macht die story persönlicher, bringt sie näher an den Leser heran, lässt die darin agierenden Personen schnell vertraut und unverwechselbar werden - obwohl es eine recht zahlreiche Besetzung ist, die man zur Erleichterung für den ein oder anderen Leser auch zusammengefaßt in einem Register hätte voranstellen können.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gewandt, der Spannungsbogen hält sich recht gut, wenn auch im Spagat zwischen Krimi und Roman, was sich hier allerdings nicht nachteilig auswirkt, da im Verlauf der Geschichte genug Potential eingearbeitet wird.
Ich empfinde dieses Debüt als recht gelungen und glaube, dass auch die Folge-Romane mit unterhaltsamer Lesekost aufwarten werden.
So weiß wie man
Brilli, 15.09.2015

Kurz vor Beginn der Kieler Woche wird zwischen Mülltonnen die Leiche einer jungen Frau gefunden, die zu Tode getreten
wurde. Kommissarin Lisa Sander erlebt den persönlichen Alptraum, denn sie kannte die Tote und deren Familie, besonders aber deren Vater sehr gut. Das bringt sie in einen Interessenkonflikt, denn normalerweise müsste sie die Ermittlungen abgeben. Doch sie setzt sich darüber hinweg und beginnt mit ihren Nachforschungen, die recht schnell böse Überraschungen für sie bereithalten. Zu allem Überfluss muss sie sich bei ihren Ermittlungen auch noch mit Oberstaatsanwalt Dr. Thomas Freiherr von Fehrbach rumschlagen. Sowohl Lisa als auch Fehrbach haben nicht nur einen Mordfall auf dem Tisch, sondern kämpfen auch gegen Dämonen aus ihrer Vergangenheit. Bei ihren Untersuchungen stoßen sie auf Dinge in der Vergangenheit der Beteiligten, die ihnen gleichzeitig mehrere Verdächtige präsentiert. Wer ist jetzt der Mörder?
Angelika Svensson hat mit ihrem Debütkrimi „Kiellinie“ ein spannendes Buch vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Spannung wird gleich zu Beginn aufgebaut, wird dem Leser doch der gruselige Mord präsentiert. Zu Beginn scheint alles noch ein großes Rätsel zu sein, doch nach und nach bekommt man neue Informationen, die allerdings jede Menge Raum für Spekulationen über den Täter lassen. Da kommen einige Verdächtige in Frage, erst nach und nach kann man den einen oder anderen ausklammern, der Schluss birgt trotzdem eine Überraschung.
Die Charaktere sind interessant und detailliert skizziert. Lisa Sander ist eine sympathische Frau mit einiger Berufserfahrung, allerdings hat sie auch persönliche Probleme und diese machen ihr das Leben schwer. Oberstaatsanwalt ist zu Beginn ein wahrer Kotzbrocken, entwickelt sich dann aber doch als ein Mann mit verborgenen Geheimnissen, die ihn zum Alkohol greifen lassen. Auch die Reihe der Verdächtigen sind vielfältig angelegt und mal Sympathieträger, mal sofort oben auf der Täterliste aufgrund ihrer unangenehmen Art. Allesamt wirken die Protagonisten lebensecht und authentisch.
Der Krimi liest sich sehr gut und am Ende werden die meisten Fäden miteinander gekonnt verknüpft. Allerdings nicht alle, was kritisch angemerkt werden muss. Im Roman tauchen Dinge auf, die den Leser aufhorchen lassen, die aber dann nicht aufgeklärt werden. Da eine Fortsetzung geplant ist, sind diese Köder wohl klug platziert, damit der Leser bei der Stange bleibt. Trotzdem sind offene Punkte in einem Kriminalroman nicht wirklich wünschenswert. Auch wirken manche Aktionen wie z.B. die Geiselnahme sehr unrealistisch und wenig glaubwürdig. Dafür gibt es leider Abzüge.
„Kiellinie“ ist ein gelungener Debütkrimi, der den Leser schnell umgarnt und in die Handlung hineinzieht. Für Krimiliebhaber und Freunde der Mördersuche eine spannende und unterhaltsame Lektüre. Empfehlenswert!
Dreamworx, 30.05.2015

Grotesker konnte ein Auftakt zur berühmten Kieler Woche nicht sein als mit dieser Meldung über einen grausigen
Leichenfund. Zwei Segler entdecken die junge Frau - brutal zusammengeschlagen und zu Tode getreten - zwischen Müllcontainern an der Kieler Förde.

Die Kriminalhauptkommissarin Lisa Sanders wird von einem Fall in Sylt abgezogen und mit den Ermittlungen betraut. Sie stellt beim Eintreffen in Kiel voll Entsetzen fest, dass es sich um Kerstin, die Tochter ihres ehemaligen Geliebten Horst Wiesner handelt. Aber wer kann das Mädchen so zugerichtet haben, was für ein Motiv kann einem so grausamen Mord vorangehen? Liegen die Ursprünge in der Vergangenheit, hängen sie vielleicht mit der Zeit zusammen, die Kerstin in den USA verbracht hat? Sie hatte als Zwölfjährige ihr Elternhaus verlassen und war erst vor kurzer Zeit zurückgekehrt.

Obwohl ihre Kollegen sie für befangen halten, nimmt Lisa Sanders die Ermittlungen auf und entdeckt im Laufe ihrer Recherchen unglaubliche Dinge, die sie nicht für möglich gehalten hatte. Der Oberstaatsanwalt Dr. Thomas von Ferbach, der selbst ein kompliziertes Privatleben führt und erst kürzlich seine Frau Eva verlor, begegnet ihr mit Arroganz und unkollegialer Schroffheit, sodass Lisa keinerlei Hilfe von ihm erwarten kann. Hat auch er ein Geheimnis, dass sich hinter seiner Unnahbarkeit versteckt? Je weiter die junge Ermittlerin kommt, desto mehr neue Fährten zeigen sich und führen wieder in die Irre, sodass sie letztendlich ein raffiniertes, kriminalistisches Puzzle vor sich hat, dessen Lösung Erschreckendes offenbart.

Angelika Svenssons Debüt ist ein turbulenter Kriminalroman. Er hat eigentlich von Vielem etwas, angefangen mit den interessanten Informationen zur Kieler Woche bis hin zur Fülle von ausgefallenen, originellen und besonderen Protagonisten mit "Komplikations-Hintergrund", die dem Roman Leben und Spannung verleihen. Recht viel Menschlichkeit ist dort eingebaut, wo sonst eigentlich nur berufliches Schema erwartet wird und markante Schwächen zeigen sich in Charakteren, deren Hauptmerkmale im Allgemeinen "coolness" und Stärke sind. Das macht die story persönlicher, bringt sie näher an den Leser heran, lässt die darin agierenden Personen schnell vertraut und unverwechselbar werden - obwohl es eine recht zahlreiche Besetzung ist, die man zur Erleichterung für den ein oder anderen Leser auch zusammengefaßt in einem Register hätte voranstellen können.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gewandt, der Spannungsbogen hält sich recht gut, wenn auch im Spagat zwischen Krimi und Roman, was sich hier allerdings nicht nachteilig auswirkt, da im Verlauf der Geschichte genug Potential eingearbeitet wird.

Ich empfinde dieses Debüt als recht gelungen und glaube, dass auch die Folge-Romane mit unterhaltsamer Lesekost aufwarten werden.

So weiß wie man sich die flatternden Segel der Kieler Woche vo
Brigitte Linke, 22.06.2014

Dieser Debütroman ist Angelika Svensson total gut gelungen. Ich bin ein Fan von Regionalkrimis und echte Bayerin. Ich
war von diesem in Kiel spielenden Krimi sehr angetan. Die Kieler Woche. Der Höhepunkt des Jahres. Die Kriminalhauptkommissarin Lisa Sanders wird zu einem Mordfall gerufen, Ganz in der Nähe der Kieler Förde wird zwischen Mülltonnen die Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie wurde totgetreten. Es dauert einige Zeit, bis man die Tote identifizieren kann. Doch dann stellt sich heraus, dass es Kerstin Wiesner ist, die Tochter eines Wissenschaftlers, die erst vor kurzem im Institut ihres Vaters eine Stelle angenommen hat. Kerstin war seit ihrem 12. Lebensjahr bei ihrer Tante in den USA. Sie ist damals Hals über Kopf abgereist. ihr Vater war damals viel auf Forschungsreise und ihre Mutter schwer krebskrank. Als Lisa erfährt wer das ist, erschrickt sie. Denn Kerstins Vater war jahrelang ihr Geliebter.
Der arogante Staatsanwalt Dr. Freiherr von Fehrbach wird ihr bei den Ermittlungen zugeteilt. Die beiden können sich nicht riechen. Dann findet die Polizei ein Tagebuch, in dem Kerstin mitteilt, dass sie vergewaltigt worden ist.
Jetzt ist Lisa sozusagen in Zugzwang, da ja auch der Vater, ihr Ex, zu den Verdächtigen zählt. Eigentlich möchte ich nicht mehr verraten, es soll sich jeder Leser über das Buch doch selbst ein Bild machen.
Die Autorin schreibt auch viel über die persönlichen Probleme der Ermittler. Der Staatsanwalt hat ein Alkoholproblem, er versteht sich mit seiner Stiefmutter nicht und seine Frau ist unter mysteriösen Umständen gestorben. Man erfährt jedoch nicht zu all den ganzen Geschehnissen die Lösung, da ja die Autorin von Lisa Sanders weitere Bücher schreiben will.

Elisabeth Ullmann, 19.06.2014
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