Verlagsgruppe Droemer Knaur



Der Galgenvogel

9783426515075
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Taschenbuch, Knaur TB
02.10.2017, 464 S.

ISBN: 978-3-426-51507-5
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Historischer Thriller

Nach "Das Teufelsloch" begeistert die britische Erfolgsautorin Antonia Hodgson mit ihrem neuen historischen Thriller "Der Galgenvogel".

London anno 1728: Der schwefelgelb flackernde Schein rußiger Öllampen, Übelkeit erregender Gestank frisch geleerter Nachttöpfe im Rinnstein, und in den schmalen Gassen das Zischen und Fauchen schwarzer Ratten …
Durch diese Straßen wird ein gut gekleideter junger Mann zum Galgen nach Tyburn geschleppt. Die Menge am Straßenrand nennt ihn einen Mörder. Er versucht ruhig zu bleiben. Sein Name ist Tom Hawkins, und er ist unschuldig. Irgendwie muss er es schaffen, das zu beweisen, bevor der Strick sich um seinen Hals legt.
Natürlich ist alles seine eigene Schuld. Das Leben war gut, nachdem er dem Gefängnis „The Marshalsea“ entronnen war. Er hätte dem gefährlichsten Kriminellen Londons ja nicht erzählen müssen, dass er "auf Abenteuer aus" sei. Er hätte niemals der Mätresse von King George Hilfe anbieten dürfen. Und vor allem hätte er nie der scharfsinnigen und berechnenden Queen Caroline trauen sollen. Sie versprach ihm für sein Schweigen einen königlichen Straferlass – doch letztlich schweigt niemand besser als ein Toter ...

Die Autorin

Antonia Hodgson

Portrait von Antonia Hodgson

Antonia Hodgson stammt aus Derby und studierte Englische Literatur in Leeds. Ihr Debüt „Das Teufelsloch“ gewann 2014 den CWA Historical Dagger, den...

zur Autorin Bücher von Antonia Hodgson

Pressestimmen

test

"Antonia Hodgson legt mit “ Der Galgenvogel” wieder einen sehr lesenswerten Roman über die Gesellschaft und das Leben im historischen London vor."

Hallo-buch.de, 05.11.2016

"Wer eine spannende Geschichte ohne Brutalität sucht, für den ist 'Der Galgenvogel' genau das Richtige."

Nomadenseele (Blog), 26.10.2016

"Geschichte kann unglaublich spannend erzählt werden... Antonia Hodgson ist es perfekt gelungen!"

voicesofthestreet.de, 14.11.2016

wieder ein "sehr lesenswerter Roman über die Gesellschaft und das Leben im historischen London"

hallo-buch.de, 05.11.2016

"Der Galgenvogel bietet lustige Unterhaltung, krasse Beschreibung des schmutzigen vorindustriellen Londons, dramatische Abenteuer und eine geheimnisvolle Geschichte - mehr kann man von einem historischen Thriller nicht verlangen."

Fantasia 637e, 08.11.2016

"Ausgezeichnete Recherche in Sachen Historie, Geschichte wird prallbuntes Leben, eine gute Story."

Hellweger Anzeiger, 10.12.2016

"Antona Hodgson sorgt für mörderische Unterhaltung wie sonst nur noch wenige andere. Ihre Romane sind wahre Teufelswerke. So genialen Lesewahnsinn findet man definitiv nicht alle Tage zwischen zwei Buchdeckeln."

Literaturmarkt.info, 12.12.2016

"Ausgezeichnete Recherche in Sachen Historie, Geschichte wird prallbuntes Leben, eine gute Story."

Hellweger Anzeiger, 30.12.2016

"Die Wendungen eines modernen Thrillers mit dem scheinbar gemächlicheren Leben (und Tod) im Jahr 1782 zu verknüpfen<br /> gelingt Hodgson rasend spannend und überraschend."

Grazia, Ausgabe 1 / 2017

"Antonia Hodgsons neuer historischer Roman «Der Galgenvogel» mit dem pfiffigen Taugenichts Tom Hawkins bietet ein pralles Sittengemälde aus der englischen Kapitale zur Zeit der ersten Hannoveraner auf dem Thron."

dpa, 17.01.2017

"Wie bereits der Vorgängerroman 'Das Teufelsloch' ist der Autorin auch diesmal ein abwechslungsreicher und spannend geschriebener historischer Kriminalroman gelungen, dem man ansieht, dass Hodgson dafür eingehend recherchiert hat. Denn die historische Zeit (der Anfang des 18. Jahrhunderts) und die historischen Hintergründe sind stimmig dargestellt."

Zauberspiegel.online.de, 24.12.2016

"Jeder Satz ist ein gelungener Mix aus eigener Fiktion und historischer Detailtreue. 'Der Galgenvogel' präsentiert sich genauso spannend, packen und kurzweilig wie sein Vorgänger."

Recklinghäuser Zeitung, 11.01.2017

"Eine spannende und unterhaltsame Geschichte mit einem sympathischen Schlitzohr, das immer wieder seinen Hals aus der Schlinge zieht."

Braunschweiger Zeitung, 17.01.2017

"Eine spannende und und unterhaltsame Geschichte mit einem sympathischen Schlitzohr, das immer wieder seinen hals aus der Schlinge zieht"

Gießener Allgemeine, 21.01.2017

"Prickelnd, rasant, geistreich und humorvoll. Und so lebendig geschrieben, dass man den Schmutz auf den Straßen sehen und riechen kann."

Generalanzeiger Magdeburg, 18.01.2017

"Ein temporeiches Buch vor prall geschilderter historischer Kulisse."

Deggendorfer Zeitung

Lesetipps

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Dieser historische Kriminalroman spielt im Jahre 1728 - König George II. sitzt auf dem Thron und Königin

Caroline zieht aus dem Hintergrund die Fäden. Nicht nur politisch, sondern auch in Bezug auf seine Mätresse Henrietta Howard, welche zugleich auch ihre Kammerzofe ist.
Dieses historische Tatsache ist zwar nicht Hauptbestandteil dieses Krimis, wird von der Autorin jedoch gekonnt in den Plot eingewebt.

Erzählt wird aus der Sicht von Tom Hawkins, seines Erachtens Gentleman, jedoch eher ein humorvoller Spitzbube mit Hang zum Glücksspiel und auch sonst allen Arten von Genüssen nicht abgeneigt. Im Inneren hat er jedoch ein weiches und vor allem großes Herz. Aufgrund seiner großen Klappe und einem leichten Machogehabe zieht er das ein oder andere Mal das Unheil regelrecht an.
Dieses Mal scheint er sein Glück aber überstrapaziert zu haben, denn der Leser begleitet ihn auf seinem Gang zum Galgen - er wurde des Mordes an seinen Nachbarn für schuldig gesprochen.
Währenddessen lässt er die letzten Tage Revue passieren und wie es dazu kam, dass er nun unter Gejohle und Applaus hängen wird...und das auch noch unschuldig. Nur weil er ein Dienstmädchen vor dem Verdacht, ihren Herren auf brutale Weise abgeschlachtet zu haben, beschützen will und das königliche Spiel der Intrigen nicht beherrscht und sich hineinziehen ließ. Doch wer ist nun der wahre Mörder?

Der Schreib- und Erzählstil ist flüssig und fesselnd. Als Leser wird man in das London des frühen 18. Jahrhunderts regelrecht hineinkatapultiert. In das London mit den finsteren und übelriechenden Gassen, mit all seinen Bordellen, Spelunken und Spielhöllen, mit dem ganzen gefährlichem Diebesgesindel und all seiner Doppelmoral.
Dies geschieht auf sehr authentische Art und Weise, sodass man meinen könnte man ist mitten drin, statt nur dabei. Alleine diese bildhafte Atmosphäre macht diesen historischen Kriminalroman lesenswert.
Doch auch der Plot ist hier nicht zu verachten, welcher neben den historischen Einblicken für Tempo und Spannung sorgt und selbst am Ende noch eine überraschende Wendung beinhaltet.

Im Nachwort erfährt man noch Wissenswertes über das Königspaar George II. und Caroline und die Sache mit der Mätresse Henrietta Howard, sowie über die Hinrichtungen, weibliche Gladiatoren, die damalige Sittenpolizei und auch über das berüchtigte Fetisch-Bordell, welches tatsächlich existierte.
Historisch hat hier also alles Hand und Fuß und erinnert mich ein bisschen an die historischen Romane von Rebecca Gablé.

Fazit:
Antonia Hodgson scheint in gewisser Weise die britische Antwort auf Rebecca Gablé zu sein. Nur wird hier das stinkende London des 18. Jahrhunderts behandelt
Ambermoon, 26.04.2017

Dieser Roman ist ein empfehlenswerter Weihnachtsschinken. So, wie ich an den Festtagen sehr gerne historische Filme

sehe, lese ich auch gerne solche Romane. Deshalb hatte mir "Der Galgenvogel" auch schon wenige Wochen vor Weihnachten ein Gefühl von Weihnachten vermittelt.

http://dk-literatur.blogspot.com/2016/12/antonia-hodgson-der-galgenvogel.html

Detlef Knut, 04.12.2016

"Der Galgenvogel" ist eine gelungene Fortsetzung von "Teufelsloch". Die atmosphärisch dichte

Story versetzt einen beim Lesen just in das London des 18. Jh. Die Geschichte um Tom und seinen Freunden und Feinden wird toll weitererzählt. Allerdings ist es sinnvoll den 1. Teil gelesen zu haben.Von mir eine absolute Leseempfehlung.

vielleser, 30.11.2016
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