Verlagsgruppe Droemer Knaur



Odins Söhne

9783426516430
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Taschenbuch, Knaur TB
01.09.2015, 528 S.

ISBN: 978-3-426-51643-0
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Roman

Kommissar Oppenheimer ist untergetaucht und muss sich mit Schwarzmarktgeschäften über Wasser halten. Als dabei ein brutaler Mord geschieht, wird seine Unterstützerin Hilde verhaftet, denn der Tote ist ihr Ehemann, SS-Hauptsturmführer Erich Hauser. Zwar sind die beiden seit Jahren getrennt, doch Hilde als Regimegegnerin hätte ein Motiv: Der skrupellose Mediziner Hauser war KZ-Lagerarzt im Osten und hat dort Versuche an Menschen durchgeführt. Oppenheimer muss alles riskieren, um Hilde aus den Fängen der NS-Justiz zu retten. Schon bald findet er Hinweise darauf, dass ein mysteriöser Kult in den Mordfall verstrickt ist ...

Leselounge

Der Autor

Harald Gilbers

Portrait von Harald Gilbers

Harald Gilbers, geboren 1969, studierte Anglistik und Geschichte in Augsburg und München. Anschließend arbeitete er zunächst als Feuilleton-Redakteur...

zum Autor Bücher von Harald Gilbers

Weitere Teile der Reihe "Ein Fall für Kommissar Oppenheimer"

Pressestimmen

"Der Krimi mit überraschenden Wendungen ist atmosphärisch so dicht, dass der Leser sich geradezu im zerbomten Berlin des Jahres 1945 wähnt."

BR 5 Aktuell, 30.08.2015

"'Odins Säöhne' ist bereits der zweite Roman um Kommissar Oppenheimer, und man muss Harld Gilbers wirklich ein Kränzchen winden: Keine Sekunde hat man den Eindruck, er missbrauche die vielleicht dunkelste Zeit der Menschheitsgeschichte als exotische Kulisse. Im Gegenteil schafft es dieser begabte Erzähler mit den Mitteln des Krimis, uns nicht vergessen zu lassen, wie es damals war. Pflichtlektüre, meine Herren - und nicht nur für die Historiker unter euch!"

Books - das Magazin der Buchhandlungen von Orell Füssli, 3/2015

"Harald Gilbers legt mit Odins Söhne nach Germania den zweiten Roman um Kommissar Oppenheimer vor. Auf der Grundlage im Anhang aufgeführter Sachliteratur zur Historie entfaltet er erneut einen mitreißenden Plot und zugleich ein sehr authentisches Zeitbild, das die Spannungsschraube noch weiter anzuziehen hilft. Insgesamt wieder ein sehr empfehlenswertes Buch, das eine unselige Historie in einen fesselnden Krimi packt."

Büchernachlese, Ulrich Karger, 21.09.2015

"Rechtlos den verbrecherischen Gemeinheiten der Faschisten ausgesetzt wankt das deutsche Volk dem Untergang zu. Dies alles bringt der Autor so detailgetreu in seinem Krimi unter dass es fast schmerzhaft ist."<br />

Eschborner Zeitung, 19.09.2015

"Wie bereits in dem Vorgänger 'Germania' punktet Harald Gilbers in 'Odins Söhne' einmal mehr durch seine stimmigen Beschreibungen. Es sind die Tage der Dunkelheit, die letzten Wochen vor Kriegsende in Berlin. [...] 'Odins Söhne' - ein gehaltvoller Roman, nicht nur für historisch Interessierte, dem ich viele Leser wünsche!"

buecher.de, 29.09.2015

"Spannend"

Hellweger Anzeiger, 12.10.2015

"Historisch sehr akkurat, atmosphärisch dicht und zudem noch ungemein spannend."

Frankfurter Allgemeine Zeitung online - Literaturkurier, 15.10.2015

"Vor diesem geschichtlichen Hintergrund erzählt Harald Gilbers eine Geschichte um das Überleben in der zerbombten Stadt, den Glauben an die Gerechtigkeit und vor allen Dingen die Menschlichkeit - allen widrigen Umständen zum Trotz. Sicherlich keine leichte Lektüre, aber dafür absolut lesenswert."

Wir Insulaner, Oktober 2015

"Die meisterhafte Erzählkunst und die beängstigende NS-Zeit, in der es spielt, machen dieses Buch zu einem absoluten Muss für Krimi- und Thriller-Fans!"

Buch-ticker-de, 25.10.2015

"Die enge Verwobenheit zwischen Krimihandlung, historischer Präzision, gut recherchierter Alltagsgeschichte und der empathische Umgang des Autors mit den Figuren seines Romans macht "Odins Söhne" zu einem spannenden Buch. Unterstützt wird das durch Gilbers souveränen Umgang mit Sprache, die in Krimis oft weit hinter der Handlung kommt."

Janeets-meinung.de, 25.10.2015

"Dieser historische Krimi, dessen Handlung kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs spielt, nimmt den Hörer in mehrerlei Hinsicht mit. Zum einen ist da die Krimihandlung, die spannend inszeniert und schlüssig aufgebaut ist. Doch weit bedrückender ist die Stimmung, die vom Autor durch die deutliche authentische Schilderung der Kriegsgeschehnisse und der politischen Lage dargestellt wird. […] Ein eindringlicher authentisch wirkender Roman, der bis zur letzten Minute fesselt. An eben diesem Ende bleibt vieles offen, sodass sicherlich noch ein weiterer Band um den jüdischen Kommissar Oppenheimer zu erwarten ist.“

Der Hörspiegel, 05.11.2015

„Kenntnisreich, differenziert und packend erzählt Harald Gilbers die Geschichte seines Protagonisten Richard Oppenheimer weiter und bietet dabei ein umfassendes, intensiv erlebbares Bild der damaligen Zeit. Das Dritte Reich steht am Abgrund, dessen Ende unmittelbar bevor. Düster wie die Zeit und die Verdunklung bei den ständigen Bombenangriffen ist das Finale. „Großartig“ könnte man sagen, wenn es nicht so entsetzlich tragisch wäre!“<br />

Histo-couch.de, Dezember 2015

„Den unvoreingenommenen Blick des nachhaltig irritierten Lesers gezielt auf den inneren Zusammenhang zwischen sektiererischen Erlösungsgedanken und dem verhängnisvollen Weg in einen totalitaristischen Staat zu richten, ist gerade auch angesichts der Herausforderungen unserer Zeit vielleicht der größte Verdienst des spannenden Kriminalromans. [...] Das mit seinem literarischen Debüt gegebene Versprechen vermag Harald Gilbers auf diese Weise ohne Abstriche einzulösen.“<br />

Psychosemitischer Buchblog, 27.11.2015

„Intelligent und spannend verwebt Gilbers Fiktion und Realität des untergehenden Dritten Reichs.“<br /> <br />

Borromäusverein, Dezember 2015

"Harald Gilbers neuer Roman 'Odins Söhne' bietet ein umfassendes, intensiv erlebbares Bild der damaligen Zeit und ist die Fortsetzung seines Krimis 'Germania', der mit dem Friedrich Glauser-Preis ausgezeichnet wurde."

Westdeutsche Allgemeine Zeitung , 07.01.2016

"Harald Gilbers ist Historiker, dies spürt man Seite für Seite, er dürfte aber einer der wenige Historiker sein, die das Fachwissen so spannend und gut lesbar weiter vermitteln können."

Rock City News online, 12.02.2016

„Über diesen okkulten Irrglauben, der auch heute noch Anhänger hat, erfährt man in diesem durchweg gut recherchierten Krimi zwar so einiges. Aber interessanter und packender ist Gilbers plastische Schilderung des Lebens im damaligen Berlin.“

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 23.02.2016

"'Germania' und 'Odins Söhne' sind Krimi-Meisterwerke."

Wiener Zeitung, 14.03.2017

Lesetipps

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Dass der Autor Harald Gilbers für dieses Buch sehr genau recherchiert hat, spürt man auf jeder Seite des
Buches. Das sorgt dafür, dass man mitleidet, sich ängstigt und vor allem wünscht, dieses nie erleben zu müssen. Denn es ist keine Geschichte, es ist die grauenhafte Realität, die mit einem fiktiven Kriminalfall verbunden ist.
Ein interessantes historisches Buch.
leseratte1910, 08.11.2015

Soviel vorab: „Odins Söhne“ ist nichts für schwache Nerven! Der Roman glänzt zwar nicht durch sprachliche
Raffinesse oder bildreiche Schnörkel. Stattdessen nimmt die klare und dialogreiche Sprache schnell Fahrt auf und fesselt den Leser mit belegbarer Zeitgeschichte, nicht ohne die düstere Atmosphäre zu verbreiten, die in diesem Kapitel unserer Geschichte geherrscht haben muss. Die menschenverachtende Ideologie der Nationalsozialisten und die Stimmung in der Bevölkerung, die irgendwo zwischen der Hoffnung auf Erlösung und verzweifeltem Festhalten am Regime schwankte, wird ausgezeichnet durch Gilbers festgehalten. Sein Protagonist Oppenheimer, der als Jude selbst die Entbehrungen am eigenen Leib zu spüren bekommt und nur durch sein Untertauchen zunächst überleben kann, ist ein nüchtern ernsthafter Mensch. Selbstverständlich und selbstlos versucht er, seiner Unterstützerin Hilde durch seinen Einsatz zu helfen, so wie diese im Widerstand zuvor zahlreichen Menschen geholfen hat. Die Charaktere im Buch sind allesamt gut und vielseitig ausgearbeitet. Verglichen mit anderen historischen Romanen, die etwa zur selben Zeit spielen, wie beispielsweise von Volker Kutscher oder Susanne Goga, ist jedoch der Unterhaltungswert von „Odins Söhne“ nicht ganz so groß, was mir persönlich ein bisschen fehlte. Nichtsdestotrotz bleibt dieser Roman aber ein überaus spannender Krimi mit erstklassig recherchiertem historischen Background, den man sich nicht entgehen lassen sollte! Das offene Ende lässt darüber hinaus hoffen, dass wir von Oppenheimer hören werden.
immchen, 27.09.2015

Der jüdische Ex-Kommissar Oppenheimer lebt seit mehreren Monaten untergetaucht in Berlin Anfang 1945. Mehr schlecht als
recht schlägt er sich durch das tägliche Chaos in der zerstörten Stadt, während die Ostsfront immer näher rückt. Auf bitten seiner Helferin Hilde stellt er sich zur Verfügung, um ein Schwarzmarktgeschäft zwischen ihrem, zur SS gehörenden, Ehemann und einigen Berliner Ganoven zu organisieren. Doch bei der Übergabe läuft etwas schlief und kurz darauf ist der SS-Mann tot. Unter dringendem Tatverdacht steht seine Frau. Jetzt muss Oppenheimer, selber zum Volkssturmeinsatz ausgewählt, über sich hinauswachsen, um seiner treuen Freundin im Prozess vor dem Volksgerichtshof beizustehen.
Doch bei seinen Ermittlungen stößt er auf einen ominösen Kult, der nicht nur in den Fall verwickelt zu sein scheint, sondern auch über erhebliche Ressourcen verfügt.

Nach "Germania" ist dies der zweite Fall für den jüdischen Ex-Kommissar Oppenheimer, den Harald Gilbers wieder einmal durch das in Trümmern liegende Berlin schickt. Genau wie sein Vorgänger überzeugt auch dieser Krimi nicht nur durch seine Spannung, sondern besonders durch das gut recherchierte und authentische Berlin und die von Gilbers erzeugte Atmosphäre. Jeder Charakter spielt seine eigene kleine Rolle zwischen Jäger und Gejagtem, Kriegsmüdigkeit und stolzer NS-Ideologie, Loyalität und Überlebenswillen. Genau diese Gegensätze sind es, die diesem von grundauf schon gutem Krimi noch das I-Tüpfelchen aufsetzen.
DerJens, 23.09.2015
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