Verlagsgruppe Droemer Knaur



Meer geht nicht

9783426517314
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Taschenbuch, Knaur TB
01.03.2016, 256 S.

ISBN: 978-3-426-51731-4
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Roman

Ein turbulenter, lustiger und wahrer Roman über die Liebe, das Leben und darüber, dass jeder mal aus der Kurve fliegt, das Glück aber oft schon an der nächsten Ecke wartet - aus der Feder des mehrfach ausgezeichneten Comedian Claudius Pläging.

Niemand würde wegen einer Krawatte durch ganz Europa fahren – niemand außer Jonathan. Doch er hat einen guten Grund: die Liebe zu seiner Freundin Friederike, die ihm die Krawatte für die anstehende Hochzeit geschenkt hat. Durch unglückliche Umstände landet das gute Stück im Altkleidercontainer, und Jonathan hat plötzlich statt einer Krawatte jede Menge Ärger am Hals. Kurzerhand überredet er seine wenig begeisterten Kumpel Tillmann und Frank, den geplanten Trip ans Meer einer waghalsigen Rettungsmission zu opfern. Dass dann auch noch die Anhalterin Pauline zu den dreien ins Auto steigt, macht die Sache nicht einfacher. Sie würde Jonathan übrigens niemals zwingen, eine Krawatte zu tragen.

Der Autor

Claudius Pläging

Portrait von  Claudius Pläging

Claudius Pläging, geboren 1975, begann seine Karriere als Redakteur beim ZDF, bevor er knapp 14 Jahre lang als fester Autor bei „TV total“ und „Schlag...

zum Autor Bücher von Claudius Pläging

Lesetipps

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Jonathan st ein "Gewohnheitsstier", Veränderungen mag er nicht, erhält lieber an dem fest, was er

hat. Sein Lebensmotto könnte deshalb auch "Never change a running system" lauten. Seine Freundin Friederike möchte schon länger einen Schritt weitergehen und schenkt Jonathan eine Krawatte - ein Zeichen, ihn zu einer Heirat zu bewegen. Die abwehrende Haltung Jonathas führt zum Streit, Friederike zieht kurz entschlossen aus und die Krawatte landet als "reinigendes Ritual" in einem Altkleidercontainer. Kumpel Tillmann überredet ihn zudem zu einem Männerurlaub in Italien. 

Schon bald bereut Jonathan das Beziehungsaus (Stichwort Lebensmotto!), die Versöhnung mit Friederike mit der Option auf Hochzeit folgt - nur die Krawatte ist weg. Die Bemühungen, das gute, golden gestreifte Stück aus dem Altkleidercontainer zu fischen, schlagen fehl. Als Jonathan im (!) Container ist, stellt er fest, dass dieser bereits geleert wurde. Nachforschungen ergeben, dass die Kleidung sich bereits auf dem Weg nach Osteuropa befindet. 

Da die Route des Lkw von Leverkusen nach Rumänien zunächst identisch mit der Fahrtroute der Jungs nach Italien ist, verfolgen sie den Lkw voll Altkleidern. 
Es folgt ein Roadtrip voller Pleiten, Pech und Pannen auf der irrwitzigen Fahrt immer ein Hauch an der Krawatte vorbei. Auch wenn die Jungs viele Opfer bringen: Da werden die neuesten Handy als GPS-Sender genutzt und unter den Lkw geklebt, Tillmanns Audi notgedrungen in einen Lada eingetauscht und an einer Seniorenbusreise teilgenommen. Nebenbei müssen aber auch Urlaubseindrücke in Form von Fotos und Videos eingefangen werden, um Friederikes Misstrauen nicht zu wecken... Und trotzdem heißt es immer wieder "...wir stolpern hier von einem Kack in den nächsten!" (S. 182). 

"Mee(hr) geht nicht!" - Ein herrlich, sommerliches Lesevergnügen, ob zu Hause oder als schmale Urlaubslektüre für die Sonnenliege. Ein Roman, der aufgrund des großartigen Humors von Claudius Pläging für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet ist. 
Ich habe Jonathan und Co. gerne auf ihrem unvorgesehenen, aber letztlich für Jonathans Zukunft sehr erhellenden Roadtrip begleitet, auch oder gerade weil er mit einer gehörigen Portion Fremdschämen verbunden war. Schade, dass der Roman, der zum Glück ohne platte Kalauer auskommt, sondern mit Wortwitz und Situationskomik punktet, mit knapp 300 Seiten relativ kurz ist. Ein absurder Roman mit ganz viel Charme!

schnäppchenjägerin, 05.01.2017

Die Geschichte handelt von Jonathan, ein junger Mann aus Solingen stammend, welcher eher die Gesellschaft meidet und

das Gewohnte seinen Alltag liebt. So lebt er auch eigentlich glücklich mit seiner Friederike zusammen. Doch obwohl Sie glücklich sind, wie sie sagen, haben beide eine unterschiedliche Auffassung zum Thema Heiraten. Ja eigentlich etwas schönes, welches das liebende Paar noch enger zusammenschweissen soll, so in den Vorstellungen von Friederike, doch nicht von Jonathan.
Eines Tages kommt Friederike mit der besagten Krawatte, grün mit goldenen Streifen nach Hause und möchte Ihrem Liebsten damit eine Freunde, und somit eine Anspielung auf eine bestehende Hochzeit machen.
Doch Jonathan macht sich eher darüber lustig und so nimmt der Spass seinen Lauf... Friederike zieht Hals über Kopf aus der gemeinsamen Wohnung aus und beendet die Beziehung.
Für Jonathan ein Schlag ins Gesicht, der doch so stark an dem gewohnten, an den wiederkehrenden Alltag festhällt.
Kurzum kommen seine beiden besten Freunde Frank und Tillmann um ihn aufzumuntern.
Bald darauf kommt Tillmann auf die suepr Idee, Jonathan solle etwas von Friederike verbannen und so landet die noch neue Krawatte, gut verpackt in einer roten Tüte im Altkleidercontainer.
Und so beginnt der Roadtrip, welcher die drei bis nach Rumänien führt obwohl Sie eigentlich nach Italien wollten.
Aber immer wieder kommt ein Hoffnungsschimmer in Jonathan auf, die Krawatte doch wieder zu bekommen. Immer wieder schafft er es seine Freunde zum weitermachen zu animieren.
Und dann gesellt sich auch noch kurzerhand Pauline, welche eine Mitfahrgelegenheit gesucht hat mit ins Auto, nicht zur Freude von Jonathan. Welcher die ganze Zeit daran bedacht ist seine Krawatte wieder zu bekommen.
Doch immer mehr findet er irgendwie gefallen an Paulines Art und Ihrer Offenherzlichkeit. Bis Jonathan mal wieder ins Fettnäpfchen tritt und der Schuss nach hinten losgeht.
Zum Schluss geraten die drei Jungs auch noch ins Visier einer Rumänischen Schlägertruppe.
Ob Sie die Krawatte noch finden und zurück bekommen?

Ein wirklich sehr spannendes und lustig geschriebenes Buch, welches von der Ersten bis zur letzten Seite fesselt. Witz und Charm aber auch turbulente und brenzliche Situationen kommen hier nicht zu kurz. Man denkt schlimmer kann es nicht mehr werden, aber dann wird noch eines draufgesetzt. Warum um Himmels willen kauft er sich nicht einfach eine neue Krawatte fragt man sich aber genau das macht Jonathan aus. Wie schon im Titel geschrieben, manchmal muss man einfach wegfahren um anzukommen. So erkennt auch Jonathan, dass ihm der Abstand gut tut und er sich und seinen tristen Alltag überdenken muss. Oftmals ist das Glück zum greifen nahe, man muss es nur richtig angehen.

5 Sterne für ein absolut fesselndes Leseerlebnis und ganz k

isabellepf, 13.05.2016
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