Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Madame le Commissaire und der Tod des Polizeichefs

9783426437308
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E-Book, Knaur eBook
02.03.2016, 368 S.

ISBN: 978-3-426-43730-8
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Ein Provence-Krimi

Ein toter Polizeichef, ein ausgeraubeter Juwelier und Kommissarin Isabelle Bonnet: Ein Provence-Krimi von Bestseller-Autor Pierre Martin
Das Sirren der Zikaden, der würzige Duft von Lavendel und hinter sanft geschwungenen Hügeln das azurblaue Meer, von einem silbrigen Schleier aus flimmerndem Licht ins Reich der Märchen gerückt. Das Dörfchen Fragolin im Hinterland der Côte d’Azur wäre der ideale Ort, um die Seele baumeln zu lassen – doch dazu fehlt Kommissarin Isabelle Bonnet mal wieder die Zeit. Der angebliche Selbstmord eines hohen Polizeibeamten, der Besuch eines exzentrischen Bekannten und ein Überfall auf ein Juweliergeschäft an der Croisette in Cannes halten Madame le Commissaire in Atem.
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Der Autor

Pierre Martin

Portrait von Pierre Martin

Hinter dem Pseudonym Pierre Martin verbirgt sich ein Autor, der sich mit Romanen, die in Frankreich und in Italien spielen, einen Namen gemacht hat. F...

zum Autor Bücher von Pierre Martin

Weitere Teile der Reihe "Ein Fall für Isabelle Bonet"

Pressestimmen

"Spannend geschrieben mit überraschenden Ereignissen ist es eine anregende Urlaubslektüre, die natürlich auch von Landschaftsbeschreibungen im Süden Frankreichs lebt, gemischt mit dem Bild von Lavendel und dem Duft von Thymian und Rosmarin."

badische-zeitung.de, 23.07.2016

"Dritter und bester Band bisher! Spannend und absolut empfehlenswert."

bücher in meiner hand (Blog), 22.08.2016

"Es macht Spaß, den beiden Ermittlern bei der Arbeit, insbesondere beim Denken, zuzuschauen bzw. zuzuhören. [...] Strandkorblektüre? Nein, das ist mehr. Madame le Commissaire will genossen werden."

meine-kommissare.de, 16.05.2017

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Dies ist schon der dritte Fall für Madame le commissaire Isabelle Bonnet. Sie hat sich von Paris nach Fragolin

versetzen lassen, einem kleinen, idyllischen Dörfchen in der Provence. Dort arbeitet sie als Leiterin einer Spezialeinheit, die sich mit alten Fällen beschäftigt, die noch nicht geklärt wurden; eigentlich. Denn als der nicht beliebte Polizeichef von Toulon, Bastian,  angeblich Selbstmord begeht, bekommt sie einen Spezialauftrag aus Paris von ihrem väterlichen Freund Maurice Balancourt. Parallel ermittelt sie mit ihrem Assitenten Apollinaire weiter an einem mehrere Jahre zurück liegenden Raub in einem Juweliergeschäft, bei dem es zwei Tote gab.

Frankreichliebhaber und Kenner der französischen Sprache kommen hier voll auf ihre Kosten und würden am liebsten die Koffer packen und an die Côte d'Azur oder Provence reisen. Doch es ist nicht nur der Flair des Französischen, sondern auch ein guter Krimi mit vielen Wendungen und einem Verwirrspiel. Auch wenn man die Vorgänger nicht kennt, hat man Freude an der privaten Geschichte. Gut gefallen haben mir auch die Wortgefechte Isabelles mit dem Nachfolger von Bastian. Madame le Commissaire, bitte ermitteln Sie weiter!

Gavroche, 15.06.2017

Mit Madame auf Mördersuche zu gehen, ist wie ein kleiner Kurzurlaub in der Provence. Spannend und mit

wunderschönen Landschaftsimpressionen gehören die Krimis von Pierre Martin zur ersten Garde der Frankreich-Krimis.

Bibliomarie, 01.10.2016

Geheime Mission

 

Madame le Commissaire Isabelle Bonnet könnte ihr Leben auf ihrem ruhigen Posten in Fragolin eigentlich genießen. Meist soll sie versuchen ältere Fälle aufzuklären, um Täter doch noch ihrer Strafe zuzuführen. Doch nun hat sich der Polizeichef Bastien offensichtlich selbst getötet. Er hatte gerade eine Krebsdiagnose bekommen und wollte sich von der Krankheit nicht besiegen lassen. Wie immer, wenn ein hochrangiger Beamter umkommt, ist eine Untersuchung der Umstände durchzuführen. Isabelle Bonnet rechnet nicht mit besonderen Ergebnissen, alles scheint schlüssig und ihre Abneigung gegen Bastien beruhte auf Gegenseitigkeit. Ihren Auftrag nimmt sie allerdings ernst und bei ihren Befragungen stößt sie erstaunlicherweise auf Ungereimtheiten.

 

Eine Stelle, die für die Kommissarin eingerichtet wurde, nachdem sie bei einem Einsatz fast umgekommen wäre. Ein ruhiges Plätzchen in Südfrankreich, bestes Wetter, ein Dienstplan, den sie sich selbst schreibt, was kann sich Bonnet mehr wünschen. Auch wenn die traumatischen Ereignisse zwar an Bedeutung verloren haben, aber immer noch nicht völlig überwunden sind, der Spürsinn Isabelle Bonnets ist ungebrochen. Hat sie einmal eine Fährte aufgenommen, lässt sie nicht mehr locker. Kleinste Hinweise und auch das Bild im Ganzen dreht und wendet sie in Gedanken und so findet sie die kleinen Fehler, die beinahe im allgemeinen Gewimmel der Arbeit unterzugehen drohen. Hat Bastien, der doch sehr lebensbejahend war, sich tatsächlich umgebracht? Und bei dem wieder aufgerollten Überfall auf ein Juweliergeschäft, warum ist die Beute nie aufgetaucht. Gemeinsam mit ihrem Mitarbeiter Apollinaire begibt sich Isabelle Bonnet auf die Suche nach der Wahrheit.

 

In ruhigen Worten beschreibt Pierre Martin das Leben und Arbeiten von Madame le Commissaire. Gut kann man sich ihre Wanderungen und Fahrten durch ihr Einsatzgebiet vorstellen. Blauer Himmel, Sonnenschein, ein Croissant, ein Kaffee, wer wünschte sich nicht, so arbeiten zu dürfen. Liest man allerdings von den Verletzungen, die Isabelle Bonnet im Dienst erlitten hat, hält sich der Neid doch sehr in Grenzen. Wenn sie vielleicht auch einiges ihrer Fähigkeiten eingebüßt hat, ihre Pfiffigkeit und Gewitztheit hat sie nicht verloren. Trotz der eher ruhigen Art des Erzählens gelingt es dem Autor, seine Leser zu fesseln und sie mit zwei klugen Handlungssträngen auf Trab zu halten. Man hat Zeit genug, sich über den Verlauf der Ermittlungen Gedanken zu machen und rätselt gerne mit, nur um schließlich doch überrascht zu werden. Madame le Commissaire überzeugt mit ihrer sympathischen und authentischen Art.

4 Sterne

wal.li, 13.09.2016

Isabelle und Apollinaire haben einen tollen Job - je nach Lust und Laune können sie alte ungelöste

Fälle aufarbeiten. Sie einigen sich auf den ungelösten Raubüberfall auf eine Bijouterie in Cannes. Doch kaum beginnen sie, werden sie vom Selbstmord des ungeliebten Polizeichefs Bastian unterrichtet. Beide hatten ihre Kämpfe mit ihm und mögen ihn nicht, trotzdem will Isabelle nicht so recht an einen Selbstmord glauben. Als Belancourt sie dezent darauf ansetzt, passen die Nachforschungen Bastians Nachfolger nicht. Doch Isabelle bleibt dran, währenddem Apollinaire alleine den Juwelierfall aufarbeitet.
Privat nervt sich Isabelle über Thierry der nun in Paris Politik betreibt. Um das Leben zu geniessen trifft sie sich "grad z'leid" mit Kunsthändler Rouven, dem Zeugen aus Band 2. Er führt sie ein in die Welt der Reichen, und hilft ihr unerwartet bei den Ermittlungen.

Isabelle gibt alles in diesem dritten Band. Sie packt die unliebsame Ermittlung an und verkauft Bastians Nachfolger, dass sie diese Nachforschung unnötig findet. Die Sache mit Thierry scheint sie aber doch ein bisschen abzulenken; verschläft somit einige Infos, die ihr helfen hätten können. Aber Isabelle schafft es auch so die Wahrheit heraus zu bekommen, alles andere würde überraschen. Apollinaire ist skurril wie immer. Ich mag diese zwei als Ermittlerteam!

"Der Tod des Polizeichefs" hat mich gut unterhalten und las sich fast von selbst. 

Fazit: Dritter und bester Band bisher! Spannend und absolut empfehlenswert.  5 Punkte.

Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag!

talisha, 22.08.2016

Solider Krimi, der in der Provence spielt (soll heißen: mehr Krimi als UM JEDEN PREIS Regionalkrimi)

Madame Le Commissaire, das ist Isabelle Bonnet, die in der Provence in dem kleinen Örtchen Fragolin eine Spezialeinheit leitet. Deren Aufgabengebiet ist nicht klar umrissen, scheint aber bei „Cold Cases“, also ungelösten Fällen zu liegen, meist länger zurückliegend, mit Todesfällen, und bei etwas heikleren Aufgaben. Für letzteres wird Isabelle von ihrem väterlichen Freund und Gönner Maurice Balancourt aus dem Ministère de l’intérieur herangezogen: Sie soll ermitteln zum Selbstmord eines Kollegen, Commandant Enzo Bastian von der Police Nationale, Polizeichef von Toulon – nur sicherheitshalber. Parallel dazu starten Isabelle und ihr Assistent, Sous-Brigadier Apollinaire, Ermittlungen in einem mehrere Jahre zurückliegenden Raub in einem Juweliergeschäft in Cannes, bei dem die Ehefrau des Juweliers und eine Kundin erschossen wurden.

Während es bei Bastian bald Zweifel am vorgeblichen Grund des Selbstmordes gibt, findet Isabelle eine zweite Leiche…Im zweiten Fall laufen die Ermittlungen hingegen eher schleppend. Wen hatte Lilliy Larouche gesehen? Wer schreibt einen Abschiedsbrief an ein Geschäft für Angelbedarf? Und wer fuhr mit dem Eiswagen davon?

Der Roman ist ein typischer „Whodunnit“, eher kürzere Kapitel garantieren einen zügigen Handlungsfortschritt ohne längeres Abschweifen. Neben Isabell ist ihr schrulliger Mitarbeiter Apollinaire mit seinem Tick, fast immer zwei verschiedene Socken zu tragen, mit seinem struppigen Aussehen und seiner umständlichen Art tätig – jedoch ein wenig klischeehaft. Auch Isabelles Privatleben kommt zur Sprache mit ihren Gefühls-Verwicklungen, allerdings (angenehm) wenig.

Der Roman ist der dritte aus der Reihe und mein erstes Buch mit den Protagonisten, ich konnte ohne Probleme folgen. Es finden zwar Andeutungen zur Vergangenheit statt, so ist Isabelle bei einem Bombenanschlag am Arc de Triomphe schwer verletzt worden und ging deshalb weg zurück aus Paris in ihren Herkunftsort, aber man benötigt da keine weiteren Kenntnisse aus den vorigen Bänden. Der Krimi ist flüssig geschrieben, die Sätze finde ich teils etwas einfach. Ich konnte Teile der Auflösung vorhersehen, aber definitiv nicht alles, wenn ich auch ein anderes Motiv annahm – allerdings habe ich in letzter Zeit deutlich das Gefühl, zu viele Krimis gelesen zu haben und dadurch „verdorben“ zu sein. Der Stil der Kommissarin gefällt mir, wie bezeichnet sie es selbst bei einer Unterredung „Nicht mit der Brechstange, sondern gewissermaßen mit dem Florett.“ S. 223 Madame le Commissaire kommt ohne bizarre Folter bei den Tätern aus, was ich angenehm finde.

StefanieFreigericht, 07.08.2016

Ich habe den dritten Teil mit dem größten Vergnügen gelesen und ich muss sagen: Isabelle Bonnet

gefällt mir immer besser!

Kommissarin Bonnet, Sonderermittlerin des Innenministeriums Paris, ermittelt wieder in der schönen Provence zusammen  mit ihrem originellen Assistenten Apollinaire. Sie untersuchen nicht aufgeklärte Fälle und ermitteln in einem 6 Jahre zurück liegenden Juwelenraub, bei dem die Frau des Juweliers und eine Kundin erschossen wurden. Da bekommt Isabelle einen Spezialauftrag direkt aus Paris - sie soll im Fall des Selbstmordes des hiesigen Polizeichefs ermitteln. Sie überlässt die Ermittlungen ihrem Assistenten und kümmert sich um den toten Bastian, mit dem sie in der Vergangenheit schon so manches Zuständigkeits-Gefecht ausgetragen hat.

Auch in Isabelles Privatleben tut sich Einiges. Der Bürgermeister von Fragolin ist nach Paris gegangen und sie sehen sich nur noch selten. Dafür tritt wieder Rouven in ihr Leben, ein reicher Mann, dem sie im Rahmen eines Zeugenschutzprogrammes das Leben gerettet hat.

Natürlich klärt Isabelle mit Hilfe von Apollinaire wieder alle Fälle auf - zur großen Zufriedenheit ihres obersten Dienstherrn Balancourt. Diesmal tummelt sich die Kommissarin an den Schauplätzen der Reichen und Schönen an der Cote d'Azur und darf auch selbst über den roten Teppich schreiten!

Besonders schön fand ich ihre Wortgefechte mit Richeloin, dem Nachfolger von Polizeichef Bastian, der ihm in allen Punkten nacheifert und es nicht lassen kann, sie in ihre Schranken verweisen zu wollen.

bärin, 19.05.2016
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