Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Unsere Hälfte des Himmels

9783426519011
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Klappenbroschur, Knaur TB
10.01.2017, 448 S.

ISBN: 978-3-426-51901-1
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Roman

Ein großer Schicksals-Roman über 2 Frauen und ihren Traum vom Fliegen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und über eine dramatische Mutter-Tochter-Beziehung.
Frankfurt in den 30er Jahren: Johanna und Amelie sind dicke Freundinnen, die eine gemeinsame Sehnsucht verbindet: Sie wollen Pilotinnen werden und den Himmel erobern. Doch dieser Traum scheint im Deutschland der Nazi-Zeit unmöglich zu sein. Trotzdem halten beide zunächst an ihm fest – bis Amelie sich in Johannas Fluglehrer verliebt. Ein folgenschwerer Verrat trennt die beiden Freundinnen schließlich für immer.
Kassel in den 70er Jahren: Amelies Tochter Lieselotte, die zu ihrer Mutter stets eine sehr distanzierte Beziehung hatte, wird plötzlich mit deren aufregender Vergangenheit konfrontiert. Allmählich lernt sie eine Amelie kennen, die sie hinter der kühlen Fassade niemals vermutet hätte – und ihr wird klar, dass diese Erkenntnis ihr eigenes Leben verändern wird.

Historisch fundiert, dramatisch und mitreißend: Ein Roman über ungelebte Träume, Frauen-Freundschaft und die erste Beziehung im Leben einer Frau – die zu ihrer Mutter

Die Autorin

Clarissa Linden

Portrait von Clarissa Linden

Clarissa Linden ist promovierte Soziologin. Die Geschichte der Frauenbewegung und die Aufarbeitung des Nationalsozialismus waren und sind ihre Themen,...

zur Autorin Bücher von Clarissa Linden

Pressestimmen

"außergewöhnliche Familiengeschichte"

Lesegenuss (Blog), 13.01.2017

"Vielschichtig und wunderbar zu lesen!"

Martinas Buchwelten (Blog), 16.01.2017

"Die Geschichte wird von Clarissa Linden chronologisch parallel auf zwei Zeitebenen, aber in sich stringent, erzählt. Der Leser ist auf jeder Seite in der Lage der Autorin und ihren Figuren zu folgen."

Eliza's Bücherparadies (Blog), 05.02.2017

"mit vielen Emotionen und mit einer Reise in die Vergangenheit"

Nils Bücher Blog, 30.01.2017

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Frankfurt in den dreißiger Jahren und der Traum vom fliegen.

Zwei junge Frauen wollen unbedingt in die Lüfte steigen.
Das ist in dieser Zeit nicht so einfach. Frauen sollen brav
zuhause bleiben und Kinder großziehen. Johanna und Amelie
wollen das alles anders machen und träumen weiterhin vom fliegen.
Als Amelie sich verliebt und schwanger wird kommt alles anders
als geplant.
Kassel 1971 Amelies Tochter Lieselotte führt eine glücklose Ehe.
Ihr Verhältnis zur Mutter ist sehr unterkühlt. Als Amelie einen
Unfall hat und im Koma liegt, reist Lieselotte zur Mutter.
Um ihr näher zu kommen stellt Lieselotte Nachforschungen an.
Die Reise in die Vergangenheit beginnt.

Dieser Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Er beginnt im Jahr 1971
und springt immer wieder in das Jahr 1935 zurück. Es geht um ungelebte
Träume und Verrat. Was kann eine Freundschaft aushalten?
Amelies Nachforschungen bringen mit der Zeit eine ganz andere Mutter
zum Vorschein. Es macht Spaß zu verfolgen wie sich die Beziehung zu ihrer
Mutter ändert und vor allem wie sich Lieselottes Leben verändert.
Fazit ist das man seine Träume leben kann egal wie alt man ist.
Es ist nie zu spät.
Wunderbar geschrieben, nie schnulzig und einfach schön.
Nicht nur für lange Winterabende.

lilofee, 12.05.2017

Die Story: In den 1930ern kämpfen zwei junge Frauen dafür, ihren Traum vom Fliegen zu verwirklichen. Was

heute niemanden mehr überraschen würde, war damals fast unmöglich, doch Johanna und Amelie, die nahezu unzertrennliche Freundinnen sind, erkämpfen sich einen Ausbildungsplatz als Fliegerinnen von Motorfliegern. Amelie verliebt sich in Felix und Johanna kann damit nicht umgehen, denn sie will niemanden zwischen sich und Amelie lassen. Das Drama nimmt seinen Lauf.

 

1971 reist Amelies Tochter Lieselotte nach Frankfurt. Nach einem Unfall liegt ihre Mutter im Koma. Lieselotte weiß nicht viel über die Vergangenheit ihrer Mutter und noch weniger, wer ihr leiblicher Vater ist. Das Mutter-Tochter-Verhältnis war nicht sehr innig. Lieselotte macht sich mit Amelies Nachbarin auf Spurensuche und entdeckt eine ganz andere Amelie, als die, die sie ihr Leben lang kannte …

 

Das Buch ist in beiden Zeitebenen sehr interessant, zeigt es doch die Probleme, die beide Frauen (Mutter und Tochter) in ihrer eigenen Zeit haben und hatten. So unterschiedlich sie sind, so ähnlich sind ihre Kämpfe, Träume und Wünsche, ihre Leiden und Sehnsüchte. Doch obwohl sie sich so sehr gleichen, konnten sie nicht miteinander darüber sprechen.

 

Der Stil von Clarissa Linden liest sich sehr gut und flüssig. Nichts wird überspannt oder überzogen dargestellt. Alle Situationen sind glaubwürdig und schlüssig dargestellt. Das Thema ist natürlich kein leichtes, sodass man hin und wieder doch eine kleine Auszeit braucht, um es zu verarbeiten.

 

Romane, die auf zwei Zeitebenen spielen, sind momentan sehr angesagt und ich mag sie auch wirklich gern. Die Vergangenheit hat immer Auswirkungen auf unsere Gegenwart und es ist faszinierend, das so klar und fokussiert in einem Roman ebenfalls zu erleben.

 

Die Zeit des Nationalsozialismus ist immer ein schwieriges Thema. Ich gebe zu, es belastet mich, Schicksale der Menschen damals bewegen mich sehr und ich dosiere solche Bücher für mich sehr sparsam. Ich möchte diese Zeit nicht verdrängen, doch bin ich sehr froh, dass sie Vergangenheit sind. Es ist jedoch wichtig, dass künftige Generationen wissen, wie abgrundtief schlecht viele damals waren und wie leicht sie zu Verrätern wurden. Schon allein deshalb brauchen wir Romane wie diesen.

 

Wunderschön und sehr informativ finde ich auch das angehängte „Nachwort und Hintergrund“. Es zeigt, dass sich die Autorin intensiv mit den Themen Frauenbewegung, Kommunikation und der Aufarbeitung des Nationalsozialismus beschäftigt hat und sehr gut recherchiert hat. So wird die Story dichter und zeigt ein zwar fiktives, doch aber realitätsnahes Stück Zeitgeschichte. Von mir bekommt „Un

Wortschätzchen, 23.03.2017

Dank der flüssigen Schreibweise bin ich durch diesen Roman geflogen, im wahrsten Sinne des Wortes.

Komischerweise wurde ich mit den Protagonistinnen nicht wirklich warm. Ihre Geschichte hat mich nicht richtig berührt. Ich empfand Amelie als Mutter sehr selbstsüchtig, wenn sie sicher vieles auch aus Trauer getan hat. Dass ihre Mutter Louise dem Kind nicht wenigstens etwas über ihren Vater und ihre Vergangenheit erzählt hat, kreide ich ihr an. Durch dieses Versteckspiel entwickelt sich Lieselotte zu einer verhuschten jungen Frau, die so viel mehr aus ihrem jungen Leben hätte machen können.

Zutiefst enttäuscht und erschüttert war ich über Johannas Verhalten, mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Wie gesagt, alles in allem war es eine nette Geschichte, die natürlich auch einiges an Wissen über die Fliegerei vermittelt. Ich vergebe eine Note im mittleren Bereich.

engi, 15.02.2017

Die Autorin hat hier eine Geschichte um einen historischen Hintergrund erschaffen, die mich immer mehr mitgerissen

hat je weiter die Handlung voran schritt. Durch die zwei Handlungsstränge in den zwei Zeitebenen hat das Buch eine ganz eigene Dynamik. Ein sehr starker Roman, den man auf jeden Fall gelesen haben sollte. 

Nicis Buchecke, 07.02.2017

Amelie lebt in den 30ern Jahren. Sie hat eine beste Freundin Johanna (Hanni) und die beiden haben den selben Traum,

einmal zu fliegen und dann berühmte Pilotinnen zu werden. Dafür würden sie alles geben. Aber Amelie verliebt sich.

Liselotte, Amelie Tochter, lebt in den 70ern. Sie hat einen Mann, aber keine Freunde und keine Träume. Als ihre Mutter einen schweren Unfall hat, fährt sie zurück nach Frankfurt und muss feststellen, dass sie ganz wenig über ihre Mutter weiß. Sie macht sich auf die Suche nach der Geschichte ihrer Mutter und wird sich dabei selbst entdecken.

Das Cover hat mich zuerst sehr angesprochen. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Hanni und Amelie auf dem Foto wären; das Bild passt so gut zu der Geschichte. Dann hat mich der Schreibstil gefallen: klar und flüssig, der Leser folgt beide Zeitsträngen, ohne den Faden zu verlieren. Die Schilderung der Mutter-Tochter-Beziehung fand ich sehr gelungen, diese Gefühle, die jede der anderen gegenüber hat, das, was sie versteht und was sie zu verstehen glaubt. Was mir am meisten interessiert hat, waren die historischen Hintergründe und das Frauenbild. In beiden dargestellten Zeiten sieht man Frauen, die dem typischen damaligen Bild entsprechen, und Frauen, die sich verwirklichen wollen und alles dafür riskieren. Das Buch ist sehr gut recherchiert.

Ein High-Light in diesem beginnenden Jahr!

Saku, 21.01.2017

Das Buch spielt, wie schon erwähnt, in zwei Zeiten. Einmal in 1935 bei Amelie und Hanni und dann 1971 bei der

Tochter Lieselotte. Die Kapitel der 30iger Jahre fangen immer mit einem Zitat einer Fliegerin an. Das Buch hat von Anfang an einen schönen Schreibstil. Die Autorin hat geschickt Dinge aus den jeweiligen Jahrzenten mit eingebunden. Da ich in den 80igern geboren wurde, musste ich ab und zu mal nachschlagen. Aber so habe ich wieder was dazu gelernt.

Inhaltlich geht es um die Stellung der Frauen in den jeweiligen Zeiten. Lieselotte wird von ihrem Mann unterdrückt und ihre Mutter lebte in der Zeit der Nazis, wo man aufpassen musste was man sagt. So hat jede Zeit in diesem Buch ihre eigene Geschichte, die durch die Beziehung von Mutter und Tochter verknüpft ist.

Was mich ein wenig gestört hat, war der Spannungsaufbau. In den einzelnen Kapiteln war er wirklich gut, so dass zum Ende der Kapital irgendwas passiert ist, wo man schnell wissen wollte wie es weiter geht. Leider ging es dann meistens in der anderen Zeit weiter und wenn man in die Zeit zurück kam wurde das Thema nur noch mal ganz kurz angerissen. Das fand ich sehr schade. Das Buch hat mir aber trotzdem gut gefallen, so das ich es gerne weiterempfehle.

JessSpa81, 20.01.2017

In ihrem Roman "Unsere Hälfte des Himmels" nimmt und die Autorin Clarissa Linden mit auf eine

abenteurliche und aufregende Reise in die Vergangenheit.

Wir befinden uns im Deutschland der 30er Jahre. Hier lernen wir Johanna und Amelie, zwei unzertrennliche Freundinnen, kennen. Die beiden haben einen großen gemeinsamen Traum. Sie wollen den Himmel erobern und Pilotinnen werden. Doch es scheint unmöglich, diese Sehnsucht im Deutschland der Narzizeit, zu verwirklichen. Aber trotzdem halten Amelie und Johanna an ihrem Traum fest. Doch dann verliebt sich Amelie in Johannas Fluglehrer - eine Liebe, die in einem folgenschweren Verrat gipfelt.
Dann machen wir einen Zeitsprung: Wir befinden uns in Deutschland 40 Jahre später. Amelie hat einen schwern Unfall. Ihre Tochter Lieselotte, zu der sie keine besonders enge Beziehung pflegt, eilt an ihr Krankenbett. Und plötzllich wird Lieselotte mit Amelies Vergangenheit konfrontiert. Und sie versteht langsam, welcher Mensch Amelie wirklich ist und wahr. Und das Schicksal ihrer Mutter nimmt Einfluss ihr weiteres Leben.

Ich bin von Anfang bis zum Ende total begeistert von der Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist einfach spitzenmäßig. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich in den 30er Jahren. Sehe Amelie vor mir. Ihr wird nicht alles in den Schoß gelegt, sie muss sich vielen erkämpfen und erarbeiten. Und dann Johanna, die auf mich etwas egoistisch wirkt und immer ihren Kopf durchsetzen will. Begeistert bin ich von ihrem Willen, diesen Traum vom Fliegen zu leben. Ich sehr Amelie wie sie mit einem Segelflugzeug die Kreise zieht. Frei wie ein Vogel. Doch leider sind in dieser Zeit Frauen selten Pilotinnen. Es war eine schwierige Zeit und dann schlägt ja auch noch das Schicksal grausam zu. Und dann bin ich in Deutschland im Jahr 1971 in Frankfurt. Der tragische Unfall von Amelie, der einen großen Einfluss auf das zukünftige Leben ihrer Tochter Lieselotte hat. Ich sehe Lieselotte mit ihrem Ehemann Eduard, dem ich gern mal die Meinung gesagt hätte - aber das war ja zu damaligen Zeit eher selten - solche triste Abende. Und dann dieser Kommandeton von Eduard. Einfach schrecklich. Aber wer diese Zeit erlebt hat, kennt vielleicht solche Begebenheiten. Die Autorin hat ja alles so wunderbar beschrieben, dass ich die Bilder von meinem inneren Auge habe. Ich bewundere auch Lieselotte für ihren Mut, sich auf diese Reise in Vergangenheit zu begeben. Toll fand ich auch die Verändung von Lieselotte.

Eine wunderbare Geschichte. Für mich ein Lesehighlight, mit dem ich abenteurliche, unterhaltsame und spannende Lesestunden verbracht habe.
Das tolle Cover passt wunderbar. Begeistert war ich auch von der Personenbeschreibung zu Beginn des Buches und von den interessanten Informationen am Ende. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne.

zauberblume, 19.01.2017

Kassel 1971: Lieselotte ist unglücklich in ihrer langweiligen Ehe. Außer kochen, putzen

und ihren Mann zu bedienen, scheint sie keinen weiteren Lebensinhalt zu haben. Als ein Anruf über den schlimmen Unfall ihrer Mutter sie erreicht, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Alleine macht sie sich auf den Weg nach Frankfurt um ihrer Mutter beizustehen. Beide hatten schon immer ein eher distanziertes Verhältnis zueinander, schweigt sich ihre Mutter Amelie doch energisch über Lieselottes Vater aus, den die Tochter niemals kennen gelernt hat. Warum nur, ist ihre Mutter so kühl und unnahbar?

Frankfurt am Main 1935: Johanna und Amelie sind nicht nur beste Freundinnen sondern haben auch einen gemeinsamen Traum: Sie wollen Pilotinnen werden, denn ihnen gehört der Himmel! Mit viel Ehrgeiz verfolgen Beide diesen Traum und haben ihr Ziel klar vor Augen: Nichts lieben sie mehr als das Fliegen! Zur damaligen Zeit kein leichtes Unterfangen, waren die jungen Frauen doch sehr dem Willen der Gesellschaft und dem männerdominierenden Ansichten ausgesetzt. Zusammen mit ihren anderen Fliegerfreundinnen nehmen sie Flugstunden und so lernt Amelie den Fluglehrer Johannas kennen. Felix von Bissing! Als es zwischen Amelie und ihm zu ersten Annäherungen kommt, gerät ihr Weltbild gewaltig ins Wanken. Ist ihr wirklich das Fliegen am wichtigsten? Johanna ist von der Annäherung der Beiden wenig begeistert, sieht sie sich doch mit Amelie als eine Art Einheit, in der niemand dazwischen gehen darf! Doch der junge Fluglehrer, der mit der Politik der NSDAP keinesfalls einverstanden ist, erobert Amelies Herz…Wird das junge Glück anhalten? Und was wird aus dem gemeinsamen Traum der Freundinnen, als Pilotinnen erfolgreich zu werden?

Clarissa Linden konnte mich von der ersten Seite an abholen. In den Himmel hinauf! Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat war, dass auch historische Persönlichkeiten benannt wurden und man viel über die ersten erfolgreichen Pilotinnen die es in Deutschland gab lesen konnte. Sie gewährt dem Leser Einblicke in die schwere Zeit, als der Nationalsozialismus immer weiter an Macht zunahm und wie sehr anders Denkende verfolgt wurden! Man erlebt, wie sich das Leben durch den Sozialismus ändert und das man nicht jedem vertrauen konnte. Auch über das nicht so leichte Leben der Frauen zur damaligen Zeit findet man schnell Bezug. Johanna und Amelie sind lebendige Charaktere, in die man sich gut hineinversetzen kann und die auch ihre Sehnsüchte und Träume klar transportieren. Es ist eine dramatische und berührende Geschichte über Freundschaft, Verwirklichung von Träumen, Durchsetzungsvermögen und leider auch schlimmen Verrats. Man lernt viel über das Fliegen und möchte von Kapitel zu Kapitel wissen, wie es weitergeht. Auch die Zeitsprünge machen dabei das Lesen besonder

Nannis Welt, 16.01.2017

Unsere Hälfte des Himmels ist eine unbedingte Lesempfehlung von mir!

Mit diesem Roman ist Clarissa Linden ein tolles Buch gelungen das in der Handlung absolut überzeugen konnte.
Mit einem angenehmen Erzählstil und gut verständlichem Schreibstil lässt sie farbenfroh diese aussergewöhnliche Geschichte entstehen.

In 2 verschiedenen Zeitsträngen lernen wir Amelie , Johanna  und Lieselotte kennen.
Mit diesen Personen hat sie spannende Charaktere erschaffen.
Im aufregenden 1935 zur Zeit des Aufstiegs von Hitler leben und wirken Johanna und Amelie die gemeinsame Träume verfolgen doch das Schicksal hat anderes mit Ihnen vor.
Lieselotte die Protagonisin die in den *spiessigen* 70ern lebt findet während sie in der Wohnung ihrer Mutter Amelie ist, etwas über ihr eigenes Leben und das aufregende ihrer Mutter heraus das sie so nicht erwartete.
Wir dürfen dabeisein wenn Lieselotte zu sich findet und Amelie in ein besonderes Licht rückt.

Diese Geschichte um aussergewöhnliche Frauenfreundschaften und menschliche Abgründe ist gut recherchiert und verbindet toll historische Fakten mit der Fiktion.

Das Cover fand ich erst etwas farblos aber das Motiv der beiden Frauen ist nach dem Lesen doch sehr passend gewählt.

Das Buch ist als Taschenbuch im Knaur-Verlag erschienen beeinhaltet 448 Seiten Lesespass mit einem sehr informativen Nachwort und kostet 9,99 € im deutschen Handel.
Es liegt gut in der Hand und hebt sich grade wegen seinem hellen Cover in meinem Bücherregal schön ab.

Von mir gibt es für Unsere Hälfte des Himmels fliegende 5 Sterne und ich bin gespannt auf ein weiteres Buch aus ihrer Feder.

Sabrinchen, 15.01.2017

Deutschland in den 1930er Jahren Amelie und Johanna sind sehr unterschiedlich, aber durch einen gemeinsamen Traum als

unzertrennliche Freundinnen verbunden:sie wollen Pilotinnen werden. Doch dann verliebt Amelie sich in Johannas Fluglehrer. 

40 Jahre später wird Amelies Tochter Lieselotte mit der Vergangenheit ihrer Mutter, zu der sie ein sehr schwieriges Verhältnis hat, konfrontiert, und lernt ihre Mutter von einer ganz neuen Seite kennen.

 

Ich habe dieses Buch verschlungen. Es ist in einem tollen, leicht lesbaren Stil geschrieben, und der Wechsel zwischen den Kapiteln in den 1930er Jahren und den Siebziger Jahren des gleichen Jahrhunderts sind sehr passend und fügen sich harmonisch zueinander. Die sehr unterschiedlichen Frauen im Buch, Amelie, Johanna, Liselotte, aber auch alle weiteren Frauen, decken die unterschiedlichsten Chraraktertypen ab, ohne dabei zu Klischees zu verkommen. Die wenigen Männerrollen, die eine Rolle spielen, sind auch gut geschildert, verblassen gegenüber den Frauen ein wenig. Auch die Entwicklung besonders von Lieselotte ist sehr gut geschildert. Es gab ein paar Logikfehler (wie vertauschte Namen z.B. von Liselotte und Amelie), aber selbst die haben mein Lesevergnügen nicht getrübt. Das Buch ist bereits jetzt einer meiner Favoriten von 2017 und ich empfehle es gerne weiter.

micluvsds, 13.01.2017

Ein emotionales Leseerlebnis

Der Roman von Clarissa Linden spielt auf zwei Zeitebenen. Er erzählt die Geschichten von Amelie im Jahr 1935 und von ihrer Tochter Lieselotte im Jahr 1971.

1971 – lebt Lieselotte gemeinsam mit ihrem Ehemann Eduard in Kassel. Sie fragt sich schon lange, ob das alles gewesen sein soll, putzen, kochen, fernsehen und draußen tobt das Leben. Frauen, die mit wilden Aktionen ihre Rechte einfordern. Lieselotte wäre gern dabei gewesen, aber sie hat nicht den Mut ihre Wünsche in die Tat umzusetzen. Ein Anruf aus dem Krankenhaus erreicht sie. Ihre Mutter ist verunglückt und liegt im Koma. Sie packt eine Reisetasche und fährt nach Frankfurt zu ihrer Mutter. Im Krankenhaus gibt man Lieselotte den Rat ihrer Mutter etwas aus der Vergangenheit zu erzählen. Lieselotte weiß wenig von ihrer Mutter und hatte immer eine sehr distanzierte Beziehung zu ihr. Sie beginnt nachzuforschen und lernt ihre Mutter von einer ganz anderen Seite kennen.

1935 – Amelie und ihre Freundin Johanna teilen die gemeinsame Leidenschaft fürs Fliegen. Sie wollen ihren Traum verwirklichen und Fliegerinnen werden. Gemeinsam mit weiteren jungen Frauen, den Himmelsstürmerinnen, gelingt es ihnen mit viel Überredungskunst und unter Aufwendung all ihrer begrenzten finanziellen Mittel einen Fluglehrer zu finden, der sich die Mühe macht, sie zu unterrichten. Amelie würde für keinen Mann ihren Traum vom Fliegen aufgeben. Doch dann tritt Felix in ihr Leben und Johanna begeht einen folgenschweren Fehler, der Amelies Leben von Grund auf ändert.

Clarissa Linden hat einen bewegenden Roman in einem leicht verständlichen Erzählstil geschrieben. Die beiden Handlungsstränge wechseln in größeren Abschnitten und sind sehr gut miteinander verwoben. Die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere konnte ich sehr gut nachvollziehen. Amelie, die aus dem Schatten ihrer Freundin heraustritt, um eigenständig zu werden und Lieselotte, die sich hin- und hergerissen fühlt und sich nicht traut aus ihrem bisherigen Leben auszubrechen. Das Frauenbild in den dreißiger und siebziger Jahren weisen Parallelen auf, die mir vorher nicht bewusst waren.

Geschickt hat Clarissa Linden historische Hintergründe mit den Geschichten von Amelie und Lieselotte verwoben. Ich habe mit den Frauen mitgefühlt und hatte ein emotionales Leseerlebnis. Ein Buch, welches ich gerne weiterempfehle.

Renate, 13.01.2017

Erste Versuche der Frauen in den 30er-Jahren sich gegenüber der Männerwelt zu behaupten, die

Emanzipationsversuche der Frauen in den 70ern und eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung sind die großen Themen, die dieser Roman von Clarissa Linden aufgreift. Die Idee ist  sehr gut, doch leider ist meiner Meinung nach die Umsetzung nicht ganz so gut gelungen.

Den Schreibstil fand ich etwas „holprig“, extrem kurze Sätze wechseln sich mit langen verschachtelten ab. Wiederholungen von Aussagen oder Informationen nach einigen Zeilen sollen wohl das Gesagte eindringlicher erscheinen lassen, stören aber nur den Lesefluss. Auch mit den Protagonistinnen hatte ich so meine Probleme. Erwartet hatte ich starke, selbstbewusste Frauen – gelesen habe ich über selbstzweiflerische, weinerliche und unentschlossene Personen, die zudem noch mit Attributen wie schön, hochgewachsen, schlank, mager, damenhaft, mit gebräunter Hautfarbe, oder klein, kräftig, stämmig und unscheinbar ausgestattet waren. Einen Bezug zu ihnen konnte ich nicht finden, nahe gekommen sind sie mir nicht. Lediglich Johanna, die aber durchweg negativ beschrieben wird, und 1971 die forsche, entschlossene Nachbarin Marga, kann man als starke Frauen bezeichnen.

Recht dürftig war die Darstellung der Nazi-Zeit - ein paar Allgemeinplätze, mehr nicht. Wenig Details über die damaligen Lebensverhältnisse, keine Einzelheiten über die acht jungen „Himmelsstürmerinnen“ mit ihrer gemeinsamen Leidenschaft zum Fliegen – und selbst die Liebe zwischen Amelie und Felix bleibt blass, schemenhaft und nicht nachvollziehbar. Sehr gut getroffen hingegen fand ich die Atmosphäre der 70er-Jahre. Überaus lebendig schildert die Autorin die trostlose Ehe von Lieselotte und Eduard und ihre halbherzigen Versuche, daraus auszubrechen. Gut gezeichnet und plastisch heraus gearbeitet sind die verschiedenen Frauen der Unterschriftenaktion gegen Paragraph 218, die von Lieselotte beobachtet werden. Sehr versöhnlich stimmt auch der Schluss des Romans. Die familiären Verhältnisse sind geklärt und jede der Frauen kann nun ihren ganz persönlichen Traum verwirklichen.

Fazit: Keine große Literatur, dennoch interessant und unterhaltsam.

Herbstrose, 10.01.2017

„Unsere Hälfte des Himmels“ ist der 2. Roman von Clarissa Linden.

Wie schon in ihrem 1. Buch „Ich warte auf dich jeden Tag“ sind der Nationalsozialismus und die Rechte der Frau wichtige Fragmente in diesem Buch.
Diesen Roman widmet die Autorin aber einer ganz besonderen Gruppe von Frauen, den Himmelsstürmerinnen.
Es beginnt 1935 in Frankfurt, hier gibt es eine Gruppe von Frauen, darunter auch Amelie und ihre Freundin Johanna die einer Segelfliegergruppe angehören.
Die zwei Freundinnen wollen aber mehr als segelfliegen, sie wollen den Flugschein machen und Pilotinnen werden. Ihr Traum ist es eine Stelle als Testpiloten in Berlin zu bekommen.
In diesem Buch wird beschrieben wie schwer es damals für eine Frau war sich in der Männerwelt zu behaupten. Seit Hitler an der Macht war hieß es immer mehr eine Frau gehört an den Herd, hat für ihren Mann zu sorgen und dem Führer Söhne zu schenken. Heute kann man sich so etwas gar nicht mehr vorstellen.
Aber auch Lieselotte befindet sich 1971 in einer Ehe wo der Mann das Sagen hat.
Sie darf nicht arbeiten gehen da die Leute ja sonst denken der Mann verdient nicht genug.
Als Lieselotte nach Frankfurt kommt um sich um ihre im Koma liegende Mutter zu kümmern merkt sie, dass hier in der Stadt die Frauen ihre Rechte fordern und gegen den § 218 kämpfen.
Langsam gesteht sie sich, dass sie in ihrer Ehe nicht glücklich ist und etwas ändern muss.
Clarissa Linden kann die Geschehnisse und die Umstände der damaligen Zeit sehr gut vermitteln. Meine Mutter ist 1921 in Frankfurt geboren und ich habe ihren Erzählungen aus ihrer Kindheit und Jugend immer mit großem Interesse gelauscht. Vieles habe ich in ähnlicher Weise in diesem Buch wiedergefunden.
Nicht nur der historische Hintergrund war fesselnd, auch die Protagonisten sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Besonders hat mich Lieselotte beeindruckt die am Anfang ja eher das“ Heimchen am Herde“ war und im Laufe der Erzählung immer selbstständiger und selbstbewusster wurde.
Das Buch wechselt zwischen den Jahren 1971 wo Lieselotte im Mittelpunkt steht und 1935 wo es um das Schicksal von Amelie geht. Diese Schreibweise führt dazu, dass man nicht aufhören kann zu lesen den man möchte ja wissen wie es mit Amelie oder Lieselotte weitergeht.

Unsere Hälfte des Himmels hat mich sehr beeindruckt und ich möchte es allen ans Herz legen.

Sylvia Hertel, 10.01.2017

Dieses Buch möchte ich unbedingt lesen !

Frauen die vom Fliegen lernen träumen. In dem damaligen Zeit ein Wunschtraum. Ich würde sehr gerne tiefer in der Geschichte versinken. Spiegelt es doch das Leben meiner Großmütter zu der damaligen Zeit wieder...

Arietta, 09.01.2017

Der ewige Traum vom Fliegen

Romane, die eine ausgewogene Mischung zwischen Familiengeschichte und Aufarbeitung geschichtlicher Themen enthalten, liebe ich. Und exakt diesem Muster entspricht das vorliegende Buch, so dass ich nach seiner Lektüre gänzlich zufrieden bin.

Der familiengeschichtliche Teil handelt davon, wie eine Frau (Lieselotte) erst im mittleren Alter und erst am Krankenbett der Mutter (Amelie) deren Vergangenheit nachspürt und auf diese Weise ein Verständnis davon erlangt, warum zwischen ihnen stets ein distanziertes Verhältnis bestanden und sich Lieselotte als ungeliebtes Kind gefühlt hat. Im historischen Teil geht es darum, wie Amelie Mitte der 30er Jahre gemeinsam mit ihrer Freundin Johanna ihren unbedingten Traum vom Fliegen als Beruf verwirklichen will, ihnen das aber durch die nationalsozialistische Ideologie verwehrt wird, nach der Frauen an den Kochtopf und nicht in den Himmel gehörten. Als Amelie und Johanna trotz aller Widrigkeiten ihr Ziel erreichen und sie sogar einen Ausbildungsplatz als Einflieger bei einem Flugzeughersteller erhalten, verliebt sich Amelie in den politisch im Widerstand engagierten Fluglehrer von Johanna – eine Liebe, die letztere als Verrat  des Schwures der Freundinnen ansieht, nichts und niemand, insbesondere kein Mann, könne sie vom Fliegen abbringen, und die Johanna deshalb mit entsetzlichen Folgen manipuliert.

 

Der eine Teil spielt in der Gegenwart im Jahr 1971 und der andere Teil im Jahr 1935, beide im Wechsel. Allein schon die Darstellung der Geschichte des Frauenfliegens ist lesenswert und sehr informativ, war sie mir doch eigentlich völlig unbekannt mit Ausnahme vielleicht einiger Namen berühmter Pilotinnen. Interessante Hintergrundinformationen sind im Nachwort zusammengefasst. Sehr schön finde ich, dass den im Jahr 1935 angesiedelten Kapiteln Zitate berühmter Fliegerinnen vorangestellt sind, die häufig auf deren Motivation zum Fliegen eingehen. Vervollkommnet wird der geschichtliche Teil durch die Schilderungen von den Anfängen des Nationalsozialismus seit Hitlers Machtergreifung bis in die Zeit vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Der 36 Jahre später angesiedelte Teil zeichnet sich dadurch aus, wie eine Tochter ihre Mutter und deren Träume kennenlernt. Auch hier spielen geschichtliche Elemente eine Rolle, wenngleich sie andersartig sind. Es werden jetzt Themen angeschnitten wie das Verbot der Abtreibung und Demonstrationen der Frauen gegen § 218 StGB, die Rolle der Frau in der Ehe (Unterworfensein unter den Willen des Ehemannes, der ihr sogar die Aufnahme einer Arbeitsstelle verbieten konnte; das nach dem Schuldprinzip ausgestaltete Scheidungsrecht). An allem wird sichtbar, dass die Autorin gut recherchiert hat und die Geschichte der Frauenbewegung sowie  die Aufarbeitung des Nationalsozialismus zu den von ihr bev

nikolaus, 07.01.2017

Inhalt:

Deutschland in den 30er Jahren, die Nazizeit wirft ihre Schatten voraus.
Die Frauen gehören ins Haus und müssen Kinder bekommen.
Da haben es die beiden Freundinnen Johanna und Amelie schwer, ihr Traum ist das Fliegen. Und mit Mut und Zielstrebigkeit schaffen sie es auch ganz weit.
Doch dann verliebt sich Amelie und Johanna fühlt sich verraten und lässt sich zu einem folgenscheren Verrat verleiten.
Deutschland in den 70er Jahren, die Frauen müssen immer noch für viele Rechte kämpfen. Es gibt noch den §218, oder z.B. die Tatsache, dass Männer ihren Frauen das Arbeiten verbieten können.
Liselotte, die Tochter von Amelie, hatte nie ein gutes Verhältnis zu ihreIr Mutter und ist quasi in die Ehe geflohen, sie erkennt dass sie unzufrieden und unglücklich ist.
Genau in dieser Zeit hat Amelie einen schweren Unfall und liegt im Koma im Krankenhaus. Plötzlich wird Liselotte mit Amelies Vergangenheit konfrontiert und sie erfährt Dinge die sie nie für möglich gehalten hätte.
Dadurch verändert sie sich auch selber, wird stärker und sieht nur ihr Leben in einem ganz anderen Licht.
Meine Meinung:
Mit dem Schreibstil hab ich so meine Schwierigkeiten gehabt, so das erste Drittel brauchte ich um richtig in die Geschichte hineinzuwachsen. Mir kam alles recht „gestelzt“ oder „gekünstelt“ vor, vor allem in der Gegenwart, also in den 70er Jahren. Liselottes Verhalten kam mir oft unglaubwürdig, unlogisch und konstruiert vor. Z.B. Liselotte eher die zurückhaltende, hausbackene Frau, freundet sich von jetzt auf nachher mit der jüngeren Nachbarin Marga an, und diese besorgt ihr eine Arbeit, (obwohl Liselotte doch für die im Koma liegende Mutter da sein will) und Liselotte hat natürlich alle passenden Papiere bei sich?
Was mich auch etwas gestört hat waren die „künstlich erzeugten Chliffhänger“, gerade an der spannendsten Stelle hörte das jeweilige Kapitel auf und leider wurde der Faden dann nicht an dieser Stelle irgendwann wieder aufgenommen, sondern später. Z.B. beim Treffen der verfeindeten Freundinnen: sie trafen sich und dann war Ende, und später heißt es dann nur:…‘.der schreckliche Streit der dem Treffen gefolgt war‘, und gerad hier wären die Emotionen, die Worte, wie schlimm dieser Streit war, so wichtig gewesen. Ich weiß dass solche Chliffhänger oft als Stilmittel angewendet werden um Spannung zu erzeugen, für mich ist es hier aber übertrieben.
Aber nachdem diese erste Hürde überwunüberwunden ist, gewinnt das Buch an Intensität und Emotionen. 4 sehr gute Sterne.

Gelinde, 06.01.2017

Wer spannende Familiengeheimnisse vor historischer Kulisse mag, wird dieses Buch lieben!

hasirasi2, 05.01.2017

Der tiefgreifende und eingehende Schreibstil der Autorin hat mich voll und ganz gepackt. War von Anfang bis Ende im

Geschehen und konnte miterleben, wie die Ereignisse ein vollständiges Bild ergeben haben.

 

Die Charaktere stellt Clarissa Linden gekonnt dar und macht sie lebendig.

 

Wie im Klappentext zur Autorin geschildert, sind Frauenbewegung und die Aufarbeitung des Nationalsozialismus deren Themen und dass sie hier mit Leib und Seele dahintersteht, kann man beim Lesen spüren.

 

Die Geschichte spielt sich vor allen Dingen in den Jahren 1935 und 1971 ab und erzählt, wie gerade die Frauen zu dieser Zeit um ihre Rechte kämpfen mussten, bzw. wie die Gesellschaft zu den jeweiligen Zeiten "funktionierte".

 

Mein Fazit: sehr eingängiges, hochwertiges Buch, das die Geschichte von damals miterleben lässt

Gudrun, 04.01.2017
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