Verlagsgruppe Droemer Knaur

So liest man heute.

Die Gestrandete

9783426305805
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Taschenbuch, Droemer TB
02.05.2017, 288 S.

ISBN: 978-3-426-30580-5
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Roman

Alexander Maksiks Roman „Die Gestrandete“ wurde von der internationalen Presse gefeiert. Unvergleichlich aufwühlend und poetisch fängt er ein, was es bedeutet, heimatlos und auf der Flucht zu sein.

Wie findet man einen Ort zum Leben, wenn man heimatlos ist? Wie erträgt man den Verlust der Familie? Diese ­Fragen stellt sich Jacqueline längst nicht mehr. Ihre Gedanken drehen sich nur noch um den nächsten Schluck Wasser, das nächste Stück Brot, die sichere Schlafstelle für die kommende Nacht. Jacqueline ist eine Gestrandete. Sie ist dreiundzwanzig Jahre alt und aus ihrer afrikanischen Heimat geflohen. Nun kämpft sie an einem griechischen Strand ums Überleben. Tagsüber bietet sie Touristen Massagen an, fünf Minuten für einen Euro, nachts wäscht sie sich im Meer. Sie trägt nur ihre Kleider und eine Geschichte bei sich. Mehr nicht. Über das Erlebte kann sie nicht sprechen. Doch dann, eines Tages, lädt eine Frau sie zum Essen ein. Die Güte bricht Jacquelines Schweigen, und sie beginnt zu erzählen – von dem Licht in ihrer Heimat, von den Füßen ihrer Schwester, von den sanften Augen ihres Vaters, von ihrer Flucht. Und davon, dass Erinnerungen, Erlebnisse und Überleben oft keinen Platz für Hoffnung lassen.

"Ein Roman, der aufwühlt, weil er den Leser die Perspektive wechseln und spüren lässt, wie es ist, allein, traumatisiert, unverständlich und unwillkommen zu sein." Münchner Merkur

"Eine beklemmende Geschichte, die uns die aktuelle Situation in Europa und in Afrika schonungslos vor Augen führt." Buchkultur

Der Autor

Alexander Maksik

Portrait von Alexander Maksik

Alexander Maksik nahm am renommierten Iowa Writers’ Workshop teil und schrieb zahlreiche Artikel u.a. für The New York Times Magazine, Harper‘s...

zum Autor Bücher von Alexander Maksik

Pressestimmen

"Ein überraschend intensiver Bericht über ein Flüchtlingsschicksal."

Norddeutsche Neueste Nachrichten, 18.04.2016

"Mitfühlend und intensiv gibt der Roman dem Flüchtlingsdrama unserer Tage ein Gesicht."

Für Sie, 09.05.2016

"Es kostet Kraft, das Buch zu Ende zu lesen, aber es gibt uns dann diese Kraft doppelt zurück."

hr 2 kultur, Kulturfrühstück, 18.05.2016

Überlebenskampf, das Schweigen und der Moment, in dem das Schweigen bricht in einer gelungenen Dramaturgie.

BÜCHER, Juni/Juli 2016

"Die Gestrandete" ist keine leichte Lektüre, dafür aber eine Geschichte, die einen tief beeindruckt und die einen erkennen lässt: Hinter jedem Flüchtlingsschicksal steckt eine Geschichte, ein Erlebnis,was dazu geführt hat, dass man alles hinter sich lässt. Und nur noch die Erinnerungen bleiben.

Siegener Zeitung, 25.05.2016

Auf jeden Fall verdient "Die Gestrandete" in Zeiten wie diesen unsere Aufmerksamkeit. Eine beklemmende Geschichte, die uns die aktuelle Situation in Europa und in Afrika schonungslos vor Augen führt.

Buchkultur, Juni/Juli 2016

"Eine beklemmende Geschichte, die uns die aktuelle Situation in Europa und in Afrika schonungslos vor Augen führt."

Buchkultur, Juni/Juli 2016

"Eine Geschichte über Flucht, Heimatlosigkeit, Angst, Träume. Und darüber, dass Erinnerungen, Erlebnisse und Überleben oft keinen Platz für Hoffnung lassen."

Neue Ruhr Zeitung, 25.05.2016

"Spannendes Drama aus einer gefühlskalten, profitgierigen Welt"

Grazia (Entertainment), Nr. 23/2016

"Manchmal genügt es einfach, dass ein Mensch zuhört und das Grauen einer Geschichte wie dieser erträgt, ohne zu urteilen. Alexander Maksik hat sich mit seinem sparsam und kunstvoll formulierten Roman sehr nah an ein einzelnes Schicksal heran geschrieben, ohne Voyeurismus und angemaßte Nähe, sondern mit dem Feingefühl, das jedem dieser Fluchtschicksale gebührt."

NeueBuchtipps.de (Lore Kleinert), 22.06.2016

"Ein hypnotischer und poetischer Roman über das Überleben und die Wucht der Erinnerung. Eine Geschichte, so traurig und schön zugleich."

brf1.de, 04.07.2016

"Ein berührendes, humanes Buh zum Thema Flucht und dem, was folgt. Besonders für Gesprächskreise. die sich tiefgehend damit auseinandersetzen wollen."

eliport.de, 26.07.2016

"Ein Roman, der aufwühlt, weil er den Leser die Perspektive wechseln und spüren lässt, wie es ist, allein, traumatisiert, unverständlich und unwillkommen zu sein."

Münchner Merkur, 23.07.2016

"Ein Roman, der aufwühlt, weil er den Leser die Perspektive wechseln und und spüren lässt, wie es ist, allein, traumatisiert, unverstanden und unwillkommen zu sein."

Mühldorfer Anzeiger, 06.08.2016

"Alexander Maksik nähert sich solch einem Schicksal, das geprägt ist von Angst und Hoffnungslosigkeit, unglaublich realistisch an. Er schreibt feinfühlig und auf das Wesentliche fokussiert, ohne unwichtige Details oder Verschönerungen zu verwenden."

Wild Book Heart (Blog), 08.08.2016

"Ein berührendes, humanes Buch zum Thema Flucht und dem, was folgt. Besonders für Gesprächskreise, die sich tiefer gehend damit auseinandersetzen wollen."

Der Evangelische Buchberater, 01.09.2016

"Alexander Maksik hat mit diesem berührenden Roman eine Thematik angesprochen, die aktueller nicht sein könnte."

Freies Wort, 10.09.2016

Lesetipps

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Die Gestrandete von Alexander Maksik, was für ein trauriger Roman.

Er erinnert mich etwas an „“Das Mädchen mit dem Fingerhut“ von Michael Köhlmeier.

 

Jaqueline, die Gestrandete stammt aus Liberia und musste wegen dem Krieg und weil ihr Vater ein Regierungsbeamter war flüchten. Wir begleiten sie eine kleine Weile bei ihrem Überlebenskamp.

 

Sie landet in Griechenland auf der Insel Santorin. Sie ist 23 Jahre alt und kämpft ums Überleben und den Hunger. Die Sprache spricht sie nicht. Bei den Touristen versucht sie mit Fußmassagen etwas Geld zu verdienen. Sie versucht nicht aufzufallen.

 

Aber leider langt es nicht für Essen und trinken und ihr Schlafplatz ist teilweise in einer Höhle oder in Abruchhäusern. Man spürt richtig ihren Hunger und die Not in der sie steckt.

In ihren Gedanken spricht sie am Meisten mit der Mutter, aber auch mit der Schwester und dem Vater. Die Mutter kommt dabei dominant rüber, sie sagt ihr das sie aufpassen soll, lieber nicht zuviel preisgeben. Das Erlebte ist für sie ein Trauma, das sie stets beschäftigt.

 

Der Roman ist ruhig, man erfährt nur das Nötigste. Trotzdem ist die Geschichte nicht langweilig. Ich war gefangen und litt mit Jaqueline, obwohl sie kein Mitleid wollte.

Der Autor hat die Geschichte glaubhaft und realistisch erzählt.

 

Egni, 06.04.2016
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