Verlagsgruppe Droemer Knaur



Die verborgene Sprache der Blumen

9783426654378
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Flexcover, Knaur HC
21.08.2017, 528 S.

ISBN: 978-3-426-65437-8
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Roman

Die Bestseller-Autorin Vanessa Diffenbaugh erzählt in ihrem Roman „Die verborgene Sprache der Blumen“ die anrührende Geschichte einer jungen Frau, die – aufgewachsen in einer lieblosen Umgebung ohne Familie und ohne Zuhause – ihr Herz nur den Blumen öffnet.

Victoria Jones kennt von Geburt an nur Waisenhäuser und Pflegefamilien. Wie ein Gegenstand wurde sie von einer Bleibe zur nächsten weitergereicht. Schon als Kind hat sie sich deshalb zu einer wortkargen, menschenscheuen Kratzbürste entwickelt. Einzig für Blumen interessiert sie sich, und für deren Sprache, denn die hat sie von Elizabeth gelernt, dem einzigen Menschen, von dem sie je Liebe erfahren hat.

Mit achtzehn Jahren ist Victoria obdachlos und ganz auf sich allein gestellt – bis sie einen Job in einem kleinen Blumenladen findet. Sie bindet mit viel Erfolg und Einfühlungsvermögen für jeden Kunden den richtigen Strauß: Myrte für Liebe, Jasmin für Nähe, Maiglöckchen für Rückkehr des Glücks. All das wünscht sich Victoria auch, als sie Grant kennenlernt. Erstaunt stellt sie fest, dass er ebenfalls die Sprache der Blumen versteht – und sie von demselben Menschen gelernt hat wie sie selbst.

Gegen ihren Willen keimt in Victoria nach langer Zeit wieder Hoffnung: auf Liebe, auf eine Familie, auf ein Zuhause. Doch ihre Vergangenheit, die schmerzvollen Erinnerungen an Elizabeth holen sie immer wieder ein. Kann es Grant gelingen, sie trotzdem zu lieben – so unberechenbar, so verstockt, so verletzlich, wie sie ist?

„Die verborgene Sprache der Blumen“ erscheint als hochwertige Schmuckausgabe im kleinen Handtaschenformat, die sich wunderbar zum Schenken und Selberlesen eignet.

Die Autorin

Vanessa Diffenbaugh

Portrait von Vanessa Diffenbaugh

Vanessa Diffenbaugh ist Kunsterzieherin und Schriftstellerin. Sie ist 32 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Sie ist nicht nur künstlerisch,...

zur Autorin Bücher von Vanessa Diffenbaugh

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Die erste Frage, die man sich stellt, wenn man die Buchbeschreibung liest: wieso interessiert sich ein rebellischer
Teenager für so zarte, sanfte Geschöpfe wie Blumen? Was kann ein Mensch wie Victoria daran nur so faszinierend finden?
Nun, die Antwort darauf erschließt sich einem recht schnell. Victoria ist selbst ein sehr zerbrechliches, dünnhäutiges Wesen. In ihrer Kindheit und Jugend ist sie von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weitergegeben worden, fast so, als wäre sie ein Mensch ohne Gefühle, dem das nichts ausmacht. Vertrauen aufbauen hat nie funktioniert. Victoria sagt selbst, dass sie noch nie jemanden länger als ein halbes Jahr gekannt hat, wenn man ihre Sozialarbeiterin außer Acht lässt.
Da wundert es mich nicht, dass sie zu einem 'schwierigen' Teenager geworden ist, und sich lieber für Pflanzen, als ihre Mitmenschen, begeistert. Eine Blume kann dich nämlich nicht verletzen oder enttäuschen ...

Mich hat Victorias Geschichte von Anfang an bewegt. Verständnis für einen Teenager aufzubringen, der ziemlich launisch ist und immer genau das Gegenteil von dem tut, um was man ihn bittet, fiel mir anfangs zwar schwer, aber schon bald lernt man als Leser Victorias Innenleben kennen und das hat dazu geführt, dass ich mich automatisch immer auf ihre Seite gestellt habe. Mein Mitgefühl für Victoria ist von Seite zu Seite gewachsen. Und ich habe ihr so sehr gewünscht, dass sie eines Tages ein glückliches, angstfreies Leben mit Menschen, denen sie vertraut, führen kann.

Erzählt wird hier aus zwei verschiedenen Zeiten. Einmal aus Victorias Sicht im Alter von etwa 9-10 Jahren und einmal (ebenfalls aus Victorias Sicht) ab dem Beginn ihrer Volljährigkeit.
Diese beiden Erzählstränge haben wunderbar miteinander harmoniert, denn so hat man idealerweise nach und nach die Hintergründe herauslesen können, die nun zu ihrem teilweise wirklich traurigen Erwachsenenstandpunkt geführt haben.

Und die Sprache: wirklich zauberhaft! Das Buch ist so poetisch geschrieben. Es wird weniger gesprochen, dafür bekommt man mehr Einblick in Victorias Gedankenwelt und so kann man voll und ganz in dieser Erzählung versinken, ohne zu bemerken, wie viele Seiten man eigentlich schon gelesen hat.
Also genau genommen ein 'stilles' Buch, wenn man so will.
Ein Buch, das trotz seiner vergleichsweise wenigen direkten Reden unglaublich wortgewaltig ist, mich mitreißen und bewegen konnte.
Ein Buch über Angst, Gefühle, Vertrauen und Verzeihen. Und über eine starke Protagonistin, die einen Mut entwickelt, mit dem sie sich dem Leben mit all seinen Unvorhersehbarkeiten stellen kann.
Janine2610, 27.04.2015

Victoria Jones hat ihr ganzes Leben in Pflegefamilien und Wohngruppen verbracht. Mit jeder enttäuschten Hoffnung,
endlich ein richtiges Zuhause zu finden, ist sie unnahbarer und einsamer geworden. Als sie volljährig wird und lernen soll, auf eigenen Beinen zu stehen, hat sie jeglichen Selbstwert und vor allem den Glauben daran verloren, jemals wirklich lieben und geliebt werden zu können.

Ihr außergewöhnliches Gespür für Blumen verhilft Veronica zu einem Aushilfsjob in einem Blumenladen, wo sie die Stammkunden schnell für sich gewinnt. Victoria hat nämlich ein besonderes Talent dafür, ganz persönliche Blumenarrangements zusammenzustellen, denn sie kennt die viktorianische "Blumensprache" (faszinierend!), die sie, wie der Leser in Rückblenden nach und nach erfährt, als Kind von einer Pflegemutter gelernt hat. Nach und nach wagt sie ein wenig Vertrauen, lässt einige Menschen in ihrem Umfeld etwas näher an sich heran, doch dann wirft sie ein einschneidendes Erlebnis vollkommen aus der Bahn.

Bereits zu Beginn spürte ich ganz deutlich den Schmerz, den diese junge Frau in sich trägt, und konnte mich in sie einfühlen. Die Autorin wechselt zwischen Kapiteln in der Gegenwart und Rückblenden, in denen man anfangs nur sehr bruchstückhaft etwas über Victorias Kindheit erfährt. Es wird schnell klar, dass vor Jahren etwas schreckliches vorgefallen sein muss, als Leser bleibt man aber lange im Dunkeln über die Einzelheiten. Diese Ungewissheit hat bei mir dazu geführt, dass ich den Kindle kaum aus der Hand legen konnte. Die Schilderung des amerikanischen Pflegesystems und das dargestellte Innenleben der Hauptperson waren für mich glaubwürdig und, trotz großer Tragik, nicht überzogen oder reißerisch. Als ich später erfuhr, dass Diffenbaugh selbst Pflege- und Adoptivmutter ist, wurde das Gesamtbild für mich noch stimmiger und authentischer. Ihre gefühlvolle Prosa verflochten mit der faszinierenden Thematik der "Blumensprache" machten "Die verborgene Sprache der Blumen" für mich zu einem sehr besonderen Leseerlebnis, das mich am Ende in Tränen aufgelöst zurück ließ. (Das passiert mir nur sehr, sehr selten.)

"Die verborgene Sprache der Blumen" ist nicht ganz leicht auszuhalten. Aber es endet hoffnungsvoll, das finde ich für mein Seelenleben bei Büchern immer sehr wichtig.

Unbedingt empfehlenswert für alle, die mit schwierigem, realistischen Lesestoff klar kommen, der einen Silberstreif am Horizont lässt.
hadassale, 11.07.2014

Was steckt hinter der Bedeutung der Blumen? In diesem wunderbaren Roman findet man es heraus. Das Buch spielt
abwechselnd in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Wunderbar zu lesen! Dieses Buch sollten Sie sich nicht entgehen lassen!!!
Doris Oberauer, 01.03.2014

Die Autorin versteht es hervorragend, die Zwiespälte und Gefühlswelten ihrer Heldin darzustellen. "Die verborgene
Sprache der Blumen" ist ein Buch, das in Erinnerung bleiben wird, weil es soviel Menschlichkeit in sich birgt.
Carola Kickers, 02.12.2013

Es ist schon eine Weile her, dass ich diesen schönen Roman gelesen habe, aber ich verleihe und verschenke ihn noch
immer gerne an Freunde und Familie!
Victoria hat es nicht leicht im Leben, doch die Liebe zu den Blumen und ihrer geheimen Sprache lässt sie nicht aufgeben. Am Ende findet sie sogar so etwas wie Glück.
Sehr berührend und poetisch! Wunderschön erzählt!
Petra Gruber, 21.08.2013

Lange hat mich ein Buch nicht mehr so berührt wie dieses. Die Geschichte ist wundervoll gestaltet mit zwei
Handlungssträngen, die zum einen in der Gegenwart und zum anderen in der Vergangenheit der Protagonistin Viktoria spielen.
Mit viel Liebe, aber auch mit der dazugehörigen Portion Realität zeichnet die Autorin das Bild einer traurigen Kindheit von Pflegefamilie zu Pflegefamilie, von Heim zu Heim, um aufzuzeigen, wie schwierig es für ein Kind ist, echte Liebe zu empfinden aus Angst vor einem neuen Verlust und erneuter Enttäuschung. Diese Wunden reichen weit bis ins zukünftige Leben, vielleicht heilen sie auch nie. Sehr sensibel und in der Sprache der Blumen umgesetzt. An manchen Stellen musste ich schon schwer schlucken, weil mich der Roman zu Tränen gerührt hat.
Dies ist kein Buch, um es einfach so wegzulesen, sondern es beschäftigt einen auch nach dem Ende noch lange darüber hinaus.
Von dieser Autorin möchte ich auf jeden Fall noch mehr lesen.
S. Kaldich, 12.08.2013

Das Buch hat mich vom ersten Augenblick verzaubert. Es ist einfach so schön und wie ein Sog. Es fesselt auf eine ganz
eigene, bezaubernde Weise. Gelungen ist in diesem Zusammenhang auch das Glossar am Ende des Buches mit der Übersetzung der Blumenbotschaften. Man ertappt sich dabei, immer wieder die Bedeutung hinten nachzuschlagen.

Victoria ist eine Einzelgängerin, wie er im Buche steht. Allein, ohne Eltern aufgewachsen und immer von einer Pflegefamilie in die nächste weiter gereicht, weil niemand mit ihr etwas anfangen konnte, lernt sie schon früh, dass sie nur sich selbst trauen kann. An ihrem 18. Geburtstag muss sie das “Gathering House”, ein Heim für Mädchen verlassen und lernen auf eigenen Füßen zu stehen. Das ihr aufgezwungene, neue Leben misslingt zunächst, denn sie hat kein Ziel vor Augen. Sie lebt auf der Strasse und hat eines Tages doch den Mut, sich ihrem Leben zu stellen: Sie fängt an in einem kleinen Blumenladen zu arbeiten und bringt nicht nur die Begeisterung und den grünen Daumen mit, sondern vielmehr versteht sie die “Sprache der Blumen”. Sie versteht es, die Wünsche ihrer Kunden zu analysieren und genau die richtigen Blumensträuße zu binden, die die rechte Botschaft vermitteln wollen: Immergrün steht für zärtliche Erinnerung, Maiglöckchen für die Rückkehr des Glücks. Schon bald ist sie im Viertel bekannt und die Kunden kommen in Scharen. Dann, plötzlich, lernt sie einen jungen Mann kennen, der ihre Sprache spricht.

In Rückblicken erzählt die Autorin abwechselnd von der bisherigen Lebens- und Leidensgeschichte Victorias. Von der liebevollen Pflegemutter Elisabeth, die ihr ebenbürtig war und zu der sie ein besonderes, inniges Verhältnis hatte. Doch plötzlich wurde auch dieses Leben jäh beendet, als eine Katastrophe heraufbeschworen wurde….

Für Victoria scheint es keinen Platz im Leben zu geben. Dabei ist ihr persönliches Glück manches Mal zum Greifen nah. Man möchte sie förmlich schütteln und ihr sagen, so machst du alles kaputt, aber trotzdem kann man ihr nicht wirklich böse sein. Aufgrund ihrer Erfahrungen, die so oft verletzend wirkten, verschliesst sie sich immer mehr.

Vanessa Diffenbaugh versteht es in ihrem Roman die leisen Töne anzuschlagen. Liebevoll und manchmal doch dramatisch schildert sie das Leben von Victoria, die es einfach nicht schafft, über ihren eigenen Schatten zu springen um sich ihr eigenes, ganz persönliches Glück zu gönnen. Ihre Geschichte wurde auf eine wunderbare Weise erzählt; man versinkt förmlich in diesem Buch und taucht nur mühselig wieder auf, als es endet. Doch man möchte nicht aufhören, möchte immer so weiter lesen und immer mehr über die verborgene Sprache der Blumen erfahren. Man möchte am liebsten gleich einen Blumenladen eröffnen und die Botschaften in die Welt hinaus tragen. Wofür steht nochmal Rhododendron? Achja, Warnung. Und doch ist er aus den deutschen Vorgärten nic
Alexandra Middelveld, 15.04.2013

„Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. Doch was kann passieren, wenn man nie gerlernt hat zu lieben ? Davon
erzählt dieses Buch.
Einfühlsam und und offen wird die Geschichte von Victoria erzählt. Sie macht im Verlauf eine beeindruckende Entwicklung durch, die nicht gekünstelt, sondern sehr lebensnah wirkt. Die Einblicke in Victorias Vergangenheit fand ich sehr gut und plastisch geschildert. Das Wissen um die Hintergründe ihrer Entwicklung, lassen sie als Person zunehmend positiver und nachvollziehbarer erscheinen.
Die Charaktere sind insgesamt facettenreich, lebendig, authentisch und ausdrucksstark, wenn auch nicht immer auf Anhieb sympathisch. Doch die Autorin schaffte es mit Leichtigkeit, dass mir jede Figur nach und nach ans Herz wuchs.
Der Schreibstil hat mich sehr angesprochen. Das Buch ist flüssig zu lesen, jedoch zeigten sich am Anfang des zweiten Kapitels einige unnötige Längen. Gegen Mitte dieses Kapitels konnte mich die Geschichte aber wieder problemlos einfangen.
Die Erzählung ist herzergreifend emotional ohne kitschig zu wirken. Sie machte nachdenklich und rührte mich hin und wieder sogar zu Tränen.

Besonders schön fand ich auch das angehängte „Blumenlexikon“. Es greift den Kern des Buches auf, indem es eine Auswahl verschiedener Blumen auflistet und deren (frühere) Bedeutung erklärt.
Bei meinem nächsten Blumenstrauß werde ich mir vermutlich mehr Gedanken um die Zusammenstellung machen als vorher.

Wer sich auf „leise Töne in der Literatur“ einlassen kann, dem sollte dieses Buch gefallen.
Tanja G., 01.04.2013

"Die verborgene Sprache der Blumen" schlägt tatsächlich einen ganz eigenen Ton an. Die Geschichte der Heldin ist
berührend, ganz besonders aber ihre Rettung, die sie in der Sprache der Blumen findet. In einem Rutsch verschlungen.
Ulrike Schwermann, 16.12.2012

Eine Geschichte über Hoffnung, Verlust und Leben. Als Meredith achtzehn wird, fliegt sie aus dem Heim. Ihre
Mitbewohnerinnen sind froh darüber, denn Meredith ist keineswegs ein liebes Mädchen. Elisabeth holt sie draussen mit dem Wagen ab und alles, was für den Umzug eingepackt wurde, passt in einen lächerlichen Pappkarton. Zwischen den wenigen Kleidungsstücken verbirgt sich aber das Geheimnis. Viele kleine Bücher über Pflanzen, denn das ist das Hobby und das einzige Licht in Merediths Leben und nun beginnt ein neuer Abschnitt....
Tina, 10.06.2012

Vanessa Diffenbaughs Roman „Die verborgene Sprache der Blumen“ ist ein leicht zu lesender Roman, aber nicht
unbedingt eine leichte Kost.
Victoria ist 18 Jahre alt, als sie einen Schlussstrich unter ihr Leben in diversen Pflegefamilien und Heimen zieht. Von nun an will sie ihren eigenen Weg gehen, auch wenn sie noch nicht so recht weiß, wie das aussehen soll. Eigentlich gibt es in ihrem Leben nur eine positive Konstante, und das ist ihre Liebe zu den Blumen und der Sprache, die sie sprechen. Eine Sprache, die sie bei Elizabeth lernte, dem einzigen Menschen, der jemals bereit war das Mädchen Victoria zu adoptieren.
Am Anfang des Buches erscheint Victoria dem Leser nicht gerade sympathisch. Erst als Vanessa Diffenbaugh sich eines zweiten Handlungstranges bedient und Schritt für Schritt Einblicke in Victorias bewegende Kinderjahre gewährt, beginnt der Leser zu verstehen. Seine Gefühle verändern sich, bleiben jedoch teilweise zwiespältig, lernt er die Protagonistin doch nie so genau kennen, dass er ihre Handlungen voraussagen könnte. Das macht einen besonderen Reiz aus.
Ein wunderbares Buch, dass auch mein Interesse an der Sprache der Blumen geweckt hat. So freue ich mich auch über „Victorias Wörterbuch der Blumen“ am Ende des Buches und hoffe auf weitere Bücher von Vanessa Diffenbaugh.
Sylvia, 18.04.2011

San Francisco, ein nebliger Morgen am ersten August – das Leben beginnt. Victoria blickt auf einen endlosen Wechsel
von Adoptivfamilien, Heimen und schließlich auf ihre Zeit in der letzten betreuten Wohngemeinschaft zurück. Dies hat nun ein Ende. Mit Erreichen der Volljährigkeit geht die Verantwortung für ihre Person auf sie selbst über. Die Sozialarbeiterin Meredith Combs, seit Geburt für das Mädchen zuständig, fährt sie samt ihren wenigen Habseligkeiten, im gros Bücher botanischen Inhalts, zum Übergangswohnheim Gathering House im Bezirk Sunset. Nun steht Victoria die Welt offen … Doch was tun, ohne Schulabschluss, Beziehungen, gesellschaftliche Umgangsformen oder gar Motivation?

Seit jeher interessiert sich Victoria für Pflanzen. Hat sie eine Botschaft zu übermitteln, tut sie dies in der Sprache der Blumen. Ringelblumen stehen für Trauer, Disteln für Menschenfeindlichkeit, Basilikum für Hass. So sieht sich Victoria. Sie liebt Blumen und sehnt sich vorgeblich nach Einsamkeit.

Nach drei Monaten endet die Mietfreiheit im Gathering House. Sie landet auf der Straße, schläft im Park und ernährt sich von Essensresten in Restaurants und Kostproben der Feinkostläden. Als sie im Blumenladen Flora nach einem Job fragt, hat sie nichts vorzuweisen. Beim nächsten Versuch beweist sie Erfahrung mit einem persönlich zusammengestellten Hochzeitsstrauß. Renata, die Inhaberin des Ladens, ist beeindruckt und gewillt, der jungen Frau eine Chance zu geben. Zunächst unterstützt Victoria die Floristin bei einzelnen Aufträgen. Schließlich vertraut Renata ihr sogar den Laden an, greift immer häufiger auf ihre tatkräftige Unterstützung zurück und organisiert ihr eine Unterkunft.

Victoria hat endlich erkannt, was sie vom Leben erwartet – herausgefunden, was sie will!

Doch die Vergangenheit heftet sich an ihre Fersen. Auf dem Blumenmarkt macht ein vermeintlich Fremder keinen Hehl daraus, an Victoria interessiert zu sein. Und zum Erstaunen der jungen Frau scheint auch er der Sprache der Blumen mächtig. Die Erleuchtung folgt auf dem Fuße als sich die beiden schließlich außerhalb des Marktes treffen. Victoria kennt ihren Verehrer bereits aus früheren Tagen. Sein Name ist Grant. Er ist der Neffe ihrer einstigen und einzig lieb gewonnenen Pflegemutter Elizabeth. Jene Frau, die Victoria die Bedeutung der Blumen lehrte als sie neun Jahre alt war.

Die Sprache der Blumen sei nicht verhandelbar, so sagte Elizabeth einst - und doch muss Victoria heute erkennen, dass manche Bedeutungen widersprüchlich erscheinen und vor allem nicht eindeutig sind.
Akribisch genau vergleicht sie Aufzeichnungen in der Bibliothek und debattiert mit Grant bei der gemeinsamen Suche nach der Sinn gebenden Symbolik.

Renata gewährt ihr indes eine Festanstellung. Das Leben könnte so schön sein. Doch Erinnerungen an die Vergangenheit trüben die Freude. Eine schwere Schuld lastet auf
Patricia, 15.04.2011

Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite so sehr begeistert, wie schon lange keines mehr.
Die Geschichte Victorias, erzählt in der Gegenwart und in Rückblenden, ist so wundervoll und faszinierend wiedergegeben - meine Erwartungen in das Buch wurden bei Weitem übertroffen.
Man trifft als Leser so viele ungewöhnliche und doch so liebenswerte Menschen, man erfährt so viel über die Sprache der Blumen und die Schicksale der Protagnisten, der Schreibstil ist so gut und beeindruckend, dass man als Leser nur sehr dankbar sein kann, dieses grandiose Buch in den Händen zu halten.

Für mich mein unbedingtes Lesehighlight im April - eventuell auch im Jahre 2011.
Karin, 11.04.2011

Als Volljährige wird Victoria aus der staatlichen Fürsorge entlassen. Sie hat über all die Jahre keine sozialen
Kontakte knüpfen können und ist so nur auf sich alleine gestellt. Die einzige engere Beziehung war als 9jährige mit einer Pflegemutter – Elizabeth. Dieser Frau hat Victoria mehr Vertrauen geschenkt als jedem anderen Menschen. In den knapp 15 Monaten des Zusammensein, konnte Victoria die Bedeutung der Blumen lernen.
Diese verborgene Sprache ist für Victoria die einzige Möglichkeit sich auszudrücken, jedoch versteh so gut wie niemand diese ungewöhnliche Sprache. Durch Zufall lernt sie Renata kennen, die einen Blumenladen führt und Victoria als Aushilfe einstellt. Sie begleitet Victoria morgens auf den Blumenmarkt und dort lernt sie Grant kennen, der sie auf Anhieb sympathisch findet. Victoria will ihm sofort klar machen, dass er die Finger von ihr lassen soll und schenkt ihm eine eindeutige Pflanze. Sie rechnet nicht damit, dass Grant diese Botschaft versteht, jedoch überrascht er sie und antwortet ihr mit der entsprechenden Blume. Wie wird Victoria auf diese Botschaft reagieren?

Ich habe dieses Buch direkt vom Verlag als Gewinn bei den Büchereulen erhalten und kann sagen, dass ich mir die Geschichte sehr gut gefallen hat. Eine Geschichte, die mich traurig gemacht hat aber nicht völlig hoffnungslos zurück gelassen hat.
Das Thema der Bedeutung der Blumen war für mich völlig neu und hat mich sehr viel schlauer gemacht. Der Anhang mit den Pflanzen und deren Aussage wird mich noch öfter begleiten und ich werde in Zukunft meine Blumen sorgfältiger auswählen.
Caroline, 05.04.2011

Mich hat das Buch "Die verborgene Sprache der Blumen" überwiegend überzeugt. Die Autorin verfügt über einen guten
Stil. Es passt gut, dass mit zwei Zeitebenen gearbeitet wird. Dadurch wird das Geheimnis des Buches von Anfang an thematisiert.
Klaus, 02.04.2011

Ein wunderbares Buch. Ich werde ich sicherlich nicht zum letzten Mal gelesen haben.

Ich habe mit Victoria gefühlt, mit ihr gelitten, mit ihr gehofft. Ein wundervoll mit viel Gefühl erzählte Geschichte, die auch mich schnell in ihren Bann gezogen hat.

Wir begleiten Victoria in zwei parallel verlaufenden Handlungssträngen. Einmal als neunjähriges Mädchen und einmal als junge Frau.

Nach und nach entschlüsselt sich Victorias Geschichte, es lässt sich trotz der verschiedenen Zeitebenen gut folgen. Sie ergänzen einander, die Vergangenheit erklärt die Gegenwart. Einem wird klar, warum Victoria ist wie sie ist. Mir ist sie dadurch trotz ihrer abweisenden Art sehr schnell ans Herz gewachsen.

Das Wörterbuch der Blumen im Anhang ist eine schöne Ergänzung. Ich habe mehrfach mit Freude und voller Neugier die einzelnen Pflanzen entschlüsselt.
Sabrina, 01.04.2011

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dadurch dass sich zwei Zeitebenen ständig abwechselnd und zu Beginn viele Dinge nur
angedeutet werden, ist es sehr spannend und zwingt einen geradezu weiterzulesen. Der Schreibstil tut sein übriges.
Sehr schön an dem Buch fand ich, dass man einiges über die Bedeutung von Blumen erfährt und diese eine so zentrale Rolle spielen. Die Szenen in denen etwas durch die Blume gesagt wird, waren etwas Besonderes.
Die Hauptfigur stand mir ein bisschen zu stark im Vordergrund, aber man erfährt Einiges über sie und das macht ihre Handlungsweisen nachvollziehbar und glaubhaft. Ich hätte mir gewünscht auch noch mehr über die Nebenfiguren und deren Vergangenheit zu erfahren.
Bettina, 31.03.2011

Der Debütroman „Die verborgene Sprache der Blumen“ von Vanessa Diffenbaugh hat mich nicht vollkommen überzeugt und
in dem Maße gefesselt, wie ich es mir gewünscht habe. Der Grund hierfür lag zum einen in der Hauptfigur Victoria, zu der ich keinen innigen Bezug herstellen konnte, und zum anderen in der Handlung, die für mich relativ vorhersehbar und dadurch nur bedingt spannend und überraschend war.
Victoria ist in Heimen und Pflegefamilien aufgewachsen. Nach ihren 18. Geburtstag ist sie auf sich allein gestellt und versucht, in San Francisco ihr Leben zu bestreiten. Verschlossen, keine Nähe zulassend und voller Selbstzweifel findet sie in der Welt der Blumen, deren Bedeutung sie einst von ihrer Pflegemutter Elizabeth gelernt hat, Halt und Erfüllung. Wo Worte fehlen, kommuniziert Victoria in der Blumensprache, die kaum einer kennt, bis sie schließlich auf Grant trifft, der ihre Sprache zu verstehen scheint.
Die Handlung spielt sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Wenn man sich eingelesen hat, macht aufgrund überschaubarer Kapitel der gedankliche Wechsel zwischen den Zeiten keine Mühe. Die Passagen aus Victoria’s Kindheit und Jugend, die von Ablehnung, Missachtung und der Suche nach Liebe geprägt sind, habe ich mit großem Interesse verfolgt, weil ich unbedingt wissen wollte, warum auch ein längerer Aufenthalt bei der Pflegemutter Elizabeth, bei der sich Victoria zum ersten Mal geborgen fühlte, gescheitert ist. Dahingegen konnte ich trotz Victoria’s persönlichen Hintergrundes ihre Schritte und Verhaltensweisen in der Gegenwart oft nicht nachempfinden und nachvollziehen. Geplagt von Versagensängsten und Schuldgefühlen fällt es ihr doch sehr schwer, über ihren eigenen Schatten zu springen und selbst errichtete Mauern einzureißen.
Vanessa Diffenbaugh setzt ihr Augenmerk ganz auf Victoria, während andere durchaus bemerkenswerte Personen meiner Meinung nach zu kurz kommen. Ihre Erzähl- und Schreibweise ist einfach, einfühlsam und drückt zum Teil stark auf die Tränendrüse, was mich mitunter etwas störte. Ins Geschehen baut die Autorin geschickt Sätze und Aussagen ein, die zum Innehalten und Nachdenken anregen, wobei sich die Sprache der Blumen wie eine Leitlinie durch das Buch zieht und zu einem Wörterbuch der Blumen am Ende des Buches führt.
Die Geschichte Victoria’s bietet solide Unterhaltung mit einem Hauch von Melodramatik, lässt Blumen und ihre Symbolik in einem neuen Licht erscheinen und zeigt, daß es neben Schmerz und Leid auch Hoffnung und Zuversicht geben kann.
Evelyn, 31.03.2011

Dieses Buch hat mich komplett überzeugt, ich habe es selten das mcih ein Buch so in den Bann zieht. Es ist ein Krimi
auf höchstem Niveau.
Victoria hat schon eine Menge erlebt, als sie bei Elisabeth als Pflegekind aufgenommen wird. Sie ist unnahbar und lässt auch niemanden an sich ran.
Bis das unvermeidbare passiert, das ein Mann in ihr Leben tritt, ein Mann der sie zu verstehen scheint.
Ich habe oft mit Victoria gelitten, sie manchesmal gern geschüttelt aber ich war nur ein heimlicher Beobachter.
Das Cover ist nicht ganz so gut gelungen, diese junge Frau ist nicht Victoria.Anhand des Covers hätte ich mir sicher das Buch nicht gekauft.
Super war das Blumenlexikon zum Schluss.
Iris, 31.03.2011

Der Roman "Die verborgene Sprache der Blumen" von Vanessa Diffenbaugh ist mit Sicherheit eines meiner Jahreshighlights,
was ich so nicht erwartet hatte. Es geht um die 18-jährige Victoria, die man sicherlich zu den Opfern der Jugendfürsorge zählen darf. Von der Mutter nicht gewollt hat sie ihre Kindheit und Jugend in verschiedenen Heimen und Pflegefamilien verbracht. Im zweiten Erzählstrang neben der Gegenwart erfährt der Leser mehr darüber, was ihr tatsächlich bis zum 18. Geburtstag zugestoßen ist.

Bereits der Beginn ist erschreckend. Auch im weiteren Verlauf muss man das eine oder andere Mal wirklich kräftig schlucken, weil es einem so nah geht. Außerdem darf man davon ausgehen, dass Victoria kein Einzelfall ist und auch in Deutschland viele Kinder in Heimen oder Pflegefamilien nicht gut behandelt werden und dadurch auch irgendwie auf der Strecke bleiben.

Victoria ist ein Mensch, der sich Emotionen nahezu abgewöhnt oder verboten hat. Ihr einziges Ventil, um Emotionen zu kommunizieren sind die Blumen. Für sie ist es eine Art Geheimsprache, die von so gut wie niemandem verstanden wird. Daher ist es für sie fast gefahrlos, so Botschaften zu übermitteln, da sie keine Angst haben muss, dass sie Reaktionen darauf bekommt.

Als sie nach ihrem 18. Geburtstag aus dem System fällt, ist Victoria ganz auf sich allein gestellt. Sie hat keinen Job, keine Unterkunft und niemanden, an den sie sich wenden kann. An diesem Punkt fängt sie an, sich darauf zu besinnen, was sie gut kann und gerne machen möchte. Sie sucht also nach einem Job in einem Blumenladen und trifft dabei auf Renata, zu der sie irgendwie einen guten Draht zu haben scheint. Als sie dann noch jemandem begegnet, der ihre Blumensprache versteht, scheint ihr Schicksal eine gute Wendung zu nehmen. Allerdings wird Victoria von ihrer Vergangenheit immer und immer wieder eingeholt und erneut auf die Probe gestellt. Die Chance auf ein "normales" Leben scheint absolut unerreichbar zu sein.

Vanessa Diffenbaugh hat die Geschichte so wahnsinnig schön erzählt, dass man am liebsten langsamer lesen würde, damit das Buch kein Ende nimmt. Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch gegangen und war daher umso begeisterter. Obwohl mir klar ist, dass kaum jemand die Sprache der Blumen versteht, werde ich in Zukunft trotzdem besser darauf achten, wem ich welche Blumen schenke. Einfach nur, damit ich mich mit der Botschaft wohlfühle. Mir hat eigentlich alles an diesem Buch gut gefallen: die Geschichte, die Botschaft, das Ende, die Charaktere, … Das einzige Mako, meiner Meinung nach, ist das Cover. Mich stört, dass ich die Frau auf dem Cover so gar nicht mit Victoria in Verbindung bringen kann, da nicht mal die Augenfarbe stimmt. Da hätte man bei diesem Buch bessere Möglichkeiten gehabt. Man hätte beispielsweise einfach eine Blume auswählen können.

Abschließend kann ich das Buch wirklich nur wärmstens empfehlen. Es bek
Rebecca, 31.03.2011

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Testleserunde lesen und bedanke mich nochmals herzlich für diese Möglichkeit beim
Verlag!

Victoria ist eine junge Frau, die sich allein durch das Leben schlägt und anderen Menschen am liebsten nicht zu nahe kommt. Als sie an ihrem achtzehnten Geburtstag volljährig wird, kann sie ein Übergangsheim für Waisen auf eigene Verantwortung verlassen. Darauf wartet sie schon seit einigen Jahren, denn nie kam eine der zahlreichen Pflegefamilien nahe genug an sie heran, um sie zu halten. Nur eine hat es beinahe geschafft - Elizabeth hatte es fast geschafft, dem kleinen Mädchen eine sichere Heimat zu geben, als alles in Stücke fiel und Victoria aus ihrem Leben verschwand. Nur die Liebe zu Blumen und Pflanzen und ein explizites Wissen über sie hat Victoria als einzige Erinnerung an Elizabeth bleiben lassen. Ziellos wandert sie nun durch das Leben - schläft in der freien Natur und misstraut den Menschen um sie herum. Durch Zufall findet sie einen Gelegenheitsjob in einem Blumenladen und trifft dabei einen wichtigen Menschen, der die Sprache der Blumen genauso gut beherrscht, wie sie selbst.

Die Geschichte um die junge Victoria hat mich fasziniert und beeindruckt. Vanessa Diffenbaugh hat einen sehr angenehmen und gut lesbaren Stil, der den Leser schnell an die Geschichte fesselt. Die Charaktere und ihr Leben werden detailliert und liebevoll dargestellt - vor allem natürlich Victorias schrittweise, langsame Entwicklung von der unauffälligen, aber igeligen Distelpflanze zur auffallenden Distel mit wunderschönen Blüten. Die Idee, Blumen mit ihrer eigenen, besonderen Bedeutung in ein Buch, in eine Geschichte, zu transportieren, hat mir sehr gut gefallen und es ist der Autorin auch hervorragend gelungen.
Die Bedeutung von Menschen, die einem nahestehen, dem Vertrauen zu sich selbst und zu anderen und dem Mut, das Leben so zu leben, wie man es für richtig hält - all dies hat Platz in der Geschichte. Aber nicht nur positive Dinge finden, zum Beispiel, dass man die Vergangenheit nicht ändern kann und auch schmerzhafte Erfahrungen nicht auslöschen kann. Dass bestimmte Dinge immer weh tun werden.
Die Verbindung zwischen der in der Gegenwart lebenden Victoria und der kleinen Victoria in der Vergangenheit ist fließend und ohne Brüche ineinander verwoben. Der Perspektivenwechsel und die zwei unterschiedlichen Zeitebenen haben mir auch sehr gefallen und insgesamt einen sehr stimmigen Eindruck gemacht.

Ein kleiner Wermutstropfen war für mich, dass ich sehr lange gebraucht habe, um an Victoria als Mensch heranzukommen. Sie schien mir zu kantig und eckig, und vor allem zu menschenfeindlich. Sie und Grant konnte ich bis Ende des Buches nicht ganz als Menschen nachvollziehen; ihre Beweggründe einfach nicht wirklich verstehen. Sie sind mir beide etwas zu fremd geblieben. Deswegen fand ich wohl manche Stellen des Buches richtiggehend deprimierend und trostlos, vor allem das
Nadja, 30.03.2011

"Die verborgene Sprache der Blumen" - ein Buch, das einen nicht mehr so schnell loslässt.
Mir ihrer gefühlvollen Sprache ist es der Autorin gelungen, mich von der ersten Seite an in den Bann von Victoria's Geschichte zu ziehen, in der man als Leser alles sehr intensiv miterlebt – traurige, zum Teil schreckliche Momente – aber auch Momente voller Liebe und Hoffnung.
Die beiden Erzählebenen (die den Leser am Leben der 9jährigen Victoria und demjenigen der 18jährigen Victoria teilhaben lassen) sind perfekt aufeinander abgestimmt, so dass sich das Bild immer mehr zu einem Ganzen zusammenfügt.
Das Thema mit der Sprache der Blumen ist so erfrischend anders und ich konnte als Leserin in eine mir unbekannte Welt eintauchen. „Victoria’s Wörterbuch der Blumen“ am Ende des Buches hat es für mich zu einem besonderen Lese-Erlebnis gemacht.
Mein Fazit: ein Buch, das einen nachdenklich aber mit einem warmen Gefühl zurücklässt und welches man sehr gerne weiterempfiehlt.
Flavia, 28.03.2011

Das Buch fesselt einen von der ersten bis zur letzten Seite. Es erzählt die Geschichte von Viktoria, die in ihrer
Kindheit zwischen Familien und Heimen hin und her gereicht wird. Bis sie bei einer Dame die geheime Sprache der Blumen lernt und sich damit ausdrückt. Die Geschichte von Viktoria bewegt, weil sie immer wieder Rückschläge einstecken muss und trotzdem weiter an ihrem Leben arbeitet. Ein tolles Buch, das man wirklich gelesen haben sollte.
Nadine, 27.03.2011

Ein Buch ,wie eine Tasse warmer Tee....
ich muß gestehen das Cover hat mich erst abgeschreckt,das Buch hätte in meinen Augen ein schöneres Cover verdient.
Doch das lesen hat sich gelohnt.Ein Buch das einen mitnimmt auf dem Weg einer jungen Frau.vom Waisenkind zur Blumenzauberin.....sie kann mit ihrer gabe Menschen glücklich machen,aber findet lange ihr Glück nicht.Was für ein auf und ab der Gefühle....
ich habe mir doch wirklich nach dem lesen ein Buch über die Sprache der Blumen ausgeliehen.ich mußte unbedingt noch einiges nachschauen...
das Buch ist so real und doch gleichzeitig so wundervoll sanft.und zum träumen gemacht.Ich könnte die Blumen riechen und spürte die enge des blauen Zimmers.
ich war traurig das die Geschichte so schnell ausgelesen war.
Nicole, 14.03.2011

Dieses Buch hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt. Vanessa Diffenbaugh hat es geschafft ihren Charakteren eine
emotionale Tiefe zu geben ,das ich mich total in die Geschichte hineinversetzen konnte und mir es schwer viel dieses Juwel aus den Händen zu legen-eine teilweise Traurige aber auf andere Weise so wundervolle Geschichte über Liebe,Familie,brauchen und gebraucht werden,aber auch Trauer und Verlust, ein einfach wundervolles Buch .
Christine, 14.03.2011

Mit "Die verborgene Sprache der Blumen" hat Vanessa Diffenbaugh ein Roman geschaffen, welches den Leser in eine Welt
entführt, in der man eine andere Sprache spricht. Nämlich die Sprache der Blumen. Dem Leser eröffnet sich eine völlig neue Perspektive. Man betrachtet die Welt durch die Augen der Blumen und lernt mit einzelnen Worten viel auszudrücken. Durch den flüssigen Sprachstil der Autorin ist man sehr schnell in der Geschichte und kann sich dem Bann der Blumen nicht entziehen.Vanessa Diffenbauer gelingt es mit ihrem Roman eine traurige Schicksalsgeschichte so einfühlsam zu erzählen, dass sie wunderbar und traurig zu gleich ist. Ich fand es sehr schade, als das Buch zu Ende war und habe es bedauert die Welt der Blumen zu verlassen.
Dies ist ein Buch, welches noch sehr lange nachhallt! Absolut empfehlenswert! Ich bin beeindruckt!
sevda, 14.03.2011

Die verborgene Sprache der Blumen ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Ein perfektes, spannendes Buch
über das Erwachsen werden, die Liebe, gepaart mit einer nicht alltäglichen Mutter-Tochter-Beziehung, wenn man sich dann noch auf die versteckte Sprache der Blumen einlässt... Ein Buch, dass man am liebsten nie enden lassen möchte. Rundum gelungen, einzig das Cover fand nicht wirklich meinen Zuspruch.
Michaela, 14.03.2011

Victoria Jones hat ihre ganze Kindheit in Heimen und Pflegefamilien verbracht. Dementsprechend ist auch ihr soziales
Verhalten.Ihre Pflegemutter Elisabeth bringt ihr dann die Bedeutung vieler Blumensorten näher. Sie endeckt die Liebe zu den Blumen und sucht sich einen Aushilfsjob als Floristin. Auf dem Großmarkt trifft sie auf Grant, den Neffen von Elisabeth. Sie verliebt sich in ihn, aber die vielen negativen Erfahrungen ihrer Kindheit tragen dazu bei, das sie nicht in der Lage ist mit Ihm zu leben. Victoria muß lernen mit ihrer Vergangenheit umzugehen.....
Fazit: Das Buch besticht durch vielerlei Themen: Tochter, Kind, Familie und die Aussagekraft der Blumen .
Fazit: Ein wirklich lesenswertes Buch! Ich hoffe, das es noch weitere Bücher von Vanessa Diffenbough geben wird
Ute, 14.03.2011

Ich selbst mag Bücher, die einen starken Plot und unvergessliche Charaktere hervorbringen. Als ich die verborgene
Sprache der Blumen in der Hand hielt, war ich zunächst skeptisch, da ich mich in der Blumenwelt nicht wirklich zu Hause fühlte bzw. auskannte. Ich finde Blumen wundervoll, doch leider überleben sie nie lange in meiner Gegenwart. Als ich jedoch die ersten Seiten dieses mit viel Gefühl und Sorgfalt geschriebenen Buches las, wurde mein Interesse an der Blumenwelt jedoch geweckt. Ich habe dieses Buch genossen, nicht nur, weil ich so mannigfaltige Bedeutungen der einzelnen Blumenarten kennenlernen durfte, sondern weil dieses für mich als Normalperson so "triviale" Thema der Blumen in Verbindung mit den Erlebnissen der Vergangenheit und der BIldung des Charakters der Protagonistin so herrlich funktioniert. Man freut sich für die vom Leben gebeutelte Victoria, dass sie etwas in ihrem Leben hat, das sie unendlich liebt und dass diese Liebe sie zu einer neuen Liebe führt.

Die Protagonistin ist nicht der übliche Sonnenschein, der uns den Charakter schnell nahe bringen soll, nein, sie ist eine junge Frau, die in der Vergangenheit umhergeschoben wurde und nur selten echte Nähe und Wärme erfahren durfte. Sie ist einfach realistisch und so habe ich diese Figur schnell lieb gewonnen und ebenso das Buch.

Ich hoffe, dass auf dieses gelungene Erstlingswert noch viele weitere folgen werden, denn wer es schafft, dass ich eine Blume länger als 1 Woche in meiner Wohnung am leben erhalte, der hat meine Treue vollends verdient.
Tanja, 14.03.2011

Die junge Victoria ist Vollwaise und lebt seit ihrer Kindheit in Heimen oder bei Pflegeeltern. Besonders ihre
Pflegemutter, die Weintraubengärtnerin Elizabeth hat sie beeinflusst, indem sie ihr beigebracht hat, dass jede Blumensorte eine einzige festgeschriebene „Bedeutung“ hat. Mit 18 muss Victoria selbständig werden. Sie sucht sich einen Job als Floristikaushilfe, bei dem sie immer mehr brilliert. Auf dem Blumenmarkt trifft sie Grant wieder, den Neffen ihrer Pflegemutter, den sie zuletzt als Kind gesehen hat. Zusammen mit ihm entdeckt sie, dass jede Blume mehrere Bedeutungen haben kann, so wie daß sich im Leben nicht alles immer in die Kategorien schwarz oder weiß einordnen lässt. Obwohl Grant sich in Victoria verliebt und sie ein Paar werden verschließt sich die junge Frau vor den Gefühlen, die Grant in ihr auslöst: sie kann und will nicht mit ihm leben, selbst dann nicht, als sie von ihm schwanger wird. Außerdem muss sie lernen ihre eigene Vergangenheit zu bewältigen, bevor sie einen Neuanfang machen kann.

Die Kapitel sind zum Großteil alternierend, so dass wir abwechselnd etwas aus Victorias Kindheit – vor allem aus der Zeit mit Elizabeth – erfahren und danach die Ereignisse in der Gegenwart, in denen die Protagonistin volljährig ist und sich ein eigenes Leben aufzubauen versucht.
Besonders herausragend ist das angehängte Glossar über die verschiedenen Bedeutungen der Blumen, in dem der Leser immer wieder nachschlagen kann, wenn im Roman einmal nur von der Blume und nicht von deren Bedeutung die Rede ist. So ist dies der Fall in einer Liebesszene, in der die Protagonistin die weißen Rosen nicht mehr wahrnehmen kann. Ein Blick auf das Glossar deckt auf, dass weiße Rosen für die Unerfahrenheit in der Liebe stehen.

Der Roman ist traurigschön, bildgewaltig und verzaubert den Leser auf eine ganz subtile Weise. Victoria ist selbst wie eine Pflanze, die ihre Bedeutung und Identität erst finden muss. Sie muss Vertrauen in die Menschen und die Möglichkeit zum Lieben und Geliebtwerden erst entdecken, um zur vollen Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu gelangen.
Viktoria, 13.03.2011

Zum Inhalt:
Das Buch erzählt die Geschichte von Victoria, ein Mädchen, das in Heimen groß wird. Victoria war schon bei vielen Pflegefamilien, doch bei keiner hat sie eine Familie gefunden. Ihre letzte Chance ist Elizabeth, eine Weingutbesitzerin. Es scheint alles gut zu gehen und Victoria könnte nun endlich eine richtige Familie haben...
Mit 18 zieht Victoria in eine Wohnung mit anderen jungen Erwachsenen, doch sie fliegt raus, da sie sich nicht an die Regeln hält. Von da an lebt sie auf der Straße, bis sie auf Renata trifft. Renata hat einen Blumenladen und Blumen sind die große Leidenschaft von Victoria.

Meine Meinung:
Als ich nur den Klappentext gelesen habe, hatte ich noch Befürchtungen, dass mir das Buch vielleicht nicht gefällt und ich es langweilig finden würde. Aber diese Befürchtungen haben sich absolut nicht bestätigt! Es ist ein sehr bewegendes Buch und hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen. Eigentlich lese ich recht schnell, aber bei diesem Buch habe ich mir Zeit gelassen, weil die Sprache so wundervoll war.

Mir war Victoria einerseits sympathisch und andererseits konnte ich ihre Handlungen meist nicht verstehen oder nachvollziehen. Sie ist ein so eigenwilliger Charakter.
Der Erzählstil von Vanessa Diffenbaugh ist spannend, denn es gibt nach jedem Kapitel einen Sprung von der Gegenwart in die Vergangenheit. Durch diese Zeitsprünge ist mir die Person Victoria näher gekommen und ich habe ein bisschen besser nachvollziehen können, warum sie so handelt. Auch wenn ich es meist trotzdem nicht verstehen konnte. Aber ich mochte ihre Willensstärke und ihre Durchsetzungsfähigkeit. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann zieht sie es auch durch. Das ist bewundernswert. Dass sie Blumen so sehr liebt und sich durch sie ausdrückt, fand ich sehr interessant.

Es war schön, etwas über Blumen zu lernen. Bisher habe ich mir über eine mögliche Bedeutung keine Gedanken gemacht, aber jetzt werde ich wohl jeden Blumenstrauß mit anderen Augen sehen ;-) Ich fand auch sehr angenehm, dass man die Bedeutungen der Blumen nicht dauernd nur vorgekaut bekommt, sondern dass sie in die Geschichte integriert sind.
Das Buch ist wirklich wundervoll und hat mich absolut in seinen Bann gezogen. Es ist ein Buch über Beziehung, Freundschaft und das Leben an sich.
Verena, 13.03.2011

"Die verborgene Sprache der Blumen" ist ein ergreifender, äußerst positiver Roman. Auf wunderbare Weise erweckt die
Autorin in ihrer Erzählung altes, fast vergessenes Wissen um die Ausdruckskraft der Blumen wieder zum Leben. Feinfühlig, behutsam, tiefgründig und deutlich, aber auch voller Poesie ist die Sprache der Blumen, die zur stillen Verständigung zweier Seelen dienen kann. Das weiß Victoria Jones seit ihrer Kindheit und genau diese Kenntnis schenkt der Protagonistin in jeder ausweglosen Lebenssituation Mut und schöpferische Kreativität. Zaghaft wendet sich Victoria wieder dem Leben zu. Bedeutet die verborgene Sprache der Blumen auch neue Hoffnung für sie?
Dank dem im Anhang befindlichen aufwendig erarbeiteten und gut recherchierten Wörterbuch der Blumen wird diese Sprache wieder lebendig und findet hoffentlich viele Blumensprachliebhaber und Seelenverwandte.
Fazit: ein besonderes Buch, sehr lesenswert und als Geschenk wunderschön.
Daniela-Luisa, 13.03.2011

Eine wunderbar tiefsinnige, ergreifende Geschichte über die Komplexität der eigenen Gefühle.
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Amaryllis - Stolz
Basilikum - Hass
Efeu - Treue
Holunder - Mitleid
Sonnenblume - Trügerische Reichtümer
Schleierkraut - Immerwährende Liebe
...
Victoria Jones, die niemals Beständigkeit erfahren hat und von einer Pflegefamilie in die nächste geschoben wurde, kennt nur eine verlässliche Größe in ihrem Leben: die Sprache der Blumen. Nur sie können das Mädchen nicht enttäuschen und vermitteln eine eindeutige Botschaft. Jede Blume ist wichtig und hat ihre Bedeutung.
Die Geschichte beginnt mit Victiorias Volljährigkeit. Nun ist sie auf sich alleine gestellt hat noch nicht einmal mehr Meredith, ihre Sozialarbeiterin. Als das Geld knapp wird, bemüht sie sich um eine Stelle bei einer Floristin. Dort verliebt sie sich in Grant, den sie bereits aus Kindheitstagen kennt. Victoria leidet sehr unter ihrer Beziehungsangst und einem Mangel an Vertrauen. Wird es ihr dennoch gelingen, mit Grant eine normale Partnerschaft zu führen?

Hochinteressant ist der Schreibstil der jungen Autorin. Der Text besteht aus einem regelmäßigen Wechsel von Kapiteln, die die aktuelle Situation beschreiben und solchen, die rückblickend Victorias Vergangenheit schildern und in kleinen Schritten das Geheimnis lüften, dass sie so sehr belastet. Auch der Grund für die schlimmste Enttäuschung ihres Lebens durch Elizabeth, die Pflegemutter, die sich am längsten um sie gekümmert hat, kommt ans Licht. Als Leser wird man mit vielerlei Themen konfrontiert, wie beispielsweise die Mutter-Tocher-Beziehung, die enorme Wichtigkeit von Bezugspersonen im kindlichen Leben, die tiefsten Ängste der Protagonistin und mögliche Bewältigungsstrategien, sowie die Rolle der wahren Liebe, die scheinbar alles möglich machen kann.
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Auch San Francisco, der Ort der Handlung, passt wunderbar zur Geschichte. Eine Stadt, die so vielseitig und faszinierend ist, gleichzeitig aber auch geheimnisvoll und unberechenbar wie Victoria selbst. Man denke beispielsweise an die Nebel, die sich jeden Morgen sanft um die atemberaubenden Bauwerke der Stadt legen, Sonnenuntergänge am Pazifik und unvergleichliche Pflanzenarten. All das passt perfekt zur Lektüre!
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Fazit: Ein traumhaftes Buch, jede Seite ist wertvoll. Wieder einmal wünsche ich mir eine Verfilmung und bitte weitere grandiose Werke von Vanessa Diffenbaugh!
Sabrina, 12.03.2011

Inhalt:
Das Buch erzählt von Victoria, einem Mädchen, das kurz nach ihrer Geburt in ein Kinderheim kommt. Etliche Versuche, sie in eine Pflegefamilie zu integrieren scheitern. Meist an den Pflegeeltern, aber durch die Erlebnisse später dann auch an Victoria. Sie kann nicht vertrauen, sie kann Berührungen nicht ertragen, sie meidet die Menschen wo es geht. Mit 18 wird sie auf die Straße gesetzt, weil sie sich nicht an die Gesellschaft anpassen kann und versucht einen Weg zu finden zu überleben. Das einzige, das Victoria wirklich liebt, sind Blumen. Und ihre verborgene Sprache. Bis sie Grant begegnet. Ihm gelingt es, ein Stück unter ihre Betonmauer zu gelangen. Aber nur bis zu einem gewissen Punkt und dann flüchtet Victoria in ihre eigene Welt zurück.

Meine Meinung:
Es ist ein sehr ernsthaftes Buch, das die Probleme Victorias und ihr Leben schildert. Es vermittelt einem eine Welt, in die man nicht hineingeboren werden möchte. Obwohl das Buch ein Roman ist, steckt in ihm doch sehr viel Wahrheit und Offenheit.

Und trotzdem ist es eine sehr schöne Geschichte. Sie berührt einen, läßt einen hoffen, daß Victoria einen Weg hinaus findet, zurück ins Leben. In ein schönes Leben.

Die Charaktäre in diesem Buch wachsen einem sehr ans Herz. Sie überzeugen mit Verständnis, Einfühlungsvermögen und grenzenloser Liebe.

Die wichtigsten Rollen neben Victoria spielen Grant und Elisabeth. Elisabeth war eine ihrer Pflegemütter, die versucht hat, dem damals noch sehr jungem Kind eine Familie, einen Halt, Liebe zu geben. Doch auch Elisabeth ist ein Mensch und macht Fehler. Und Victoria, bestätigt in ihrer Ablehnung, kann nicht verzeihen.

Grant ist ein junger Mann und auch er versteht die verborgene Sprache der Blumen. Er spricht mit Victoria durch die Blumen. Findet einen Zugang zu ihr und verliert ihn wieder.

Doch Victoria gibt nicht auf. Sie kämpft um sich, um ihr Leben. Gegen ihre Ängste und Vorurteile. Gegen ihre Mauer, die so dick ist, daß sie selbst Angst hat, niemals heraus zu kommen.

Was mich an dem Buch ganz besonders fasziniert hat ist, wie die Autorin das Wissen über Blumen vermittelt. Daß jede Blume eine bestimmte Bedeutung hat. Das Bedeutungen aber nicht immer klar sein müssen, daß sie variieren können, daß sie unterschiedlich interpretiert wurden. Ich habe eigentlich keinen großen Bezug zu Blumen, doch dieses Buch hat mein Interesse daran geweckt und ich denke, das Thema werde ich bestimmt noch ein bißchen verfolgen.

Glaubt aber bitte nicht, daß es jetzt nur um Blumen geht. Vielmehr bindet die Autorin dieses Thema so geschickt, so liebevoll ein, daß man gar nicht aufhören mag, darüber zu lesen.

Dieses Buch geht ans Herz, es war eine wirkliche Bereicherung zu lesen.

Was mir ganz besonders gefiel war, daß am Ende des Buches noch einmal eine Zusammenstellung vieler Blumen und ihrer
Sandra, 12.03.2011

Danke, für dieses besondere buch, es berührt. meine seele beginnt zu verstehen, diese geschichte lässt
schlafllosigkeit als etwas gutes empfinden, frau freut sich auf die nächsten seiten, hofft mit, beginnt zu begreifen, was kindern das vertrauen nimmt, wie tief das in den einzelnen zellen steckt,
die ungeliebten disteln - unkraut? nein, wildkraut!, beim genaueren hinsehen - wunderschön und wertvoll,
diese verbindung von verletzter kinderseele zur pflanzenbotschaft, hin zum wiedervertrauen lernen, auch sich selbst, ist einfach genial schön geschrieben - ich freue mich auf ein neues werk dieser autorin -
ude, 11.03.2011

Die verborgene Sprache der Blumen, eine Sprache die kaum ein Mensch mehr spricht und doch ist sie so wunderschön und
klar.
Viktoria ist eine Einzelgängerin, als Kind von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht verliert sie immer mehr das Vertrauen in die Menschen, kann sich anderen kaum öffnen und erst Recht keine Zuneigung zulassen. Mit neun Jahren kommt sie zu Elisabeth die ihr mit viel Geduld und Liebe etwas Nähe beibringt und die Sprache der Blumen - diese Sprache beherrscht Viktoria und es ist ihr einziger Weg sich gefühlstechnisch auszudrücken, denn niemand kann ihre Zeichen verstehen, niemand, bis sie im Alter von 18 nun auf sich alleine gestellt ist. Sie findet einen Job in einem Blumenladen, hier fühlt sie sich wohl und hier lernt sie auch Grant, einen jungen Mann kennen, der ihre Sprache spricht. Nur ist es möglich, dass aus den beiden jungen Leuten auch ein Paar werden kann, wenn Viktoria jede Art von Zuneigung zurückweist und auch vor Berührungen zurückschreckt? Wird sie es schaffen sich dem Leben zu öffnen und ihrem Einsiedlerdasein zu trotzen? Wer genau versteckt sich hinter Grant und warum kann er ihre Sprache verstehen?
Besonders gut haben mir die abwechselnden Erzählperspektiven gefallen, einmal aus Viktorias Sicht im hier und jetzt und im nächsten Kapitel erzählt das Buch von ihrer Vergangenheit, Viktorias Kindheit, welche erklärt warum sie so geworden ist wie sie ist. Als Leser leidet man mit dem Kind mit, wie kann es nur sein, dass ein kleines Mädchen so ungeliebt ist? Man versteht warum sie sich so zurückgezogen hat und hofft mit ihr mit, dass sie es eines Tages schaffen wird lieben zu können und ein „normales“ Leben zu führen. Ein Weg, der bestimmt nicht einfach sein wird. Die Sprache ist wunderbar blumig und zieht den Leser regelrecht in das Buch hinein.
Es ist ein wunderschönes, romantisches, aber auch tragisches und teil trauriges Buch, welches durch die Sprache der Blumen die verschiedenen Gefühle des Lebens ausdrückt.
Sonja, 11.03.2011

Die verborgene Sprache der Blumen eroeffnet dem Leser eine voellig neue Welt. Mithilfe von Blumen teilt die
Protagonistin ihre Gedanken und Gefuehle der Umwelt mit, auch wenn diese die Sprache der Blumen meist gar nicht versteht.

Das Buch erzaehlt die Geschichte von Victoria, die als Kind zwischen Waisenhaus und Pflegefamilien hin- und hergeschoben wird und sich schliesslich selbst als Misanthropin versteht. Die einzige Konstante in ihrem Leben sind die Blumen, durch die sie zu ihren Mitmenschen spricht. Als Victoria schliesslich einem Mann begegnet, der die Sprache der Blumen genauso versteht wie sie selbst, aendert dies ihr ganzes bisheriges Leben.

Anhand von Rueckblenden, die die Geschichte parallel begleiten, erfaehrt der Leser, wie Victoria zu diesem einzigartigen und eigenartigen Menschen wurde und was die Beweggruende fuer ihre oft befremdlichen Handlungen sind.

Die verborgene Sprache der Blumen bietet nicht nur ein ueberwaeltigendes Romandebut, sondern gleichzeitig einen faszinierenden Einblick in die laengst vergessene verborgene Sprache der Blumen.

Einziger Kritikpunkt sind ein paar kleine Wendungen, die mir doch zu unglaubwuerdig und unrealistisch erschienen, was dem Roman als Ganzen jedoch keinen Abbruch tut. Deshalb aber ein Stern Abzug von mir.
Elke, 10.03.2011

Als erstes muss ich sagen, dass das Buch nicht nur für Floristen und Blumenliebhaber geeignet ist. Die Autorin hat eine
sehr gefühlvolle Geschichte über eine furchtbare Kindheit und die gefundene Hilfe und Geborgenheit in Blumen erzählt. Das Cover hat mich sehr angesprochen, und wenn man das Buch gelesen hat, weiß man wieso es so hervorragend passt. Vanessa Diffenbaugh erzählt das Leben der Viktoria zwischen der Kindheit/Jugend und dem Jetzt. Da die Kapitel aber kurz und übersichtlich gestaltet sind, kommt man da nicht durcheinander.
Ein einfühlsamer, realistischer Roman über die Sprache der Blumen und die Vielschichtigkeit der Liebe, die zuzulassen erlernt werden muss
Vielen vielen Dank, dass ich dieses Buch als Testleserin erhalten habe!
Elisabeth, 10.03.2011

Ein Buch, von welchem ich zu Beginn glaubte:
es liest sich in einem Atemzug durch.
Und bei welchem ich dann merkte - es brauchte Pausen zum Verarbeiten der vielen Emotionen.
Das Waisenmädchen Victoria hat sich eine dicke Haut zugelegt, gegen all die Verletzungen, die ihr im Laufe des Lebens zugefügt worden sind. Und die sie selbst anderen zugefügt hat, auch wenn sie sie liebte. Als Leserin spürte ich ihre tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit, die Suche nach Liebe hinter all der Zurückweisung, und ich fühlte mit Victoria, aber auch mit Elisabeth und Grant.
Die Erzählung bewegt sich abwechselnd in der Gegenwart und als Rückblenden in der Vergangenheit - und manchmal hatte ich Angst weiterzulesen, weil das Schicksal der Heldin zu sehr auf der Kippe stand; ich hab das Buch dann zugeklappt - um es am nächsten Abend doch wieder voller Neugier in die Hand zu nehmen.
Ein schöner Nebeneffekt war, etwas über die Blumensprache zu erfahren, die ich vorher in dieser Form nicht kannte.
Sylvia, 10.03.2011

Victora Jones ist seit ihrer Geburt von einer Pflegefamilie zur nächsten geschickt worden. Erst als sie mit neun Jahren
Elisabeth trifft, scheint es für einen Moment so auszusehen, als hätte sie endlich ein Zuhause gefunden, in dem sie Wärme und Geborgenheit finden könnte. Doch dann werden alle ihre Hoffnungen in einer einzigen Nacht zerstört...
Acht Jahre und diverse Heime später erreicht Victoria die Volljährigkeit und muss ab sofort auf eigenen Beinen stehen. Ihre unruhige und heimatlose Vergangenheit hat sie zu einem verschlossenen und eigenbrötlerischen Menschen gemacht. Sie ist und nicht in der Lage, ihrer Umwelt ihre wahren Gefühle und Bedürfnisse mitzuteilen – außer in der Sprache der Blumen, die ihre Mitmenschen jedoch nicht verstehen. Trotzdem gelingt es ihr gerade mit diesem besonderen Wissen, eine Nische zu finden, in der sie sich einrichten kann.
Doch dann begegnet ihr unerwartet Grant, Elisabeths Neffen, wieder. Grant beherrscht die Sprache der Blumen und schafft es, mehr von Victorias Vertrauen zu gewinnen, als je ein Mensch zuvor. Aber kennt er auch das Geheimnis, dass Victoria seit jener Nacht mit sich herum trägt, jener Nacht vor acht Jahren, die ihre letzte Chance auf eine glückliche Kindheit für immer zerstört hat?

„Die verborgene Sprache der Blumen“ ist ein stiller Roman voller Tiefe und Eindringlichkeit, aber trotzdem auf seine Weise nicht arm an Spannung und dramatischen Höhepunkten. Vanessa Diffenbaugh lässt die beiden Geschichten, die der 18-jährigen und die der 9-jährigen bis 10-jährigen Victoria, in ihrer dramaturgischen Entwicklung parallel laufen, ohne dass dieser Kniff künstlich oder aufdringlich wirkt. Beide Stränge verfolgt man mit der selben Neugierde und Anteilnahme, auch wenn der Übergang meist so unvermittelt erfolgt, dass man einige Zeit braucht, um sich darüber klar zu werden, in welcher Zeit man sich gerade befindet. Eine Abgrenzung, zum Beispiel durch verschiedene Schriftzüge, wäre hilfreich gewesen.
Victoria ist in ihrer Eindringlichkeit und Unmittelbarkeit ausgesprochen gut gelungen. Als Ich-Erzählerin gibt sie dem Leser jenen Einblick in ihr Seelenleben, den sie ihrer Außenwelt sonst verwehrt. Man fühlt mit ihr, aber man sieht auch mit ihr, riecht und schmeckt und nimmt sämtliche anderen Protagonisten allein aus ihrem Blickwinkel wahr. Die Unmittelbarkeit, die dadurch entsteht, ist gleichzeitig berührend und bedrückend und in dieser Intensität selten zu finden.

Ein absoluter Missgriff, der unter weniger ärgerlichen Umständen nicht mal eine Erwähnung wert wäre, ist das Cover. Es ist unglaublich schade, dass der Verlag mit seiner seichten, um nicht zu sagen billig wirkenden Umschlagsgestaltung riskiert, potentielle Leser abzuschrecken. Man hätte für diese Geschichte so viele großartige Gestaltungsmöglichkeiten gehabt, aber die gewählte Variante wird dem Buch in keiner Weise gerecht. Man kann nur hoffen, dass
Katharina, 09.03.2011

Die verborgene Sprache der Blumen, ist ein sehr schönes Buch, dass man immer gut lesen kann, da es keine schwere
Lektüre ist. Es wechselt immer passend zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her, so dass man wirklich die Reaktionen und Handlungen nachvollziehen kann. Es enthält eine leichte Spannung bis zum Schluss, weil man einfach gespannt ist, wie es ausgeht. Deshalb wird es auch zum Schluss hin nicht langweilig. Nebenbei bekommt man noch erklärt warum diese und jene Blumen so heissen, was das Buch neben der hauptsächlichen Handlung auch sehr interessant macht. Außerdem wurden auch die Blumenerklärungen am Ende des Buches schön dargestellt.
Anita, 07.03.2011

Die Geschichte von Victoria Jones berührt und fesselt den Leser zugleich. Aus der Ich-Perspektive erzählt die
18jährige Vollwaise zunächst von ihrem Auszug aus dem Pflegeheim in ein „Gathering House“, welches den Einstieg in das Leben als Erwachsene erleichtern soll. Aber Victoria ist keine strahlende Heldin, kein Super-Model mit Zicken, sondern ein schwieriger Mensch mit einer Vergangenheit und keinem Plan für die Zukunft. Außer ihrer unbändigen Leidenschaft für Blumen und Pflanzen jeglicher Art scheint Victoria von nichts erfüllt zu sein. Und so pflanzt sie sich ihren eigenen Garten in einem Park in San Francisco und erlebt dort die erste Zeit als Obdachlose.

Doch Hunger und Langeweile ziehen sie zu einem Blumenladen, in dem sie schließlich nicht nur Arbeit findet, sondern auch einen Weg aus der Obdachlosigkeit und schließlich so etwas wie Liebe. Doch Victoria kennt Liebe an sich nicht und tut sich schwer im Umgang mit ihr und überhaupt im Umgang mit Gefühlen. Sich auszudrücken hat sie nie wirklich gelernt außer mithilfe von Blumen. Disteln sind ihre bevorzugte Wahl: Menschenfeindlichkeit. Eine wichtige Rolle in ihrem Leben soll aber neben Kaktus, gelber Rose und Moos vor allem die Haselnuss spielen...

Diffenbaugh hat eine Gabe zum Schreiben. Ein packendes Erstlingswerk, welches gefühlvoll von den Erlebnissen in Gegenwart und Vergangenheit berichtet, immer abwechselnd in den einzelnen Kapiteln, was die Geschichte spannend gestaltet und keinesfalls verwirrend wirkt. Diffenbaughs Stil ist ansprechend, echt und mitreißend. Ich konnte das Buch oftmals kaum aus der Hand legen und war richtig versunken in der Handlung. Erst gegen Ende wird das wichtigste Thema des Buches offensichtlich und ich konnte mich zwar nicht in Victoria wiederfinden, aber hineinversetzen. Das Werk von Diffenbaugh kommt ohne Kitsch und Klischee aus, was für mich besonders wichtig ist. Wer also gern Romane mit nicht ganz so strahlenden Heldinnen liest, die harte steinige Wege einschlagen und sich nicht vor falschen Entscheidungen drücken, ist hier genau richtig. Ein tolles Buch!
Claudia, 06.03.2011

"Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose"
Victoria ist eher eine Gemeine Distel...
Ihre endlose Odyssee durch Pflegefamilien und Heime hat sie zu einem misstrauischen und kratzbürstigen Kind, später zu einer in sich gekehrten, von den Menschen distanzierten jungen Erwachsenen werden lassen.
Einzig Elizabeth hat es vor Jahren geschafft, ihr ein Gefühl von Familie und Geborgenheit zu vermitteln, trotzdem landet Victoria erneut in einem Heim. Was ist damals geschehen?
Jetzt, zehn Jahre später, ist Victoria auf sich allein gestellt und muß sich mit dem Leben und auch den Schatten ihrer Vergangenheit auseinandersetzen.
Nur im Umgang mit Blumen, deren "Sprache" sie von Elizabeth erlernte, fühlt sich Victoria sicher. Als sie Grant kennen lernt und in ihm einen Seelenverwandten erkennt, gerät der Schutzwall , den sie um sich herum aufgebaut hat, ins Wanken...

Dieses Buch ist so schön, dass ich Angst habe, ihm mit meiner Rezension nicht gerecht werden zu können...
Victorias Geschichte hat mich stark berührt. Vanessa Diffenbaugh hat mit ihrem ersten Roman "Die verborgene Sprache der Blumen" ein kleines Meisterwerk geschaffen, sowohl sprachlich als auch inhaltlich.

Die Geschichte gliedert sich in zwei Erzählstränge.
Zum einen befinden wir uns in der Gegenwart. Victoria ist volljährig und steht auf der Strasse. Kein Geld, keine Arbeit, kein Dach über dem Kopf...Sie kämpft ums Überleben. Nicht nur in materieller Hinsicht. Wir erkennen einen Menschen, der, geprägt von den Traumata seiner Vergangenheit, mit großen zwischenmenschlichen Problemen zu kämpfen hat. Dies zeigt sich vor allem, als sie auf Menschen trifft, die es gut mit ihr meinen...
In Rückblicken erfahren wir zum anderen Victorias Geschichte als Zehnjährige in ihrer Zeit bei Elizabeth.
Wir tauchen in die Gefühlswelt Victorias ein, einem Heimkind, das nie Liebe, Geborgenheit und Nähe erfahren durfte. Ihr Denken und Fühlen wird dem Leser eindrucksvoll nahe gebracht, ganz sicher lässt die Autorin hier ihre eigenen Erfahrungen mit der Betreuung von Pflegekindern einfließen.
Vanessa Diffenbaugh versteht es geschickt, die jeweiligen Episoden so zu verbinden, dass dem Leser ganz klare Parallelen vor Augen geführt werden, welche die Geschichte zusammenfließen lassen.
Stück für Stück klären sich so die Ereignisse auf, die Spannung erhöht sich dabei stetig bis ins Unerträgliche, da der Leser vollständig in Victorias Innerstes involviert ist. Es ist fast unmöglich, sich daraus zu lösen und das Buch vorzeitig beiseite zu legen.

Diffenbaugh beschreibt ihre Charaktere ausgesprochen feinfühlig und liebenswert und lässt sie auch so agieren. Jeder einzelne ist so in meiner Vorstellung zu einer Persönlichkeit gewachsen, und es scheint mir, als würde ich sie schon lange kennen.
Darüber hinaus habe ich die Sprache genossen, derer sich die Autorin bedient. Ich hatte die
Anja, 06.03.2011

Das Buch „Die verborgene Sprache der Blumen“ handelt von der jungen Frau Victoria, die nur in Pflegefamilien und
Waisenhäusern aufgewachsen ist, denn Victoria wurde bereits kurz nach ihrer Geburt von ihrer Mutter verlassen. Kurze Zeit lebte sie bei Elizabeth, bei der es Victoria so gut wie bisher nie zuvor ging. Trotzdem endete diese für Victoria schöne Zeit nach über einem Jahr.

Die einzelnen Kapitel wechseln zwischen Victorias Vergangenheit und Gegenwart. Die Kapitel der Vergangenheit geben dem Leser einen Einblick in Victorias Kindheit und wie sie zu Elizabeth gekommen ist. Victoria war ein sehr zorniges und ungezogenes Kind. Sie hat nie wirklich Menschen an sich herangelassen, was jedoch nicht verwunderlich ist, wenn man an ihrer Erlebnisse in den verschiedensten Pflegefamilien denkt. Erst durch Elizabeth lernt Victoria den Menschen zu vertrauen und sich zu öffnen. Darüber hinaus bringt Elizabeth ihr viel Wissenswertes über Blumen und über den Weinanbau bei. Aber auch Elizabeth hat eine nicht ganz einfache Vergangenheit. Sie hat zu ihrer Schwester Catherine und ihrem Neffen Grant keinen Kontakt. Erst im Laufe des Romans erfährt der Leser die Gründe dafür.

Als Victoria volljährig wird, ist sie ab sofort auf sich allein gestellt. Aus dieser Not heraus lernt Victoria die Floristin Renata kennen. Renata erkennt das Talent von Victoria und stellt sie ein. Von da an begleitet Victoria Renata auf den Blumenmarkt und hilft ihr bei der Auswahl und Zusammenstellung der richtigen Blumen. An so einem Tag sieht Victoria auch Grant wieder, was ihr zunächst nicht bewusst ist. Erst durch die Sprache der Blumen lernen sich die beiden besser kennen und entwickeln eine Freundschaft, die jedoch noch auf eine harte Probe gestellt wird.

Das Buch ist sehr einfühlsam und fesselnd geschrieben. Es war einfach sich als Leser in Victoria hineinzuversetzen und mit ihr zu fühlen und zu erleben. Auch Leser wie ich, die bisher vielleicht nicht viel mit Blumen anfangen konnten, werden nach diesem Buch die Blumen mit anderen Augen sehen. Obwohl das Cover mich zunächst nicht so stark angesprochen hat, bin ich positiv überrascht und kann „Die verborgene Sprache der Blumen“ von Vanessa Diffenbaugh weiterempfehlen.
Claudia, 28.02.2011

Der Roman ist das Leseerlebnis in diesem Jahr. Eine super Geschenkidee zu Ostern oder zum Geburtstag. Der Roman muß in
jeden Reisekoffer.....
Stefanie, 27.02.2011

ist ein zauberhaftes Buch über die Leidenschaft zu Blumen. Nachdem man dieses Buch gelesen hat, sieht man Blumen mit
anderen Augen und entwickelt eine neue Wahrnehmung. Die rauen Charaktereigenschaften der Protagonistin stehen dabei in krassem Widerspruch zu ihrer Liebe zu Blumen. Ein Buch also voller Gegensätze. Sehr empfehlenswert!
Shiva, 27.02.2011

Victoria, die Protagonistin des Buches, wird als stachelig wie eine Distel und doch zart wie eine Orchidee beschrieben.
Geprägt durch ihre doch schwere Kindheit, die sie in Pflegefamilien zubringen musste, ist sie froh, als sie endlich volljährig ist und ihr eigenes Leben führen kann. Doch ganz so einfach ist dies nicht, wie sie es sich vorgestellt hat und doch erhält sie durch ihre Begabung - die Sprache der Blumen - eine Arbeitsstelle und findet dort ihren ganz eigenen Weg.
Gefühlvoll und zum Nachdenken anregend, erzählt Victoria ihr Leben - die Zeit ihrer Kindheit und die der Gegenwart. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es eine wirklich rührende Geschichte war, die ein zum Buch passendes Ende nimmt!
Stefanie, 26.02.2011

Anfangs hat mich das Cover überhaupt nicht angesprochen, aber wenn man das Buch gelesen hat, weiß man wieso es so
hervorragend passt.

In der Geschichte habe ich mich sehr schnell zurecht gefunden und auch kleine Lesepausen über mehrere Tage haben dem Verständnis keinen Abbruch getan.
Vanessa Diffenbaugh erzählt das Leben der Viktoria in zwei Erzählsträgen. Abwechselnd zwischen der Kindheit/Jugend und dem Jetzt. Da die Kapitel aber kurz und übersichtlich gestaltet sind, kommt man da nicht durcheinander.
Durcheinander kam ich eher mit der Anzahl der Blumen. Als Nicht-Grüner-Daumen kannte ich recht wenige Exemplare - obwohl eher die bekannteren Blumen verwendet wurden. Ich habe also sehr häufig im Internet nach Bildern geschaut um mir ein deutliches Bild vom jeweiligen Grün machen zu können.

Was mich allerdings zwiegespaltet zurücklässt, ist mein Gefühl zur Hauptperson. Mit ihr wurde ich nicht wirklich warm. Jedes Mal wenn ich das Gefühl hatte sie zu fassen, geschah etwas und sie entwischte mir wieder. Ich schwankte zwischen Mitleid für Viktoria und Abneigung und Unverständnis. Auch wenn ich mir versuchte zu verdeutlichen was sie bisher erlebt hat, konnte ich nicht immer Verständnis aufbringen.

Die Autorin hat eine sehr gefühlvolle Geschichte über eine furchtbare Kindheit und die gefundene Hilfe und Geborgenheit in Blumen erzählt.
Nadine, 26.02.2011

Dieses Buch ist unheimlich Spannend und man lernt viel über Blumen. Die Geschichte wurde sehr gut
geschrieben ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist sehr interesant zu sehen wie toll
doch die Menschen sein können wenn sie andere
verstehen. Das beste Buch das ich seit langem las.
Simone, 25.02.2011

Als erstes muss ich sagen, dass das Buch nicht nur für Floristen und Blumenliebhaber geeignet ist. Die Autorin hat eine
sehr gefühlvolle Geschichte über eine furchtbare Kindheit und die gefundene Hilfe und Geborgenheit in Blumen erzählt.
Anfangs hat mich das Cover überhaupt nicht angesprochen, aber wenn man das Buch gelesen hat, weiß man wieso es so hervorragend passt.

In der Geschichte habe ich mich sehr schnell zurecht gefunden und auch kleine Lesepausen über mehrere Tage haben dem Verständnis keinen Abbruch getan.
Vanessa Diffenbaugh erzählt das Leben der Viktoria in zwei Erzählsträgen. Abwechselnd zwischen der Kindheit/Jugend und dem Jetzt. Da die Kapitel aber kurz und übersichtlich gestaltet sind, kommt man da nicht durcheinander.
Durcheinander kam ich eher mit der Anzahl der Blumen. Als Nicht-Grüner-Daumen kannte ich recht wenige Exemplare - obwohl eher die bekannteren Blumen verwendet wurden. Ich habe also sehr häufig im Internet nach Bildern geschaut um mir ein deutliches Bild vom jeweiligen Grün machen zu können.

Was mich allerdings zwiegespaltet zurücklässt, ist mein Gefühl zur Hauptperson. Mit ihr wurde ich nicht wirklich warm. Jedes Mal wenn ich das Gefühl hatte sie zu fassen, geschah etwas und sie entwischte mir wieder. Ich schwankte zwischen Mitleid für Viktoria und Abneigung und Unverständnis. Auch wenn ich mir versuchte zu verdeutlichen was sie bisher erlebt hat, konnte ich nicht immer Verständnis aufbringen.

4*
Nadine, 25.02.2011

Dieses Buch dürfte nichts für raubeinige Menschen sein. So wie die Protagonistin Blumen liebt und mit ihnen sprechen
kann, so liebe ich Tiere, besonders Hunde, mit denen ich auch spreche. Ich denke, das ist ein äußerst gefühlvolles Buch, dass besonders zartfühlende Menschen anspricht. Mir würde es sicher gefallen.
Inge, 23.02.2011

Ein wunderbares Buch, der Leser wird in eine andere
Welt mitgenommen . Für die Jenigen die eine recht behütet Kindheit hatten, ist das Leben der Hauptperson
unvorstellbar. Welches Schicksal manche Menschen haben und trotzdem so empfindsam sind .
Und dann diese Blumenliebe , die auf gar keinen Fall
im Roman kitschich wirkt.
Ein rundum wunderbares Buch
Janine, 21.02.2011

Vanessa Diffenbaugh ist ein hervoragender Roman über ein Mädchen und später über eine junge Frau gelungen, die im
Leben viel erlebt und gelernt hat und das hat sie zu einem unnahbaren Menschen werden lassen. Nur Blumen scheinen bis zu ihrem Herzen vordringen zu können und lassen sie ein anderer Mensch werden. Die Arbeit als Floristin macht ihr Spaß und sie ist in ihrem Element und kann auch mit fremden Menschen umgehen, doch sobald sich die Tür hinter ihr schließt oder Menschen mehr von ihr wissen wollen, als nur die Bedeutung der Blumen, macht sie dicht und verschanzt sich hinter ihrem Schutzwall.
Ich war begeister vom Schreibstil und von der Beschreibung der einzelnen Blumen und ihren Bedeutungen, die mir bisher fast völlig fremd war. Ein Buch das mich tief berührt hat und mich auch zum Nachdenken gebracht hat. Ich habe es in drei Tagen durchgelesen und kann es jedem Empfehlen, nicht nur Blumenfreunden.
Diana, 20.02.2011

Viktoria wird mit 18 Jahren alleine gelassen. Sie blickt zurück auf ihre Kindheit bei verschiedenen Familien.
Abwechselnd erfährt der Leser ihre Vergangenheit und die langsame Entwicklung. Die Sprache der Blumen versteht nicht jeder. Manch Niederlage meistert Viktoria nicht sofort, gibt aber nicht auf ..
Leider ist der Inhalt des Buches Realität. Auch in deutschen Heimen werden die 18jährigen Kinder mehr oder weniger "ausgesteuert" und landen oft auch auf der Straße. Sehr realistisch geschrieben.
Judith, 19.02.2011

Wer Liebe geben will, muss auch Liebe annehmen können. Wer andere lieben will, muss sich auch selbst lieben können.
Das alles kann Victoria Jones nicht. Sie wächst in Pflegefamilien und Heimen auf und tut alles, um keine Bindungen entstehen zu lassen. Dann wird sie von der Sozialarbeiterin Meredith, die keinerlei Verständnis für Victorias Verhalten hat, zu Elizabeth gebracht. Elizabeth, selbst ein Mensch mit Problemen, liebt dieses Mädchen. Sie führt sie auch in die verborgene Sprache der Blumen ein. Aber auch ihr gelingt es nicht, Victoria aus ihren Verhaltensweisen zu befreien. So kommt es, dass Victoria bis sie 18 Jahre alt wird, im Heim aufwächst. Mit ihrem Geburtstag ist sie dann auf sich alleine gestellt.
Erst ist sie obdachlos, dann findet sie Arbeit in einem Blumenladen. Da sie die Sprache der Blumen versteht, hat sie bald großen Erfolg. Auf dem Großmarkt trifft sie Grant, der ebenfalls die Blumensprache kennt. Zaghaft nähern sich die beiden, aber Victoria kann nicht aus ihrer Haut heraus. Sobald ein wenig Nähe entsteht, flüchtet sie. Sie muss erst lernen, sich selbst anzunehmen, sich selbst nicht als wertlos zu betrachten. Das aber kann nur von ihr ausgehen, andere können nur unterstützen und sie so nehmen, wie sie ist.
Es ist ein ruhiges Buch und doch so fesselnd, dass man es nicht weglegen kann. Die Zeiten wechseln ständig und dadurch wird Spannung erzeugt: man will einfach wissen, wie es weitergeht oder warum es so ist, wie es ist. Aber dafür braucht man ein wenig Geduld. Es klärt sich erst zum Schluß.
Brunhilde, 19.02.2011

Rührende Geschichte mit viel Blumjn!! Läßt den Winter vergessen!

emma, 18.02.2011

Nach der ersten Seite hätte ich noch nicht gedacht, dass mich dieses Buch so faszinieren könnte.
Ein junges Mädchen feiert ihren 18. Geburtstag in einem Kinderheim. Es machen sich gemischte Gefühle breit- dort hatte die Kleine es nicht gut, aber wird es ihr draußen als Erwachsene besser ergehen? Wird sie sehr allein sein, noch einsamer als zuvor?
Warum ging es ihr bisher nicht gut, was hat sie erlebt? Und warum spielen Blumen in ihrem Leben solch eine tragende Rolle?
Sofort ist das Mädchen auf eine zwiespältige Art sympathisch. Sie schikaniert gern, ja, aber wer Blumen so sehr liebt und sein Leben mit Blumen, Blüten und deren Bedeutung teilt, muss doch ein gutes Herz haben? Was hat das Mädchen dazu gebracht, so verschlossen und manchmal auch böse zu sein?
Die Geschichte berührt und fesselt. Die Sprache ist zart, poetisch - aber dann wieder sehr klar und eindrücklich. Dieses wechselhafte ist es, das das Buch nicht aus dem Kopf gehen lässt.
Nach zwei Kapieteln ist man bereits gefangen...in einem Leben, in dem Blumen die einzige Schönheit darstellen.
Sarina, 17.02.2011

Victoria kann nur noch durch die Sprache der Blumen kommunizieren - die jedoch außer ihr kaum jemand versteht. Die
Autorin hat die Blumensprache der viktorianischen Zeit in eine interessante Grundidee verwandelt. Jeder, der sich für Blumen interessiert, kann hier noch etwas lernen. Die Handlung ist leider ziemlich flach und klischeehaft geraten, aber der Schreibstil macht einiges wett. Wer geistloste Unterhaltung für einen Nachmittag sucht und ein paar Ideen im Bereich der Floristik zu schätzen weiß, für den ist dieses Buch sicher etwas. Ich jedenfalls habe es an einem Sonntag durchgelesen, war dann jedoch auch nicht allzu traurig, die letzte Seite gelesen zu haben.
Inga, 16.02.2011

Die verborgene Sprache der Blumen ist eines der wundervollsten Bücher die ich seit langen gelesen habe.
Vanessa Diffenbaugh hat einen Schreibstil der für mich mit einem Wort zusammen zu fassen ist : Wunderschön !
Ich rieche die Blumen , sehe sie vor mir und bin einfach nur fasziniert.
Trotz der Tragik der Geschichte , ist diese vollkommene Hingabe und der Einklang mit der Blumenwelt in der dieses einfache Mädchen sich bewegt, unglaublich.
Für mich ein phantastisches Buch.
Sabine, 15.02.2011

Bei Krimis und Thrillern passiert es mir immer mal wieder, dass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann,
bei “normalen” Romanen dagegen geschieht das eher gar nicht oder nur sehr, sehr selten.

Vanessa Diffenbaughs “Die verborgene Sprache der Blumen” aber hat mich gepackt, gefesselt und nicht mehr losgelassen, so dass ich gestern Nacht zu lesen anfing und eben vorhin die letzte Seite umgeblättert habe.
Was ist es nun, das diese Geschichte so besonders macht? Es geht um Victoria Jones, die in Pflegefamilien und Waisenhäusern aufgewachsen ist , keine Familie kennt und aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen nur eines gelernt hat: sich die Menschen vom Leib zu halten, egal wie und mit welchen Mitteln und ob es ihr selbst weh tut. Nur nicht mehr verletzt werden! Ihre einzige Liebe gehört den Blumen und deren Sprache, die sie von Elisabeth gelernt hat, dem einzigen Menschen, von dem sie je Liebe erfahren hat.
Mit 18 ist Victoria zu alt für ein Kinderheim und auf sich selbst gestellt. Zuerst obdachlos und sich von Essensresten ernährend, dabei aber immer in sich ruhend und zufrieden, findest sie eine Anstellung in einem kleinen Blumenladen. Auf dem Blumenmarkt lernt sie Grant kennen und stellt erstaunt fest, dass auch er die Sprache der Blumen versteht…

Die Autorin erzählt von den zwei Jahren, in denen Victoria tastend versucht, zu sich selbst zu finden. Diesen Episoden sind andere gegenübergestellt, in denen Victoria bei ihrer damaligen Pflegemutter Elisabeth lebte. Dadurch dauert es auch sehr lange bis zu der Auflösung des Geheimnisses, warum das damals alles nicht klappte und was das für eine große Last ist, die die junge Frau mit sich herumträgt.
Das ist sicher ein Punkt, der mich dazu animierte, immer weiter zu lesen. Aber auch der Kampf, den die junge Frau führt, mit und gegen sich selbst, bis zu dem Punkt, an dem sie nicht wie sonst davonlaufen kann, sondern sich dem stellen muss was IST - das ist so wunderschön und einfühlsam beschrieben, wie ich es bisher selten irgendwo gelesen habe.

Es ist auch ein trauriges Buch, gleichzeitig ein Mut machendes, voller Emotionen und Gefühle und es bleibt nicht aus, dass man mit leidet und mitfühlt.
Gisela, 14.02.2011

Vanessa Diffenbaugh's Erstlingswerk "Die verborgene Sprache der Blumen" ist eine einfühlsame Odysee über die Liebe als
auch über die Abwesenheit von Liebe.

Es ist ein wunderbares Buch, besonders für Leseratten wie mich, die Romane und Liebesgeschichten lieben. Die es lieben, wenn es um alltägliche Dinge in einem Buch geht, alles so lebensnah ist, und die doch etwas besonderes und außergewöhnliches suchen.
Allein schon die kurze Leseprobe hat mich von diesem Buch überzeugt. Der Schreibstil der Autorin ist so schön klangvoll beim lesen, wie eine Melodie. Dabei vergisst man jegliche Zeit und fällt so voll und ganz in die Welt dieser Geschichte.
Genau nach meinem Geschmack.
Ramona, 14.02.2011

Vanessa Diffenbaughs Debüt ist ein Roman über die vielen Gesichter der Liebe, über Fehler, Verluste und eine kranke
Seele, die die Liebe erst für sich erlernen muss. Mit der jungen Victoria, die nach einer Kindheit im Wechsel von Pflegefamilien und Heimen, nun volljährig auf eigenen Beinen stehen muss, erschafft sie einen komplizierten Charakter, dessen Schicksal unter die Haut geht. Ihr einziges Können und Gefühl liegt in Blumen, mit denen sie das Schicksal anderer nahezu magisch zu verändern vermag, während sie selbst unnahbar und verletzlich bleibt. Erst Grant spricht und versteht dieselbe Sprache der Blumen und führt sie - nicht ohne Schmerz - zurück in ihre Vergangenheit ... Langsam lernt sie, die Liebe zuzulassen, die sie aber auch zu einer herzzerreißenden Entscheidung führt. Ein Buch über Mutter-Tochter-Beziehungen, das vor allem Liebhaberinnen leiser Töne und ergreifender Schicksale gefallen wird.
Gesine, 13.02.2011

Die Angst vor dem Feuer kann die Ich-Erzählerin sich nur nehmen, wenn sie allein unter Pflanzen ist. Doch erst als sie
volljährig wird, kann sie frei entscheiden. Jahrelang lebte sie in Pflegefamilien und wurde von einem Heim zum anderen weitergereicht. Doch nichts war ihr lieber, als die Pflanzen um sie herum....

Bezaubernde Geschichte über ein Kind, welches keine Liebe erfährt und trotzdem das Leben entdeckt!
Tina, 11.02.2011

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive eines Mädchens erzählt. Dabei wird der Leser zwischen Gegewart - die
Erzählerin wird gerade volljährig - und der Vergangenheit - die Erzählerin ist neun Jahre alt - hin und her geworfen.
In der Vergangenheit wurde sie als Baby von ihren Eltern verlassen und ist in einem Kinderheim groß geworden, denn sie galt als schwer vermittelbar und wurde von ihren verschiedenen Pflegeeltern immer wieder abgeschoben. Als Neunjährige bekommt sie eine letzte Chance: Sie soll zu einer Frau namens Elizabeth. Sie wird dort von der Sozialarbeiterin einfach dagelassen, in der Fremde und rennt weg, doch Elisabeth findet sie.
Die Gegenwartsebene erzählt davon, dass sie auf dem Papier achtzehn geworden ist. Wahrscheinlich ist es gar nicht ihr richtiger Geburtstag, den weiß niemand. Somit gibt es auch nichts zu feiern, außer dem Auszug aus dem Kinderheim in eine Übergangswohnstätte. Doch sie freut sich gar nicht darauf, sie mochte es im Heim, sie hatte keinerlei Verantwortung für sich, alle ihre körperlichen Bedürfnisse wurden erfüllt, mehr wollte sie gar nicht vom Leben.

Was wird jetzt mit unserer Hauptfigur passieren? Wird sie doch noch den richtigen Weg des Lebens finden? Der Buchrückentext deutet ja darauf hin. Ihre Liebe und ihr Wissen zu Blumen wird ihr dabei helfen... Aber wer noch? Oder schafft sie es ganz allein?
Elena, 10.02.2011

Ich habe das Buch bereits komplett gelesen und fand es richtig toll! Außergewöhliches Schicksal, gewürzt mit einer
Prise geheimnisvoller Familiengeschichte paasend zum Duft und zur Sprache der Blumen!
irmgard, 09.02.2011

Noch einmal, so oft schon beschrieben, auf der Suche nach dem Glück, aber....
Auch wenn die Autorin, in typisch amerikanischer Manier die so wohlwollenden Worte findet, es löst in in mir keinen Zauber aus.
Diese Romantikwelle geht an mir vorbei, es löst in mir höchstens Kitschphantasien aus.
Sorry.............
Astrid, 08.02.2011

ich finde dieses Buch äußerst interessant, aus einer
Hoffnungslosigkeit ein Trost zu finden in Blumen.
Finde ich gut, weil man sollte in vielen Situationen
Blumen sprechen lassen. Nur schade ist hierbei, dass Viktoria von ihrer Vergangenheit auf
Schritt und Tritt verfolgt wird. Diese Buch ist passend zum Zeitpunkt kurz vor Valentinstag erschienen. Auch sehr gut gedacht als ein Valentinsgeschenk für Verliebte.

Bis Bald
Natascha
Natascha, 08.02.2011

Was ich bis jetzt gelesen habe gefällt mir sehr gut.
Es kommt eine gewisse Spannung auf.
Wie wird es weiter gehen???
Ich freue mich schon auf das Buch
Kornelia, 07.02.2011

Man kann gespannt auf den Ausgang des Buches sein, der Kurztext gab einiges preis, aber vor Überraschungen ist man nie
sicher. Also warten wir den Erscheingungstag des Buches ab.
Elvira, 07.02.2011

Welch zarte und und doch bedeutende Worte findet hier die Autorin, um den Gefühlen und Emotionen Ausdruck zu verleihen.
All diese Bilder in Ihrer Sprache suggestieren sofort im Kopf des Lesers eine Welt, in der man sich schwebend als schweigender Beobachter bewegt.
Die Sprache der Blumen hat unsere Gesellschaft in all der Hektik und dem Egoismus verdrängt, wenn nicht gar vergessen. Umso wichtiger erscheint dieses Buch, um doch einmal mehr hinter die Fassade zu schauen.
Ich bin sehr gespannt, wie all der verborgene Schmerz einer neuen Zukunft Platz machen kann.
Daniela, 07.02.2011

Der Cover ist sehr ansprechend, dass finde ich bei einem Buch wichtig. Die Leseprobe habe ich verschlungen und gar nicht
bemerkt, dass ich kaum angefangen schon am Ende war. Als Kind in einem Waisenhaus aufzuwachsen muss sehr schrecklich sein. Ich werde das Buch kaufen, da ich die ganze Geschichte lesen möchte. Da auch ich Blumen sehr liebe, möchte ich auch dessen Bedeutung kennenlernen. Sehr empfehlenswert.
Sylke, 07.02.2011

Die Leseprobe bis zur Seite 24 liest sich interessant, so dass ich gerne weiter lesen möchte.

Isolde, 07.02.2011

Diese ersten Seiten machen mich richtig neugierig. Darauf wie es weitergeht, welche schlimme Lebensgeschichte diese
junge Frau hatte und natürlich ob es ein gutes Ende geben wird.
Der Schreibstil ist recht ausgewogen und gut lesbar.
Christine, 07.02.2011

Die Buchbeschreibung verspricht einen Roman voller Poesie.
Die Leseprobe dagegen beschreibt dramatisch, wie ein Mensch zu dem wird, der er ist. Lieblose Pflegeeltern, lieblose Heime. Rückzug in sich selbst in dieser Welt, in der keiner sich wohlfühlen kann.

Das alles hinterlässt Wunden, die vielleicht niemals heilen. Ich bin gespannt, ob diese Protagonistin sich aus dieser Situation befreien kann.
Brunhilde, 07.02.2011

Gelungene Leseprobe.Man ist sofort mitten drin im Geschehen und kann sich wunderbar hinein versetzen in die
geschichte...
Man versteht Ihre Ängste und Sehnsüchte...

Tolles Buch ,würd ich gern zuende lesen!
Marnie, 07.02.2011

Der Ausschnitt erweckt Lust auf Weiterlesen. Es ist gut geschrieben, vermeidet Rührseligkeit. Die Verbindung zu Blumen
kommt noch nicht richtig zur Sprache, aber das kann ja im weiteren Verlauf noch passieren. Ein Buch, welches ich mir bestimmt kaufen werde.
Ruth, 07.02.2011

Eine faszinierende Leseprobe: Ich war sofort gefesselt von der Protagonistin und ihrer Gedankenwelt.

Manuela, 07.02.2011

Die Mischung aus der harten Sprache von Waisenhauskind und die zarten Empfindungen gegenüber Blumen und Pflanzen ergibt
einen interessanten Spannungsbogen.
Doris, 07.02.2011

Das was ich zu beginn las, hat mich sofort gefangen.
Eine wunderschöne Art zu schreiben, die mich persönlich sofort gefangen hat. Dies ist ein Buch , das man vermutlich nicht mehr aus der Hand legt wenn man einmal angefangen hat. Einfach wundervoll !!
Sabine, 07.02.2011
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