Verlagsgruppe Droemer Knaur



Himmelhorn

9783426282045
Hardcover, Droemer HC
02.07.2018, 496 S.

ISBN: 978-3-426-28204-5
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Kluftingers neuer Fall

Der neunte Fall der Bestseller-Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr führt den Kult-Kommissar Kluftinger in die Allgäuer Alpen, genauer gesagt auf das Himmelhorn, einen der gefährlichsten Berge des Allgäus. Natürlich liebt Klufti die Berge – wenn sie kässpatzenförmig auf seinem Teller aufragen. Doch der neueste Streich von Gesundheitsfetischist Langhammer befördert den Kommissar samt E-Bike tief in die Allgäuer Alpen, wo die beiden prompt auf drei Leichen stoßen: ein bekannter Dokumentarfilmer und zwei einheimische Bergführer, die einen Film über die Erstbesteigung des Himmelhorns drehen wollten. Wie es scheint, waren sie dem als äußerst gefährlich geltenden Gipfel nicht gewachsen. Die Ermittlungen im Umfeld der Toten führt Klufti in sehr abgelegene Alpentäler und zu deren starrköpfigen Bewohnern, die noch wortkarger sind als er.

Der Autor

Volker Klüpfel

Portrait von Volker Klüpfel

Volker Klüpfel teilt mit Kluftinger den Heimatort Altusried. Doch den ehemaligen Journalisten hat es beruflich nach Augsburg verschlagen. Dort lebt er...

zum Autor Bücher von Volker Klüpfel

Der Autor

Michael Kobr

Portrait von Michael Kobr

Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten im Allgäu, studierte Germanistik und Romanistik in Erlangen. Er arbeitete nach dem Staatsexamen an verschiedenen...

zum Autor Bücher von Michael Kobr

Lesetipps

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Rezension »Himmelhorn«

Als mir der Droemer-Knaur Verlag den aktuellen Kluftinger-Krimi zur Rezension schickte, war ich voller Vorfreude. Seit dem famosen Band »Grimmbart« - meines Erachtens der beste Fall der Serie – hatte ich meine Liebe zum technophoben Kommissar wiederentdeckt. Sie war mir nach den beiden Bänden »Herzblut« und »Rauhnacht« etwas abhandengekommen.
Nun packte ich also die neueste Kreation der Autoren Klüpfel und Kobr aus und was soll ich sagen, der Verlag gestaltet sogar Taschenbücher mit viel Liebe. So ist der Umschlag matt bedruckt, die Schrift jedoch nicht nur in Hochglanz gehalten, sondern auch noch geprägt. Für ein Buch, das bei nahezu 500 Seiten nur 10,99 € kostet, ist das schon sehr beachtlich. 
Zum Inhalt: Der Einstieg in die Handlung macht wahrlich Laune. Dr. Langhammer und Kluftinger bei einer Radtour in den Bergen. Der Schlagabtausch der beiden ist herrlich überzeichnet und in altbekannter Manier bis aufs Letzte ausgereizt. Bei einer Brotzeit stoßen sie dann jedoch auf drei Leichen; der Auftakt zur Kriminalgeschichte ist geschafft.
Nun ist das ja so eine Sache mit dem Humor. Was der Eine lustig findet, bereitet dem Anderen wenig Freude. Gerade bei »Himmelhorn« ist dies der Fall; die Komik dieses Bandes erschien mir konstant etwas intensiver, etwas übertriebener als bei den anderen Werken. Vor allem die Szene, als Kommissar Kluftinger ein Wertpapiergeschäft tätigen möchte, war mir zuviel des Guten. Ansonsten sorgt der stilistisch auf recht hohem Niveau befindliche Schreibstil der Autoren für den einen oder anderen Lacher. Auf den letzten 50-80 Seiten kommt dann auch etwas Spannung auf.

Andreas Artur Reichelt, 28.10.2017

"Himmelhorn" ist der neunte Fall aus der Kluftinger-Reihe von Volker Klüpfel und Michael Kobr. Auch

diesmal wird der Leser mit einem Allgäu-Krimi konfrontiert, der natürlich wieder einiges an Slapstick zu bieten hat. Nicht nur das Klufti unter die E-Bike Fahrer geht, er mutiert auch zum Daily Soap Fan und will an der Börse reich werden. So sind wieder etliche Lacher beim Lesen garantiert. Aber auch seine Qualitäten als Kommissar sind wieder gefragt, wenn er auf störrische Allgäuer Bergbauern trifft, um Licht in das Dunkel des Mordfalls zu bringen. Und zu guter Letzt spielen einigen Protagonisten die Hormone einen Streich. So verliebt sich Hefele, Richie Maier und auch noch Dr. Langhammer. Keine leichte Aufgabe für den werdenden Opa Kluftinger, für alle immer die richtigen Worte zu finden. Auch dieser neunte Fall lebt natürlich wieder von der Komik und weniger von dem Kriminalfall. Aber genau diese Komik mag ich an dieser Reihe, denn die Protagonisten bringen mich immer wieder zum Lachen. Als kleiner Kritikpunkt muss ich aber anmerken, dass vielleicht zu viele dieser Szenen ins Buch reingepackt wurden und dann ein abruptes Ende finden, zum Beispiel: Was wird denn nun aus Dr. Langhammers Verhältnis oder dem Richie seiner Schwärmerei für die Polizeipräsidentin? Hier wäre eine Fokussierung auf etwas weniger Nebenschauplätze für mich mehr gewesen. Aber in Summe konnte mich auch dieser neunte Fall des Kommissar Kluftinger wieder gut unterhalten und ich bin gespannt, wie sein Leben als frischgebackener Opa dann im nächsten Buch weitergeht.

Isar-12, 05.07.2017

Kommissar Kluftinger, bekannt aus zahlreichen Allgäu-Krimis, ist mit E-Bike und Lieblingsfeind Langhammer

unterwegs. Sie machen eine grausige Entdeckung in den Bergen - drei tote Bergsteiger, die zum Himmelhorn wollten.

Sah es anfangs noch nach einem tragischen Bergunfall aus, erhärtet sich nach und nach der Verdacht, dass hier nachgeholfen wurde. Neben diesem Fall wird auch noch ein lange zurück liegendes Unglück aufgeklärt.

Klufti und seine besondere Kollegentruppe bringen mich immer wieder zum Lachen. Besonders gut sind seine Versuche, auf dem Aktienmarkt mit zu mischen. Zudem wird er Fan einer Daily Soap und gibt die Weisheiten aus dieser Serie als seine eigenen Lebenserfahrungen weiter, was meistens gut ankommt. Auch bei seiner hochschwangeren Schwiegertochter Yukimo kann er damit punkten.

Erschreckende Erfahrungen macht er bei seinen Ermittlungen bei den Bergbauerfamilien, die in einfachsten Verhältnissen leben wie noch vor vielen Jahren. Mit diesen wortkargen Leuten hat er anfangs seine Schwierigkeiten, aber er findet auch hier einen Weg. Und er hat einen genialen Plan entworfen, um die Mörder zu überführen und begibt sich dabei selbst in große Gefahr ...

Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen, es lässt sich leicht und flüssig lesen, hat viele Stellen, die mich schmunzeln und sogar laut lachen ließen. Auch die Spannung kam nicht zu kurz. 

bärin, 12.05.2017

Kluftinger hüpft wie gewohnt von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen und löst wie nebenbei nach einigen

Irrläufen den aktuellen Fall. Die südbayrische Landschaft, die Allgäuer, die Kollegenschaft, die Familie - all dies wurde wieder passend in Szene gesetzt, um ein Lesevergnügen zu gestalten, das zwischen vergnügtem Schmunzeln und echter Spannung hin- und herwechselt. Klufti in Hochform.

bettirol, 12.05.2017

Dies war der erste Fall, den ich von Kommissar Kluftinger gelesen habe. Er kam mir mit viel Humor, locker und leicht

entgegen und war mir sofort sympathisch. So wie sein Charakter sind auch seine Ermittlungen, eine Mischung aus Spannung und Humor. Oft musste ich über ihn schmunzeln. Er ist ein Kommissar mit Ecken und Kanten, aber gerade dieses macht ihn so einzigartig und lässt ihn dem Leser noch lange im Gedächtnis bleiben.

Der Schreibstil des Autorenduos ist für meinen Geschmack etwas zu weitausholden, vieles wird dabei bis ins kleinste Detail beschrieben, was so auch zu Lasten der Spannung geht. Viele Stellen hätten gekürzt werden können. Was so am Anfang vielversprechend anfing, wurde leider mit kurzer Zeit etwas dünn und die Nebenstränge minderten dabei den Lesegenuss.

Insgesamt ist es ein Krimi der so seine Stärken und Schwächen, Ecken und Kanten hat. Dem eigentlichen Kriminalfall mangelt es an Spannung und Tiefe, dafür werden die einzelnen Charakter sehr realistisch, authentisch und sogar humorvoll dargestellt. Die Auflösung des Falles ist in sich stimmig, nachvollziehbar und überraschend zugleich, aber hier hätten die Autoren noch mehr herausholen können.

In Kürze:

Schreibstil: etwas zu weit ausholend, eine Orientierung am Wesentlichen fehlt

Charaktere: sehr authentisch und realistisch, sympathisch

Inhalt: etwas zu viele Nebenstränge gehen zu Lasten der Spannung

Fazit: ein Krimi mit Stärken und Schwächen, durch seine sympathischen Protagonisten aber lesenswert

 

Buchmagie, 25.01.2017

"Das dunkle Tal" in der Kluftinger-Version.  Wie immer saukomisch und anrührend zugleich.

Großartig. Klufti ist Kult!

guybrush, 03.12.2016

Inzwischen ist er mir mit seinen Macken richtig ans Herz gewachsen und ich freue mich immer darauf ihn wieder zu

treffen.
Der Fall ist in diesem Buch allerdings weniger spektakulär, für mich stand er eher im Hintergrund und war nicht besonders spannend.
Man wird in diesem Buch in die Allgäuer Bergwelt entführt die in all ihrer Herrlichkeit beschrieben wird. Auch steht über jedem Kapitel ein kurzer Eintrag aus einem Gipfelbuch.
Privat ist es bei den Kluftingers zurzeit aufregend. Sind doch Markus und Yumiko zu Besuch. Markus möchte sich in Ruhe auf sein Examen vorbereiten und bei Yumiko steht die Geburt des ersten Kindes an.
Kluftinger ist stets besorgt um seine Schwiegertochter damit sie sich nicht zu viel zumutet. Er ermahnt sie bei jeder Kleinigkeit sich auszuruhen was bei Erika nicht gerade auf Verständnis stößt, da sie wohl damals bei ihrer Schwangerschaft weniger Rücksichtnahme von ihrem Mann erwarten konnte. Auch macht er sich um die Zukunft seines ersten Enkelkindes Sorgen, verdient Markus doch noch nichts. So kommt es, dass Kluftinger ein Depot anlegt und Aktien erstehen möchte, merkt aber bald, dass es viel zu aufregend ist das ständige Auf und Ab am Börsenmarkt zu beobachten.
Alles in Allem kann man sich auf ein Buch freuen, dass einen gut unterhält und auch oft schmunzeln lässt, darf aber nicht zu viel Spannung erwarten.
Das wichtigste in diesem Buch fehlt allerdings! Ist es ein Mädchen oder ein Junge?
Hier lässt uns das Autorenduo Klüpferl/Kobr bis zum nächsten Fall warten.

Sylvia Hertel, 29.11.2016

Kluftinger und Dr. Langhammer machen bei einer gemeinsamen (!) eBike-Tour eine grausige Entdeckung: Drei

Männer – ein Dokumentarfilmer und zwei Bergführer – sind am Himmelhorn in den Tod gestürzt. Ein Unfall? Kluftinger will es genau wissen und beginnt zu recherchieren. Dabei muss er u.a. tief in der Vergangenheit graben. Er bekommt es auch mit zwei äußerst wortkargen Familien zu tun, die sich gegenseitig mehr als nur verachten.

Die beiden Autoren schaffen es wieder, die Figuren mit all ihren Macken plastisch darzustellen. In dem vielleicht-Fall kommen die Beamten erst nur langsam voran. Das erscheint aber glaubwürdiger als in so manch anderem Kriminalroman. Im letzten Drittel des Buches kommt dann auch durchaus etwas Action auf. Ganz zum Schluss wird die Dramatik gar etwas überreizt. Ansonsten hat mir der Aufbau des Romans sehr gut gefallen.

Auch an der Heimatfront gibt es Neuigkeiten: Yumiko ist schwanger und Kluftinger etwas über-fürsorglich. Außerdem findet er plötzlich Gefallen an seichten Seifenopern.

Etwas Kritik muss allerdings auch sein. So erscheinen mir die Scharmützel im Büro zu gehäuft und sie sind außerdem arg albern. Da wäre weniger mehr gewesen. Auch ist die übertriebene technische Unzulänglichkeit des Kriminalhauptkommissars nicht wirklich glaubhaft. Und Kluftinger scheint jedes, aber auch jedes Fettnäpfchen auszutappen. Aber daran haben sich Kluftinger-Fans sicherlich schon lange gewöhnt.

Ein Wort noch zum eBook. Erfreulich ist, dass es ohne hartes DRM auskommt. Weniger erfreulich ist, dass der Verlag etwas seltsame Vorgaben zu den Randeinstellungen macht. So erscheint der Text dann etwas "entrückt": Links relativ viel Rand und unnötiger Weise auch oben und unten. Rechts hingegen wurde kein Rand definiert. Das sieht etwas komisch aus. Glücklicher Weise kann man das beheben, da das eBook wie gesagt nicht kopiergeschützt ist. Davon abgesehen gibt es in dem Buch noch ein Bild, eine Art Stammbaum. Dieses ist, zumindest bei einem 300dpi auflösenden eReader, beim besten Willen nicht zu entziffern. Dies ist auch wieder ein Beispiel dafür, dass Verlage im Detail (bei eBooks) oft nicht genug Sorgfalt walten lassen.

Alles in allem hat mich der vorliegende Kluftinger-Fall Himmelhorn überzeugt und ich empfehle ihn gerne weiter.

beedaddy, 11.10.2016

Endlich ein neuer Kluftinger, dieses Mal mehr Kabarett als Krimi, aber wieder gelunden und ein "Muss"

für Allgäufans.

Bibliomarie, 10.10.2016

Klüpfel und Kobr kommen tatsächlich immer wieder auf neue Ideen. Hoffentlich gehen diese Ideen nie aus.

Warte schon jedesmal auf den neuen Fall. Bin süchtig nach Kluftinger.

gabrielem, 09.10.2016

Kluftinger wird Opa und als wäre dass nicht schon stressig und aufregend genug, muss er sich am

„Himmelhorn“ auch noch sportlich betätigen. Er hat zum Geburtstag ein eBike geschenkt bekommen und sein „bester Freund“ Langhammer will das natürlich in den Bergen testen. Leider stoßen sie dabei auf ihre körperlichen Grenzen und die Leichen von 3 erfahrenen Bergsteigern. Alles sieht nach einem Unfall, aber Klufti mag nicht daran glauben ...

Ich bin ein absoluter Kluftinger-Fan und habe direkt am Erscheinungstag morgens die Buchhandlung gestürmt – um dort warten zu müssen, bis sie das Buch aus dem Lager holen. In dem Moment verstand ich Kluftis Art, sich über seine langschemeligen Zeitgenossen aufzuregen ;-).

Wie schon eingangs erwähnt, wird Klufti Opa und ist der festen Überzeugung, dass es ein Max wir, davon lässt er sich partout nicht abbringen. Er trägt seine Schwiegertochter förmlich auf Händen, was seine Frau und sein Sohn natürlich sehr pikiert. Und als er dann auch noch mit der Frau vom ... Ach, jetzt hätte ich fast zu viel verraten ;-).
Auch auf dem Revier menschelt es mächtig. Die Sandy poussiert mit einem Teamkollegen, ein anderer Mitarbeiter hat sich ausgerechnet in die Kriminalrätin verguckt und rechnet sich Chancen aus – das alles macht neben den Bergen die besondere Atmosphäre der Bücher aus.

Natürlich wird auch wieder fleißig ermittelt. Kluft muss steile Berge erklimmen und sich in einsamen uralten Gehöften mit den extrem wortkargen und aggressiven Bewohnern rumschlagen. Außerdem entdeckt er seine Liebe zu Seifenopern und moderner Technik – ich sage nur GoPro und Tablet – und klärt so ganz nebenbei einen 80 Jahre alten Fall auf. Als besonders Highlight nehmen sich Klüpfl und Kobr in einer sehr amüsanten Szene selbst aufs Korn.
Der Fall an sich ist recht verzwickt und auch für mich als eingefleischten Krimifan nicht allein zu lösen, so machen Krimis Spaß!

Ich mag den trockenen Humor der Reihe, Klufti redet ja leider oft VOR dem Nachdenken. Mein Lieblingszitat ist: "Wir denken hier nicht, wir arbeiten.“

Übrigens: der letzte Satz ist wirklich einer der fiesesten Cliffhanger, die mir in letzte Zeit unter gekommen ist *grummel*! Jetzt ist man ja förmlich gezwungen, den nächsten Band zu kaufen ...

hasirasi2, 01.10.2016
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