Verlagsgruppe Droemer Knaur



Der Herzschlag der Steine

9783426453285
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E-Book, Knaur eBook
01.12.2018, 464 S.

ISBN: 978-3-426-45328-5
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Roman

Der große Frauen-Roman von Isabel Morland über die Rückkehr auf eine wilde Hebriden-Insel und eine großartige Liebes-Geschichte mit einem Hauch von Mystik.
Als Ailsa nach vielen Jahren auf ihre kleine Insel auf den Äußeren Hebriden zurückkehrt, will sie eigentlich nur das Haus ihrer verstorbenen Mutter verkaufen. Nichts scheint sie mehr mit ihrer Heimat zu verbinden, und mit ihrer Vergangenheit hat sie längst abgeschlossen und in Toronto ein neues Leben angefangen. Doch der Zauber der Insel und die grandiose Natur ziehen sie bald wieder in ihren Bann, und als sie ihrer alten Liebe erneut begegnet, muss sie sich eingestehen, dass die Bindungen an ihr Zuhause stärker sind als gedacht.
Doch wird es ihr gelingen, alte Wunden zu heilen? Und für welchen der beiden Männer aus ihrer Vergangenheit, die immer noch um sie werben, soll sie sich entscheiden?

Die Autorin

Isabel Morland

Portrait von  Isabel Morland

Isabel Morland wurde 1963 in Bamberg geboren und wuchs in einer literaturbegeisterten Familie auf. Nach verschiedenen selbstständigen Tätigkeiten und...

zur Autorin Bücher von Isabel Morland

Lesetipps

Du hast dieses Buch schon gelesen? Dann , um es hier weiterempfehlen zu können.

Meine Meinung:

Die sympathische Autorin hatte mich schon mit ihrem ersten Buch *Die Rückkehr der Wale* total begeistert und der neue Ausflug auf die schottischen Hebriden war wieder ein eindrucksvolles Kopfkino für mich! Ihr einnehmender und faszinierender , bunter und atmosphärischer Schreibstil verzauberte mich und hat mir viele schöne Lesestunden geschenkt. Danke dafür !
Die Magie der alten, mysteriösen Steinkreise, eingebunden in das alltägliche Inselleben, wurde von ihr mit Begeisterung dem Leser nahe gebracht. Esoterisch angehauchte Erklärungen und Handlungen haben mein Interesse geweckt und dadurch wurden viele eigene, ein wenig märchenhafte Gedankenansätze in dieser Richtung, für mich gefestigt. 
Die raue Natur mit Heide, Wind, dem wilden Meer und die herzlichen, manchmal recht eigensinnigen Bewohnern der Insel, hatten mein volles Interesse . Das lag auch an der zauberhaften, rothaarigen Protagonistin Ailsa und ihren beiden Jugendfreunden, denen sie nach fast zwei Jahrzehnten wieder begegnet ist. 
Die Schilderungen der alten Mythen und Legenden wurden mit einer bittersüßen Liebesgeschichte gewürzt und haben die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht erhalten.
Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne im Genre Liebesrom

Angela Busch, 20.03.2019

Meine Leidenschaft fürs Lesen begann erneut mit diversen Romanen inmitten der schottischen Inseln, den Highlands

und der Magie, welches sich dann in meinen Lesefreuden auch auf weitere Genres ausdehnen konnte. "Der Herzschlag der Steine" war wie ein Nachhausekommen und sehr angenehm für mich als Leserin. Ich konnte mich rasch auf das Schicksal der Protagonisten einlassen und genoss die Atmosphäre und die Mystik des Ortes, indem Ailsa aufgewachsen ist. Mir ist schon nach ihrer Ankunft klar, dass sie nicht nach Toronto zurückkehren wird, denn ihr Mann erscheint mir gleich schon zu Beginn als unnahbar und lieblos.  Eigentlich ist Aisla nur zurückgekehrt, um den Nachlass ihrer Mutter zu ordnen. Es ist schon sehr bald eine logische Folge, dass sie sich dem Zauber und der Magie ihrer Heimat nicht entziehen kann. Eine wunderbare Aufzeichnung einer Vergangenheit und einer Liebe, die in Jugendjahren zerstört wurde. "Der Herzschlag der Steine" packt sowohl durch Mystik, als auch durch eine Liebesgeschichte, die aber eben auch verknüpft ist mit großen Schuldgefühlen und der Macht der Vergebung, des Verzeihen. Mir hat es sehr gefallen, dass emotional viele Ebenen ihren Ausdruck finden und endlich nach einigen Jahren die Wahrheit ans Licht kommt, um Heilung zu schenken. Nicht nur Blair, Grayson und Ailsa haben in "Der Herzschlag der Steine" ihren Auftritt, sondern auch einige andere interessant gezeichnete Personen. Insgesamt eine abgerundete, wohltuende Story, dich sich für mich gelohnt hat. Ich verschlang den Roman innerhalb kürzester Zeit und fühlte mich wie schon erwähnt, absolut Heimatverbunden. Ich liebe Schottland und das wird wohl immer ein Grund sein, diverse Romane, die dort spielen zu lesen und zu genießen. Es ist einfach eine ganz besondere Atmosphäre, mit einer wunderbaren Umgebung, genug Mystik und einem echten Wohlgefühl. Absolute Leseempfehlung! 

Mel.E, 05.03.2019

Diesmal fange ich mit der Schlussfolgerung an, denn die Geschichte hat mich begeistert. Ich kann noch nicht einmal

sagen, was am meisten. Die Charaktere der Protagonisten oder die Atmosphäre und das Ambiente.

Jedenfalls ist die Insel sehr gut beschrieben, man kann sich die Klippen mit der Brandung ebenso vorstellen, wie die friedliche Stille an den Steinen. Die Insel ist so gut darstellt, dass man sie sich problemlos erträumen kann.

Aber auch die Persönlichkeiten und die Eigenarten der Protagonisten sind sehr gut offenbart. Einmal Ailsa, die sich ein neues Leben im Ausland aufgebaut hat. Mit der Zeit fühlt sie sich immer mehr mit der Insel verbunden. Dann Blair, der gegen Engländer einen Hass in sich trägt, der ein Hitzkopf ist und sich mit Leidenschaft für Pferde interessiert. Grayson ist zwar Engländer, aber kein Snob, er setzt sich für die Insel und die Bewohner ein. Murdo ist ein Enthusiast vom alten Schlag, zwar stur, aber mit Herz.

Die Autorin hat das raue Klima, den Ort, die Natur und ihre Bewohner sehr gut erschaffen. Ebenso hat sie die Traditionen hervorgehoben und mit einem Maß Mystik verbunden.

Das Cover passt gut zum Inhalt, ebenso der Titel des Buches. Es lässt sich flüssig lesen und ist ereignisreich bis zum Schluss. Das Thema koppelt die Liebe, die Natur, Tiere und die magische Wirkung der Insel.

Hierfür vergebe ich gern 5 Sterne, die sind verdient! Hat mir sehr gut gefallen!

 

 

Baroness, 11.02.2019

Die Autorin versteht es, die Dramatik der Landschaft mit der Liebes- und Lebensgeschichte ihrer Protagonistin zu

verweben und bis zum Ende zu steigern. Sie schafft wunderschöne Stimmungsbilder und die passenden Figuren dazu. Eigensinnige skurrile Crofter wie Murdo oder Norman sind sympathisch gezeichnet und wirken lebensecht. Kleine Episoden um ein eigensinniges Schaf oder ein ganz besonders charakterstarkes Pony machen Vergnügen und lockern die dramatische Geschichte immer wieder auf.

Ein gelungener Frauenroman, der mich gut unterhalten hat und bis zum glücklichen Ende gefesselt hat.

Bibliomarie, 09.02.2019

Ein wundervoller mystisch angehauchter Liebesroman

"Der Herzschlag der Steine" von Isabel Morland ist ein Roman der mich wieder in die mystische Welt entführt hat. Die Geschichte spielt auf der kleinen Insel Lewis auf den Äußeren Hebriden und vereint eine Liebesgeschichte und mehrere Familiengeheimnisse. Diese Tatsachen haben mich sehr angesprochen und da mir der Vorgänger "Die Rückkehr der Wale" schon sehr gut gefallen hat, war ich auf diesen zweiten Roman der Autorin sehr gespannt. Bis auf den sehr vorhersehbaren Liebesplot, konnte mich die Story mit ihren mystischen Beschreibungen und den exzellenten Landschaftsbeschreibungen begeistern. Als Ailsa auf die Insel zurückkehrt um das Häuschen ihrer Mutter zu verkaufen, die vor einigen Jahren verstorben ist, kehrt auch in ihr wieder diese Ruhe und der Frieden ein, den sie in ihrer alten Heimat immer spürt. Zudem wird sie sich klar darüber, das ihre Ehe mit Paul, mit dem sie in Kanada zusammenlebt und arbeitet, nicht mehr das Gelbe vom Ei ist. So kommt es ihr fast gelegen, das er nach 17 Jahren am Telefon Schluß macht und Ailsa auf der Insel ihrer Jugendliebe Grayson über den Weg läuft. Nach diesen Geschehnissen ahnt man schon genau, was passieren wird. Das war mir etwas zu berechenbar. Ailsa nimmt zwar einen Großteil der Story ein, aber auch die anderen Personen haben alle ihren Platz bekommen um sich zu entfalten und um ihre Sichtweise der Dinge darzulegen. Dadurch bekommt man viele Einblicke in das Leben der Verwandten, Freunde und der alten Dorfbewohner. Diese Charaktervielfalt hat mir gut gefallen und war genau dosiert.

Ein lesenswerter Roman der Autorin, die mich mit ihren mystischen Beschreibungen und dem daraus resultierenden Flair begeistern konnte, trotz des kleinen Kritikpunktes mit der Vorhersehbarkeit.

Miss Norge, 27.01.2019

Eine Geschichte voller Mystic und Magie

 

In ihrem neuen Roman "Der Herzschlag der Steine" entführt uns die Autorin Isabel Morland nach Schottland. Und hier dürfen wir auf den äußeren Hebriden in eine wunderbare Welt voller Mystic eintauchen.

In Toronto hat Ailsa Karriere gemacht. Nun kehrt sie nach Lewis zurück um ihr Elternhaus zu verkaufen. Schon beim Anflug auf diese kleine Insel werden wieder viele Erinnerungen, wie der tragische Tod ihres Vaters auf dem Meer und der Tod ihrer Mutter vor sechs Jahren, in ihr geweckt. Auch denkt sie voll Wehmut an ihre Jugendfreunde Blair und Grayson. Sie waren ein eingeschworenes Team, doch dann zerbracht ihre Freundschaft. Und als sie ihre alte Heimat betritt, geht die Uhr auf einmal anders. Ailsa vergisst ihr unglückliche Ehe, die zu einer Zweckgemeinschaft geworden ist, und wird sofort wieder vom Zauber der Insel gefangengenommen. Verbindet sie doch mehr mit dieser Insel, als sie sich eingestehen mag? Und was geschieht, wenn sie auf Blair und Grayson trifft. Kann sie endlich mit der Vergangenheit abschließen und in die Zukunft blicken.....

Einfach klasse! Schon beim Lesen der ersten Seite merkt man die tiefe Verbundenheit und die Liebe der Autorin zu diesem Land. Bei den tollen Landschaftbeschreibungen, die mein Herz höher schlagen lassen, habe ich das Gefühl selbst auf Lewis zu sein. Wenn ich die Augen schließe sehe die die steilen Klippen vor mir, spüre den rauhen Wind des Meeres und bewundere die Megalithen. Steinkreise und ihre Geschichte haben es auch mir besonders angetan. Und der herauragende Schreibstil der Autorin lässt mich sofort in die Geschichte eintauchen. Eine Wahnsinnsgeschichte mit viel Gefühl, die mich sehr berührt hat. Liebenswerte Protagonisten machen diese Reise zu einem besonderen Erlebnis. Allen voran natürlich Ailsa, die mit einer schwierigen Aufgabe nach Hause gekommen ist. Es war schön an ihrer Seite zu sein. Man hat förmlich gespürt, wie sehr sie mit ihrer Heimat verwurzelt ist. Ich habe auch viel über die Lebensweise der Inselmenschen erfahren, war wirklich sehr interessant. Und dann sind da ja noch Blair und Grayson ihre Jugendfreunde. Der Funkenflug der zwischen den beiden herrscht, ist förmlich zu spüren. Doch wenn man die Hintergründe kennt, kann man es besser verstehen. Es kommen ja so einige Geheimnisse ans Tageslicht. Was sich jedoch die durch die ganze Lektüre zieht, ist dieses besondere Gefühl der Mystic. Diese ist ja zum Greifen nah. Und sie sorgt auch ab und an für ein gewisses Gänsehautfeeling.

Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, das mir vergnügliche Lesestunden beschert hat. Ein Lesevergnügen der Extraklasse. Auch das Cover zeigt uns schon die mystischen Hebride. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne und freue mich schon auf den

zauberblume, 24.01.2019

Ein neuer Roman der Autorin? Klar, dass ich den direkt am Erscheinungstag (des ebooks) haben und lesen musste. Und

ich kann sagen, es ist  ein wirklich wundervolles Buch, das mich schnell in seinen Bann zog. Denn obwohl sich eigentlich viele Dinge ereignen, ist es dennoch ein sehr ruhiges Buch. Irgendwie vermittelt es beim lesen genau das, was man mit Schottland verbindet. Die tiefe Weite, die Ruhe, das natürliche Ursprüngliche, die rauen Kanten, die man sowohl bei den Menschen, als auch in der Natur findet. Und genau dieses Gefühl legt sich beim Lesen über einen. Die Autorin versteht es wirklich großartig, mit ihren Beschreibungen ein Bild vor Augen entstehen zu lassen, das es einem leicht macht, sich die Plätze der Geschichte vorzustellen.

Aber auch die Protagonisten sind sehr fein gesponnen, mit vielen Facetten. Alisa ist sicherlich die Hauptperson, doch auch viele der anderen Personen spielen eine große Rolle. Und jeder von ihnen bringt eine so eigene Persönlichkeit  mit sich, dass es wirklich Spaß macht, jeden näher kennenzulernen. Hier erlebt man die Warmherzigkeit, Sturheit, Hitzköpfigkeit und auch die große Leidenschaft, die so gut zu diesen Menschen passt, die bereit sind, ihr Leben in so einem rauen Klima zu verbringen. Man zweifelt während des Lesens gar nicht an, dass es die Menschen in diesem Buch nicht wirklich gibt.

Doch auch der leichte Hauch der Magie darf hier nicht fehlen. Denn zu Schottland gehören die Steinkreise und damit verbunden auch immer ein Hauch von Übernatürlichkeit. Es ist eine wirklich kleine Prise, die die  Autorin hier in den Seiten verwebt .. gerade genug um es zu spüren und dennoch so wenig, dass man nicht weiß, ob es wirklich dort steht. Und gerade das gefiel mir ausgesprochen gut, denn so dezent wie es ist, nimmt man es als gegeben hin und nicht als eine fantastische Idee.

Und auch eine leichte Prise Humor findet man immer wieder. Meist in den Marotten der Einwohner, die mich immer wieder zum schmunzeln brachten. Gerade was ihre Verbindung zu ihren Tieren angeht. Aber auch Liebe  und Drama sind fein angepasst enthalten und gestalten die Geschichte dadurch sehr interessant und abwechslungsreich.

Fazit:
Ein großartiges Buch, das die Sehnsucht nach Schottland und seinen rauen Kanten erwachen lässt. Das die Geschichte von mehreren fest miteinander verbundenen Menschen und ihren Wurzeln erzählt. Eine ruhige, aber dennoch eindringliche Geschichte, die mich nicht aus ihrem Bann gelassen hat. Ein Buch, das ich nur uneingeschränkt empfehlen kann!

Sandra Budde, 02.12.2018
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