Verlagsgruppe Droemer Knaur



The Girl - ein tödlicher Sommer

9783426445372
Erhältlich bei Ihrem Buchhändler und in diesen Formaten:
E-Book, Knaur eBook
01.08.2018, 424 S.

ISBN: 978-3-426-44537-2
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Mehrwertsteuer

Kriminalroman

Ein Jahrhundertsommer, zwei beste Freundinnen und ein Familiengeheimnis, das mehr ist, als es auf den ersten Blick scheint. Das eindringliche und atmosphärische Debut der Krimi-Autorin Anna Yorck.
1983: Ein heißer Sommer in South Carolina. Die sechzehnjährigen Freundinnen Macy und Shailene verbringen ihre Ferien mit Partys und Flirts. Besonders ihr neuer Nachbar Dave hat es Macy angetan. Doch als eine junge Studentin verschwindet, beginnt die Idylle langsam zu bröckeln. Denn der Kentucky Highway Killer geht um, und es sieht so aus, als hätte er auch diesmal zugeschlagen. Macy und Shailene beteiligen sich zuerst aus Langeweile an der Vermisstensuche. Aber schnell häufen sich die bedrohlichen Vorkommnisse, und eines Tages ist Macys Mutter verschwunden. Hat der Killer die Mädchen bereits im Visier? Es beginnt ein fesselndes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem nichts so ist, wie es zu sein scheint.
»The Girl« von Anna Yorck ist ein eBook von Topkrimi – exciting eBooks. Das Zuhause für spannende, aufregende, nervenzerreißende Krimis und Thriller. Mehr eBooks findest du auf Facebook. Werde Teil unserer Community und entdecke jede Woche neue Fälle, Crime und Nervenkitzel zum Top-Preis!

Leselounge

Die Autorin

Anna Yorck

Portrait von  Anna Yorck

Anna Yorck ist ein Pseudonym. Die Autorin wurde 1987 geboren und wuchs mit sechs Schwestern in München auf. Sie studierte Rechtswissenschaften und...

zur Autorin Bücher von Anna Yorck

Lesetipps

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Als ich das Buch begann, wollte ich eigentlich nur kurz mal die Nase reinstecken. Tja, dann waren auch schon die

ersten paar Kapitel weg gelesen. Obwohl mein Urlaub dann auch quasi schon vorbei war, hatte ich das Buch binnen von drei oder vier Tagen weg geatmet. Mehr brauch ich dazu ja eigentlich nicht schreiben, oder?

Na, gut. Ein paar Zeilen.
Zuerst  zu den Protagonisten. Ganz ehrlich? Sie waren eigentlich gar nicht wirklich sympathisch. Alle samt etwas verschoben. Shailene hat was mit einem Sekten-Priester, Macy himmelt den Nachbar an und Kevin. Naja, er ist Kevin. Macys Eltern sind einfach nur kaputt. Die Mutter wünscht sich den ehemaligen Reichtum zurück und der Vater macht eben sein Ding, wodurch die Ehe ziemlich an ihrem Ende steht. Irgendwie hat es alles aber auch genau so zur Geschichte gepasst, denn Anna Yorck hat eine Atmosphäre gezaubert, die war einfach bombastisch. Ich konnte die Moskitos summen hören und die Hitze förmlich spüren. Mir fehlen buchstäblich die Worte dafür. Trotz der Umstände, ging eine gewisse Ruhe von allem aus.

Richtig klasse war der kleine Bruder von Macy, Ian. Er hatte einen imaginären Freund: Den Indianer Towa-Hook. Dieser gab Ian immer wieder Ratschläge, wie die Mutter zu finden ist. Obwohl die Geschichte eigentlich so gar nichts mit Übernatürlichem am Hut hat, hat die Autorin diesen auf eine interessante Art mit eingebaut, denn schließlich lebten dort lange Indianer, bis sie von der Pockenepidemie heim gesucht wurden.

Die Kapitel sind in Tage unterteilt. Erst beginnen wir in der Zukunft, dann springen wir ein paar Wochen zurück. Außerdem gibt es dann noch Kapitel aus dem Jahr 1982, die aus der Sicht des Mörders spielen. Zu Anfang musste ich gelegentlich schauen, wann jetzt dieser bestimmte erste Tag war und wo ich mich nun befinde, aber dann kam schnell eine gewisse Routine rein. Auch wenn mir klar ist, dass ich nie Karriere machen werde als Ermittler, so bleibt mir doch die Tatsache, dass ich wiedereinmal sehr früh wusste, wer hier der Verantwortliche ist. Doch der Weg ist das Ziel und diesen zu gehen bereitete mir eine Menge Freude. Vor allem die Gestaltung der zeitlichen Rückblicke, denn wie sich später raus stellt, sind auch diese nicht so ganz ohne. Ein überzeugendes Katz und Maus Spiel mit einer Prise Lügen, Intrigen und ganz viel Verwirrspiel.

Fazit:

Ein sehr gelungener Krimi mit interessanten Charakteren, ein wenig mystischer Atmosphäre und ganz viel Intrigen.

Wuschel, 18.10.2018

"The Girl - Ein tödlicher Sommer" beinhaltet eine sehr faszinierenden Plot, da es

nicht nur darum geht, den Kentucky Highway Killer zu entlarven, sondern auch die Entführung von Macys Mutter aufzuklären. Für mich als Leserin ist relativ schnell klar, wer der Entführer sein könnte, aber für die Beteiligten liegt diese Erkenntnis relativ lange im Ungewissen. Die erzeugte Spannung, die angefüllt ist von einer unerwiderten Liebe, einem fanatischen Gläubigen und seinen Anhängern, Mokassinschlangen und einem paranormalen Setting, wird durchwoben von Tod und Trauer. Der Autorin ist ein sehr interessantes Debüt gelungen, welches mich einige Zeit faszinieren konnte. Als Leserin konnte ich mich zwar nicht mit den Protagonisten identifizieren, da meine Jugendzeit ohne ausschweifende Party stattfand, dennoch ist die Lebensfreude der jungen Menschen spürbar, wobei die Angst vor dem Kentucky Highway Killer immer präsent ist. Sein Beuteschema ist immer gleich und daher überschatten Angst und Furcht das Leben der Jugendlichen spürbar. Es geht eine Gefahr umher, die nicht greifbar ist und dennoch verschwinden hier und da Mädchen, die selten aufgefunden werden. Interessant sind hierbei die Gedanken des Killers, die hier und da eingestreut werden. Es ist definitiv alles anders, als es im ersten Moment erscheint. Die Verwirrung die gestiftet wird, überträgt sich auch auf den Leser und kann sehr lange gehalten werden. 

Der Titel "The Girl - Ein tödlicher Sommer" erscheint äußerst passend, denn Leichen säumen den Weg von Macy und auch wenn sie sich selbst in große Gefahr begibt, ist sie diejenige, die eine Aufklärung herbeiführt, da sie sich nicht mit der Arbeit der örtlichen Polizei zufrieden gibt. Der Entführer spielt ein grausames Spiel mit allen Beteiligten und hinterlässt wenig Spuren. Es scheint, als wäre er ganz nah und dennoch ganz weit weg in seinen Idealen und seiner Psychose, die rasch deutlich wird.
Mir erschien "The Girl - Ein tödlicher Sommer" als sehr ausgewogen in Spannung und einem doch sehr faszinierenden Setting. Auch emotional konnte die Story überzeugen, wenn auch Macy in ihrem Verhalten oftmals sehr naiv wirkt. Wenn man aber ihr Alter betrachtet, ist dieses ein ganz natürlicher Reifeprozess. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung, da ich mich sehr gut auf die Story einlassen konnte. Liebe macht eindeutig blind. Dieses ist mehrfach im Buch anzutreffen und daher empfinde ich meinen ausgewählten Titel für diese Rezension äußerst zutreffend.

Mel.E, 05.09.2018
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