Verlagsgruppe Droemer Knaur



Die Zeit der Töchter

9783426453612
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E-Book, Knaur eBook
01.08.2019, 352 S.

ISBN: 978-3-426-45361-2
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Roman

Der Mut der Frauen: Liebe und Leid in den Nachkriegsjahren
In ihrem neuen Roman "Die Zeit der Töchter" erzählt Katja Maybach die dramatische Familiengeschichte ihres Bestsellers "Die Stunde unserer Mütter" weiter.

Maria und Vivien haben den Krieg überstanden, ihre Töchter entdecken im München der 50er-Jahre das Leben. Doch während Anna und Antonia heimlich ein Wiedersehen ihrer Mütter mit den Frauen vorbereiten, die sie bei Kriegsende aus dem Lager retten konnten, sehen Maria und Vivien sich erneut Anfeindungen ausgesetzt: Ihr Einsatz für Flüchtlinge aus dem Osten sowie die sogenannten »Besatzungs-Kinder« führt immer wieder zu teils handgreiflichen Auseinandersetzungen. Als dann auch noch eine junge Ostpreußin auftaucht, deren Kind offensichtlich einen dunkelhäutigen Vater hat, bahnt sich eine Katastrophe an.

Die Autorin

Katja Maybach

Portrait von  Katja Maybach

Katja Maybach war bereits als Kind eine echte „Suchtleserin“, was beinahe automatisch zum eigenen Schreiben führte. Schon mit zwölf Jahren schrieb sie...

zur Autorin Bücher von Katja Maybach

Weitere Teile der Reihe "Mütter und Töchter"

Lesetipps

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Ein Roman, der unbedingt gelsen werden will !

 

nna und Antonia wagen den großen Schritt aus dem Schatten ihrer Mütter heraus und organisieren heimlich ein Treffen mit den von ihren Müttern geretteten Frauen. Doch bei all den Vorbereitungen für das Wiedersehen müssen die beiden feststellen, dass Fremdenfeindlichkeit und fehlende Toleranz immer noch an der Tagesordnung sind. Es kommt zu Anfeindungen, unterschwelligen Drohungen und das Unglück nimmt seinen ungehinderten Lauf, als eine junge Mutter mit ihrem Jungen die Toleranzgrenze der Menschen zu sprengen droht, denn der Kleine hat eine dunkle Hautfarbe...

 

Kann man einen wirklich faszinierenden und berührenden Roman noch toppen und den zweiten Band besser machen als den ersten ? Ja, man kann. Und wie ! 

Katja Maybach hat mit dem Abschluss ihrer Mütter-Töchter-Dilogie noch mal alle Schubladen ihres Könnens geöffnet und einen Roman geschrieben, der unter die Haut geht.

Die Handlung spielt zwar in den Jahren 1957 bis 1959, doch die Brisanz der Themen ist aktueller denn je. Heimatvertriebene, fehlende Toleranz und quere Gedanken aus dem braunen Sumpf sind nicht nur Ende der 1950er Jahre an der Tagesordnung, nein, Maybach hält dem Leser hier den Spiegel vor und zeigt auf, dass ihre Themen im Buch an Brisanz und Aktualität nichts eingebüßt haben.

Ihre Figuren sind mit starken Charakterzügen ausgestattet, lassen sich nicht so leicht ins Bockshorn jagen, wissen die ihnen gestellten Hürden gekonnt zu überspringen und nehmen den Leser mit auf die Zeitreise, um alle Ereignisse hautnah mitzuerleben. 

Egal ob persönlicher Zwiespalt, aufblühende Liebe, Verzweiflung und Angst ..alle Gefühle sind den Akteuren direkt ins Gesicht geschrieben und man fühlt, lacht, weint und hofft mit.

Ganz besonders hat mich das Los des kleinen Daniel berührt. Diesen süßen Knirps habe ich sofort in mein Herz geschlossen und ich möchte ihn einfach nur vor allem Unheil, allem Bösen beschützen. ich habe mit ihm jeden Abend am Bahnhof gesessen und auf seinen Vater gewartet - vergeblich.

Mehr als einmal habe ich bittere Tränen vergossen, weil man diesem unschuldigen Jungen so Unrecht tut...doch lest selbst, was Ignoranz und Borniertheit alles anrichten können.

Dieses Buch spielt mit der gesamten Palette meiner Gefühlswelt, lässt mich nachdenklich und tief betroffen zurück - ein Roman, der unbedingt gelesen werden will !

katikatharinenhof, 02.09.2019

Ergreifend

Katja Maybachs Roman „Die Zeit der Töchter“ ist die großartige Fortsetzung von Die Stunden unserer Mütter.

Es sind die 1950er Jahre in München. Anna zieht zu ihrer Cousine Antonia. Anna beginnt mit Ihrer Kariere als Schauspielerin. Beide Frauen sind gezeichnet von den Kriegsjahren.

Ihre Mütter leben im Elternhaus und betätigen sich in der Flüchtlingshilfe. Das bringt ihnen keine Freunde. Vivian trifft auf dem Bahnhof den kleinen Daniel, der ein dunkelhäutiges Besatzungskind ist. Die Autorun schreibt über die Anfeindungen der Flüchtlinge aus dem Osten Deutschlands, sie wurden genau so angefeindet wie heutzutage die Asylanten. Ich weiß aus Erzählungen meiner Mutter, das die Autorin das genau getroffen hat. Sie beschreibt die Schicksale aller Beteiligten sehr gut.

Der Roman ist manchmal richtig traurig. Ich war gefesselt und habe mit allen mitgefiebert. Die Autorin schreibt wunderbar voller Emotionen.

 


 

Egni, 02.09.2019
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